DE448772C - Horn- und Pechkesselanordnung an Schuhwerknaehmaschinen - Google Patents

Horn- und Pechkesselanordnung an Schuhwerknaehmaschinen

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DE448772C
DE448772C DEN24925D DEN0024925D DE448772C DE 448772 C DE448772 C DE 448772C DE N24925 D DEN24925 D DE N24925D DE N0024925 D DEN0024925 D DE N0024925D DE 448772 C DE448772 C DE 448772C
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Germany
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horn
pitch
sewing machines
thread
cup arrangement
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DEN24925D
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NOLLESCHE WERKE KG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B67/00Devices incorporated in sewing machines for lubricating, waxing, or colouring the threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Horn- und Pechkesselanordnung an Schuhwerknähmaschinen. Bei Schuhwerknähmaschinen, insbesondere Durchnähmaschinen, wird der Nähfaden während der Arbeit in einem außerhalb des drehbaren Hornes angebrachten geheizten Kessel mit flüssigem Wachs oder Pech getränkt, um in diesem, mit flüssigem Pech versehenen Zustande an der Spitze des Horns mittels der Nadel im Schuhwerk verarbeitet zu werden. Nun ist der Weg, welchen der gepichte Faden vom Pechkessel durch das ganze Horn bis zur Spitze durchlaufen muß, sehr lang, insbesondere bei Maschinen mit langem Horn. Dies hat zur Folge, daß der Faden auf dem langen Wege erkaltet und das Pech erstarrt, ehe es die Nadel erreicht hat.
  • Man hat nun Anordnung getroffen, das Erstarren des Pechs dadurch zu verhindern; daß man im Horn Heizkörper anbringt, deren Wärmeabgabe den Übelstand beheben soll. Dieser Weg ist jedoch unvollkommen und wärmetechnisch unwirtschaftlich.
  • Zur Vermeidung der oben angeführten Übelstände schlägt die vorliegende Erfindung einen neuen Weg ein, indem der Pechkessel innerhalb des drehbar gelagerten Horns angeordnet ist. Hierdurch wird der Weg des Fadens vom Verlassen des flüssigen Pechs bis zur Hornspitze ganz bedeutend abgekürzt. Außerdem wird durch die Wärmeausstrahlung des erhitzten Pechs gleichzeitig das übrige Horn mit erwärmt, wodurch eine wirtschaftliche und sparsame Ausnutzung der aufgewendeten Heizenergie erreicht wird.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes an einer Durchnähmaschine mit langem Horn.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt des Hornes und Abb.2 eine Ansicht des Hornes und unteren Teiles des Maschinenständers.
  • Der mittlere rohrartige Teil des Hornes i ist als Pechkessel ausgebildet. Er wird nach unten begrenzt durch den Zwischenboden 2, in welchem ein Rohr 3 eingeschraubt ist, welches der Hohlwelle q., die zum Antrieb 'des in der Hornspitze befindlichen Wirtels dient, freien Durchlaß gewährt. In dem zwischen der Hornsäule i und dem Rohr q. entstehenden Hohlraum l:efindet sich das Pech, welches durch eine Öffnung, die durch den Deckel 5 verschlossen wird, eingefüllt werden kann. An diesem Deckel s befindet sich eine Stange 6 mit einer Fadenführungsrolle 7. Der Deckel 5 hat außerdem zwei Durchbohrungen 8 und 9, welche zum Ein- bzw. Ausführen des Fadens dienen. Das Austrittsloch 9 ist mit einem als Pechabstreifer dienenden Gummistöpsel io versehen. Die Erhitzung des Pechs geschieht beispielsweise durch unterhalb des Pechbehälters angebrachte elektrische Heizelemente i i oder auch durch Gasflammen.
  • Der Fadenknäuel 12 befindet sich in einem direkt senkrecht unterhalb des Hornes angebrachten Fadentopf 13. Von hier aus gelangt der ungepichte Faden 16 durch eine Fadenbremse 14 in die Hohlwelle q. nach der Umlenkrolle 15, um von hier über diese, nach unten gehend, durch das Loch 8 in den Pechkessel zur Fadenrolle 7 zu gelangen und nach Durchtränkung mit flüssig heißem Pech um die Rolle 7 herum, nach oben gehend, den Pechbehälter durch den Abstreiferstöpsel io zu verlassen. Von hier gelangt der Faden 16 über die Lenkrolle 17 und die Fadenrolle 18 nach dem Wirtel in der Hornspitze i9, um hier mittels der Nadel im Schuhwerk verarbeitet zu werden. Zur Unterstützung der Hornerwärmung ist im oberen Teil des Hornes noch ein Heizkörper 2o angeordnet.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPRÜCHL: i. Horn- und Pechkesselanordnung an Schuhwerknähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Pechkessel innerhalb des drehbaren Horns untergebracht ist.
  2. 2. Horn- und Pechkesselanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des drehbaren Horns als Pechkessel ausgebildet ist.
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