DE453743C - Regelvorrichtung fuer Windraeder - Google Patents

Regelvorrichtung fuer Windraeder

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DE453743C
DE453743C DEG66919D DEG0066919D DE453743C DE 453743 C DE453743 C DE 453743C DE G66919 D DEG66919 D DE G66919D DE G0066919 D DEG0066919 D DE G0066919D DE 453743 C DE453743 C DE 453743C
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Germany
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wind turbine
pawl
wind
control device
spring
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DEG66919D
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HUBERT REHAAG DIPL ING
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03D—WIND MOTORS
    • F03D7/00—Controlling wind motors 
    • F03D7/02—Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially parallel to the air flow entering the rotor
    • F03D7/022—Adjusting aerodynamic properties of the blades
    • F03D7/0224—Adjusting blade pitch
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05B—INDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
    • F05B2260/00—Function
    • F05B2260/70—Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades
    • F05B2260/74—Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades by turning around an axis perpendicular the rotor centre line
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F05B2260/00—Function
    • F05B2260/70—Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades
    • F05B2260/75—Adjusting of angle of incidence or attack of rotating blades the adjusting mechanism not using auxiliary power sources, e.g. servos
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

  • Regelvorrichtung für Windräder. Werden Windmotoren zum Antrieb elektrischer Anlagen benutzt, so ist eine bei jeder Windstärke gleichbleibende Tourenzahl erforderlich. Für die Regelung gibt es nun zwei Arten, nämlich Verstellung der Flügel oder des ganzen Rades durch den Winddruck oder durch die Zentrifugalkraft. Bei der ersteren Methode läßt sich aber nur eine gleichmäßige Triebkraft erreichen, während die Konstanthaltung der Drehzahl nur mit Hilfe der Zentrifugalkraft, wie auch bei allen sonstigen Kraftmaschinen, möglich ist. Die bisherigen Ausführungen dieser Art sind infolge ihrer Kompliziertheit für die durch den Einfluß der Witterung bedingten rauhen Betriebsverhältnisse kaum geeignet, und es ist gelungen, eine neuartige Konstruktion auszubilden, die sich durch größte Einfachheit auszeichnet und eine weitere Forderung, leichtes Inbetriebsetzen und Abstellen, in ebenfalls sehr einfacher Form erfüllt.
  • Die Regelvorrichtung ist in den Zeichnungen dargestellt. Abb. r zeigt die Regelung während des Ganges; der Drehsinn ist durch einen Pfeil gekennzeichnet. Die Flügel sind auf an der Welle befestigten Armen drehbar angeordnet und können von dem Regulierhebel a mehr oder weniger steil in den Wind gedreht werden. Zwei Gewichte e, durch Stangen/ mit dem Regulierhebel a verbunden und durch Stangen g gegen die Flügelarme abgestützt, beeinflussen durch ihre Zentrifugalkraft die Flügelstellung. Zwei Spiralfedern d wirken der Zentrifugalkraft entgegen und werden während des Ganges des Windrades durch den Stellhebel b angespannt, wobei der Stellhebel b mittels einer Klinkvorrichtung auf der Führungsschiene c, die zwischen zwei Flügelarmen befestigt ist, festgehalten wird. Eine Änderung der Windstärke ruft nun sofort eine Änderung der Zentrifugalkraft der beiden Gewichte hervor, wodurch dann über den Regulierhebel die Flügelstellung geändert wird.
  • Wird die Sperrklinke des Hebels b gelöst, so entspannt sich die Feder d, und die Gewichte ziehen den Regulierhebel a zurück, wodurch die Flügel aus dem Wind gedreht werden und somit das Windrad abgestellt wird.
