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Schalter für Straßenbahn-Fahrtrichtungsanzeiger Die Erfindung bezieht
sich auf einen Schalter für Straßenbahn-Fahrtrichtungsanzeiger mit eingebauter Sicherung
und Abblendung der Kontrollampe.
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Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ist es erwünscht, daß Straßenbahntriebwagen
mit Fahrtrichtungsanzeigern versehen sind. Störungen im Betriebe der Fahrtrichtungsanzeiger
sollen: möglichst vermieden werden.
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Bei Defektwerden der Anlage wird zuerst die Sicherung kontrolliert,
die bei den bisher bekannten Fahrtrichtungsanzeigern außerhalb des Blickfeldes des
Fahrers liegt und erst unter anderen Sicherungen herausgesucht werden muß, wodurch
Zeitverlust entsteht. Diese Sicherung bedarf ferner eines gewissen Einbauraumes,
der anderweitig besser verwandt werden kann. Auch haben die Sicherungen ein verhältnismäßig
viel zu hohes Gewicht, das dauernd mit herumgeschleppt werden muß. Nach Feststellung
:des Intaktseins der Sicherung ist die Prüfung der Kontrollampe erforderlich. Bei
den bisherigen Bauarbeiten ist diese, zumal während der Fahrt, mehr oder weniger
unzugänglich.
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Diese übelstände des Heraussuchens der Sicherung aus einer Reihe anderer,
:des großen Einbauraumes und großen Gewichtes sowie desgetrennten, zeitraubenden
Prüfens .der Sicherung und ,der Kontrollampe stellt die Erfindung ab; sie bringt
den Einbau .der Sicherung in den Fahrtrichtungsschalter unter Fortfall des bisher
erforderlichen Einbauraumes und Gewichtes der bisher üblichen separat eingebauten
Sicherungen.
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Die bekannten Fahrtrichtungsschalter haben ferner einen weiteren Übelstand.
Die Erkennbarkeit ihrer Kontrollampen geben vielfach zu Ärgernis Anlaß, bei vollem
Tageslicht ist ihre Lichtstärke
wicht groß genug, so daß ihr Aufleuchten
fast immer nicht erkennbar ist. Bei Dunkelheit ist selbst die schwächste Kontrollampe
zu stark, sie blendet den Fahrer, wodurch er in seinem Sichtvermögen beeinträchtigt
undder Betrieb gefährdet wird. Vielfach wird vom Fahrpersonal entgegen den Vor-Schriften
auf Überwachungsmöglichkeit der Fahrtrichtungsanzeiger durch eine Kontrollampe :diese
entweder elektrisch durchKurzschl:ießen derDrahtanschlüsse oder mechanisch durch
Verstopfen des Lichtschachtes mit irgendwelchen Gegenständen, z. B. Papier usw.,
ausgeschaltet. Bei keiner Kontrollampe der bisher bekannten Fahrtrichtungsschalter
ist eine Veränderung der Lichtstärke möglich, ein Erfordernis, das je nach Stärke
des einfallenden Sonnenlichtes oder der zunehmenden Dunkelheit betriebsbedingt ist.
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Bekannt ist, daß Drehschalter mit Sicherungen versehen sind und daß
in den Schalthebel eines Schalters eine Kontrollampe eingebaut ist. Die vorliegende
Erfindung beseitigt die oben aufgezeigten Mißstän@de sowie die :den bekannten Anordnungen
anhaftenden Mängel .durch eine Idee, die in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführung
in einem Fahrtrichtungsschalter dargestellt ist.
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Abb. i zeigt ihn in der Seitenansicht mit Schnitt g-h durch den linken
Teil des Kastens i, des Deckels 2, des Lichtschachtes 3 und .des Kontrolllampenträgers
4 und läßt einen Teildes die beweglichen Schalterteile enthaltenden Schaltaggregates
erkennen, aus dem die Kopfteile der ,Schalterzungen 6 (Abb. i und 2) und 7 (Abb.
