DE470588C - Periodisch wirkende Absorptions-Kaeltemaschine - Google Patents

Periodisch wirkende Absorptions-Kaeltemaschine

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DE470588C
DE470588C DEB132864D DEB0132864D DE470588C DE 470588 C DE470588 C DE 470588C DE B132864 D DEB132864 D DE B132864D DE B0132864 D DEB0132864 D DE B0132864D DE 470588 C DE470588 C DE 470588C
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absorbing
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B17/00Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Periodisch wirkende Absorptions-Kältemaschine Die Erfindung bezieht sich auf die an sich. bekannten periodisch arbeitenden Absorptions-Gefrierapparate, bei, welchen die Funktionsumschaltung durch ein Schwenken des Apparates infolge Gewichtsverschiebung des wandernden Gefriermittels automatisch bewirkt wird. Zur Herbeführung der Gewichtsverschiebung wird eine Heberwirkung benutzt, indem das sich sammelnde Gefriermittel im geeigneten Augenblick durch den Heber von einer Kammer in eine andere Kammer übergeführt wird, wo es durch sein Gewicht die Schwenkwirkung ausübt. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß die Heberwirkung durch entsprechende Anordnung der Kammern im Absorbierkessel auch beim Beginn der Verdampfung und Neuabsorbierung zur Geltung gebracht wird, wodurch die besondere Wirkung erreicht wird, daß die Mündungen, durch welche die Dampfblasen des Gefriermittels im. den Absorbierkessel eintreten, gänzlich von der absorbierenden Flüssigkeit überdeckt werden und so die absorbierende Flüssigkeit in intensive Wechselwirkung mit der ganzen Absorbierflüssigkeit tritt. Außerdem dienen die Heber sowohl bei her Beendigung der Absorbierungsphase als auch bei der Beendigung der Kondensierungsphase zur Herbeiführung des Verschwenkungsüb@ergewichts.
  • Verschiedene Ausführungsformen des Apparates nach der Erfindung sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt: Abb. i zeigt eine -Seitenansicht, teilweise im Schnitt. im Zustande der Heizung und Kondensierung.
  • Abb. a zeigt eine Oberansicht hierzu. Abb.3 zeigt eine Seitenansicht des Apparates im Zustande der Verdampfung und Wiederabsorbierung.
  • Abb. 4. und 5 zeigen andere Ausführungsformen in verschiedenen Stellungen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 3 ist in dem Absorbierkessel a eine elektrische Heizvorrichtung b untergebracht. Der Dampf des Gefriermittels wird aus der Absorbierflüssigkeit des Kessels a durch ein perforiertes Rohr c in ein Rohr d geleitet, welches als Dampffänger wirkt und mit einer Tasche dl versehen ist, deren Zweck weiter unten erläutert ist.
  • Durch eine seitliche Abzweigung d° tritt der Gefrierdampf in einen Kondensator e über. Zu dem Kühlrohr dieses Kondensators fließt das Kühlwasser durch ein Rohr f, während es durch das Rohr g abfließt. Der Kondensator e ist mit dem Verdampfer h durch ein Rohr i verbunden.
  • Der Absorbierkessel a und Kondensator e und der Verdampfer k sind gemeinsam um eine Achse schwenkbar angeordnet. Diese Schwenkachse bildet die Achse eines Teiles des Rohres i. Der Absorbierkessel a mit dem Kondensator e liegt auf der einen Seite und der Verdampfer k auf der anderen Seite der Achse. Infolge dieser Anordnung kann der Absorbierkessel a außerhalb eines Küh'_schrankes j (Abb. 2) liegen, während der Verdampfer !t im Bereiche des Schrankes j liegt. Das Rohr i erstreckt sich durch die Wand des Schrankes j hindurch und bildet die Drehachse, um welche der Apparat schwenken kann, ohne daß die Wand des Schrankes j eine nicht geschlossene Öffnung zu haben braucht.
  • Der Verdampferh ist durch eine Zwischenwand hl geteilt, die von einem Heber h2 überbrückt ist. Das für Kondensator e verflüssigte und von dort eintreffende Gefriermittel steigt also erst langsam in der Abteilung h3 des Verdampfers h, die der Schwenkachse x-x zu- nächst liegt, an, bis es den Heber 712 überflutet, worauf die Flüssigkeit auf einmal durch den Heber h2 in die weiter entfernt liegende Abteilung h4 des Verdampfers k überströmt. Es ist so eingerichtet, daß in diesem Augenblick annähernd das ganze Gefriermittel aus dem Absorbierkessel a herausgetrieben ist.
  • Das in die Abteilung h¢ überfließende Gefriermittel bringt den Apparat aus den Gleichgewicht und veranlaßt die Schwenkung desselben in die Lage der Abb.3, in welcher er durch Auftreffen des Verdampfers h auf den Anschlag k2 festgehalten wird. Die Anfangslage war durch einen Anschlag k1 gesichert, gegen den der Absorbierkessela anlag.
