DE681048C - Selbsttaetige Pendelregelung - Google Patents

Selbsttaetige Pendelregelung

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DE681048C
DE681048C DES121948D DES0121948D DE681048C DE 681048 C DE681048 C DE 681048C DE S121948 D DES121948 D DE S121948D DE S0121948 D DES0121948 D DE S0121948D DE 681048 C DE681048 C DE 681048C
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DE
Germany
Prior art keywords
contact
arrangement according
time
pulses
magnets
Prior art date
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Expired
Application number
DES121948D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Bruno Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to DES121948D priority Critical patent/DE681048C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE681048C publication Critical patent/DE681048C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks
    • G04C11/007Synchronisation of independently-driven clocks by positioning of the index or by regulating the length of the pendulum in dependance on the time difference with a standard

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Selbsttätige Pendelregelung Es ist bekannt, daß die Schwingungsdauer eines Präzisionsuhrenpendels bzw. einer. Uhr dadurch geregelt wird, daß. je nach der Gangtendenz die Länge des Pendels vergrößert oder verkleinert .wird. Praktisch geschieht dies in der Weise, daß ,am Pendel, zweckmäßig in halber Pendelhöhe, ein Teller befestigt ist, auf dem ein Zulage- oder Regelgewicht aufgelegt ist. Wird das Gewicht abgehoben, dann wird durch Verlagerung des Schwerpunktes die Pendellänge vergrößert bzw. der Gang der Uhr- verlangsamt und umgekehrt.
  • Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, diese Regelmethode zu vervollkommnen, und zwar dadurch, daß, das Zulegen , oder Abheben des Regelgewichtes nicht mehr von Hand oder durch fernbedienbare Auslösemagnete, sondern selbsttätig durch ständigen Vergleich mit einer übelgeordneten Zeitdienststelle erfolgt. Erfindungsgemäß. geschieht dies dadurch, daß, die übergeordnete Zeitdienststelle sowie die zu überwachende Uhr Vergleichsstromimpulse in gleichen Zeitabständen aussenden, welche bei nichtsynchronem Eintreffen mehrere Kontaktkaskaden steuern, von denen die eine je nach der Gangtendenz des überwachten Pendels entweder einen Magneten für das Abheben oder einen Magneten für das Zulegen des Reguliergewichtes betätigt, während zwei weitere Kontaktkaskaden Schrittschaltwerke einschalten, die durch Betätigung mittels besonderer Impulse ihren in Reihe liegenden Schaltarmen eine derartige Stellung geben, daß die eingeschalteten Gewichtsmagnete nach einer der Größe der Abweichung @entsprechenden Einschaltdauer wieder abgeschaltet werden.
  • Eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes sei an Hand der beifolgenden Zeichnung näher beschrieben.
  • Auf der Sekundenwelle der zu regulierenden Uhr sitzt der Kontakt HU und auf der Sekundenwelle der übergeordneten Zeitdienststelle ein Kontakt MEZ für die Aussendung des Vergleichsstromimpulses. Die Stromschlußdauer beider Vergleichskontakte ist gleich groß, z. B. i o Sekunden lang, und :das Ende des Kontaktschlusses ist bei richtigem Gang der zu regulierenden Uhr bei beiden Vergleichskontakten synchron. Zur besseren Erläuterung der Wirkungsweise der Reguliereinrichtung sei angenommen, die zu regulierende Uhr ginge 3 Sekunden vor. Es spielen sich dann folgende Vorgänge ab: Zuerst wird das Vergleichsrelais U erregt und 3 Sekunden später das Vergleichsrelais V. Durch ihre Kontakte ui, v1, u2, v= wird der Stromkreis für ein Hilfsrelais H vorbereitet. H ist so geschaltet, daß es erst anspricht, wenn beide Vergleichsrelais geschaltet haben, dagegen aber so lange eingeschaltet bleibt, solange noch eines der beiden Vergleichsrelais erregt ist, im vorliegenden Falle also von der 3. bis zur 13. Sekunde. Von U und V werden weiterhin die Kontakte us tind 03 .eines Stromkreises der Magnete Z und B für die Betätigung des Verzögerungs- oder Beschleunigungsgewichtes in die gestrichelt gezeichnete Stellung umgelegt. Nach 3 Sekunden ,wird außerdem der Kontakt h2 geschlossen; jedoch kann noch keiner der GewichtsmagneteZ oder B .ansprechen, da' sich die Kontakte us und vs in der gestrichelten Stellung befinden. Welcher von den Gewichtsmagneten nunmehr ansprechen soll, hängt davon ab, welches Vergleichsrelais zuerst abfällt. Nach io Sekunden ist dies bei U der Fall, so daß u3 umschaltet und der Gewichtsmagnet Z Strom erhält und anspricht. In der 13. Sekunde wird zwar durch Abfallen von V v3 wieder zurückgeschaltet und der Stromkreis über Z unterbrochen; jedochwird Z auch weiterhin durch eine Haltewicklung Z1 gehalten, deren Stromkreis durch die Kontakte a und z22 geschlossen ist.
