DE467592C - Verfahren zur Messung der Klirrdaempfung in nichtlinearen UEbertragungssystemen - Google Patents

Verfahren zur Messung der Klirrdaempfung in nichtlinearen UEbertragungssystemen

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DE467592C
DE467592C DES74136D DES0074136D DE467592C DE 467592 C DE467592 C DE 467592C DE S74136 D DES74136 D DE S74136D DE S0074136 D DES0074136 D DE S0074136D DE 467592 C DE467592 C DE 467592C
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Germany
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voltage
vibrations
line
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transmission systems
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DES74136D
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Dr Hans Mayer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/16Spectrum analysis; Fourier analysis
    • G01R23/20Measurement of non-linear distortion
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/46Monitoring; Testing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Verfahren zur Messung der Klirrdämpfung in nichtlinearen Übertragungssystemen Die Erfindung betrifft ein Verfahren solvir Anordnungen zur Messung der Klirrdämpfung von C bertragungssysteinen. Das Klirren eines Cfbertragungssvsteins entsteht dadurch, daß sich infolge der nichtlinearen Verzerrung in den C'bertragungselementrn, @vi,2 Pupinspulen, Transformatoren und Ver-stärkerröhren, den ursprünglich der Leitung aufgedrückten Schwingungen noch Oberschwin-@ungen überlagern, welche die Verständlichkeit der zu übertragenden Laute ungünstig beeinflussen, besonders dann, wenn die Oberschwingungen im Formantengebiete der ursprünglichen Sprechlaute liegen. NIar! v-rsteht unter cler Klirrdämpfung das Dämpfungsmaß. (las :ich als natürlicher Logarithmus des Verluiltnisses der ursprünglichen Lautenergie zu der Energie der neu entstandenen Oberschwingungen ergibt.
  • Das neue Verfahren besteht gemäß der Erfindung darin. daß man einem t'bertragungssvsteni. dessen Klirrdämpfung -:messen werden soll, eine Wechselspannung bekannter 7_usanunensetzung aufdrückt und am Ende des übertragungssystems die Spannurig der im System neu entstandenen Schwingungen mit der Spannung der ursprünglichen Schwingungen vergleicht. Im einfachsten Fall kann als Eingangsspannung eine reine, sinusförmige Wechselspannung der Frequenz co gewählt werden; die Klirrspannung setzt sich dann aus den Amplituden der Oberschwingungen 2(o. 3co usw. zusammen.
  • Als Ausführungsbeispiele sind in den Abb. i und 2 zwei für die Messung verwendbare Anordnungen dargestellt.
  • In Ahb. i bedeutet .-I, B das ÜbertragLingssystem, dein bei A eine Schwingung aufgedrückt wird. In C ist die Meßvorrichtung angeschaltet, die die Klirrdämpfung des Leitungsstückes .d, C messen soll. Der Klirrdämpfungsinesser besteht aus einem LThertra-:er L', an dessen Sekundärwicklung in Parallelschaltung einerseits ein Spannungsteiler R,, R", andererseits eine Kondensatorkette h liegt, die so bemessen ist, daß sie die der Leittang in A aufgerirückte Grundschwingung aussiebt, die Obertöne jedoch durchläßt. Die Enden der Kondensatorkette sind an Gitter und Kathode der als Röhrenvoltmeter wirkenden Röhre l' angeschlossen, in deren Anodenkreis sich der Stromanzeiger T befindet. Von dem Widerstande des Spannungsteilers R" ist ein Teil, nämlich das Stück R,, veränderbar und kann mit seinem dem Kathodenanschlußpunkt abgewandten Ende mittels eines Umschalters S an Stelle der Kondensatorkette an das Gitter gelegt «-erden.
  • Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist die folgende: DerLeitung wird in .-I z. B. eine reine, sinusförinige Spannung der Frequenz w aufgedrückt. Wird der Gitterkreis des Röhrenvoltineters über den Schalter S mit der Kondensatorkette K verbunden, so zeigt das Instruinent I des Röhrenvoltmeters nur einen von den Oberschwingungen 2co, 3w usw. herrührenden, ihre resultierende Spannung angebenden Ausschlag an, da die Grundschwingung co durch die Kondensatorleitung ausgesiebt wird. Darauf wird der Schalter S umgelegt und damit das Gitter der Röhre mit dem Abzweigpunkt des Spannungsteilers verbunden. Das Voltmeter mißt jetzt einen Teil der aus Grundschwingung und Oberschwingungen bestehenden Gesamtspannung, der sich durch das Verhältnis von R, zu R, bestimmt. R1 wird nun so eingestellt, daß der in T entstehende Ausschlag gleich dem vorher beim Messen der Oberschwingungen entstandenen Ausschlage ist. Die Klirrdämpfung b bestimmt sich dann aus der Gleichung: Um die Empfindlichkeit der Anordnung zu erhöhen, kann man in bekannter Weise zwischen Kondensatorleitung und Röhrenvoltmeter eine oder mehrere Verstärkerstufen einschalten. Ferner kann das Röhrenvoltmeter in bekannter Weise durch ein anderes, Wechselströme anzeigendes Instrument, z. B. ein Thermoelement mit Galvanometer, ersetzt werden. Natürlich ist es ohne weiteres möglich, mit derselben Anordnung auch eine bestimmte Oberschwingung, z. B. die dritte, mit dem Grundton zu vergleichen; man braucht hierzu nur die Kondensatorleitung durch eine für die betreffende Oberschwingung allein durchlässige Siebkette zu ersetzen.
  • In Abb. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Meßordnung dargestellt. Diese Anordnung besteht im wesentlichen aus einer Brückenschaltung D, E, F, G, deren Zweige aus drei rein Ohmschen Widerständen R und einem aus Ohmschem Widerstand R, Spule I_ und Kondensator h zusammengesetzten Scheinwiderstand bestehen. Der Punkt E ist über den Schalter S mit dem Gitter des Röhrenvoltmeters V verbunden, während D mit der Kathode verbunden ist. Parallel zu D, F liegt der Spannungsteiler Ro mit ,dem veränderbaren Widerstand R, dessen Abzweigpunkt über S mit dem Gitter der Röhre verbunden werden kann.
  • Die Aussiebung der Grundschwingung erfolgt hierbei durch eine Abstimmung der Brücke mittels des Brückenzweiges G, E auf die Grundschwingung w, d. h. nach Maßgabe der Bedingung coZLC - i.
  • Es wirken also, wenn -der Schalter S mit E verbunden ist, nur die Oberschwingungen, für die die Brücke nicht im Gleichgewicht ist, auf das Voltmeter ein, während bei der anderen Schalterstellung wiederum Grundfrequenz und Oberschwingungen über den Spannungsteiler R, einwirken. Die Klirrdämpfung bestimmt sich auch dabei wieder zu: wenn durch Verändern von R, der Ausschlag in T für beide Schalterstellungen gleichge; macht worden ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Messung der Klirrdämpfung in nichtlinearen übertragungssystemen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wechselspannung bekannter Zusammensetzung, vorzugsweise eine reine Sinusschwingung, dem Übertragungssystem von außen aufgedrückt und am Ende der zu messenden 'Übertragungsleitung mit der durch selektive Schaltmittel ausgesonderten, resultierenden Spannung der innerhalb des Systems entstandenen Schwingungen meßbar verglichen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man am Ende der zu messenden Übertragungsleitung einmal die Spannung der gesamten ankommenden Ströme, sodann die Spannung der im System entstandenen Schwingungen allein auf eine Anzeigevorrichtung (z. B. ein Röhrenvoltmeter) einwirken läßt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich zwischen der Spannung der Grundschwingungen bzw. der am Ende der Leitung ankommenden Schwingungen und der Spannung der in der Leitung entstandenen Schwingungen mittels eines Spannungsverteilers erfolgt.
  4. 4.. Vorrichtung zur Ausübung :des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Kondensatorleitung, welche die Grundschwingung aussiebt.
  5. 5. Vorrichtung *zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Brücke, welche die Grundschwingung aussiebt.
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