DE452434C - Synchronisierende Uhrenanlage - Google Patents

Synchronisierende Uhrenanlage

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DE452434C
DE452434C DEI26252D DEI0026252D DE452434C DE 452434 C DE452434 C DE 452434C DE I26252 D DEI26252 D DE I26252D DE I0026252 D DEI0026252 D DE I0026252D DE 452434 C DE452434 C DE 452434C
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Germany
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clock
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clocks
current surges
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DEI26252D
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02—Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/03—Pulse transmission systems with additional means for setting the time indication of secondary clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Synchronisierende Uhrenanlage. Die Erfindung betrifft eine synchronisierte Uhranlage und besonders eine vereinfachte Einrichtung zum Synchronisieren von Nebenuhren, die von einer Hauptuhr gesteuert werden. Es sind bereits mehrere Systeme zum Synchronisieren von Uhren relativ zu einer Hauptuhr bekannt, und die Erfindung richtet sich auf eine Vereinfachung und Abänderung zu dem allgemeinen Zweck, die Zahl der Teile der Nebenuhren zu verringern. Weitere Zwecke und Vorteile sind unten erläutert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Hauptuhr, Abb. 2 eine Nebenuhr, Abb. 3 ein Schaltschema. Hauptuhr. Die Hauptuhr kann in ihren Haupteinzelheiten von beliebiger bekannter Form sein. Sie hat gemäß Abb. i das übliche Werk für den Antrieb der Minutenwelle io, die eine Drehung je Stunde vollführt. Die übliche Ankerhemmung i i ist vorgesehen. Auf der Minutenwelle sind ein Paar Nocken 12" i3 befestigt, die geeignete Form und Lage zur Steuerung eines Paares von Kontakten 14. haben. Vorzugsweise ist die Anordnung der Teile so, daß die Kontakte 14 für die Synchronisierperiode geschlossen und sonst offen sind.
  • Bei der dargestellten Ausführung beginnt die Synchronisierperiode, wenn der Minutenzeiger der Hauptuhr vierundvierzig Minuten nach der vollen Stunde zeigt, und endet neunundfünfzig Minuten nach der vollen Stunde. Praktisch findet die Schließung der Kontakte und das Öffnen je erst einen Bruchteil einer Minute später statt, wie noch _zu erläutern.
  • Auf der Minutenwelle io ist auch ein Nocken 15 befestigt, der das Öffnen und Schließen eines Kontaktes 16 steuert. Bei der beschriebenen Ausführung ist der Kontakt 16 so angeordnet, daß er gerade nach der die neunundfünfzigste Minute zeigenden Stellung geschlossen und etwa nach einer halben Minute geöffnet wird. Für eine richtige Wirkung der Einrichtung sollten die Kontakte 16 sich öffnen gerade bevor die Kontakte 1q. sich am Ende der Synchronisierperiode öffnen.
  • Außerdem hat die Hauptuhr die üblichen Minutenkontakte 17, die in der üblichen Art von einem Minutennocken 18 oder sonstwie gesteuert werden.
  • Um die Nebenuhren vorzustellen oder vorwärts zu schalten, sind raschwirkende Kontakte i9 vorgesehen, die vorzugsweise dadurch geschlossen werden, daß einer von ihnen am Hemmwerk i i angebracht ist. _Sie werden bei jeder Schwingung des Pendels geschlossen, wenn ein solches verwendet ist.
  • Nebenuhr. Die übliche Nebenuhr nach Abb. 2 hat eine Minutenwelle 2o, die je eine Umdrehung je Stunde vollführt und vorzugsweise durch einen Antriebsmagneten 21 vorwärts geschaltet wird, der mittels des Schaltwerkes 22 die Welle jeweils um einen Schritt vorschaltet, wenn er einen Stromstoß von der Hauptuhr empfängt. Jede Nebenuhr trägt auf der Welle 2o einen Synchronisiernocken 23. Mit diesem wirkt eine Kontaktvorrichtung zusammen, deren Arm 2q. Kontakte 25 schließt, wenn der hohe Teil des Nockens unter ihm steht, und Kontakte 26 schließt, wenn die niedrigen Teile des Nockens unter dem Federarm 24 stehen. Der Nocken 23 ist so angeordnet, daß, wenn der Minutenzeiger der Uhr gegenüber der neunundfünfzigsten Minute steht, der Arm 2q. eben von dem Hochpunkt 27 des Nockens 23 abgefallen ist, was den Kontakt 25 unterbricht und den Kontakt 26 schließt. Der Nockenanstieg 28 ist hier wesentlich i8o° gegen den Nockenabfall 27 versetzt; so daß neunundzwanzig Minuten nach der vollen Stunde oder etwas später die Kontakte 25 geschlossen und die Kontakte 26 geöffnet werden. Die Anordnung ist so, daß nie oder doch nur ganz vorübergehend während der Verstellung des Armes 24 beide Kontakte 25 und 26 offen sind.
