DE480250C - Verfahren zum Konservieren von Nahrungsmitteln, insbesondere von Eiern - Google Patents

Verfahren zum Konservieren von Nahrungsmitteln, insbesondere von Eiern

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DE480250C
DE480250C DEE30676D DEE0030676D DE480250C DE 480250 C DE480250 C DE 480250C DE E30676 D DEE30676 D DE E30676D DE E0030676 D DEE0030676 D DE E0030676D DE 480250 C DE480250 C DE 480250C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products
    • A23B5/08Preserving with chemicals
    • A23B5/10Preserving with chemicals in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor

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Description

  • Verfahren zum Konservieren von Nahrungsmitteln, insbesondere von Eiern Die Erfindung bezieht sich auf die Konservierung von Nahrungsmitteln, insbesondere von Eiern, durch Kälte in einem Gemisch von Kohlensäure und Stickstoff. Nach den bekannten Verfahren werden Eier entweder in Behältern mit Kohlensäure und Stickstoff behandelt und dann gekühlt oder in großen Behältern, sogsnannten Autoklaven, aufgespieichert und hier der Wirkung der Gase ausgesetzt.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden die Eier ebenfalls in Autoklaven aufbewahrt, gleichzeitig gekühlt und der Einwirkung eines Gasgemisches von Kohlensäure und Stickstoff unterworfen, wobei jedoch die Zuführung des Gasgemisches aus einem besonderen, dauernd mit dem Autoklaven verbundenen Behälter erfolgt.
  • Zur Durchführung des Verfahrens werden die Eier in geeigneten Behältern in die Autoklaven gebracht, die sich in einer die Eier o. dgl. auf etwa o° C haltenden Kältekammer befinden, dann wird die Luft aus den Autoklaven abgesaugt und durch ein Gemisch von Kohlensäure und Stickstoff, etwa 5o Teile Kohlensäure und 5o Teile Stickstoff, ersetzt.
  • Mit dem Autoklaven oder mehreren zusammenliegenden Äutoklaven ist zu diesem Zweck ein Behälter verbunden, der das Gemisch von Kohlensäure und Stickstoff unter einem Druck von mehreren Atmosphären enthält, der also so groß ist, daß in dem Autoklaven ständig ein Druck aufrechterhalten, werden kann, der etwas größer ist als der äußere Luftdruck. Hierdurch wird vermieden, daß atmosphärische Luft in den Autoklaven zurücktreten kann, falls dieser nicht vollkommen dicht ist.
  • Die Anordnung .dieses Gasbehälters bietet gegenüber der unmittelbaren Zuführung der Gase aus Kohlensäure- oder Stickstoffflaschen den großen Vorteil; daß Hähne oder sonstige Stellen, die zu Undichtigkeiten und Gasverlusten Anlaß geben können, vermieden werden. Dadurch wird sicher verhindert, daß Luft in die Autoklaven eintreten kann. Der Behälter gestattet auch die Verwendung einer vollständig reinen Mischung von Kohlensäure und Stickstoff, denn der Inhalt des Behälters ist so groß bemessen, daß nach der vollständigen Füllung des Autoklaven in diesem ein Druck bleibt, der höher ist als der Atmosphärendruck. Infolgedessen lassen sich die Behälter mit Kohlensäure und Stickstoff auffüllen, ohne daß auch nur einen Augenblick in dem Autoklaven eine Luftleere herrscht.
  • Zudem kann man die Leitungen zwischen dem Behälter und dem Autoklaven so bemessen, daß sich die Autoklaven außerordentlich schnell mit Gas füllen, ohne daß Luft hinzutreten kann. Die Anordnung ermöglicht auch eine Analyse der Gase vor der Einführung in den Autoklaven, so daß man jede Verunreinigung oder unvorschriftsmäßige Mischung feststellen und beheben kann.
  • Da man Kohlensäure und Stickstoff schon in dem Zwischenbehälter vor dem Eintritt in den Autoklaven mischen kann, so vermeidet man, daß etwa reine Kohlensäure mit den Eiern in Berührung kommt und dabei das Eiweiß, daß gegen reine Kohlensäure sehr empfindlich ist, verdirbt. Beim -Nachfüllen von Gas aus dem Behälter steht ferner stets Gas gleicher Zusammensetzung zur Verfügung, wie es in dem Autoklaven vorhanden ist. Es ist dies zur Erreichung einer guten Haltbarkeit außerordentlich wichtig.
  • Da die Eier in dem Autoklaven auf einer niedrigen Temperatur, beispielsweise o° C, gehalten werden, so sind die Voraussetzungen für eine gute Konservierung gegeben, wobei die Übelstände, die bei den bisherigen Konservierungsmethoden auftraten, sicher vermieden werden.
  • Die Autoklaven können runden oder eckigen Querschnitt haben, so daß sie in den Kühlkammern wenig Platz einnehmen. Sie können auch mit Vorrichtungen versehen sein, die zur bequemen Lagerung der Eier dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Konservieren von Nahrungsmitteln, insbesondere von Eiern, durch Aufbewahrung derselben in einem Autoklaven, der sich in einer die Eier auf etwa o° C haltenden Kältekammer befindet und in dem die Eier nach dem Absaugen der Luft bis zum Verbrauch der Einwirkung eines Gasgemisches von Kohlensäure und Stickstoff unter einem etwas höheren Druck als dem, atmosphärischen Druck ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Gasgemisches aus einem besonderen, das Gemisch von Kohlensäure und Stickstoff .enthaltenden und dauernd mit dem Autoklaven verbundenen Behälter erfolgt.
DEE30676D 1923-09-25 1924-04-26 Verfahren zum Konservieren von Nahrungsmitteln, insbesondere von Eiern Expired DE480250C (de)

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DE (1) DE480250C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3639302A1 (de) * 1986-11-17 1988-05-26 Rolf Ott Verpackungseinheit sowie verfahren zum konservieren von frisch gekochten und entschalten eiern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3639302A1 (de) * 1986-11-17 1988-05-26 Rolf Ott Verpackungseinheit sowie verfahren zum konservieren von frisch gekochten und entschalten eiern

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