DE456423C - Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt - Google Patents

Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt

Info

Publication number
DE456423C
DE456423C DEM94179D DEM0094179D DE456423C DE 456423 C DE456423 C DE 456423C DE M94179 D DEM94179 D DE M94179D DE M0094179 D DEM0094179 D DE M0094179D DE 456423 C DE456423 C DE 456423C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
accumulator
zinc
alkali
coated
amalgam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM94179D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIKOLAUS MALICHATKA
Original Assignee
NIKOLAUS MALICHATKA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIKOLAUS MALICHATKA filed Critical NIKOLAUS MALICHATKA
Priority to DEM94179D priority Critical patent/DE456423C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE456423C publication Critical patent/DE456423C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/24Alkaline accumulators
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/24Electrodes for alkaline accumulators
    • H01M4/244Zinc electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Akkumulator mit alkalischen Elektrolyten und mit Elektroden aus einfachen und billigen Stoffen, die eine betriebssichere Konstruktion gestatten und lokale Entladungen, d. h. Entladungen bei offenem Nutzstromkreis, möglichst vollständig ausschließen. Überdies ist der Akkumulator gemäß der Erfindung unempfindlich gegen Überladung und Überschreiten der normalen Entladestromstärke.
Der Akkumulator gemäß der Erfindung ist vorwiegend für den Gebrauch in der Schwachstromtechnik gedacht, wo es auf die genannten Eigenschaften, insbesondere auf das Vermeiden lokaler Entladungen bei offenem Stromkreise, besonders ankommt.
Die bisher bekannten Akkumulatoren mit Blei- oder Nickelelektroden sind alle von sehr verwickelter Bauart, was deren Kosten in hohem Maße vergrößert, insbesondere bei Akkumulatoren mit geringer Kapazität. Gerade bei kleinen Akkumulatoren tritt der schädliche Einfluß der lokalen Entladungen bei offenem Nutzstromkreise besonders unangenehm hervor, so daß die Brauchbarkeit solcher Sammelbatterien sehr beeinträchtigt wird, wenn sie nur schwach und mit erheblichen Betriebsunterbrechungen belastet werden. Bleiakkumulatoren können bekanntlich nach Verlust ihrer Ladung völlig unbrauchbar werden; auch mit Nickelakkumulatoren lassen sich keine befriedigenden Ergebnisse in bezug auf den Wirkungsgrad bei" schwachen Belastungen mit längeren Betriebspausen erzielen, zumal die Selbstentladung bei Nickelakkumulatoren noch schneller vonstatten geht.
Der Akkumulator gemäß der Erfindung besitzt keine Elektrodengitter, die in üblicher Weise mit Füllmasse ausgestrichen sind, sondern es dient als positive Elektrode ein gewohnlicher Kohlenstift mit einem Depolarisator aus Mangansuperoxyd und als negative Elektrode ein in geladenem Zustande mit Zinkamalgam überzogenes Rahmengitter, das aus einem zweckmäßigerweise zickzackförmig gebogenen Blechstreifen besteht. Als Elektrolyt dient hierbei eine Lösung von Ätznatron oder Ätzkali mit einem spezifischen Gewichte von etwa 1,45.
Bei der Entladung des Akkumulators geht das im Amalgam enthaltene Zink in die Alkalilösung über, wobei sich das frei gewordene Quecksilber zusammen mit der Zinkoxydlösung im unteren Teile des Rahmengitters ansammelt; hierauf verbreitet sich die Zinkoxydlösung allmählich infolge Diffusion über die ganze Alkalilauge. Gleichzeitig wird auf dem positiven Pole das Mangansuperoxyd zu Mianganipxyd reduziert. Βφη Ladten des Akumulators findet der entgegengesetzte Vorgang statt, indem das aus der Alkalilauge gefällte Zink auf der Oberfläche des Rahmengitters niedergeschlagen wird. Das am unteren Gitterteile angesammelte Quecksilber steigt infolge der Kapillarität an der lotrechten Gitterwandung entlang nach oben, verbindet sich dort mit dem Zink und überzieht wiederum die Gitteroberfläche mit einer Zinkamalgamschicht. Am positiven Pole verwandelt sich zugleich das Manganoxyd zu Superoxyd.
Die Vorteile eines Akkumulators gemäß der Erfindung gegenüber den bisher bekann-
ten Blei- und Nickelakkumulatoren bestehen somit darin, daß
1. lokale Entladungen bei offenem Stromkreise ausgeschlossen sind, da sowohl Mangansuperoxyd auf die positive Kohlenelektrode keine oxydierende Wirkung ausübt als auch das in der Form von Zinkamalgam die negative Elektrode bedeckende Zink bei geöffnetem Stromkreise in der Alkalilauge nicht ίο aufgelöst wird,
