DE456680C - Verfahren und Vorrichtung zur Zusammenstellung von Teilbildern fuer Mehrfarbendruck - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Zusammenstellung von Teilbildern fuer MehrfarbendruckInfo
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- DE456680C DE456680C DEB114665D DEB0114665D DE456680C DE 456680 C DE456680 C DE 456680C DE B114665 D DEB114665 D DE B114665D DE B0114665 D DEB0114665 D DE B0114665D DE 456680 C DE456680 C DE 456680C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F9/00—Registration or positioning of originals, masks, frames, photographic sheets or textured or patterned surfaces, e.g. automatically
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Bei den bisher bekannt gewordenen Verfahren und Vorrichtungen zum Zusammenstellen
der Teilbilder (Negative und Positive) von mehreren gleich oder verschieden großen mehrfarbigen Bildern beliebiger
Form, z. B. von Drei- oder Vierfarbendruckbildern für gleichzeitigen Druck, bei Tiefdruckformen
auch gleichzeitige Ätzung, hat man sich bisher mit einer genauen optischen
ίο Übereinstimmung der Teilbilder mit der Montagevorlage begnügt. Montiert man nach
einem Verfahren, wie es z. B. in dem Patent 233 407 beschrieben ist, wird man selten eine
einwandfreie. Montage erzielen, mehr oder weniger starke Differenzen werden sich im
Druck bemerkbar machen, die auf Durchsichtsfehler zurückzuführen sind und um so stärker in die Erscheinung treten, je dicker
die Glasscheibe des Diapositivs oder Negativs ist und je größer der Abstand zwischen
den in Übereinstimmung zu bringenden Teilen ist.
Das in dem Patent 233 407 beschriebene Verfahren bzw. Vorrichtung ist nur dann anwendbar,
wenn eine Übereinstimmung zwischen Negativ und Diapositiv von dem gleichen Gegenstand herbeigeführt werden
soll.
Im folgenden wird ein abweichendes Verfahren sowie Arbeitsweise und Konstruktion
nur eines Montagerahmens beschrieben.
Ein viereckiger, aus geeignetem Material, z. B. Stahl, konstruierter Rahmen R (Abb. 1
und 2), welcher auf ganz flachen Füßen ruht und der an einer oder zwei gegenüberliegenden
Seiten mit geeigneten Spannvorrichtungen versehen ist, wird auf einem Montagetisch
dicht oberhalb der Montagescheibe hochklappbar angebracht. In diesen Rahmen, der genau im Winkel gebaut ist, wird ein
noch nicht die Bildverteilung aufweisender Standbogen Nr. 2 (Montagebogen) aus geeignetem
Material faltenlos eingespannt. Die zu montierenden gleich oder verschieden großen
Teilbilder beliebiger Form werden nach folgendem Arbeitsgang zusammengestellt.
Auf die in bekannter Weise von unten beleuchtete Glasplatte des Montagetisches wird
der unter Verwendung von durchsichtigem, sich nicht dehnendem Material hergestellte
Standbogen Nr. 1, welcher die genaue Bildverteilung zeigt, gut befestigt. Auf diesen
Standbogen wird die Montageglasplatte gelegt, auf welcher die Teilbilder der ersten
Farbe befestigt werden sollen. In der Durchsieht werden nun die verschiedenen Teilbilder,
der Aufzeichnung des Standbogens Nr. ι entsprechend, auf die Montageglasplatte
verteilt und befestigt. Um schon hierbei Durchsichtsfehler möglichst zu vermeiden,
bedient man sich einer Lupe, die an ihrem unteren Teil mit einem schmalen kreuzartigen Ausschnitt oder anderen zu
genau senkrechter Betrachtung zwingenden Öffnungen versehen ist.
