DE449748C - Gekapselter Drehschalter - Google Patents

Gekapselter Drehschalter

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DE449748C
DE449748C DES71002D DES0071002D DE449748C DE 449748 C DE449748 C DE 449748C DE S71002 D DES71002 D DE S71002D DE S0071002 D DES0071002 D DE S0071002D DE 449748 C DE449748 C DE 449748C
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DE
Germany
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switch
rotary switch
cap
cover
rotary
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Expired
Application number
DES71002D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Publication of DE449748C publication Critical patent/DE449748C/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/04Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Gekapselter Drehschalter. Die Erfindung betrifft einen gekapselten Drehschalter, der sich insbesondere überall da verwenden läßt, wo von einer Stammleitung ein Stromkreis abgezweigt werden soll. Diese Aufgabe tritt z. B. bei Spinnzentrifugenmotoren auf, die in großer Anzahl nebeneinander aufgestellt sind. Der Anschluß dieser Motoren machte bisher Schwierigkeiten, weil man entweder zu jedem Motor eine besondere Leitung brauchte oder man mußte an eine Stammleitung einzelne Anschlußleitungen anlöten. Die Zweigstellen mußten dabei sehr sorgfältig isoliert werden, da die Lötstellen sonst sehr bald durch Säureangriff zerstört worden wären. Auch konnten solche Abzweigkabel immer nur von Fall zu Fall besonders angefertigt werden, da die Teilung der Kunstseidespinnbänke sehr verschieden ist. Dadurch wurden die Leitungen sehr teuer.
  • Alle diese Schwierigkeiten werden nach der Erfindung durch einen gekapselten Drehschalter mit in einem mit Deckel verschließbaren Gehäuse angeordneten Anschlußklemmen vermieden, der im wesentlichen aus drei Teilen besteht: einem mittleren Befestigungsfuß, einer Kappe zum Umkleiden des Sc11a1-ters und dem Klemmenabschlußdeckel, wobei die Kappe und der Deckel lösbar mit dem Fuß verbunden sind. Ferner wird erfindungsgemäß noch durch weitere Maßnahmen ein besonders zweckmäßiges Einheits-Schaltgerät geschaffen. Schalter mit besonders angeordneten Anschlußklemmen, die durch einen Deckel abgedeckt werden, sind zwar an sich bekannt, sie eignen sich jedoch nicht für den gedachten Zweck und bieten nicht die Vorteile der Erfindung, da sie nur aus zwei Teilen bestehen, so daß beim Lösen des Schalters immer auch die Anschlußklemmen mit gelöst werden müssen.
  • Die Erfindung sei an Hand der Ausführungsbeispiele im einzelnen näher beschrieben. Die Abb. i zeigt den neuen Schalter im Schnitt; die Abb. 2 ist eine Draufsicht bei abgenommener Deckplatte; die Abb. 3 zeigt eine Einzelheit, und in der Abb. 4 ist ein Ausführungsbeispiel für die Sicherung des Schalters gegeben. ach der Erfindung besteht das Gehäuse des Drehschalters aus drei Teilen, nämlich dem Befestigungsfuß i, der Kappe 2 zur Umkleidung des Schalters und der Deckplatte 3 zum Abdecken der Klemmen 4. Der Befestigungsfuß i kann nach der Erfindung einen besonderen Klemmensockel enthalten, dessen Anschlußklemmen4 zugleich alsKontakte ausgebildet sind, die zum lösbaren Anschluß des mit Gegenkontakten 14 versehenen abnehmbaren Schalters 12 dienen. Der Befestigungsfuß i kann nach der Erfindung aber auch selbst als Klemmensockel ausgebildet sein, so wie es das Ausführungsbeispiel nach der Abb. z zeigt.
  • Der Anschluß des Schalters an eine durchgehende Leitung 5 geschieht so, wie in der Abb.2 beispielsweise für Drehstrom dargestellt. Die Isolation des Kabels wird auf ein Stück entfernt, die einzelnen Adern werden in die Klemmen 4 gelegt und festgeschraubt, von rechts und links werden Dichtungsringe 6 über das Kabel geschoben und der Deckel 3 aufgesetzt. Das Kabel tritt durch Öffnungen 13 aus dem Anschlußgehäuse heraus.
  • Darauf wird die Kappe .2 mit dem Schaltereinbau am Fuß i befestigt; die Gegenkontakte 14 verbinden dann den Schalter i2 mit der Leitung. Der Schalter i2 ist zweckmäßig als Paketschalter ausgebildet, im Ausführungsbeispiel trägt er - für Drehstrom - sechs Anschlußklemmen 22, die auf seinem Umfang verteilt sind. Drei dieser Klemmen sind mit den Gegenkontakten 14 verbunden, an die drei übrigen wird das Stromzuführungskabel beispielsweise für einen Spinnzentrifugenmotor angeschlossen. Es tritt durch den Stutzen? aus der Schalterkappe aus.
  • Der Schalter i2 ist von oben her in seine Schutzkappe eingesetzt; in der gezeichneten Stellung greift seine vierkantige Welle 8 in das vierkantige Loch der im Deckel festsitzenden Welle 9 des Schalthebels io. Die Anordnung ist nach der Erfindung dabei so getroffen, daß der Schaltereinbau in seiner Kappe verdrehbar eingesetzt ist, und zwar so, daß seine Kontaktstücke für lösbaren Anschluß stets mit den Gegenkontaktstücken im Klemmensockel i in Eingriff kommen. Die den Schaltereinbau tragenden Stützstangen 11 können nämlich um 9o° versetzt in die Kappe :2 eingeschraubt werden, so daß dadurch sowohl der Stutzen 7 wie auch der Schaltergriff io nach jeder beliebigen Seite hin zu liegen kommen können.
  • Soll der Drehschalter z. B. für Spinnzentrifilgenmotoren verwendet werden, die zwecks schnellerer Stillsetzung, z. B. elektrisch, gebremst werden sollen, so kann man nach der Erfindung dem Schalter drei Schaltstellungen geben, nämlich eine Aus-, eine Betriebs- und eine Bremsstellung, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß durch Umlegen des Schaltergriffs in die Bremsstellung eine Feder gespannt wird, die den Griff beim Loslassen in die Ausschaltstellung zurückführt. Durch diese Anordnung wird vermieden, daß ein Motor z. B. durch Unachtsamkeit des Bedienungspersonals nach dem Stillsetzen unter Strom bleibt oder sogar bei Gegenstrombremsung in der umgekehrten Drehrichtung anläuft. Auf der Schaltwelle 9 ist zu diesem Zweck eine Scheibe 15 befestigt, deren Nase 16 beimÜberschalten in dieBremsstellung die Schraubenfeder 17 spannt und den Schalter beim Loslassen des Schaltgriffs io in die Nullstellung zurückführt. Im Ausführungsbeispiel ist der Schalter in der Betriebsstellung dargestellt; beim Ein- und Ausschalten wird eine Momentschaltung dadurch erreicht, daß die ovale Welle 9 die seitlich liegenden Blattfedern 18 spannt.
  • Der Drehschalter kann nach der Erfindung für sich gesichert sein. Es ist erfindungsgemäß dabei zweckmäßig, die Schalteranschlußlaschen als Buchsen zur Aufnahme des Sicherungskörpers auszubilden, so wie es die Abb. q. veranschaulicht. An den Gegenkontakten 14 sind Drähte i9 angeschlossen, an deren Enden Sicherungspatronen 2o angelötet oder in sonst einer geeigneten Weise befestigt sind. Diese Sicherungspatronen werden in passende Buchsen der Anschlußlaschen 22 eingestöpselt, so daß jederzeit eine leichte Auswechselung der Patronen und ein einfaches Abnehmen des die Gegenkontakte 14 tragenden Körpers 24 möglich ist.
  • Der Schalter selbst kann in irgendeiner geeigneten Weise an einer Unterlage, an der Wand oder an der Decke befestigt werden. In der Abb. i ist für die Befestigung die Lasche 21 gestrichelt angedeutet.
  • Der Schalter nach der Erfindung bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, insbesondere seien genannt: Anschluß an jeder beliebigen Stelle eines Kabels oder einer Leitung, Möglichkeit der unbedingt säurefesten Abdichtung aller eingebauten Teile, leichte Auswechselbarkeit des Schalters ohne Lösen der Abzweigklemmen, Stromlosmachen des Schaltereinbaues beim Abnehmen, leichte Auswechselbarkeit von Motoren, die mit solchen Schaltern angeschlossen werden, Verwendbarkeit bewährter Schaltereinbauten, z. B. Paketschalter, Anpassung der Lage des Schaltgriffs und des abgezweigten Kabels an die jeweiligen Betriebsverhältnisse, ohne daß man den eigentlichen Anschlußteil von seiner Unterlage zu lösen oder die Hauptleitung zu entfernen braucht.