2) hervorragen. Das Kopfstück der Schalterzunge 7 trägt das Verbindungsstück
7" zum Kontrollampenhalter 2:1 (Abb. 3). Mit Hilfe von vier Schraubenbolzen
28, 29 (Abb. 3), 30, 31 (Abb. i und 2), die in,Gewindelöcher 32, 33 der Ecken des
Kastens i (Abb. 2) eingreifen, ist der Schalterdeckel 2 auf .den Kasten i aufgeschraubt.
Abb. i bis 3 zeigen ferner die Anschlußklemmenplatten 8, 9 mit den Klemmenschrauben
1o, i i. Die Stromzuführung ist an die Klemmenplatte 9 und die Stromrückführung
an die Klemmenplatte, 8 angeschlossen. Durch die Verbindungsstücke 12, 113 sind
die Klemmenplatten 8, 9 mit den Haltern 14, 15 der Sicherung 16 stromführend verbunden.
Die beiden SicherungshaIter 14, 15 sind mit Hilfe der Niete 17, 18 an dem Kontrolllampenträger
4 befestigt. Er trägt auch die Halter 20, 21 der Kontrollampe,iig mit Hilfe der
Niete 39, 40 (Abb. 3). Die Kontaktplatte 41 verbindet den stromführenden Kontrollampenhalter
2o mit dem Kopfstück der Schalterzunge 6, die Kontaktplatte 42 den stromführenden
Kontrollampenhalter 21 mit der ,Schalterzunge 7 mit Hilfe des Verbindungsstückes
7a. Nah Herausheben des Lichtschachtes 3 mit dem Kontrollampenträger 4 aus .dem
Schalterdeckel 2 sind die Kontrollampe 19 und die Sicherung 16 leicht zugänglich,
kontrollier-und auswechselbar. Der Kontroll.ampenträger-4 ist ferner um die in .den
Wandungen 24, 25 des Lichtschachtes. 3 befindlichen Niete 22, 23 in der Richtung
der Pfeile (Abb. z) um etwa go° schwenkbar, wodurch das Herausnehmen der Kontrollampe
19 noch erleichtert wird. Der Schalterkasten i wird mit Hilfe zweier Schrauben,
die durch Löcher 26 im Schalterkasten#boden hindurchgezogen werden (das rechte Befestigungsloch
ist in Abb.2 durch den Schalterdeckel2 und Schalterschlüssel 27 verdeckt), befestigt.
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Bei eintretender Störung in der Signalanlage des Fahrtrichtungsanzeigers
fällt also .das doppelte Suchen nach dem Fehler, der sowohl im Durchbrennen der
Sicherung wie auch in dem der Kontrollampe liegen kann, fort; .durch wenige Handgriffe
werden Kontrollampe und Sicherung gemeinsam kontrolliert.
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Im oberen Teil des Lichtschachtes 3 befindet sich hinter dem Schauglas
34 die Blende 35, die um die Achse 36 mit Hilfe des Knopfes 37 mit den Rasten 38-drehbar
ist. Die Blende 35 gibt den Lichtschein der Kontrollampe 19 entweder für ihre Erkennbarkeit
bei Tageslicht vollkommen frei, wie die eingezeichnete Stellung 35 (Abb.
i) zeigt, oder deckt ihn bei zunehmender Dunkelheit je nach Einstellung des Knopfes
37 zum Teil ab. Der verbleibende schwache Lichtschimmer, der an der Unterkante der
Blende 35 durch das Glas hindurchstrahlt, blendet den Fahrer nicht mehr. Die lästige
Blendung ges Fahrers bei Dunkelheit fällt fort, zu deren Vermeidung ein gefärbtes
Glas nicht ausreicht und ,die oft mit primitiven Hilfsmitteln abzustellen versucht
wird. Die Betriebsgefährdung, die sowohl durch Blendung des Fahrers wie auch durch
primitives, völliges Unkenntlichmachen der Kontrollampe auftritt, ist ausgeschaltet.
Je nach Belieben kann der Fahrer die Kontrollampe auf die ihm angenehmste Lichtstärke
abblenden.