DE466683C - Verfahren zur Bestimmung der Daempfung bei Freileitungen und Kabeln - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung der Daempfung bei Freileitungen und Kabeln

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DE466683C
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Germany
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attenuation
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cables
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Expired
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DES69047D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Mayer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/46Monitoring; Testing
    • H04B3/48Testing attenuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing Relating To Insulation (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH 9. OKTOBER 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Ja 466683 KLASSE 21 a2 GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1925 ab
Das folgende Verfahren zur Messung der Dämpfung bei Freileitungen und Kabeln in Abhängigkeit von der Frequenz beruht darauf, daß bei einer Leitung· von gegebener Länge für eine Reihe ganz bestimmter Frequenzen die Ausgangsspannung gegen die Eingangsspannung eine Phasenverschiebung von o° bzw. i8o° hat.
Verfahren zur Dämpfungsmessung sind unter Anwendung der Nullmethode bekannt geworden. Sie besitzen jedoch unter anderem den Nachteil, daß das Resultat nur auf dem Umwege einer komplizierten Rechnung ermittelt werden kann, da nur komplexe Werte abgelesen werden können. So bestimmte man meistens die Dämpfung aus Leerlaufund Kurzschlußwiderstandsmessungen.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Unterteilung der Anfangsspannung mittels einer variablen Eichleitung erfolgt.
Obwohl man bei Verwendung einer Eichleitung als Vergleichsleitung auf diejenigen Frequenzen angewiesen ist, bei denen Anas . fangs- und Endspannung am Vierpol des zu messenden Systems gleich oder entgegengerichtet sind, liegt doch eine Verminderung der praktischen Anwendbarkeit des Verfahrens nicht vor, da diese Fälle bei pupinisierten Leitungen so häufig sind und so dicht liegen, daß Messungen genügender Anzahl vorgenommen werden können und die sich ergebende Meßreihe ein genügend genaues Verfolgen des Dämpfungsganges mit der Frequenz gestattet. Beispielsweise sind bei einem Pu.pirik.abel mit η Spulenfeldern auch η Frequenzen vorhanden, bei denen eine unmittelbare Kompensation der Endspannungen ohne Korrektion der Phase vorgenommen werden kann.
Die Feststellung jener Frequenzen, bei denen Eingangs- und Ausgangsspannung gleiche oder entgegengesetzte Phase haben, geschieht in sehr einfacher Weise durch Ändern der Frequenz des Generators und gleichzeitiges Abhören, bei welcher Frequenz der Ton im Fernhörer verschwindet. Da als Generator vorzugsweise ein Entladungsgefäß in Schwingschaltung benutzt wird, kann das Aufsuchen einer passenden Frequenz durch Drehen des Abstimmkondensators eines Schwingungskreises des Rohres vorgenommen werden.
In der Abbildung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Kompensationsschaltung dargestellt. Es bedeutet 1 eine Stromquelle variabler Frequenz (Röhrengenerator), 2 und 3 den zu untersuchenden Schwachkreis eines Kabels, welcher mit. einem Ohmschen Widerstand 4 von der Größe seines Wellen-Widerstandes abgeschlossen ist. Ferner liegt eine symmetrisch veränderliche Eichleitung 5,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Hans Mayer in Berlin-Charlottenburg
die mit ihrem Wellenwiderstand 6 belastet ist, unter Zwischenschaltung eines Umschalters Ii an der Wechselstromquelle. Die Widerstände 4 und 6 liegen in Serie in einem Kompensationskreise, der außer den Primärwindungen eines symmetrischen Übertragers 7 noch die Widerstände 9 und 10 enthält, die groß gegen den Wellenwiderstand der Leitung sind und den Zweck haben, Unsymmetrie der zu messenden Leitung unwirksam zu machen. Die beiden zu messenden Kabelschleifenzweige 2 und 3 können nämlich verschiedene Kapazitätswerte gegen Erde besitzen, so daß sich Differenzströme über die Transformatorwicklungen 7 schließen und somit das Telephon erregen können. Diese Ströme würden aber auch vorhanden sein, wenn sonst völliger Abgleich vorhanden wäre. Um diese Ströme auf ein nicht störendes Minimum zu vermindern, werden die gegen den Wellenwiderstand 4 großen Widerstände 9 und 10 benutzt.
. Man erkennt ohne weiteres, daß der am Übertrager 7 sekundär liegende Fernhörer 8 schweigt, wenn die Spannung über den Widerständen 4 und 6 gleiche Größe und gleiche Phase hat. Die Dämpfungsmessung geschieht also in der Weise, daß durch Ändern der Frequenz des Generators und Ändern der Einstellung der Eichleitung das Telephon zum Schweigen gebracht wird. Die Dämpfungszahl der Eichleitung gibt dann unmittelbar die Dämpfung der zu messenden Leitung bei der fraglichen Frequenz. Den Umschalter 11 legt man ein, um auch bei der Phasendifferenz
i8o° eine Messung vornehmen zu können. Gleichzeitig mit jeder Dämpfungsmessung ist die jeweilige Frequenz mittels einer der bekannten Frequenzmeßeinrichtungen zu bestimmen.
Für die Anwendung des Verfahrens ist es erforderlich, einen Generator mit gut konstanter Frequenz zu benutzen, deren Wert sich anderseits rasch ändern läßt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Bestimmung der Dämpfung bei Freileitungen und Kabeln durch Kompensation der Endspanaiung mit einem Teil der Eingangsspannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteilung· der Anfangsspanmuig mittels einer variablen Eichleitung erfolgt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Zweigen des Kompensationskreises je die Hälfte eines symmetrischen Übertragers liegt, dessen Sekundärseite mit einem Nullinstrument (z. B. Fernhörer) verbunden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Zweigen des Kompensationskreises zwei Widerstände liegen, die groß gegen den Wellenwiderstand der zu messenden 6s Leitung sind. ·
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechselstromquelle ein Röhrengenerator benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES69047D 1925-03-01 1925-03-01 Verfahren zur Bestimmung der Daempfung bei Freileitungen und Kabeln Expired DE466683C (de)

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