DE463372C - Hochfrequenz-Sendeeinrichtung - Google Patents

Hochfrequenz-Sendeeinrichtung

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DE463372C
DE463372C DEI26816D DEI0026816D DE463372C DE 463372 C DE463372 C DE 463372C DE I26816 D DEI26816 D DE I26816D DE I0026816 D DEI0026816 D DE I0026816D DE 463372 C DE463372 C DE 463372C
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    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/02Transmitters
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    • HELECTRICITY
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    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/02Details
    • H03C1/06Modifications of modulator to reduce distortion, e.g. by feedback, and clearly applicable to more than one type of modulator
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
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    • H04B7/14Relay systems
    • H04B7/15Active relay systems

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Description

  • Hochfrequenz-Sendeeinrichtung Die Erfindung betrifft die Verbreiterung des Wellenbandes, das von der Antenne eines Radiosenders ausgesandt wird. um eine deichmäßigere Cbertragung des zu sendenden Bandes zu erzielen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Hochfrequenz-Sendeanordnung vorgesehen, in welcher der Sender mit dem Antennenstromkreis über einen Kopplungsstromkreis verbunden ist, der derart bemessen ist, daß das wirksame Antennenübertragungsband verbreitert ist, um eine gleichmäßige G1bertragung des in Frage kommenden Bandes zu ermöglichen. Der Kopplungsstromkreis ist vorzugsweise so bemessen. daß die Spitze der ursprünglichen Resonanzkurve der Antenne im wesentlichen zwischen zwei Impedanzmaxima des Kopplungskreises liegt. Ferner ist vorzugsweise im 'NebenschIuß Zur- Induktanz des Kopplungskreises eine Kapazität gelegt, die eine solche Größe hat, daß Harmonische unterdrückt werden.
  • Die verschiedenen Merkmale und Zweckbestimmungen der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung und aus den Abbildungen besser verständlich, in welchen Abb. i ein allgemeines Stromlaufschema einer drahtlosen Sendeanlage nach der Erfindung ist. Abb.2 zeigt eine Kurve, welche die Verbreiterung des Sendebandes der Antenne mit Ampere als Ordinaten und den Frequenzen als Abszissen veranschaulicht. Abb.3 zeigt eine Kurve. «-elche die Abhängigkeit der Impedanz (Ordinaten) des Strornkreises von der Frequenz (Abszissen) für den Stromkreis veranschaulicht, auf den die Leistungsröbren arbeiten. Abb. -. ist der theoretische Stromkreis (-]er wichtigen Bestandteile des Kopplungsstromkreises, welcher dem Zweck der Erfindung entspricht.
  • Nach Abb. i stellt Stromkreis i. der ein Mikrophon i2, eitre Batterie 13 und die Primärwicklung eines Transformators i 5 enthält, einen beliebigen Stromkreis zur Erzeugtrrrg von Sprachfrequenzwellen dar. Er kann deshalb eine Fernsprechleitung sein, die mit einer fernen Gegenstation verbunden ist.
  • In dem Stromkreis i erzeugte Sprach= frequenzwellen «-erden mittels des Transforinators t _# dem Eingangskreis des i-Iodulators ig aufgedrückt.
  • Eine Trägerwelle wird dem Modtilator aus einem Hochfrequenz-Schwingungserzeuger 16 geliefert, der von beliebiger Bauart sein kann. Diese Trägerwelle wird den Eingangsstromkreisen des Modulators i9 aufgedrückt, und die verstärkte Komponente wird durch die Differentialschaltung der Ausgangsstromkreise unterdrückt. Zweck dieser ersten N-Iodulierungsstufe ist. eine vollständige Unterdrückung der Trägerwelle zu gewährleisten. Damit dies geschehen kann, ist die Frequenz der durch den Schwingungserzeuger 16 gelieferten Schwingungen verhältnismäßig niedrig und beträgt beispielsweise 30 000 Perioden je Sekunde. Die beiden modulierten Komponenten von Randbandfrequenzen gehen von dem Ausgangsstromkreis des Modulators i9 nach einer Bandsiebkette über, welche schematisch durch das Rechteck 2o angedeutet ist. Diese Siebkette ist derart bemessen, daß sie nur eine Komponente der Randbandfrequenzen hindurchläßt. Das einfeIne Randband wird ohne Begleitung eines unmodulierten Trägers an einen zweiten Modulator 22 abgegeben, der von der gleichen Bauart wie Modulator i9 sein kann.