  • Durch Ansprechen l;on U, V und H wird weiterhin ein Stromkreis für einen Drehwähler DW I eingeschaltet, der durch einen Sekundenkontakt sk Sekundenimpulse für die Fortschallung des Drehwählers erhält. Es spielt sich hier der gleiche Vorgang ab, wie er bei Betätigung von Z beschrieben wurde, d. h. der Stromkreis des Drehwählers DW I ist von der i o# bis zur 13. Sekunde, also 3 Sekunden lang, über sk,hs, u4, 0 gestrichelt, DW I, geschlossen. Während dieser Zeit erhält der Drehwähler durch den Sekundenkontakt sk drei Impulse, wodurch sein Schaltarmdwl- in die gestrichelt gezeichnete Stellung wandert. Diese drei Schaltschritte sind somit ein Maß für . die zeitliche -Voreilung von 3 Sekunden der zu regelnden Uhr.
  • Wie bereits oben erwähnt, wird durch den ,Magneten Z vom Pendelteller das Zulagegewicht abgehoben, wodurch eine Verzögerung des Pendelganges eintritt, und zwar so lange, bis nicht der Haltestromkreis über Z2 durch einen Kontakt a unterbrochen wird. Die Unterbrechung darf naturgemäß erst dann eintreten, -wenn die Berichtigung der Zeitdifferenz vollzogen ist. Um dies durchführen zu können, ist z. B. folgende Anordnung vorgesehen: Das Zulagegewicht ist so bemessen, daß. die Uhr in i Stunde um i Sekunde im Gang geändert wird. Im vorliegenden Falle muß daher das Verzögerungsrelais Z 3 Stunden lang eingeschaltet bleiben, so daß das Relais A erst nach dieser Zeit ansprechen darf. Erreicht wird dies folgendermaßen: Durch einen Stundenkontakt st wird alle 6o Minuten über die Kontakte zs bzw.b3 ein weiterer Drehwähler DW II schrittweise fortgeschaltet, dessen Kontaktbank in Reihe mit derjenigen des Drehwählers D@W I liegt. Nach 3 Stunden gelangt somit der Schaltarm dw2 in die gestrichelte Stellung, wodurch ein Stromkreis für das Relais A geschlossen wird. Das Relais A wird erregt und unterbricht durch seinen Kontakt a den Haltestromkreis des Verzögerungsmagneten Z (oder des Beschleunigungsmagneten B). Außerdem werden hierdurch sämtliche übrigen Stromkreise aufgetrennt; das Zulagegewicht wird -wieder aufgelegt, und die w=ährend der letzten 3 Stunden unterdrückten Vergleichsimpulse des HU-und MEZ-Kontaktes werden erneut wirksam.