  • Beim Schwenken des Apparates wird die Zuleitung des elektrischen Stromes zur Heizvorrichtung b unterbrochen, indem sich ein Kontakt auf einer Schaltscheibe bi der Drehachse von einer mit einer der Leitungen b3 der Heizvorrichtung b verbundenen Bürste entfernt. Gleichzeitig wird Kühlwasser zu der Kühlwindung L im Absorbierkessel a geleitet, wodurch der Druck in diesem Kessel herabgesetzt und infolgedessen Verdampfung des Gefriermittels im Verdampfer h hervorgerufen wird. Das Kühlmittel wird aus dem Verdampfer herausgesogen und in der Absorbierflüssigkeit des Kessels a neu absorbiert.
  • Das Kühlwasser wird der Kühlschlange l durch ein Rohr m zugeführt, welches in der augenblicklichen Lage des Apparates vermittels eines Dreiweghahns tt (Abb.2) an das Auslaßrohr g des Kondensators e angeschossen ist, während dieses Auslaßrohr bis dahin an ein Ablaßrohr o angeschlossen war. Das Kühlwasser verläßt die Kühlschlange l durch einen Auslaß h.
  • Das Rohr/, durch welches das Kühlwasser dem Kondensator e zugeführt wird, ist koaxial zur Drehachse x-x an den Apparat herangeführt, und auch der Dreiweghahn 7t ist koaxial angeordnet.
  • Der Absorbierkessel a ist in zwei Abteilungen as, a4 geteilt, die durch eine von einem Heber a2 überbrückte Wand getrennt sind, ähnlich der Anordnung im Verdampferh. Der Heber a2 im Absorbierkessel a wirkt aber sowohl beim Beginn als auch bei der Beendigung' der Verdampfungs- und Neuabsorbierungsphase des Apparates. Der Heber a2 ist in die Absorbierflüssigkeit des Kessels a eingetaucht, wenn dieser sich in der in Abb. i dargestellten Lage befindet. Infolgedessen leitet beim Übergang des Absorbierkessels in die in Abb. 3 dargestellte Lage der bereits überflutete Heber a2 die Absorbierflüssigkeit aus der Abteilung a¢ in die Abteilung a3, so daß die ganze Absorbierilüssigkeit den aus dem eingetauchten Rohr c aufsteigenden Dampfblasen des Gefriermittels ausgesetzt ist. Der Heber a2 bleibt dann wirkungslos, bis er aufs neue durch die Vergrößerung des Flüssigkeitsinhaltes im Raume a3 überflutet wird infolge der Neuabsorbierung des Gefrierdampfes. Da die Abteilung a3 mit dem perforierten Rohr c, durch welches das verdampfte Gefriermittel in den Kessel a zurückkehrt und aus dem es durch die Absorbierflüssigkeit hindurchsprudelt, nahe an der Drehachse x-x liegt, so verzögert sich das Überkippen des Apparates trotz der Vergrößerung der Flüssigkeitsmenge im Kessel a so lange, bis plötzlich durch den Heber a2 die Flüssigkeit in die entferntere Abteilung a4 überströmt.
  • Ein Gegengewicht p dient dazu, anfänglich den Apparat so auszubalancieren, daß ein Kippen unterbleibt, bis die Heberwirkung in der einen oder anderen Richtung eintritt.
  • Der Verdampfer h kann, wie in Abb. 3 dargestellt ist, so angeordnet sein, daß er beim Verdampfen in eine Sole eintaucht, die sich in einem Tank g befindet, innerhalb oder an Stelle des Schrankes j: In der Heizlage (Abb. i) erstreckt sich das Rohrd schräg aufwärts vom Rohr c, welches in den Absorbierkessel a hineinragt, während der Kondensatore sich von dem VerbindungsrQhr d2 schräg nach abwärts erstreckt. Hierdurch wird der Ablauf in geeigneter Richtung gesichert, nämlich der Ablauf des kondensierten Dampfes der Absorptionsflüssigkeit zurück zum Absorbierkessel a und der Ablauf des kondensierten Gefriermittels zum Verdampfer h.
  • Der perforierte Teil. des Rohres c ist so bemessen und so innerhalb des Absorbierkessels a gelegen, daß in der Heizphase (Abb. i) einige Perforierungen oberhalb des Spiegels der Absorbierflüssigkeit liegen, während in, der Wiederabsorbierungsphase (Abb.3) die Perforierungen sich alle in der Flüssigkeit befinden. In der Wiederabsorbierungsphase nach Abb. 3 erstrecken sich auch die Rohre c, d noch über den Spiegel der Absorbierflüssigkeit, wodurch verhindert wird, daß die Absorbierflüssigkeit in. den Verdampfer h überfluten kann. So entfällt die Notwendigkeit einer besonderen Verbindung zwischen dem Absorbierkessel a und dem Rohr c, das in diesem Falle mit einem Rückschlagventil versehen sein müßte.
