DE480319C - Apparat zum Drucken, Registrieren und Ausgeben von Fahrkarten - Google Patents

Apparat zum Drucken, Registrieren und Ausgeben von Fahrkarten

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DE480319C
DE480319C DEF62538D DEF0062538D DE480319C DE 480319 C DE480319 C DE 480319C DE F62538 D DEF62538 D DE F62538D DE F0062538 D DEF0062538 D DE F0062538D DE 480319 C DE480319 C DE 480319C
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  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Apparat zum Drucken, Registrieren und Ausgeben von Fahrkarten Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Drucken, Registrieren und Ausgeben von Fahrkarten, die mit dem Stammdruck für eine bestimmte Station versehen sind. Erfindungsgemäß ist in dem Apparat ein auf einer Zeilenschaltwalze hängender endloser Verrechnungsbogen angeordnet, auf dem die Einnahmen für Fahrkarten fortlaufend und selbsttätig aufgedruckt werden. Die Zeilenschaltung des Bogens erfolgt in der bei Schreibmaschinen bekannten Art. Die Rubrikenschaltung, d. h. die seitliche Schaltung, dagegen erfolgt von der Zeilenschaltwalzenachse aus durch ein Rädervorgelege und einen um einen ortsfesten Bolzen drehbaren Daumenhebel, welcher nach jedem Umlauf eine Sperrklinke auslöst, die in eine an dem als Schlitten ausgebildeten Walzenträger angebrachte Verzahnung eingreift und den Walzenträger freigibt, worauf dieser unter clean Einfluß einer Schraubenfeder um eine Rubrik seitlich weitergeschaltet wird. Ein Umlauf des Daumenhebels entspricht hierbei dem einmaligen Umlauf des Verrechnungsbogens.
  • Der Verrechnungsbogen tritt an die Stelle des bisher üblichen Kontrollstreifens für den Fahrkartenausgebeheamten. Der Kontrollstreifen wurde bisher von dem Beamten nach seiner Ablösung in kürzere Stücke getrennt und die einzelnen Stücke nebeneinander in dasAbrechnungsbuch (Fahrgeldeinnahmebuch) eingeklebt. Der Verrechnungsbogen macht das Fahrgeldeinnahmebuch überflüssig, da die ganze Abrechnung auf demselben gemacht wird. Die erste Rubrik auf demselben bleibt frei für die Eintragung des Namens und des Erkennungszeichens des Fahrkartenausgebebeamten sowie des Tages und der Stunde der Dienstzeit. Nach Schluß des Dienstes wird auf dem noch unbeschriebenen Teil des Bogens die Abrechnung eingetragen und von dem Kassenvorsteher quittiert. Die Eintragungen des Druckwerkes des Apparates beginnen in der zweiten Rubrik. Die Länge des Verrechnungsbogens sowie die Anzahl der Rubriken in demselben ist so bemessen, daß sämtliche während einer Schicht verkauften Fahrkarten darauf registriert werden können.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen wagerechten Schnitt nach der Linie N-0 der Abb. 2, Abb. z eine Draufsicht und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie P-Q der Abb. i.
  • Im hinteren Ende des Apparates ist ein als endloses Band ausgebildeter Verrechnungsbogen i angeordnet. Derselbe hängt auf einer Walze 2, welche auf ihrer Achse 3 undrehbar aber axial verschiebbar ist und in einem in der Querrichtung des Apparates wagerecht verschiebbaren Schlitten d. drehbar gelagert ist. Der Verrechnungsbogen i ist in mehrere Rubriken eingeteilt. Die Zeilenschaltung für die Walze 2 erfolgt von der Achse 5 aus durch Exzenter 6, Stange 7, den auf der Achse 3 angeordneten drehbaren doppelarmigen Hebel 8 und eine an letzterem angelenkte Schaltklinke g, welche auf das fest auf der Achse 3 sitzende Schaltradio einwirkt. Der Schlitten 4. ist auf einem Querträger ii geführt und oben mit einer Zahnstange 12 versehen, deren Teilung der Rubrikenbreite des Verrechnungsbogens entspricht. Die Rubrikenschaltung