DE457206C - Schleifen von Flaechen, insonderheit der schraegen Schneideflaeche an gehaertete Maschinenmesserklingen - Google Patents

Schleifen von Flaechen, insonderheit der schraegen Schneideflaeche an gehaertete Maschinenmesserklingen

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DE457206C
DE457206C DER69210D DER0069210D DE457206C DE 457206 C DE457206 C DE 457206C DE R69210 D DER69210 D DE R69210D DE R0069210 D DER0069210 D DE R0069210D DE 457206 C DE457206 C DE 457206C
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grinding
grinding wheel
knife blades
machine knife
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DER69210D
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JULIUS RAUHAUS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Schleifen von Flächen, insonderheit der schrägen Schneidefläche an gehärtete Maschinenmesserklingen. Es ist bekannt, daß beim Schleifprozeß in der Linienberührung zwischen Schleifscheibe und Werkstück ganz wesentliche Vorteile gegenüber der Flächenberührung begründet sind, die sich in schärferem Angriff der Schleifscheibe, in leichterer Spanabfuhr sowie in besserer Kühlung und geringerer Erwärmung usw. äußern.
  • Zweck und Wesen der vorliegenden Erfindung ist nun, diese an sich bekannten Vorteile beim Schleifen ebener Flächen auf Schleifmaschinen, insbesondere der schrägen Schneidefläche an gehärtete Maschinenmesserklingen, durch die unten beschriebene besondere Art der Beistellung zwischen Werkstück und Schleifscheibe in Verbindung mit einer Schwenkbewegung der letzteren zu erzielen, welche periodisch um eine zur Ebene durch die Drehachse der Schleifscheibe und die Schleifberührungsstelle senkrechteAchse während der Beistellbewegung erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Beispiel veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine mit der neuen Einrichtung ausgerüstete Schleifmaschine in Seitenansicht und teilweisem Schnitt, Abb.2 Draufsicht und teilweisen Schnitt zu Abb. i.
  • Die Schleifscheibe g ist in Lagern Ir und i gelagert, die auf dem Bock der Maschine in zweckentsprechender Weise gleitend angeordnet sind. An diese Schleifspindellager li, und i greifen je eine Schraubenspindel b bzw. c an, die von einem elliptischen Stirnzahnräderpaar d bzw. e angetrieben wird. Diese Räderpaare d und e sind gegeneinander versetzt und erhalten ihrerseits den Antrieb unter Zwischenschaltung von Kegelrädern von einer und derselben mit einem Handrad versehenen Welle f. Vor der Schleifscheibe befindet sich ein Schlitten a, der zur Aufnahme des zu schleifenden Werkstückes dient und parallel zur Mittellage der Drehachse der Schleifscheibe ä beweglich ist.
  • Zum Schleifen z. B. einer Maschinenmesserklinge wird diese mittels des Schlittens a in Schneiderichtung an der Schleifriäche, der Kranzfläche, der umlaufenden Schleifscheibe g im Arbeitsvorschub geradlinig entlanggeführt. Durch gleichzeitige Betätigung der Antriebswelle f gelangen die beiden Schraubenspindeln b und c in gleichsinnige Drehung, wodurch die Schleifspindellager h und i auf das Werkstück zu bewegt «-erden und demgemäß die Annäherung zwischen letzterem und der Schleifscheibe erfolgt. Während dieser radialen Beistellung drehen sich nun aber die beiden Schraubenspindeln b und c wegen der Art und Anordnung der sie antreibenden Stirnzahnräderpaare d, e mit verschiedener, periodisch wechselnder Winkelgeschwindigkeit, und zwar so, daß nacheinander abwechselnd einmal die eine Spindel b und einmal die andere Spindel c die schnellere Drehung ausführt. Die verschiedene Geschwindigkeit der Schraubenspindeln b, c hat zur Folge, daß die Drehachse der Schleifscheibe und damit letztere selbst in eine periodische Schwenkbewegung, um gleiche Winkel nach beiden Seiten ausschlagend, versetzt wird, daß ferner die Mittelebene der Schleifscheibe beim Schleifen nur immer einen Augenblick senkrecht zu der zu schleifenden Messerblattebene bzw. zur Arbeitsvorschubrichtung bzw. zur wagerechten Tangente in der Schleifstelle an der Schleifscheibe steht, vorher und nachher aber mehr oder weniger schräg. Die sich hieraus ergebende Wirkung ist die, daß die Schleiffläche der Schleifscheibe eine ballige Abnutzung erfährt bzw. eine ballige Gestaltung (Torusfläche) erhält und die wirkende Berührung keine Flächen-, sondern eine Linienberührung ist, in welcher Wirkung die in der Einleitung aufgeführten, an sich bekannten Vorteile begründet sind.
  • In gleicher Art kann auch die Beistellung des auf Kreuzsupport gelagerten Schlittens gegen die feststehend gelagerte Schleifscheibe ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleifen von Flächen, insonderheit der schrägen Schneidefläche an gehärtete Maschinenmesserklingen, die in Schneidenrichtung längs der Schleiffläche der umlaufenden, mit der Kranzfläche wirkenden Schleifscheibe im Arbeitsvorschub geradlinig bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die (radiale) Beistellung zwischen Werkstück und Werkzeug durch zwei an den Schleifspindellagern (1a, i) angreifende Schraubenspindeln (b und c) erfolgt, die von einer Antriebswelle aus dadurch in gleichsinnige Drehung mit periodisch wechselnder Winkelgeschwindigkeit in Drehung versetzt werden, daß zum Antrieb der Schraubenspindeln (b und c) elliptische Stirnzahnräderpaare (d und e) in versetzter Anordnung verwendet werden, zum Zweck, die Schleifscheibe während ihrer (radialen) Beistellbewegung periodisch um eine zur Ebene durch ihre Drehachse und die Schleifberührungsstelle lotrechte Achse zu schwenken und so eine ballige Abnutzung bzw. Gestaltung (Torusfläche) der wirksamen Schleiffläche und Linienberührung beim Schleifen zu erzielen und damit die darauf beruhenden bekannten Vorteile beim Schleifprozeß.
DER69210D 1926-11-07 1926-11-07 Schleifen von Flaechen, insonderheit der schraegen Schneideflaeche an gehaertete Maschinenmesserklingen Expired DE457206C (de)

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