  • Jetzt sei das Schaltschema nach Abb. 3 beschrieben.
  • Strom wird von beliebiger Quelle den Leitungen 30, 31 geliefert. Die Leitung 31 ist. bei C geerdet, und der sogenannte C-Stromkreis bildet eine gemeinsame Rückleitung, die metallisch sein kann.
  • Der erste zu beschreibende Vorgang ist die normale Minutenantriebübertragung zum Fortschalten der Nebenuhren. Zwecks klarerer Darstellung sei angenommen, daß die Nebenuhren in diesem Augenblick in einer Stellung nach der vollen Stunde und noch nicht in der Synchronisierperiode sind. Der Strom tritt in die Leitung 30 und fließt über die Drähte 32, 33, 34. durch Minutenkontakt 17, 18, Hauptrelaisspule 36, Draht 37 und zurück zur Leitung 31. Dadurch wird die Hauptrelaisspule 36 einmal je Minute erregt, zieht den Relaisarm 38 an und schickt Strom aus der Leitung 3o durch einen Draht A, durch Draht 39 zu den Kontakten 25, zu den Schaltmagnetspulen 21, Erdung C und zurück zum Draht 31. Außer dem Minutenantrieb über den Leiter A werden auch Minutenstöße über einem Leiter B durch folgenden Stromkreis übermittelt: von 38 durch __ Draht 40 und den jetzt in Tieflage befindlichen Relaisarm 41 und von da hinaus zur Leitung B: Somit ist außerhalb der Synchronisierperiode der Zustand der Kontakte 25 und 26 unwesentlich, da die Nebenuhren "Strömstöße über A oder B empfangen können.
  • Dies beschreibt den Zustand des Systems für die Übertragung der üblichen Minutenschaltung der Sekundäruhren, bis die Synchronisierperiode beginnt, zu deren Anfang die Kontakte 14. geschlossen werden. Dann fließt Strom vom Leiter 3o durch Draht 32, 33 und 42 durch die geschlossenen Kontakte 14, Draht 43, die synchronisierende kelaisspule 44 und zurück durch Draht 31. Die Spule 44 zieht ihren Anker an, was die Kontakte 45 unterbricht und den Leiter B ausschaltet, so daß er keine Stromstöße mehr von der Hauptuhr empfängt. Während der Synchronisierperiode können die Nebenuhren daher normale Minutenstöße nur über den Draht A empfangen.
  • Abb.3 zeigt drei Nebenuhren X, Y, Z. Die Uhr X sei genau in Übereinstimmung mit dem Minutenzeiger der Hauptuhr, die Uhr Y gehe fünfzehn Minuten vor, und die Uhr Z gehe fünfzehn Minuten nach. Der Synchronisiernocken 23 der Uhr X steht etwa auf Mitte seines hohen Teiles und hält die Kontakte 25 geschlossen. Der Nocken 23 der vorgehenden Uhr Y hat gerade eine solche Lage erreicht, daß der Arm 24 von der Stufe 27 abgefallen ist und die Kontakte 26 geschlossen, die Kontakte 25 aber geöffnet hat. Der Nocken 23 der nachgehenden Uhr Z ist eben am Nockenanstieg 28 vorbei und hat die Kontakte 25 wieder geschlossen und die Kontakte 26 geöffnet. Wie schon erwähnt, werden während der ganzen Synchronisierperiode normale Minutenimpulse von der Hauptuhr nur über den Draht A übertragen. Daher empfängt die Uhr Y keine normalen Minutenimpulse mehr, da ihre Kontakte 25 geöffnet sind. Diese Uhr bleibt daher bis zum Ende der Synchronisierperiode stehen. Die Uhren X und Z aber sind in solcher Lage, daß die Kontakte 25 geschlossen sind und sie deshalb Minutenimpulse vom Draht A während der Synchronisierperiode empfangen. DieUhrenX und Z laufen dann in der üblichen Art weiter, indem sie die normalen Minutenimpulse in jeder Minute von der Leitung A empfangen, bis das Ende der Synchronisierperiode erreicht ist.