  • Eine Trägerwelle einer Frequenz von etwa go ooo Perioden je Sekunde wird dem Modulator 22 durch den Schwingungserzeuger 23 zugeführt. Die Erzeugnisse der Modulierung aus dem Modulator 22 bestehen aus einem Paar von durch annähernd 30 ooo Perioden von der Frequenz der durch den Schwingungserzeuger 23 gelieferten Wellen getrennten Randbändern. Ausgangsenergie aus dem Modulator 22 wird an eine Bandsiebkette 24 weitergegeben, welche darauf zugeschnitten ist, nur eines der Randbänder durchzulassen und folglich dazu dient, das andere Randband und die Trägerfrequenzkomponenten vollständig zu unterdrücken. Das einzelne über die Siebkette 24 weitergegebene Randband wird dem Eingangskreis des Verstärkers 25 zugeführt, der durch eine einzige Dreielektrodenentladeröhre dargestellt ist. Dem Verstärker 25 wird Anodenstrom durch den Erzeuger 26 übet' eine Drosselspule 28 und ein Anodenstrommeßinstrument A, das schematisch angedeutet ist, geliefert.
  • Der Verstärker 25 ist ein Kraftzwischenverstärker.
  • Das verstärkte Randband fließt über einen Wechselstromausgangskreis des Verstärkers 25, der einen Kondensator 35 und einen mit Erde verbundenen Widerstand 36 enthält. Gleichstrom aus der Quelle 26 wird 'durch den Kondensator 35 daran gehindert, durch diesen Wechselstromausgangskreis zu fließen. Die verstärkte Welle erzeugt einen Spannungsabfall über den Widerstand 36, und diese Spannungsschwankung wird auf den Hochleistungsverstärker, welcher die Röhren 7 3 enthält, übertragen. Diese Einheiten sind mit ihren Elektroden in der üblichen Weise parallel geschaltet. Heizstrom wird diesen Röhren aus einer Wechselstromquelle 8o über Transformator gi und über die geerdeten Kondensatoren 83 geliefert. Anodenstrom wird diesen Röhren aus dem Erzeuger 82 über die Drosselspule 84 zugeführt.
  • Die modulierte und auf hohe Leistung gebrachte Welle fließt über den Kondensator 77 nach dem Kopplungsstromkreis 78 und wird an die Antennenanlage abgegeben. Die Erdverbindung für den Widerstand 36 enthält eine Siebkette N, welche aus Reiheninduktanzen und Parallelkondensatoren und einer Quelle elektromotorischer Kraft 79 besteht. Die Quelle 79 drückt den Steuerelektroden der Röhren 73 eine stetige Normalspannung auf. Die Siebkette N dient dazu, irgendwelche Schwankungen in der durch die Quelle 79 gelieferten Spannung zu unterdrücken.
  • Der Widerstand 36 ist im Verhältnis zur inneren Eingangsimpedanz der Entladeröhren von derartigem Werte, daß diese Röhren in verstärkter Form und ohne Verzerrung die Hochfrequenzwellen übertragen müssen, die ihrem gemeinsamen Eingangskreis aufgedrückt werden.
  • Der Kopplungsstromkreis 78 enthält eine veränderliche Induktanz 9o, . eine Kopplungsinduktanz 9i und Kapazitäten 92 und 93. Die Induktanz 9i, welche durch einen einen Widerstand 97 und Kondensator 98 in Reihe enthaltenden Weg nebengeschlossen ist, ist mit der Induktanzspule 94 gekoppelt, welche in der Erdleitung des Antennenstromkreises liegt.
  • Der Kondensator 92 schafft einen Niederimpedanzweg für die ersten drei oder vier Ordnungen Harmonische, während der Kondensator 98 in Reihe mit Widerstand 97 dazu dient, die höheren Harmonischen um die Antennenkopplung 9i herumzuführen.
  • Der Antennenstromkreis enthält mehrere Abschnitte 95, welche miteinander parallel geschaltet sind und Adern enthalten, in denen Induktanzspulen 96 liegen und die sich von den Verbindungspunkten aus nach Erde erstrecken. Dieser Stromkreis bildet eine Richtantenne bekannter Art, welche keine Besonderheit der Erfindung darstellt.
  • Es soll nun dic Theorie, auf welcher sich die Erfindung aufbaut, mit besonderer Bezugnahme auf Abb.4 gegeben werden. Wenn man den theoretischen Stromkreis der Abb. 4 betrachtet, hat man eine Leistungsröhre, welche auf einen Belastungs- oder äußeren Anodenstromkreis arbeitet, der die zusammengefaßte Induktanz I_, in Reihe mit ihrem eigenen Widerstand R, enthält, wobei das Ganze durch den Kondensator C1 nebengeschlossen ist.