2. daß der Akkumulator bei Überlastung durch übermäßiges Laden und Entladen keiner Beschädigung unterliegen kann,
3. daß der Aufbau betriebssicher, einfach ' 5 und auch billig ist, da das Elektrodenmaterial leicht und billig beschafft werden kann.
In der Zeichnung ist ein Akkumulator gemäß der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Sammlerzelle im lotrechten Schnitt und
Abb. 2 in Draufsicht bei abgenommenem Deckel.
Auf einer Paraffinschicht 1 ist ein Gitterrahmen 2 aus verzinktem Eisenblech wagerecht gelagert, In diesem Rahmen 2 mit LJ-förmigem Querschnitt ist ein zickzackartig mehrfach gebogener Eisenblechstreifen 3 untergebracht, worin die einzelnen Zacken am Rahmen durch Umbiegen der unteren und oberen Profilschenkel nach den Zackenzwischenräumen hin befestigt werden. Die nach oben zu gebogenen Enden des Blechstreifens 3 gelangen in Glasröhren 4, werden daselbst mit Paraffin Übergossen und mit Außenleitungen 5 versehen. Der Blechstreifen kann z. B. 10 mm breit sein und einen Zackenzwischenraum von 4 mm besitzen. Die einzelnen Zacken werden durch lotrechte Einschnitte eines Kammes 6 geführt, welcher aus einem rechtwinklig abgebogenen Blechstreifen besteht, dessen Unterschenkel teilweise nach der einen, teilweise nach der anderen Seite umgebogen wird, um dem Kamm genügende Stabilität zu verleihen. Es kann auch mehr als ein Kamm vorgesehen sein, je nach Größe des Akkumulators. Der Kamm ist außer zum Festhalten der Einzelzacken und Erweiterung der Elektrodenfläche auch dazu bestimmt, die: gleichmäßige Verteilung der die Gitterfläche bedeckenden Zinkamalgamschicht zu begünstigen. Wie aus Obigem ersichtlich, bildet das im Amalgam enthaltene Zink eine in der Alkalilauge lösliche Kathode. Dabei empfiehlt es sich, den Zinkgehalt nicht über 15 Prozent des gesamten Amalgamgewichtes zu wählen, da der Versuch gezeigt hat, daß bei einem höheren Zinkgehalte während der Ladung Flocken von wasserstoffhaltigem Zink ausgeschieden werden, wodurch die Qualität des Akkumulators vermindert wird.
Der Kohlenstift 7 des positiven Poles ist mit einer auf seinem Kupferüberzug angelöteten Leitung 8 ausgerüstet. Um diesen Kohlenstift herum ist in üblicher Weise der Depolarisator 9 gepreßt, welcher aus einem Gemisch von gleichen Gewichtsmengen Mangansuperoxyd und Graphit besteht. Da der Zweck des Depolarisators bekanntlich, darin besteht, daß er leicht Sauerstoff abgibt, dagegen Wasserstoff absorbiert und daher eine Polarisation der Elektrode verhindert, so können statt Mangansuperoxyd auch andere Oxyde gebraucht werden, die bei ihrem hochsten Oxydätionsgrade in Alkalien unlösbar sind und die Eigenschaft besitzen, leicht Sauerstoff abzugeben. Als solche Stoffe sind z. B. Nickeloxyd, Silberoxyd und andere zu nennen. Der Depolarisator ist von allen Seiten durch Leinwand 10 umgeben.
Der aus Alkalilauge bestehende Elektrolyt füllt das äußere Akkumulatorgefäß bis zur Höhe der aus Abb. 1 ersichtlichen Linie α-α aus. Dieses Außengefäß 11 aus Glas oder Eisenblech ist oben mit einer Paraffinschicht 12 ausgefüllt und mit einem Eisendeckel 13 nebst Röhrchen 14 versehen. Das Röhrchen wird mit einem Gummipfropfen 15 abgedichtet, der einen schmalen Kanal zur Ableitung ron Gasen aus dem Akkumulator besitzt.
Die elektromotorische Kraft des neuen Akkumulators beträgt 1,5 Volt, Der Akkumulator ist, wie bereits erwähnt, hauptsächlich für Sehwaehstromanlagen bestimmt, wie z. B. für Zwecke der Telegraphie und Telephonie oder für Signalvorrichtungen u. dgl.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt, dadurch gekennzeichnet, daß seine negative Elektrode aus einem wagerecht angeordneten Eisenblechgitter mit lotrechter Wandung von geringer Höhe besteht, das mit einer Schicht Zinkamalgam überzogen ist, dessen Zinkgehalt 15 Prozent nicht übersteigt.
2, Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Zinkamalgam überzogenes, wagerecht angeordnetes Eisenbleehgitter als negative Elektrode und ein mit einem Gemisch von Mangansuperoxyd und Graphit als Depolarisator umhüllter Kohlekörper als positive Elektrode dient, während Alkalilauge als Elektrolyt verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM94179D 1926-04-22 1926-04-22 Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt Expired DE456423C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM94179D DE456423C (de) 1926-04-22 1926-04-22 Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM94179D DE456423C (de) 1926-04-22 1926-04-22 Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE456423C true DE456423C (de) 1928-02-22

