DE460121C - Verfahren zur Herstellung grossoberflaechiger Stoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung grossoberflaechiger Stoffe

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DE460121C
DE460121C DER60381D DER0060381D DE460121C DE 460121 C DE460121 C DE 460121C DE R60381 D DER60381 D DE R60381D DE R0060381 D DER0060381 D DE R0060381D DE 460121 C DE460121 C DE 460121C
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DER60381D
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English (en)
Inventor
Dr Hermann Fritzweiler
Dr Walter Grob
Dr B C Stuer
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RHENANIA KUNHEIM VER CHEMISCHE
Original Assignee
RHENANIA KUNHEIM VER CHEMISCHE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/44Dehydration of aluminium oxide or hydroxide, i.e. all conversions of one form into another involving a loss of water
    • C01F7/441Dehydration of aluminium oxide or hydroxide, i.e. all conversions of one form into another involving a loss of water by calcination

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung großoberflächiger Stoffe. Bekanntlich stellt man großoberflächige Stoffe, wie aktive Kohle oder Kieselsäuregel, nach bes-)nderen Verfahren her, die nicht nur umständlich, sondern auch sehr kostspielig sind.
  • Es wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, daß man gewissen, in der Natur vorkommenden Stoffen, die vorwiegend Aluminiumoxydhydrat enthalten, wie z. B. Bauxit oder ähnliche, die gleichen Eigenschaften, wie sie die vorerwähnten großoberflächigen Stoffe besitzen, verleihen kann, wenn man diesen Stoffen durch gelindes Erhitzen das gebundene 'Wasser teilweise oder ganz entzieht. Man hat zwar bereits vorgeschlagen, Raseneisenerz oder auf künstlichem Wege hergestelltes Eisenhydroxyd durch gelindes Erhitzen in einen Zustand überzuführen, in dem diese Stoffe befähigt sind, Schwefelwasserstiff aus Gasen unter Bildung von Schwefeleisen zu binden.
  • Aber aus diesem bekannten Verfahren war nicht zu entnehmen, daß man vorwiegend aluminiumhydrathaltigen Stoffen durch eine ähnliche Behandlung große Oberflächenaktivität verleihen kann, so daß man diese Stoffe mit Vorteil als Ersatz für aktive Kohle oder Kieselsäuregel verwenden kann.
  • Unterwirft man diese Stoffe der Entwässerung, zweckmäßig unter Anwendung eines Va,-kuums, bei möglichst niederer Temperatur, so erlangen sie die Fähigkeit, organische Gase und Dämpfe aus Gasgemischen zu adsorbieren desgleichen Gase, wie schweflige Säure, Ammoniak usw., auf ihrer Oberfläche zu verdichten. Ferner eignen sich genannte Stoffe, ähnlich wie aktive Kohle und liiewlsäuregel, für die Durchführung katalytischer Reaktionen.
  • Bei der technischen Herstellung genannter Adsorptionsstoffe kann es unter Umständen von Vorteil sein, der Entwässerung eine mechanische und chemische Vorbehandlung vorangehen zu lassen, indem man das Ausgangsmaterial zunächst zerkleinert, auf die gewünschte Korngröße bringt, darauf mit Wasser zur Entfernung des Staubes wäscht und alsdann mit einer Säure, z. B. Salzsäure, behandelt. Das von der anhaftenden Säure durch Waschen mit Wasser befreite Material wird nunmehr der Entwässerung unterworfen. Ausführungsbeispiel. Hessischer Bauxit wird zerkleinert und auf eine Korngröße von etwa z bis 5 mm gebracht. Alsdann wird er im Vakuum bei einer Temperatur von etwa 3oo@ entwässert. Das so vorbehandelte Material vermag z. B. aus einem mit Äther beladenen Luftstrom mindestens die gleiche Menge Äther zu adsorbieren . wie das gleiche Volumen aktiver Kohle. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung großoberfl.ächiger Stoffe aus hydratwasserhaltigen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Natur vorkommende, vonviegend Alunüniumhydrat enthaltende Stoffe, wie z. B. Bauxit und ähnliche, nachdem man sie gegebenenfalls einer vorhergehenden mechanischen und chemischen Aufbereitung unterworfen hat, bei möglichst niederer Temperatur, zweckmäßig unter Anwendung von Vakuum, entwässert.
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