Nachdem die erste Teilfarbe fertig montiert ist, klappt man den Montagerahmen, in
welchem der völlig faltenfrei plangestreckte
450080
Standbogen Nr. 2 eingespannt ist, herunter, so daß jetzt die untere Seite des Stähdbögens
Nr, 2 die Schichtseite der Teilbilder der ersten Montageplatte berührt. Nunmehr
erfolgt unter Zugrundelegung des Stäfifibogens Nr. 1 und der montierten ersten Teilfarbe
die Einzeichnung der Paßzeichen, Begrenzungslinien und besonders markanter Punkte innerhalb der Bildfelder auf den
straffgespannten Standbogen Nr. 2, die zur symmetrischen Anordnung der Teilbilder
der weiteren Farben erforderlich sind. Nach beendeter Einzeichnung wird der Möntagerahmen
wieder hochgeklappt, die erste Montagerahmenplatte fortgenommen und auf
Standbogen Nr. 1 die Montageplatte für die nächste Teilfarbe gelegt, auf welcher die Teilbilder
befestigt werden sollen. JEs erfolgt zunächst wie bei der ersten Teilfarbe unter
Benutzung des Standbogens Nr. 1 und einer Speziallupe die leichte Festsetzung der Te'ilbilder
unter Verwendung eines dünnen ausstreichbären Klebemittels. Nachdem alle Teilbilder
leicht festgesetzt sind, wird der Monas tagerahmen heruntergeklappt. Es müssen jetzt bei genau senkrechter Betrachtung und
richtigem Stande der Teilbilder die Begrenzungslinien, Paßzeichen und markanten Bildpunkte
der Aufzeichnung des Montagebogens Nr. 2 im Molitagerahmen mit denen der
Diapositive bzw. Negative und denen des Standbogens Nr. 1 zusammenfallen, Etwaige
Ungenättigkeiten werden durch Verschieben
der Teilbilder in die rechte Lage in bekannter Weise, z. B. vermittels kleiner Ausschnitte, U
am Rande der Bildfelder des Standbogens Nf; 2 ausgeglichen und darauf die endgültige
Festsetzung der Teilbilder in bekannter Weise, z. B. durch Umkleben derselben mit
Stanniolpapier o. dgl., vorgenommen. Die enge Berührung von Standbogenaufzeichnung und
Schicht der Teilbilder sowie dreifache Schichtung der Paßzeichen gewährt für alle
Teilfarben ein vollkommen genaues Passen.
In gleicher Weise werden die übrigen Teilfarben montiert.
Claims (3)
1. Verfahren zur Zusammenstellung von Diapositiven oder Negativen für
Mehrfarbendruck, dadurch gekennzeichnet, daß der Platz füf die einzelnen Teilbilder
vermittels eines unter die Montageglasplatte gelegten Standbogens Nr. 1
in Verbindung mit einem zweiten Standbogen Nr. 2 . bestimmt wird, wobei
letzterer in einem Rahmen eingespannt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung des
Standbogens Nr. 2 erst nach erfolgter Montage der ersten Teilfarbe nach dieser und nach erfolgter Spannung des Standbogens
Nn 2 vorgenommen wird.
3. Vorrichtung für das Verfahren nach Atispruch r und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Montagerahmeh mit geeigneten Spänflvöifichtun'gefi zur völligen
Planlegung des StandbOgetiS versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeiehnungeri.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB114665D DE456680C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Zusammenstellung von Teilbildern fuer Mehrfarbendruck |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE114665 | 1924-06-27 | ||
| DEB114665D DE456680C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Zusammenstellung von Teilbildern fuer Mehrfarbendruck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE456680C true DE456680C (de) | 1928-02-29 |
Family
ID=25748653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB114665D Expired DE456680C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Zusammenstellung von Teilbildern fuer Mehrfarbendruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE456680C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043123B (de) * | 1954-03-06 | 1958-11-06 | App Control Equip Moteurs | Reibrollenantrieb fuer Leichtfahrzeuge, insbesondere fuer Fahrraeder |
-
1924
- 1924-06-28 DE DEB114665D patent/DE456680C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043123B (de) * | 1954-03-06 | 1958-11-06 | App Control Equip Moteurs | Reibrollenantrieb fuer Leichtfahrzeuge, insbesondere fuer Fahrraeder |
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