DE461997C - Einrichtung zur Erzeugung von Luftgas - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Luftgas

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DE461997C
DE461997C DEA45371D DEA0045371D DE461997C DE 461997 C DE461997 C DE 461997C DE A45371 D DEA45371 D DE A45371D DE A0045371 D DEA0045371 D DE A0045371D DE 461997 C DE461997 C DE 461997C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung von Luftgas Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung von Luftgas aus flüssigen wie Benzin.
  • Bekannt sind Einrichtungen, bei welchen der Brennstoff fortlaufend vom Brennstoffhehälter in einen Vergaser tritt.
  • Neu ist, daß das Benzin im Vergaser durch eine Anzahl von Leinwandbelagen, die.auf übereinander angeordneten Metallgeflechten angebracht sind. absorbiert und aufgehalten wird, wobei in den Vergaser von unten durch einen Ventilator vorgewärmte Luft gedrückt wird. Neu ist ferner die Beheizung der Saugleitung des Ventilators mit einem vom Vergaser gespeisten Gasbrenner.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i stellt den Gaserzeuger in einer Vorderansicht auf einem Brett angeordnet dar, das seinerseits auf der Mauer in vertikaler Stellung befestigt ist.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht von Abb. i mit Schnitt durch einen Teil der Einrichtung. Abb.3 zeigt in größerem Maßstab einen vertikalen Mittelschnitt durch den Verdampfer. Abb. 4. stellt eine zweite Ausführung des Gaserzeugers in einer Vorderansicht mit Schnitt durch einen Teil der Einrichtung dar; derselbe ist ebenfalls auf einem Brett angeordnet, das vertikal an einer Mauer befestigt wird.
  • Abb. y ist ein Schnitt nach der Linie 5-; von Abb. 4.. Der flüssige Brennstoff läuft ständig vom Behälter i durch das Rohr 2 in den Vergaser 3; derselbe gelangt dort in eine konische Kammer 4., aus welcher eine Anzahl radial angebrachter Röhrchen 5 in einer gleichmäßigen Verteilung ihn auf das Gehäuse des Vergasers fallen lassen. Der Vergaser besteht ans einem zylindrischen gelochten Gehäuse 6, das innen mit einer Anzahl Leinwandbelagen 7 verkleidet ist. Im Innern des zylindrischen Gehäuses ist ein aus vier Querebenen 8 aus Metallgeflecht bestehendes Gestell angebracht, von denen jede Ebene mit mehreren Sektoren 9 aus geeignetem Stoff, z. B. Baumwolle, `'olle oder Leinwand o. dgl., verkleidet ist, die das Metallgeflecht nur teilweise bedecken und die von unten nach oben geblasene Luft veranlassen, einen gekrümmten Weg derart zu durchlaufen, daß die mit Benzin getränkte Oberfläche wirksam bestrichen wird. Gegenüber dem Lufteintritt in den Vergaser ist ein Stofflappen io aufgehängt, gegen den die Luft anstößt, bevor sie nach oben steigt, wodurch der Beginn der Vergasung begünstigt wird. Der Vergaser ist durch Rohr i i an den Ventilator 12 gekuppelt, an dessen Saugleitung ein Lufterhitzer angebracht ist. Dieser besteht aus zwei gekrümmten Leitungen 13, 14, von denen 13 einerseits in das Ventilatorgehäuse ausmündet und die Leitung 14 nach außen mündet, während anderseits die Leitungen 13, 1:l mit den konzentrischen Röhren 15, 16 verbunden sind, von denen die innere, 16, durch eine Leitung 18 mit dem Vergaser 3 in Verbindung steht, während das äußere Rohr 15 nach außen offen ist. Die Luft wird durch einen Brenner 17 innerhalb des inneren Rohres 16 vorgewärmt, bevor sie zum Ventilator gelangt. Je nach der Stärke der durch Hahn i 9 regelbaren Flamme des Brenners 17 kann die Temperatur der vom Ventilator angesaugten Luft geregelt werden. 2o ist eine Leitung zwischen Vergaser 3 und Brennstoffb,ehäl-' ter i, die zur Herstellung .eines Druckausgleiches dient, damit der Brennstoff aus i zum Vergaser 3 fließen kann. Die Regelung der Einrichtung geschieht nun durch einen Handhebel 2 i.