  • Sind keine Zeitdifferenzen vorhanden, so werden die in jeder Minute durch die Vergleichsimpulse .aufgebauten Haltestromkreise der Magneten Z und B beim Abfallen des letzten Vergleichsrelais augenblicklich wieder aufgetrennt, da das Relais A sofort Strom bekommt und anspricht.
  • Geht die Hauptuhr nach, so spielen sich die gleichen Vorgänge ab, lediglich mit dem Unterschied, daß nunmehr der Beschleunigungsmagnet B Strom erhält und durch Auflegen eines weiteren Zulagegewichtes auf dem Pendelteller den Gang der Uhr beschleunigt. Die Anordnung kann selbstverständlich auch so getroffen werden, daß die Vergleichsimpulse nicht minutlich, sondern in größeren Zeitabständen, z. B. alle i o Minuten oder alle halbe Stunde, gegeben werden, und es kann weiterhin die Anordnung auch so getroffen werden, daß der Kontakt sk 1/@-Sekunden- oder z-Sekunden-Impulse und der Kontakt st dementsprechend 1/2- oder 2-Stunden-Impulse geben. Es ist hierbei nur wichtig, daß die Regulierzeit des Zulagegewichtes im Verhältnis zu seiner Masse entsprechend den von den Tontakten st und sk gesteuerten Stromzeiteneinheiten gewählt ist.
  • Als Schrittschaltwerke DW I und DW 1 werden gemäß der Erfindung Vorwähler oder ähnliche aus der Selbstanschlußtechnik bekannte Schrittschaltiverke verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Ferngangregelung eines Pendels für Zeitmesser mittels Zulagegewichten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in regelmäßigen Abständen von einem überwachungszeitwerk einerseits und von dem zu überwachenden Zeitmesser andererseits gesteuerte elektrische Impulse bei nichtsynchronem Eintreffen mehrere Kontaktkaskaden steuern, von denen die eine (u3, v3) je nach der Gangtendenz des überwachten Pendels entweder einen Magneten (Z) für das Abheben oder einen Magneten (B) für das Zulegen des Reguliergewichtes betätigt, während zwei weitere Kontaktkaskaden (sh, las, u4, v1 bzw. st, z3, [b3]) Schrittschaltwerke (DW I, DW II) einschalten, die durch Betätigung mittels besonderer Impulse ihren in Reihe liegenden Schaltarmen (div1, dw2) eine derartige Stellung geben, daß die eingeschalteten Gewichtsmagnete (Z oder B) nach einer der Größe der Abweichung entsprechenden Einschaltdauer wieder abgeschaltet werden. . z. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schrittschaltw=erk (DW I) von einem Sekundenkontakt (sh) in sehr kurzen Zeitabständen, z. B. alle Sekunden, Impulse erhält, die jedoch nur während der Differenzzeit der Vergleichsimpulse wirksam werden, während das andere Schrittschaltwerk (DW II) durch einen Stundenkontakt (st) in wesentlich größeren Zeitabständen, z. B. alle Stunden, Fortschaltimpulse erhält. .3. Anordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß durch Eintreten der gleichen Schaltstellung der Schrittschaltwerke (DW I, DIV II) ein Stromkreis für ein Relais (A) geschlossen wird, das die Magnete (Z, B) der Zulagegewichte abschaltet und die Einrichtung in den Ruhezustand zurückführt. q.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte derartige Bemessung der Zulagegewichte, daß die Nachregelung einer Gangdifferenz von sehr geringem Zeitbetrag, z. B. von i Sekunde, nach Ablauf eines bestimmten Vielfachen dieser Zeit, z. B. nach i Stunde, beendet ist. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmagnete der Zulagegewichte (Z, B) eine Haltewicklung (Z', B1) besitzen, deren Stromkreis durch das Relais (A) unterbrochen wird. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Schrittschaltwerke die aus der Selbstanschlußtelephonie bekannten Vorwähler oder ähnliche verwendet werden.
DES121948D 1936-03-14 1936-03-14 Selbsttaetige Pendelregelung Expired DE681048C (de)

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