  • Eine Erdleitung einer Antennenanlage ist mit L= über die gegenseitige Kopplung M gekoppelt.
  • Die Antennenreaktanz seiXs, während die für die Frequenz f t Null sein soll. RS sei der entsprechende Antennenwiderstand und RS" sei gleich der Widerstandskomponente, welche in den induktiven Zweig des Ausgangsstromkreises über die Kopplung 31 eingeführt wird. R_ soll den gesamten Widerstand des Ausgangsstromkreises allein darstellen und, wie angenommen, in der InduktanzL" einbegriffen sein. Diese Annahme bringt sehr wenig Fehler mit sich, weil die Spulenverluste gewöhnlich mehrercinal größer als die Kondensatorverluste sind. Der Gesamtwiderstand der zusammengefaßten Induktanz ist deshalb R" = R , -i- R5_.
  • Da die Antennenreaktanz-bei der Frequenz ft Null ist, ist die Reaktionskomponente X5,, die in den induktiven Zweig des Ausgangsstromkreises hineingebracht wird, bei dieser Frequenz auch Null, und X" ist gleich X,, wo X., die Re aktanz des induktiven Zweiges allein und X ., - IS, -;- X ist. In dein einfachen, in Abb. q. dargestellten Falle ist deich 2 ar ft T.,. Iin allgemeinen hat die Impedanz 7_" des Ausgangskreises. durch die R;iliren gesehen, sowohl eine Widerstandskoinkonente R" und eine reaktive Komponuntc# _V". Es ist klar, daß, wenn die Röhren auf einen reinen Widerstand arbeiten, X" für ,lie Frequenz ,`t gleich Null sein muß, in welcheni Falle Z" - R,, wo R,, der besondere, der Frequenz f t entsprechende Wert von R" ist. Die Bedingungen für einheitlichen Leistungsfaktor sind gegeben, wenn wo 1, die Reaktanz des kapazitäten Zweiges iles Ausgangskreises ist. Die Bemessung be-;innt mit der Festlegung des zahlenmäßigen Wertes von R,,. Die richtige Bestimmung von R. erfordert vorhergehende Versuchskenntnis darüber, «-elche Art von Röhren zu benutzen ist, weil sie den wirksamen inneren Röhrenwiderstand mit :ich bringt und dieser wiederum eine Funktion der Anodenbetriebsweise ist. Wenn N die Anzahl der parallel `eschalteten Röhren ist, dann ist wo K für eine gegebene Anwendung konstant ist. Wenn Me rmittlung über ein Band von Frequenzen eintritt, dann hängt die Wahl des Wertes von k in der -Titte des Bandes von der Weise ab. in welcher die Impedanz sich für höhere und niedere Frequenzen ändert. Wenn der Ausgangskreis verhindern soll, daß Harmonische aus dem Anodenkreis die Antenne erreichen, müssen derartige Ströme über Kondensator Cl laufen. Die Impedanz von C, gegenüber der zweiten Harmonischen soll von der Größenordnung von einem Viertel der Impedanz sein, die durch den Ausgangsstromkreis der Grundfrequenz geboten wird. Das heißt Nach Festlegung des Wertes von R, und Cl sind die notwendigen Daten zur Lösung der Gleichungen (z) und (2) nach R, und X., verfügbar. R., kann angenähert aus Spulenbeinessungsdaten erhalten werden, und die Kopplung wird aus dem Ausdruck bestimmt Die Impedanzfrequenzkennlinie kann nun berechnet werden. Bekanntlich ist die Impedanz Z,,, die in den Ausgangskreis, und zwar in den induktiven Zweig, durch die Antenne eingeführt wird, durch den Ausdruck gegeben Da die Impedanz 7, des induktiven Zweiges allein ist: R., -I- jX#, ist die Gesamtimpedanz: Zx=Rp+ iXp=Z2+Zs2 = (R2 + R.,2) 4-- 9 (X2 + x,2). Die Ausgangskreisimpedanz Z" und der Leistungsfaktor werden aus den üblichen Ausdrücken für parallele, abgestimmte Stromkreise erhalten:
    (Z") = vR"2 + X"2
    R Rp X12
    " RP 2 + (X, + Xp) 2
    X" - X1 Xp (X1 -i" Xp) Rp 2 X1
    Rp 2 + (X,+ Xp) 2
    Leistungsfaktor
    Z"
    Wenn Z" gegenüber der Frequenz aufgetragen würde, würde zu finden sein, daß zwei Spitzen mit einer Einsenkung dazwischen auftreten, und wenn die gesamte Induktanz auf die Frequenz f t abgestimmt wäre, würde diese Einsenkung auf f t fallen. Ferner läßt sich die gegenseitige Höhe der Impedanzspitzen durch die Kopplung 3T einstellen und ebenso durch eine Veränderung der Induktanz von L " wie durch die oben gegebenen Formeln gezeigt ist.