  • Nachdem die neunundfünfzigste Minute von der Hauptuhr angezeigt ist, erreicht der Nocken 15 die Lage zur Schließung der Kontakte 16. Strom fließt nun von der Leitung 30 über Draht 3.2, Draht 46, Kontakte 16, Draht 47, Kontakte ig zum Draht 35, HauptrelaissPule 36, Draht 37 und Rückleitungsdraht 31 zurück zur Stromquelle. Die Kontakte ig schließen sich in relativ rascher Folge, z. B. alle zwei Sekunden, und erregen die Spule 36 häufig, welche entsprechend häufig den Anker 38 anzieht und eine Folge von raschen Impulsen über den Draht A; sendet. Es ist zu beachten, daß bei der richtig zeigenden Uhr X die Kontakte 25 beim neunundfünfzigsten Impuls geöffnet worden sind, so daß die raschen Stromstöße auf diese Uhr nicht einwirken können. Die Uhr Z aber hat ihre Teile in solcher Lage, daß die Kontakte 25 geschlossen sind, so daß sie die raschen Impulse empfängt und vorgestellt wird, wodurch der Synchronisiernocken gedreht wird, bis er die Lage zum öffnen der Kontakte 25 erreicht. Alle Uhren X, Y und Z sind nun in Synchronismus mit der Hauptuhr. Nachdem die Kontakte ig die ausgewählte Zahl von raschen Impulsen ausgeschickt haben, öffnen sich die Kontakte 16 und machen dadurch die weitere Aussendung von Impulsen durch die Kontakte i9 unmöglich. Kurz nach dem öffnen der Kontakte 16 öffnen sich die Kontakte 14 und machen die synchronisierende Relaisspule 44 stromlos, die den Anker 41 losläßt und das erneute Schließen der Kontakte ¢5 erlaubt. Der vorstehend beschriebene Vorgang sollte unmittelbar vor dem Aussenden des nächsten Minutenimpulses, also des sechzigsten; eintreten, wie durch das erneute Schließen der Kontakte 17 bedingt. Diese senden nun die üblichen normalen Minutenstöße über die beiden Leitungen A und B. Da die Kontakte 26 an allen Uhren X, Y, Z jetzt geschlossen sind, so empfangen alle Nebenuhren ihren Strom über den Draht B durch die Drähte 48, Kontakte 36, 26, Impulsmagnete 2,1 und zurück durch die gemeinsame Rückleitung C zur Stromquelle.
  • Soll irgendwann die Zeit für die ganze Anlage verändert werden, z. B. wenn die Hauptuhr unrichtig geht, und ist die Berichtigung innerhalb des von der Synchronisierperiode umspannten Bereiches, so braucht man nur die Zeiger der Hauptuhr um das gewünschte Maß zu verstellen. Die Nebenuhren verstellen sich dann selbst innerhalb der nächsten Stunde. Überschreitet die Verstellung den Bereich der Synchronisierperiode, z. B. wenn es sich um Einführung der Sommerzeit handelt, so wird eine Handsteuerung vorgenommen, wie nunmehr in Verbindung mit Abb. 3 zu beschreiben. Ein Draht 48' endet in einem Schalterpunkt. Ein Schaltorgan 49 liegt in der Leitung 32 und ist für den normalen Betrieb in der gezeichneten Lage geschlossen. Zwecks Verspätung der Nebenuhren wird der Schalter 49 in die Unterbrechungslage verstellt, in der er Leitung 32 unterbricht und auch den Schaltpunkt am Draht 48' nicht berührt. Der Schalter wird während der ganzen gewünschten Verspätungsperiode offen gehalten. Soll die Uhr vorgestellt werden, so wird der Schalter 49 in Verbindung mit dem Schaltpunkt bzw. Draht 48' in Verbindung gebracht. Dies bewirkt, daß die raschwirkenden Vorstellkontakte ig in Wirkung treten und die verschiedenen Nebenuhren rasch vorstellen. Der Schalter 49 wird geschlossen gehalten, bis die Nebenuhren genügend vorgestellt sind. Sind z. B. alle Uhren eine Stunde vorzustellen, so erfordert dies bei alle zwei Sekunden erfolgender Schließung der Kontakte i9 zwei Minuten.