  • Bei der üblichen gewundenen Form der Flügel dreht sich das Windrad, wenn es nicht festgebremst wird, langsam weiter. Zur Inbetriebsetzung wird nun die Sperrklinke angehoben und der Stellhebel b festgehalten. Das Windrad dreht sich langsam weiter, die Feder d spannt sich und zieht den Regulierhebel a an, wodurch die Flügel in den Wind gedreht werden. Jetzt werden die Sperrklinke und der Stellhebel b losgelassen, so daß er auf der Führungsschiene c durch die Sperrklinke festgehalten wird.
  • Zum Lösen der Sperrklinke beim Abstellen und zum Lösen der Sperrklinke und Festhalten des Stellhebels b bei der Inbetriebsetzung dienen zwei Hebel k und L, die an einem feststehenden Teil des Windrades, etwa dem Gehäuse oder Turm, drehbar angebracht sind und vom Innern des Gehäuses oder vom Erdboden durch Seilzug o. dgl. betätigt werden können. Abb. a bis 5 zeigen die Einzelheiten der Klinkvorrlchtung und der Anlaßvorrichtung. Zum Anlassen wird der Anlaßbebel in die Stellung k2 gedreht. Von dem vorüber,-leitenden Windrade stößt zuerst der Sperrklinkenhebel i an, die Sperrklinke wird angehoben, und weiter wird nun durch die Nase m des Stellhebels b (Abb. a bis 5) dieser an der in Abb.6 erkennbaren breiten Fläche des Anlaßhebels k so lange festgehalten, bis die gewünschte Federspannung erreicht ist.
  • Zum Abstellen dient Hebel 1, der, wie Abb.6 zeigt, schmäler und länger ausgebildet wird. Von dem vorübergleitenden Windrade kommt mit ihm nur der Sperrklinkenhebel i in Eingriff, der dann so lange angehoben bleibt, bis die Feder d den Stellhebel b über die Zähne der Führungsschiene in die Ruhestellung gezogen hat.
  • Diese einfache Art des An- und Abstellens, die Anordnung der ganzen Regelvorrichtung im sich drehenden Teil und das Fehlen jeglicher fester oder beweglicher Verbindung mit dem ruhenden Teil ermöglichen die größte Freiheit in der Aufstellung und Anpassung an örtliche Verhältnisse. Durch die gleichbleibende Tourenzahl bei allen Windstärken ist dieser Windmotor besonders für den Betrieb elektrischer Anlagen geeignet. Durch die einfache Bauart wird eine billige Herstellung und sicherer Betrieb gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelvorrichtung für Windräder, bei welcher die Wendeflügel durch in der Drehebene des Rades durch Fliehkraft ausschwingende Gewichte entgegen der Wirkung einer Feder aus dem Winde gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Festpunkt der Gegenfeder (d) mittels Klinkvorrichtung gegen den Angriffspunkt des Schwunggewichtes geändert werden kann durch Einwirkung je eines von zwei an einem feststehenden Teil des Windrades angebrachten Hebeln, derart, daß zwecks Inbetriebsetzung des Windrades der Festpunkt nach Auslösung der Sperrklinke so lange zurückgehalten wird, bis beim langsamen Anlauf des Windrades die Gegenfeder die der Belastung entsprechende Spannung erreicht hat, oder daß zwecks Abstellung des Windrades die Sperrklinke so lange gelöst bleibt, bis die Gegenfeder vollkommen entspannt ist.
DEG66919D 1926-04-01 1926-04-01 Regelvorrichtung fuer Windraeder Expired DE453743C (de)

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DEG66919D DE453743C (de) 1926-04-01 1926-04-01 Regelvorrichtung fuer Windraeder

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DE (1) DE453743C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0095807A3 (de) * 1982-05-27 1985-08-14 Multinorm B.V. Windrad, Rotor und Mast, und Herstellungsverfahren für die Rotorschaufel
US4653982A (en) * 1983-04-01 1987-03-31 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Windmill with controller for controlling rotor RPM
FR2869078A1 (fr) * 2004-03-31 2005-10-21 Ingetud Sarl Sarl Eolienne ou aerogenerateur, apte a fonctionner par vents moyens voire faibles

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0095807A3 (de) * 1982-05-27 1985-08-14 Multinorm B.V. Windrad, Rotor und Mast, und Herstellungsverfahren für die Rotorschaufel
US4653982A (en) * 1983-04-01 1987-03-31 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Windmill with controller for controlling rotor RPM
FR2869078A1 (fr) * 2004-03-31 2005-10-21 Ingetud Sarl Sarl Eolienne ou aerogenerateur, apte a fonctionner par vents moyens voire faibles

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