erfolgt nach jedesmaligem Umlauf des Verrechnungsbogens i von der Achse 3 aus durch das Stirnrad 13 und ein um den Bolzen 14 drehbares Stirnrad 15, mit welchem ein ebenfalls um den Bolzen 14 drehbarer Hebel (Daumen) 16 durch den hZitnehmerstift 17 gekuppelt ist. Der -Hebel r6 ist an seinem äußeren Ende abgeschrägt und hebt nach jedem Umlauf die Klinke 18 an, welche auf einer im Träger i i lagernden Achse ig sitzt, wodurch die Achse ig gedreht wird. Auf der Achse ig sitzt ferner die Sperrklinke 2o, welche in die im Schlitten 4 angebrachte Verzahnung (Rasten) 12 eingreift. Durch Anheben der Klinke 18 wird die Sperrklinke 2o aus dem Bereich der Verzahnung 12 gehoben. Daraufhin wird der Schlitten ,a unter der Einwirkung der Schraubenfeder 21, welche einerseits am Schlitten-4 und anderseits an einer Seitenwand des Gehäuses angehängt ist, um einen Zahn weitergeschoben, worauf die Sperrklinken 18 und 2o von dem Hebel 16 freigegeben werden und die Klinke 2o wieder in die Verzahnung des Schlittens 4 einbereift. Die Sperrklinken 18 und 2o werden unter dem Einfluß einer Schraubenfeder 22 nach unten gezogen.
  • In einem wagerechten, in den Verrechnungsbogen i hineinragenden, mit einem Ende an der hinteren Gehäusewand des Apparates befestigten Arm 23 von winkelförmigem Querschnitt, im freien Ende .desselben, ist der Druckstempel 24 . in der Längsrichtung des Apparates wagerecht verschiebbar angeordnet. Die Führung ist oben mittels einer Platte 25 abgeschlossen. Der Rückzug des Stempels 24 wird von der Achse 5 bewirkt, und zwar mittels der Daumenscheibe 26, eines auf letzterer gleitenden einarmigen Hebels 27, der Achse 28, welche im Arm 23 drehbar gelägert ist und des auf der Achse 28 sitzenden einarmigen Hebels 2g, welcher in einen im Stempel 24 angebrachten Schlitz eingreift. Während einer halben Umdrehung der Antriebsachse 5 bleibt der Druckstempel 24 in seiner zurückgezogenen Lage. Der Vorgang geschieht unter dem Einfluß der Schraubenfeder 30, welche einerseits am Hebel 27 und anderseits an einer Gehäusewand des Apparates angehängt ist. Der Schaltmechanismus und der Druckstempel für den Verrechnungsbogen sind in einem abschließbaren Raum dies Apparates untergebracht.
  • Die Druckräder 31 befinden sich gegenüber dem Druckstempel24 auf -einer parallel zur Walze 2 im Träger i i gelagerten Achse. Die Einstellung der Räder 31 erfolgt gleichzeitig mit den Typenrädern des Schreibwerks für die Fahrkarten in bekannter Weise durch ein Tastwerk, Zahnstangen und Stirnräder.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Apparat zum Drucken, Registrieren und Ausgeben von Fahrkarten, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einer Zeilenschaltwalze (2) hängende endlose Verrechnungsbogen (i) nach jedem Umlauf von der Zeilenschaltwalze (a) aus selbsttätig durch ein Rädervorgelege (13, i5) und einen um einen festen Bolzen (1.4) drehbaren Daumenhebel (16), welcher die in die mit dem Schreibwalzenschlitten (4) verbundene Verzahnung (12) .eingreifende Sperrklinke (2o) aushebt, um eine Rubrik seitlich weitergeschaltet und der den,Typenrädern geg enüberliegen de Druckstempel (24) in einem in den Verrechnungsbogen (i) hineinragenden Arm (23) geführt wird.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Daumenhebel (16) am. Ende jeder Umdrehung einen hakenförmigen Hebel (18) anhebt, der auf einer Achse (ig) festsitzt, die mit der unter Federwirkung stehenden Sperrklinke (2o) starr verbunden ist.
DEF62538D 1926-11-14 1926-11-14 Apparat zum Drucken, Registrieren und Ausgeben von Fahrkarten Expired DE480319C (de)

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