Claims (5)

  1. PATEN TANSYIZÜCHL: i. Gekapselter Drehschalter mit in einem mit Deckel verschließbaren Gehäuse angeordneten Anschlußklemmen, dadurch gekennzeichnet, . daß er aus drei Teilen besteht: einem mittleren Befestigungsfuß (i), einer Kappe (2) zur Umkleidung des Schalters und dem Klemmenabschlußdeckel (3), wobei die Kappe (2) und der Deckel (3) lösbar mit dem Fuß (i) verbunden sind.
  2. 2. Drehschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsfuß einen Klemtnensockel enthält, dessen Anschlußklemmen zugleich als Kontakte ausgebildet sind, die zum lösbaren Anschluß des mit Gegenkontakten versehenen abnehmbaren Schalters dienen.
  3. 3. Drehschalter nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsfuß selbst als Klemmensockel ausgebildet ist. q..
  4. Drehschalter nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltereinbau in seiner Kappe von oben her v erdrehbar eingesetzt ist, wobei der Schaltersockel mit Kontaktstücken für lösbaren Anschluß (Stiften, Messern o. dgl.) versehen ist, die mit entsprechenden Gegenkontaktstücken im Klemmensockel in Eingriff kommen.
  5. 5. Drehschalter nach den Ansprüchen i bis d., insbesondere für Spinnzentrifugenmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter eine Ausschalt-, eine Betriebs-und eine Bremsstellung hat, wobei durch Umlegen des Schaltergriffs in die Bremsstellung eine Feder gespannt wird, die ihn beim Loslassen in die Ausschaltstellulig zurückführt.
DES71002D 1925-08-01 Gekapselter Drehschalter Expired DE449748C (de)

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DE618853X 1925-08-01

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DE449748C true DE449748C (de) 1927-09-21

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DE (1) DE449748C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896510C (de) * 1949-03-15 1953-11-12 Johanna Knust Schalter fuer Strassenbahn-Fahrtrichtungsanzeiger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE896510C (de) * 1949-03-15 1953-11-12 Johanna Knust Schalter fuer Strassenbahn-Fahrtrichtungsanzeiger

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