DE462017C - Zwischenkammer fuer den Durchtritt des Mahlguts aus dem Vormahlraum in den Feinmahlraum von Mehrkammerrohrmuehlen - Google Patents

Zwischenkammer fuer den Durchtritt des Mahlguts aus dem Vormahlraum in den Feinmahlraum von Mehrkammerrohrmuehlen

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DE462017C
DE462017C DEK97113D DEK0097113D DE462017C DE 462017 C DE462017 C DE 462017C DE K97113 D DEK97113 D DE K97113D DE K0097113 D DEK0097113 D DE K0097113D DE 462017 C DE462017 C DE 462017C
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CURT VON GRUEBER MASCHB AKT GE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/04Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container
    • B02C17/06Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container with several compartments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Zwischenkammern für den Durchtritt des Mahlguts aus dem Vormahlraum in den Feinmahlraum von Mehrkammerrohrmühlen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die die Zwischenkammer gegen den Vormahlraum abschließende Wandung aus konzentrischen, nach der Vormahlkammer hin konvex gewölbten Ringen besteht, die durch in der
ίο Zwischenkammer befindliche Schrägschaufeln in ihrer Lage gehalten werden, in deren Mitte ein Doppelkegel angeordnet ist.
Die zwischen den Ringen befindlichen Spalten lassen das Gut, soweit es genügend zerkleinert ist, aus der Vormahlkammer in die Zwischenkammer eintreten. Die hierbei etwa mitgenommenen gröberen Teile werden durch den Doppelkegel wieder in die Vormahlkammer zwecks weiterer Zerkleinerung zurüekgeführt, während die genügend zerkleinerten Teile der Feinmahlkammer zugeleitet werden.
Durch die Ausbildung der Kugelmühle wird
gegenüber den bekannten Kugelmühlen der Vorteil einer erhöhten Leistung erzielt. Dies beruht darauf, daß das Festsetzen des Mahlguts in den Ringspalten vermieden und daß genügend vorgemahlenes Gut sofort in die Feinmahlkammer befördert wird, während das nicht genügend zerkleinerte Gut in die Vor,-mahlkammer zurückgelangt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Kugelmühle dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch eine Kugelmühle,
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie E-F der Abb. ι in vergrößertem Maßstab,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B und
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der Abb. i.
α ist die Eintragöffnung für das Mahlgut. Das Mahlgut wird in dem Vormahlraum b, der mit Kugeln gefüllt ist, vorgemahlen. Nachdem das Mahlgut bis zur Ringwand g gekommen ist, wird das fein genug gemahlene Mahlgut durch die Ringspalten c geführt, wie Abb. 2 zeigt. Die größeren Mahlgutstücke sowie die Kugeln versperren die Spalten c nicht, da die einzelnen Ringe an der Oberfläche gewölbt ausgeführt sind. Das durch die Spalten c geführte Mahlgut gelangt in die Zwischenkammer h. In diesem Räume h sind schräge Schaufeln i angeordnet, welche die Form von Kegelmantelausschnitten haben. Diese Ausbildung der Schaufeln hat den Zweck, das Mahlgut sofort von den Spalten c abzuführen und diese freizuhalten. Die Zwischenkammer h ist von der Feinmahlkammer I durch eine Wand k getrennt, die nur in der Mitte eine Öffnung hat. Das Mahlgut wird
nun in der Pfeilrichtung f in die Feinmahlkammer I eingeführt; das Mahlgut kann aber auch, falls die Kammer h sich zu stark anfüllen sollte, in die Vormahlkammer b zurückfallen. In der Mittelachse der Kammer h befindet sich ein Körper m in Form eines Doppelkegels, einer Doppelpyramide o>. dgl., der das Austragen des Mahlguts in die Feinmahlkammer I oder in die Vormahlkammer b ίο ermöglicht.
