DE462931C - Schleifen von Gewindebohrern mit Spitzenabrundung - Google Patents

Schleifen von Gewindebohrern mit Spitzenabrundung

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DE462931C
DE462931C DEN26176D DEN0026176D DE462931C DE 462931 C DE462931 C DE 462931C DE N26176 D DEN26176 D DE N26176D DE N0026176 D DEN0026176 D DE N0026176D DE 462931 C DE462931 C DE 462931C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/022—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for helicoidal grooves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schleifen von Gewindebohrern mit Spitzenabrundung mittels einer umlaufenden Schleifscheibe, die nach Herstellung des Flanken-Schliffes und der Kernabrundung der Spitzenabrundung entsprechend durch ein Abrichtwerkzeug entsprechend profiliert wird.
Von bekannten Verfahren unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß zur Sicherung völligen Gleichlaufes der Schleifscheibe nach Einarbeitung der Rille diese in die Schleifscheibe an Ort und Stelle unmittelbar auf ihrer Spindel hergestellt wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine schematische Anordnung der Schleifscheibe und Abziehvorrichtung und
Abb. 2 in Aufsicht die Spindellagerung mit einer Aufnahme für die nicht dargestellte, die Abziehschleifscheibe tragende Vorrichtung.
Gemäß dem Verfahren wird bei Verwendung einer Schleifmaschine zum Schleifen der Spitzenabrundung in bekannter Weise eine Schleifscheibe 1 verwendet, die eine sich über ihren Umfang erstreckende Ausnehmung 2 besitzt, deren Krümmungsradius dem Radius der Spitzenabrundung des Gewindes 3 entspricht. Diese Ausnehmung 2 wird durch eine Schleifscheibe 4 hergestellt, deren Spindellagerung entweder fest oder lösbar mit der Schleifmaschine oder mit der Grundplatte 5 für die Schleifspindellagerung 6 verbunden ist.
Bei einer festen Anordnung der die Schleifscheibe 4 tragenden Vorrichtung ist diese so auszubilden, daß die Schleifscheibe 4 sowohl eine Bewegung in Richtung ihrer Spindelachse a-b als auch eine Ouerbewegung zu dieser Achse a-b ausführen kann, damit sie zur Schleifscheibe 1 eingestellt werden kann.
Sieht man jedoch für das Arbeitsverfahren eine lösbare Verbindung der Vorrichtung mit der die Schleifspindellagerung 6 tragenden Grundplatte 5 vor, so ist auf der Grundplatte 5 eine Aufnahme 7 vorzusehen (Abb. 2), die ein schnelles Befestigen der die Schleifscheibe 4 tragenden Vorrichtung ermöglicht.
Zweckmäßig liegt die Spindelachse c-d der Schleifscheibe 1 in der gleichen Ebene wie die Spindelachse a-b der Schleifscheibe 4. An der Grundplatte 5 für die Schleifspindellägerung 6 ist noch ein Schlittenbett 8 für eine Abziehvorrichtung 9 vorgesehen, deren Diamanten 10, 11 und 12 in bekannter Weise beide Schleifscheiben abziehen können.
Das Verfahren zum Schleifen der Spitzenabrundung von Gewindeflanken ist folgendes:
Nachdem die Gewindebohrer mit Ausnahme der Spitzenabrundung der Gewindegänge fertiggeschliffen worden sind, wird die Abziehvorrichtung 9 von der Schleifscheibe ι so weit entfernt, daß die Schleifscheibe 4 zwischen der Schleifscheibe 1 und
der Abziehvorrichtung 9 Tlatz findet. Die die Schleifscheibe 4 tragende, nicht dargestellte Vorrichtung wird nun auf der Aufnahme 7 der Grundplatte 5 derart befestigt, daß die Mittellinien durch die Profile der Schleifscheibe ι und der Scheibe 4 eine Gerade bilden, welche gleichzeitig durch die Mitte der Abziehvorrichtung hindurchgeht. Nun zieht man mit der Abziehvorrichtung, welche λόγιο her die Schleifscheibe 1 bearbeitet hat, auch die Scheibe 4 ab, so daß diese Scheibe, deren Durchmesser beliebig gewählt werden kann, genau das gleiche Profil erhält, wie die zum Schleifen der Flanken und Grundabrundung verwendete Scheibe 1. Dann nähert man die Scheibe 4 der Schleifscheibe 1 und beginnt mit dem Einschleifen der Ausnehmung 2.
Um diese Bewegung der Schleifscheibe 4 ausführen zu können, muß die sie tragende Vorrichtung eine Querverschiebung zur Achse der Schleif scheibe 1 ermöglichen, was durch allgemein bekannte Mittel, z. B. Spindel o. dgl. erreicht werden kann.
Ist das Profil 2 an der Scheibe 1 hergestellt und die Arbeit der Spitzenabrundung der Gewindegänge mittels dieser Scheibe beendet, dann wird die die Schleifscheibe 4 tragende Vorrichtung abgenommen, die Abziehvorrichtung 9 wieder izur Schleifscheibe 1 eingestellt, um dieser wieder die notwendige Form für den Flankenschliff und die Grundabrundung zu geben.
Es ist natürlich auch möglich, zur Herbeiführung der Spitzenabrundung für die Gewindegänge an Stelle der Profilscheibe 1 zum Schleifen der Flanken und Grundabrundung eine besondere Schleifscheibe zu verwenden, die mit einer entsprechenden Ausnehmung 2 versehen ist. Bei ortsfester Anordnung der Schleifscheibe 4 an einer Schleifmaschine ist es notwendig, die Abziehvorrichtung 9 so beweglich zu lagern, daß dieselbe zu beiden Scheiben 1 und 4 eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schleifen von Gewindebohrern mit Spitzenabrundung mittels einer umlaufenden Schleifscheibe, die nach Herstellung des Flankenschliffes und der Kernabrundung der Spitzenabrundung entsprechend, durch ein Abrichtwerkzeug entsprechend profiliert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung völligen Gleichlaufes der Schleifscheibe nach Einarbeitung der Rille die Rille in die Schleifscheibe an Ort und Stelle unmittelbar auf ihrer Spindel hergestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN26176D 1926-07-23 1926-07-23 Schleifen von Gewindebohrern mit Spitzenabrundung Expired DE462931C (de)

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