Family

ID=7322638

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM94179D Expired DE456423C (de) 1926-04-22 1926-04-22 Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE456423C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1571961A1 (de) Gasdicht verschlosener Bleisammler mit antimonfreien Gitterplatten
DE2817076C2 (de) Galvanische Zelle mit einem alkalischen Elektrolyten und einer Silberoxid-Elektrode
DE1671693B1 (de) Bleiakkumulator
DE60007138T2 (de) Alkalische zelle mit verbesserte anode
DE2837468C3 (de) Quecksilberfreie Zinkelektrode
DE1069726B (de) Galvanisches Element für hohe Strombelastungen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3030346C2 (de)
DE2127191A1 (de) Elektrische Batterie
DE1671811C3 (de) Sammlerbatterie mit Bleidioxid enthaltenden positiven Platten und negativen Platten, die Zinkamalgam oder Kadmiumamalgam in poröser Form enthalten
DE1927257B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Elektrode für Bleiakkumulatoren
DE2104587C3 (de) Aufladbares alkalisches Element mit einer positiven Elektrode aus Mangandioxid und einer negativen Zinkelektrode
DE3106203A1 (de) Mehrzelliger elektrischer akkumulator und verfahren zu dessen herstellung
DE456423C (de) Akkumulator mit Alkali-Elektrolyt
DE1237193B (de) Akkumulator mit positiver Silber- und negativer Cadmiumelektrode
CH376153A (de) Galvanisches Element für hohe Strombelastungen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE60110786T2 (de) Elektrochemische zelle mit schwefel enthaltender anode
DE1671997A1 (de) Elektrischer Akkumulator
DE1696563C3 (de) Alkalische Akkurrmlatorenzelle mit positiven Silberelektroden und negativen Zinkelektroden
DE1191449B (de) Galvanisches Primaer- oder Sekundaerelement mit insbesondere alkalischem Elektrolyten
DE2942653C2 (de)
DE1162434B (de) Silber-Zink-Akkumulator
DE1421556B2 (de) Alkalisches Trockenelement mit einer im wesentlichen aus Zink bestehenden Lösungselektrode und einem Kupfer (Il)-oxid-Depolarisator
DE519623C (de) Akkumulator mit Kupfer-Bleiperoxydelektroden
DE422473C (de) Elektrischer Sammler mit horizontaler negativer und vertikaler positiver Elektrode
AT215501B (de) Galvanisches Element für hohe Strombelastungen und Verfahren zu seiner Herstellung