Abb. 3 zeigt die Anordnung der Ringe an der Ringwand, Abb. 4 die Anordnung der Schaufeln.
Die Schaufeln i können gleichzeitig als Träger für die konzentrischen Ringe g- dienen; die Ringe werden in diesem Fall an einem Flansch oder Ansatz der Schaufeln i befestigt. In ähnlicher Weise kann der entgegengesetzte, tiefer liegende Rand des Schaufelkörpers i an die Wand k angeschlossen werden. Auf diese Weise werden die Ringe g frei tragend gehalten, und ihre Zwischenräume bilden ununterbrochene ringförmige Schlitze, in denen sich kein Mahlgut, wie etwa bei Löchern oder begrenzten Schlitzen, festsetzen kann. Vielmehr bleibt das Mahlgut in den fortlaufenden Schlitzen in ständiger Bewegung. Die zum Tragen der Ringe g dienenden Flansche der Schaufeln i erhalten Aussparungen, damit die fortlaufenden Ringspalten durch die Flansche nicht unterbrochen werden. Die Ringschlitzeintrittsstelle kann nicht versperrt werden, und die schrägen Schaufeini bewirken die ununterbrochene Weiterleitung in der Zwischenkammer h.
Statt des gewölbten Querschnittes der der Vormahlkammer b zugekehrten Fläche der Ringe g· könnte auch ein dachförmig abgeschrägter Querschnitt gewählt werden. Die Ringe g und die Ringspalten können auch, statt konzentrisch, annähernd konzentrisch verlaufen.
Ein besonderer Vorteil der gemäß der Erfindung ausgebildeten Zwischenkammer ist ihre Einfachheit; trotzdem wird durch diese Ausbildung der Kammer eine wesentlich verbesserte Wirkung der Mühle erzielt. Man kann die Zwischenkammer leicht in jeder vorhandenen Mühle anbringen, nötigenfalls auch in mehrfacher Anordnung. Sie nimmt, wie Abb. ι zeigt, nur sehr geringen Raum ein, so daß die wirksame Mahlfiäche der Trommel durch die Anordnung der Kammer praktisch nicht verkleinert wird.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der Drehung der Trommel wird das durch die öffnung α aufgegebene Gut in der Kammer b der Trommel mehr oder weniger zerkleinert. Die genügend zerkleinerten Teile gelangen durch die Schlitze zwischen den Ringen g in die Zwischenkammer d. Hierbei fällt das Gut auf die schrägen Schaufeln i. Es wird hierbei in der Weise unterteilt, daß die gröberen Teile auf dem höheren Teil in der Nähe der Ringe liegenbleiben, während die feinen, leicht —undzwar um so leichter, je feiner siesind— rieselnden Teile auf der schrägen Fläche abwärts rutschen und-in die Nähe der Wand k gelangen. Bei der Drehung der Trommel gelangt das so unterteilte Gut über den Doppelkegel m und fällt alsdann auf diesen nieder. Das feinere Gut gelangt über den schlankeren Teil des Kegels in die Kammer I der Trommel, während die gröberen Teile des Guts über den stumpferen Teil des Kegels in die Kammer b zurückfallen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Zwischenkammer für den Durchtritt,des Mahlguts aus dem Vormahlraum in den Feinmahlraum von Mehrkammerrohrmühlen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zwischenkammer gegen den Vormahlraum abschließende Wandung aus konzentrischen, nach der Vormahlkammer hin konvex gewölbten Ringen besteht, die durch in der Zwischenkammer befindliche Schrägschaufeln in ihrer Lage gehalten \verden, in deren Mitte ein Doppelkegel angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    6£rUü. gedrückt * 6er REiCHsimuOKfcnEf
DEK97113D 1925-12-09 1925-12-09 Zwischenkammer fuer den Durchtritt des Mahlguts aus dem Vormahlraum in den Feinmahlraum von Mehrkammerrohrmuehlen Expired DE462017C (de)

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DE462017C true DE462017C (de) 1928-07-03

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