  • Wenn man X" und X1 gegenüber der Frequenz auftragen würde, und zwar unter Beachtung, daß X, bei f t Nullwert hat, so würde eine Summierung der beiden Reaktanzen eine Nullresultierende bei f t und an zwei Punkten zu jeder Seite dieser Frequenz ergeben. An diesen Punkten würde deshalb der Leistungsfaktor Spitzenwerte haben, und zwei Einsattelungen würden zwischen ihnen gebildet werden:. Eine Prüfung der obigen Formeln wiederum zeigt, daß eine Handhabung der Kopplung ibl und der Induktanz von L, die Kurve des Leistungsfaktors in dem Maße in Mitleidenschaft zieht, daß eine Einsattelung gehoben wird, während die andere herabgedrückt wird.
  • Zurückkehrend zum Kopplungsstromkreis 78 sei der in Abb. q. dargestellte Kondensator Cl dem Kondensator 92 gleichzuachten; die Induktanz des Variometers go und die Primärwicklung von gi sind als die Induktanz L=, ihr Widerstand als R; und der Kopplungsfaktor des Transformators gi als M anzusehen.
  • Es wäre dann richtig, zu sagen, daß die für den Stromkreis der Abb. 4. gegebenen Daten auf den Kopplungsstromkreis der Abb. i passen.
  • Angenommen, daß eine konstante Spannung schwankender Frequenz an den Gitterkreis des Leistungsverstärkers angelegt wird, und daß die Impedanz der Röhren Null ist, würde man auf den Ausgangskreis eine konstante Spannung anwenden, die gleich dem Y-fachen der wechselnden Gitterspannung ist, wobei Y die Verstärkungskonstante der Röhre ist. Die Antennenstromkennlinie würde sich kaum viel von der Resonanzkurve (d in Abb.2') der Antenne unterscheiden. Wenn aber dem Umstand Rechnung getragen wird, daß die Impedanz der Röhren endlich ist, findet man, daß die gleiche Wechselstromspannung nicht an den Ausgangskreis für alle Frequenzen angelegt wird, sondern für die Frequenzenam größten ist, fürweiche dieAusgangsimpedanz am größten ist. Es besteht deshalb eine Neigung, die Antennenstromkennlinie an Stellen hohen Ausganges oder hoher Belastungsimpedanz zu heben.
  • In dem Falle eines Einzelrandbandsenders besteht das Verfahren. der elektrischen Beinessung des Verstärkerausgangskreises aus zwei Schritten: erstens, einer vorläufigen Bestimmung der Konstanten des Ausgangskreises und der Antenne auf der Grundlage einer einzelnen Abstimmfrequenz, und zweitens, einer Prüfung der Frequenzimpedanzkennlinie des Ausgangskreises durch das Band hindurch, zu dem Zwecke, die Konstanten derart abzuändern, daß eine praktisch wirksamste Sendekennlinie für die Anlage (d. h. Antennenstrom gegenüber Frequenz) erhalten wird.
  • Bei richtiger Einstellung hat sich gezeigt, daß die Ausgangs- oder Belastungsimpedanz zwei Spitzen mit einem verhältnismäßig niedrigen Punkt annähernd halbwegs zwischen beiden haben kann, wie in Abb. 3 dargestellt ist. Diese Kurve ist nicht maßstabgerecht ausgezogen, sondern soll die allgemeine Gestaltung der Impedanzfrequenzkennlinie des Belastungsstromkreises veranschaulichen.
