DE470030C - Elastische Verbindung fuer die Foerdertuecher an Landmaschinen, besonders Bindemaehern - Google Patents

Elastische Verbindung fuer die Foerdertuecher an Landmaschinen, besonders Bindemaehern

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DE470030C
DE470030C DED51846D DED0051846D DE470030C DE 470030 C DE470030 C DE 470030C DE D51846 D DED51846 D DE D51846D DE D0051846 D DED0051846 D DE D0051846D DE 470030 C DE470030 C DE 470030C
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DE
Germany
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cloth
mowers
agricultural machinery
towels
delivery
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Expired
Application number
DED51846D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Woempner
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IND WERKE AKT GES DEUTSCHE
Original Assignee
IND WERKE AKT GES DEUTSCHE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D61/00Elevators or conveyors for binders or combines
    • A01D61/02Endless belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elastische Verbindung für die Fördertücher an Landmaschinen, besonders Bindemähern. Bei diesen Fördertüchern treten bekanntlich erhebliche Längenänderungen auf, die infolge Streckung des Tuches durch die Betriebsbeanspruchung oder durch feuchtes Schnittgut und Witterungseinflüsse herbeigeführt werden und bleibender oder vorübergehender Natur sind.
Man hat zum Ausgleich -der Längenunterschiede die Verbindungsstelle der Tuchenden bereits elastisch ausgebildet und hierzu Schraubenfedern sowohl in Verbindung mit den gebräuchlichen, über die Tuchbreite verteilteil Riemengurten als auch mit ein- oder mehrteiligen Schnurzügen verwendet. Die Anordnung solcher Federn an der Verbindungsstelle der Tuchenden besitzt aber wesentliche Nachteile. Um die praktisch auftretenden Längenunterschiede, die bis zu 185 mm gemessen worden sind, wirksam ausgleichen zu können, müssen die Abmessungen der Schraubenfedern zur Wahrung eines nicht zu großen Spaltes zwischen den Tuchenden derart groß gewählt werden, daß die Federn den Gang des Tuches über die verhältnismäßig dünnen FührungsroMen und die räumlich beengte Laufbahn behindern. Ferner werden bei einseitiger Längenänderung des Tuches, die beispielsweise bei feuchtem Schnittgut auftritt, lediglich die Federn auf der einen Tuchseite gespannt, so daß im Tuch auf dieser Seite ein höherer Zug entsteht, was ein Schräglaufen und Beschädigen desselben zur Folge hat. Die Verwendung von Schnurzügen, in die nur eine Schraubenfeder eingeordnet ist, hat den Nachteil, daß die Wirkung einer Feder allein nicht ausreicht, die auftretenden erheblichen Spaltunterschiede zwischen den Tuchenden aufzunehmen. Auch wird beim Festklemmen eines Teiles der sehr langen Verbindungsschnur infolge Verunreinigung an den Führungen durch das Fördergut o. dgl. die Wirkung der Feder auf den einen Tuchabschnitt vollkommen ausgeschaltet.
Alle diese Nachteile werden bei der Tuchverbindung gemäß der Erfindung vermieden. Das kennzeichnende Merkmal derselben besteht darin, daß als Schnürmittel für die Verbindung der Enden des Fördertuches Gummischnur oder -band zur Verwendung gelangt. Die Gummischnur ist imstande, bei Befestigung mit Vorspannung sich allen durch die Längenänderung des Tuches auftretenden Spaltgrößen an der Verschnürungsstelle des
Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Karl Wömpner in Berlin-Spandau,
Tuches anzupassen, weil sie eine Dehnfähigkeit bis auf das Doppelte der eigenen ungespannten Länge besitzt. Hierdurch werden alle Spaltunterschiede zwischen den Enden des Fördertuches selbsttätig und gleichmäßig ausgeglichen, ohne daß, wie bei der Verwendung von .Schraubenfedern während des Betriebes, ein wiederholtes Nachspannen der Verbindung von Hand, beispielsweise bei
ίο stark wechselnder Witterung, das meist unzulänglich ausfällt, erforderlich wird. Die Gummischnur hat auch die Fähigkeit, die Enden des Tuches selbst dann auf ihrer ganzen Breite unter gleichmäßiger Spannung zusammenzuhalten, wenn die Tuchenden sich infolge einseitigen Kürzens des Tuches durch Verziehen schief zueinander einstellen. Denn die einseitig erhöhte Dehnung der Schnur gleicht sich auf die über die ganze Tuch=- breite sich erstreckende Länge der Verschnürung aus. Dadurch wird eine wesentliche Schonung der Lager der Führungsrollen des Fördertuches und ein ständiger glatter Gang desselben über die Laufbahn erzielt. Ferner besitzt die Gummischnur eine weit größere Geschmeidigkeit als Federn oder andere Mittel, wodurch ein störungsfreier Übergang der Verbindungsstelle auch über die Führungsrollen des Tuches erreicht wird. Ein weiterer Vorteil liegt schließlich noch in der überaus einfachen Ausbildung der Tuchverbindung. Bei Landmaschinen, die nur vorübergehend und für kurze Zeit in Betrieb genommen werden, ist dies von wesentlicher Bedeutung, da diese Maschinen den auf eine kurze Arbeitszeit im Jahre zusammengedrängten hohen Beanspruchungen dann besser gewachsen sind und dadurch den Betrieb erheblich verbilligen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
Es zeigt
Abb. ι die Fördertucheinrichtung eines Bindemähers mit der ne'uen Tuchverbindung in schaubildlicher Darstellung,
Abb. 2 und 3 zwei weitere Ausführungsarten der Verbindungsstelle des Fördertuches.
Nach Abb. 1 sind an den Enden dl·, a? des Fördertuches. Schlaufen b in zueinander versetzter Anordnung vorgesehen, durch welche eine entsprechend starke Gummischnur c zickzackförmig hindurchgführt ist. Die Schnure ist an der am Schneidbalken d liegenden Seite am Tuch befestigt, an der entgegengesetzten Seite durch die letzte Schlaufe hindurchgezogen und hier in geeigneter Weise, beispielsweise durch Verknotung, gegen Lösen gesichert.
Bei der Ausführung nach Abb. 2 wird die Verbindung der Tuchenden dl·, a? von einer durch gegenüberliegend angeordnete Schlaufen b kreuzweise geführten Gummischnur c gebildet, deren Enden durch einen Knebel e miteinander verbunden sind.
Bei dem Beispiel nach Abb. 3 tragen die Tuchenden α1, d? elastlisch ausgebildete Schlaufen g, die in Ringe/ endigen, durch welche die Gummischnur hindurchgezogen und in geeigneter Weise befestigt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Elastische Verbindung für die Fördertücher an Landmaschinen, besonders Bindemähern, gekennzeichnet durch die Benutzung von Gummischnur oder -band als Schnürmittel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED51846D 1926-12-03 1926-12-03 Elastische Verbindung fuer die Foerdertuecher an Landmaschinen, besonders Bindemaehern Expired DE470030C (de)

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DE470030C true DE470030C (de) 1929-01-04

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