DE475251C - Mischmaschine zum Mischen von Mehl und anderen pulverfoermigen Stoffen - Google Patents

Mischmaschine zum Mischen von Mehl und anderen pulverfoermigen Stoffen

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DE475251C
DE475251C DEK100100D DEK0100100D DE475251C DE 475251 C DE475251 C DE 475251C DE K100100 D DEK100100 D DE K100100D DE K0100100 D DEK0100100 D DE K0100100D DE 475251 C DE475251 C DE 475251C
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DEK100100D
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ERNST KUBISCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/80Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis
    • B01F25/90Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis with moving or vibrating means, e.g. stirrers, for enhancing the mixing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Mischmaschine zum Mischen von Mehl und anderen pulverförmigen Stoffen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Mischen von Mehl und sonstigen pulverförmigen Stoffen. Es sind Mischmaschinen bekannt, deren Wirkungsweise auf dem schichtweisen Einbringen des Mischgutes in den Mischbehälter im Böschungswinkel beruht, wobei durch eine Walze oder ein Rührwerk bestimmte Mengen entnommen und oben wieder eingeführt werden.
  • Diese Art der Vermischung hat den Nachteil, daß beim Mischen von Stoffen verschiedener Beschaffenheit, z. B. von Futtermitteln, wie Schalen und Grieß, die schwereren Stoffe immer schnell abrollen und somit nicht gründlich gemischt werden können. Auch bei der Ausführungsart mit einer im Behälter angeordneten stehenden Schnecke tritt die gleiche Erscheinung ein.
  • Bei der Maschine nach vorliegender Erfindung ist dieser Nachteil behoben. Die Maschine besteht aus dem zylindrischen Behälter a mit einem flachen Boden b. In gewisser Höhe über diesem Boden b sind trichterförmige Ringe c, d, e und f so angeordnet, daß sie von den Zwischenstücken g, h, i abgestützt werden und ringförmige Ablauftrichter k, 1, t und n bilden.
  • Die Kanäle k, I und m sind abgeschlossen durch Gegentrichter o, p, q, die auf einer verstellbaren und drehbaren Rosette R befestigt sind, während der Trichter n einen besonderen Abschluß durch einen einstellbaren Lochring fhat und somit für sich regelbar ist.-DurchXdiese Trichteranordnung ist also der Mischraum nach unten abgeschlossen.
  • Durch den Mischbehälter geht eine stehende Welle, die oberhalb der Rosette R vierkantig ist und oberhalb oder unterhalb des Behälters durch ein Kegelräderpaar angetrieben wird.
  • Auf dieser Welle befindet sich verschiebbar der Propellerrechen ? r. Dieser Rechen wird bei der Drehung der Welle mitgenommen und liegt, da er auf der Welle leicht gleitet, immer auf dem Mischgut, so daß er mit dem Mischgut bei Zu- oder Abnahme desselben steigt oder sich senkt.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende: Das Mischgut wird in bekannter Weise durch einen Elevator s, oder wenn es mit den örtlichen Verhältnissen paßt, von oben unmittelbar in den Mischbehälter eingeschüttet, wobei die Rosette R mit den Abschlußringen stillsteht, während die Welle und somit auch der Propellerrechen in Bewegung ist. Der Rechen vermischt, gewissermaßen auf dem Mischgut schwimmend, das zukommende mit dem bereits im Behälter befindlichen Mischgut, indem fortwährend horizontale Schichten gebildet werden ohne Trennung der einzelnen Sorten.
  • Ist der Behälter ganz gefüllt, so wird die Rosette R eingerückt; dadurch fließt das Mischgut durch die Kanäle k, I und m je nach Einstellung ab. Nun wird auch der Lochring des Trichters n eingestellt und ein an der Welle befestigter Rührer bringt auch hier eine bestimmte Menge Mischgut durch die einstellbaren Bodenöffnungen zum Abfluß. Dadurch) daß aus dem Trichtern weniger Mischgut läuft als aüs den Kanälen k, 1, m und in diesen die Auslaufgeschwindigkeiten infolge der verschieden großen Umfangsgeschwindigkeiten der Ringe o, P, q ebenfalls verschieden groß sind, bewegt sich das Mischgut an der Behälterwandung schneller als das vom Trichter gehaltene Gut. Die eingelagerten horizontalen Schichten werden dadurch fortwährend durchbrochen, so daß eine ständige Umwälzung und somit eine innige Mischung erfolgt. Jede Kraterbildung und jedes Abrollen wird durch den Propellerrechen, der sich ja dauernd auf dem Mischgut bewegt, vermieden. Es wird vielmehr das zukommende Mischgut mit dem vorhandenen eingeebnet und vermischt.
  • Bemerkt sei noch, daß das auf den flachen Boden b fallende Mischgut durch einen Ausstreifer, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, mittels eines einstellbaren Lochschiebers einer unter dem flachen Boden liegenden Schnecke zugeführt wird, um entweder nochmals in den Mischbehälter oder zum Absacken gebracht zu werden. Man kann auch den über der Schnecke angeordneten Lochschieber ganz schließen, eine bestimmte Menge Mischgut auf dem flachen Boden sich ansammeln lassen, dann den Ablauf des Mischgutes aus dem Behälter abstellen und ein besonderes Beimischgut seitlich zuführen, das mit dem im unteren Raum befindlichen Gut durch das Ausstreifrührwerk vermischt wird und nach Öffnen des Lochschiebers absackt. Diese Arbeitsweise ist beim Mischen von Fattermitteln besonders erwünscht. Durch diese Einrichtung können nachträglich noch bestimmteMischungen in verschiedener Güte hergestellt werden, ohne daß die Zusammensetzung des Gutes im Hauptbehälter verändert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mischmaschine zum Mischen von Mehl und anderen pulverförmigen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischraum durch mehrere konzentrisch fest angeordnete Ablauftrichter (k, 1, m) abgeschlossen ist, unter deren Ausläufen kegelförmig nach außen abfallende Ringe (o, p, q) auf einer Drehplatte angeordnet sind, so daß nach Ingangsetzung der Drehplatte infolge der verschieden großen Umfangsgeschwindigkeit der Ringe das im Behälter befindliche Gut verschieden schnell durch die Trichter läuft, wobei es sich ohne Rührvorrichtungen in seinen einzelnen Schichten verschiebt und vermischt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3490615C2 (de) * 1983-12-22 1989-06-08 Moskovskij Filial Vsesojuznogo Naucno-Issledovatel'skogo Instituta Zirov

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DE3490615C2 (de) * 1983-12-22 1989-06-08 Moskovskij Filial Vsesojuznogo Naucno-Issledovatel'skogo Instituta Zirov

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