  • Ein Weg zur Darstellung des Grundes für die beiden Impedanzspitzen ist folgender: Bei 57 Kiloperioden ft bringt die Antenne nur Widerstand in den Primärkreis hinein. Für niedrigere Frequenzen wird positive Reaktanz hineingebracht, und bei der Frequenz des Punktes b ist diese induktive Reaktanz derart, daß der Ausgangsstromkreis in Gegenresonanz gerät und die Impedanz durch ein Maximum geht. Für höhere Frequenzen als 57 Kiloperioden wird zu dem induktiven Stamm des Ausgangskreises kapazitive Reaktanz hinzugefügt, so daß dieser bei der Frequenz der Spitze c in Gegenresonanz gerät. Die Impedanz an diesen Spitzen ist hoch, während der in den Primärkreis aus der Antenne eingeführte Widerstand sowohl oberhalb als auch unterhalb von 57 Kiloperioden viel niedriger als bei der Abstimmfrequenz ist. Dies ist aus der Resonanzkurve der Antenne (d in Abb. 2) zu ersehen, welche mit der Kennlinie des Antennenwiderstandes gegenüber der Frequenz zusammenfällt. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist, daß der Leistungsfäktor annähernd Eins bei drei verschiedenen Frequenzen ist, welche in der Mitte und nahe den Kanten des Bandes auftreten, oder darauf eingestellt werden kann, daß er sich im wesentlichen konstant bei Eins über einen beliebigen Teil des Bandes hält, wie beschrieben. Ferner sind die Impedanzen an den Punkten a, b und c (Abb.3) nicht in irgendeiner festen Beziehung, sondern lassen sich gegeneinander durch Einstellungen des Stromkreises, wie eben beschrieben, regeln. Insbesondere vertragen die Impedanzen an den Punkten b und c eine beträchtliche Regelung derart, daß eine Spitze bedeutend höher als die andere werden kann, wenn es gewünscht wird, wodurch die Wechselausgangsspannung und die Antennenstromkennlinie nach Belieben in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • Die wirksame Bandbreite läßt sich auf diese Weise mehreremal so groß als das Resonanzband der Antenne machen, wie vergleichsweise durch die Kurve d und die punktierte Kurve in Abb. 2 dargestellt ist, wo die wirksame Bandbreite für gewöhnlich als der Unterschied zwischen den beiden Frequenzen angenommen wird, für welche der Antennenstrom den halben Maximalwert hat.
  • Wie in Abb. 2 dargestellt, ist die gewöhnliche Bandbreite der Antenne iioo Perioden. Durch Anwendung des Stromkreises 78 zur Kopplung von Hochleistungsröhren mit der moo-Periodenantenne läßt sich eine im wesentlichen gleichmäßige L`bermittlung einer Hochfrequenzwelle, wie durch die punktierte Kurve dargestellt, mit einer Bandbreite von a5no Perioden oder mehr erreichen. Es hat sich tatsächlich herausgestellt, daß sich eine Antenne mit einer Bandbreite von 60o Perioden wirksam zum Senden eines Bandes von 2,50n Perioden oder mehr benutzen läßt.
  • Die Amplitude der durch den Ausgangsstromkreis der Leistungsverstärker, welche aus den Röhren 73 bestehen, fließenden Schwingungen läßt sich mittels eines Amperemeters i i9 messen, das in dem Ausgangsstromkreis enthalten ist. Dieses Amperemeter soll so eingeschaltet sein, daß es unmittelbar die Wechselstromkomponente in dem Ausgangsstromkreis des Leistungsverstärkers mißt. Dies ist nötig, da diese Komponente, welche zur Erzielung der beschriebenen Ergebnisse gesteigert wird. durch Zunahme der Belastungsimpedanz einen Spitzenwert annehmen kann, der zweieinhalbmal so groß wie die einem Verstärker der Art gelieferte Anodenspannung ist, bei welcher ein pulsierender Strom an den Belastungsstromkreis geliefert wird. Diese Komponente muß deshalb durch eine Einstellung, wie üblich, im Eingangskreis innerhalb sicherer Grenzen gehalten werden. Bei der dargestellten Anlage l:ißt die Anordnung des Amperemeters diese Maßnahme zu, weil der Ausgangsstromkreis abgestimmt ist und deshalb in Wirklichkeit einem nichtinduktiven Widerstand entspricht.
  • Die Erfindung ist nicht auf das veranschaulichte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochfrequenz-Sendeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender mit dem Antennenkreis durch einen Kreis gekoppelt ist, der so bemessen ist, daß das wirksame Antennensendeband für die gleichmäßigere L`bermittlung des auszusendenden Bandes verbreitert ist.
  2. 2. Sendeeinrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung des Kopplungskreises, daß die Spitze der ursprünglichen Resonanzkurve der Antenne im wesentlichen zwischen zwei Impedanzmaxima des Kopplungskreises liegt.
  3. 3. Sendeeinrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß im Nebenschluß zur Induktanz des Kopplungskreises eine Kapazität von solcher Größe liegt, daß Harmonische unterdrückt werden. q.. Sendeeinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopplungskreis die Primärwicklung eines Transformators, dessen Sekundärwicklung im Antennenkreis liegt, eine Variometerinduktanz, eine Kapazität und einen im Nebenschluß mit der Primärwicklung liegenden Kondensator in Reihe mit einem Widerstand enthält.
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