  • Wie bei allen Einrichtungen dieser Art bildet sich eine gewisse Dampfmenge aus der Absorptionsflüssigkeit und geht mit dem Gefriermittel aus dem Absorbierkessel in den Verdampfer h über, wo sie kondensiert wird. Durch das Kippen des Apparates in die in Abb.5 dargestellte Lage, nach Entfernung des Anschlags k1, kann alle im Verdampfer h befindliche Restflüssigkeit in die oben erwähnte Tasche dl des Dampffängerrohres d abgelassen werden, worauf durch Herumschwenken des Apparates in die in Abb. i dargestellte Lage der Inhalt der Tasche wieder in den Absorbierkessel a zurückläuft.
  • Wie Abb. q. und 5 zeigen, kann der Kondensator e auch koaxial zur Schwenkachse x liegen und das Schwenklager bilden.
  • Der Ausschlag des Apparates beim Schwenken ist nicht auf 9o° beschränkt, sondern hängt von den Abmessungen ab ; es sei erwähnt, daß der Apparat dadurch außer Tätigkeit gesetzt werden kann, daß er genügend über den normalen Ausschlag hinaus gedreht wird, z. B. in die in Abb. 5 dargestellte Ablaufstellung.
  • Das Heizmittel braucht nicht elektrisch zu sein und braucht sich nicht mit dem Kessel zu bewegen, denn bei einem Schwenksystem kann sich natürlich der Absorbierkessel nach einem Gas- oder ölbrenner oder einer elektrischen Heizvorrichtung hin- und von dieser wegbewegen, wobei nach Belieben eine selbsttätige Regelung der Heizung vorgesehen sein kann.
  • Der Kondensator und Verdampfer kann, wie bei anderen Absorptionsapparaten mit Richtungsumkehr, zu einer Einheit vereinigt is-erden. Beispielsweise kann ein kombinierter Kondensatorverdampfer dadurch gebildet werden, daß die Abteilung hg des Behälters h mit Kühlmitteln versehen wird. Der Gefrierdampf wird dann in dem Raum kg kondensiert und durch überfluten des Hebers h° in. den Raum h4 übergeführt. Indes müßte man bei einer solchen Kombinierung von Kondensator und Verdampfer Vorsorge dafür treffen, daß die Zufuhr des Kühlwassers zum Raum h3 während der Verdampfung der Gefrierflüssigkeit im Behälter k unterbrochen wird.
  • Obwohl das zeitweilige Ansammeln und plötzliche Cberführen des gesammelten kondensierten Gefriermittels oben nur im Zusammenhang mit der Herbeiführung des übergewichts bei einem Schwenkapparat beschrieben ist, so kann doch diese Einrichtung auch mit großem Vorteil bei, diesem Apparatetyp und bei anderen Typen von Absorbierapparaten mit Richtungsumkehr zu dem Zweck verwendet werden, das verhältnismäßig warm kondensierte Gefriermittel vom Eintritt in den Verdampfer so lange zurückzuhalten, bis die Verdampfungsphase tatsächlich beginnt. Auf diese Art wird verhindert, daß die Gefrierflüssigkeit, welche bis zum Beginn der Verdampfung eine höhere Temperatur besitzt als die Umgebung des Verdampfers, den Verdampfer und seine Umgebung in erheblichem Maße erwärmt. bevor sie durch die Verdampfung eine Gefrierwirkung ausübt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Periodisch wirkende Absorptions-Kältemaschine, bei welcher durch t'berleiten von in einer Kammer gesammelten Flüssigkeit in eine andere Kammer mittels eines -Hebers das dadurch entstehende Cbergewicht selbsttätig den Apparat umschwenkt, dadurch gekennzeichnet, daß im Absorbierkessel ein zwei Kamrnern überbrückender Heber so angeordnet ist, daß er nicht nur bei Beendigung der Wiederabsorbierungsphase die Absorbierflüssigkeit aus der der Drehachse näherliegenden Kammer in die entfernter liegende Kammer überleitet, sondern auch beim Beginn der Wiederabsorbierungsphase die Absorbierflüssigkei:t umgekehrt in die der Drehachse näherliegende Kammer überleitet, um dort die Absorbierflüssigkeit mit den vom Verdampfer eintretenden Dampfblasen in volle Wechselwirkung zu bringen.
DEB132864D 1927-08-11 1927-08-11 Periodisch wirkende Absorptions-Kaeltemaschine Expired DE470588C (de)

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