  • Dieser Hebel verschiebt sich auf einem Segment 22 und ist durch Hebelalm 23 und Hebelarm 23' mit dem Brennstoffzuflußhahn 24 -gekuppelt. Der Hebel2l ist mit einem Ende der Verbindungsstange 25, an deren anderem Ende der Winkelhebe126 angelenkt ist, verbunden, der seinen Drehpunkt in 27 hat. Durch Vermittlung eines weiteren Hebels 28 wird die Verbindung des Gestänges mit der Bremsstange 29 der Ventilatorwelle hergestellt. Die Stange 29 trägt an ihrem Ende einen Haken 30, gegen den das radial abstehende Ende 30' .einer auf der Ventilatorwelle angebrachten Spiralfeder 31 anliegt, wodurch der die Welle umgebende Draht angezogen und eine Bremswirkung erzielt wird, die den Ventilator stillegt und die Gaserzeugung unterbricht. Diesen Zustand zeigt Abb. i, und zwar wie der Haken 3o gegen das Ende 3o' der Feder 3 i anliegt und die Feder veranlaßt, die Ventilatorwelle zu bremsen. Der Handhebelzi befindet sich dabei in einer solchen Stelle, bei der die Brennstoffzufuhr vom Behälter nach dem Vergaser unterbrochen ist. Wird der Heb.e12-9 nach unten gedreht, so daß sein hakenförmiges Ende mit der die Ventilatorwelle umschließenden Feder nicht mehr in Berührung kommt, so legt sich die Feder lose auf die Welle, ohne die Drehung der Welle zu stören; dieser Zustand wird durch Verschiebung des Hebels 21 mach links erzielt, wodurch die Brennstoffzufuhr nach dem Vergaser geöffnet wird und der Ventilator sich in Bewegung setzt.
  • Für die Bewegung des Ventilators ist dieser mit einem durch ein Gewicht belasteten Uhrwerk in Verbindung, das im Gehäuse 32 angeordnet ist.
  • In der Anordnung nach Abb. q. und 5 ist der Vergaser 3 mit einer Leitung 56 in Verbindung, die demselben vorgewärmte Luft zuführt, die von einem Ventilator 12 kommt. Die Leitung 56, die den Ventilator mit dem Vergaser verbindet, hat ihren Anschluß am Vergaser etwas vom Boden des Vergasers entfernt, damit der Eintritt von Frischluft nicht gehindert wird, falls sich flüssiger Brennstoff am Boden ansammeln sollte. Die Saugleitung des Ventilators ist mit einem Lufterhitzer versehen, der aus den beiden gekrümmten Leitungen 13, i q. besteht, die sich mit den beiden konzentrischen Röhren 15, 16 verbinden. 17 ist der Gasbrenner, der durch die Leitung 18 mit dem Vergaser in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. hA'1'EN'L'ANSl'Ri7CI-J 1:: i. Einrichtung zur Erzeugung von Luftgas aus flüssigen Kohlenwasserstoffen, wie Benzin, bei welcher der Brennstoff kontinuierlich vom Brennstoffbehälter in einen Vergaser tritt, dadurch gekennzeichnet, daß das Benzin im Vergaser durch eine Anzahl von Leinwandbelagen, die auf übereinander angeordneten Metallgeflechten angebracht sind, absorbiert und aufgehalten wird, und daß durch einen Ventilator vorgewärmte Luft von unten in den Vergaser gedrückt wird. a;. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugleitung des Ventilators, der den Vergaser mit Druckluft versieht, mit einer ihr .entlang laufenden und durch eine Wand von ihr ;getrennten Heizleitung versehen ist, mit einem vom Vergaser gespeisten Gasbrenner geheizt wird und nach außen mündet.
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