  • Es ist nicht wesentlich, daß man den Schalter 49 für die genaue Verstellzeit geschlossen hält, da ja die Synchronisiereinrichtung die Nebenuhren in Tritt mit der Hauptuhr bringt, ob sie nun gegen die Hauptuhr vor-oder nachgehen. Es ist nur nötig, die Nebenuhren in den Bereich der Synchronisierperiode zu bringen.
  • Gleiches gilt für Nachstellungsvorgänge, insofern man nur den Schalter 49 für annähernd die gewünschte Verspätungsperiode offen zu halten braucht.
  • Offenbar kann die Synchronisierperiode auch länger oder kürzer als fünfzehn Minuten sein. Letztere Zeit hat sich bei den üblichen Uhrenanlagen für alle praktischen Zwecke als voll ausreichend erwiesen.
  • Ersichtlich ist bei der neuen Anlage vorzugsweise die Anordnung so, daß die Hauptuhr normale Impulse und rasche Impulse aussendet und in gewissen Stromkreisen oder Leitungen Normalimpulse aussendet, die eine Zeitlang aussetzen und am Ende der Syn-Chronisierperiode wieder beginnen. Vorzugsweise ist die Anordnung so, daß die Unterdrückung des Aussendens normaler Impulse durch Einrichtungen gesteuert wird, welche direkt mit der Hauptuhr gepaart sind und unabhängig von irgendwelchen Hilfsvorrichtungen sind, die an oder in den Nebenuhren vorhanden sind. Mithin sind besondere Nebenuhrwerke unnötig.
  • Das Synchronisieren der Nebenuhren wird durch Einrichtungen bewirkt, die an den Nebenuhren angeordnet sind, welche von den Impulsmagneten o. dgl. Umsetzungsvorrichtungen zwecks Vorschaltung gesteuert werden. Diese Synchronisiervorrichtungen bestimmen wahlweise, ob die Nebenuhren normale Impulse oder rasche Impulse empfangen sollen oder so geschaltet werden sollen, daß sie eine Zeitlang keinerlei Impulse empfangen.
  • Statt Gleichstrom kann natürlich auch Wechselstrom verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. SynchronisierendeUhrenanlage, deren Nebenuhr oder Nebenuhren durch Impulse von einer Hauptuhr betätigt werden, mit Einrichtungen zum selbsttätigen Anhalten oder rascheren Antreiben der Nebenuhr oder Nebenuhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenuhren außerhalb der Synchronisierperiode die Stromstöße für die Minutenschaltung über zwei verschiedene Leitungen ' (A und B) empfangen, deren eine (B) zu Beginn der Synchronisierperiode durch eine von der Hauptuhr angetriebene Kontakteinrichtung (i3, 14) abgeschaltet wird.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch von der Hauptuhr gesteuerte Einrichtungen (36, 44) zum Senden normaler Stromstöße über gewisse von mehreren Neben- und Hauptuhr verbindenden Stromkreisen (A, B) und zum Senden rascher Stromstöße über gewisse derselben Stromkreise während bestimmter Zeitperioden und zur Unterdrückung des Sendens aller Stromstöße über gewisse Kreise (B) während bestimmter anderer Perioden, wobei Einrichtungen (2q.-6) in der Sekundäruhr die Uhr mit dem keine Stromstöße empfangenden Stromkreis (B) verbinden, wenn die Uhr vorgeht, und wobei die letzteren Einrichtungen (2q.-6) so beschaffen sind, daß sie die Uhr mit dem rasche Stromstöße empfan, genden Stromkreis ,(A) in Verbindung halten, wenn die Nebenuhr nachgeht.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i oder 2 mit einem Antriebsmagneten (2i) in.der Nebenuhr für ihren Antrieb, gekennzeichnet durch einen Einzelnockenkontakt (24), der nur durch die Stellung der Uhr gesteuert wird und in der einen Lage die Nebenuhr in einen Stromkreis mit der einen Leitung (A) schaltet, über welche Stromstöße gesendet werden, in einer anderen Lage aber die Uhr in einen Stromkreis mit der zweiten Leitung (B) schaltet, über welche Stromstöße nicht gesandt werden.
DEI26252D 1924-06-26 1925-06-05 Synchronisierende Uhrenanlage Expired DE452434C (de)

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