DE480870C - Vereinfachte Verlaengerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit der Daempfung und des Wellenwiderstandes - Google Patents

Vereinfachte Verlaengerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit der Daempfung und des Wellenwiderstandes

Info

Publication number
DE480870C
DE480870C DEA47285D DEA0047285D DE480870C DE 480870 C DE480870 C DE 480870C DE A47285 D DEA47285 D DE A47285D DE A0047285 D DEA0047285 D DE A0047285D DE 480870 C DE480870 C DE 480870C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
ohmic
series
coil
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA47285D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Alfred Byk
Dr Ernst Ising
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEA45634D external-priority patent/DE464053C/de
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA47285D priority Critical patent/DE480870C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE480870C publication Critical patent/DE480870C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/40Artificial lines; Networks simulating a line of certain length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Vereinfachte Verlängerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhängigkeit der Dämpfung und des Wellenwiderstandes In dem Hauptpatent ¢6q.053 ist ein Verfahren beschrieben, um Vierpole von vorgeschriebener Frequenzabhängigkeit der Dämpfung und des Wellenwiderstandes herzustellen. Es war dort bereits erwähnt worden, daß solche Vierpole auch erforderlich werden, wenn es sich darum handelt, an eine wirkliche Fernsprechleitung Verlängerungsleitungen anzuschließen, die die gleichen elektrischen Eigenschaften besitzen sollen wie eine Leitung von vorgeschriebener Länge. Da die Zuschaltung von Vierpolen in solchen Fällen für jeden einzelnen Stromkreis nötig wird, so spielen die Kosten der Schaltung eine erheblich größere Rolle als bei der in dem Hauptpatent als Ausführungsbeispiel angegebenen Meßschaltung. Anderseits braucht man bei den Verlängerungsleitungen keine ganz so hohen Anforderungen an die Genauigkeit der Nachbildung von Dämpfung und Wellenwiderstand zu: stellen. Im Interesse der Wohlfeilheit legt man vor allem Wert darauf, daß die Verlängerungsschaltung möglichst wenige Selbstinduktionsspulen enthalt. Es gelingt bei dem im folgenden geschilderten erfindungsgemäßen Verfahren, mit einer einzigen Selbstinduktionsspule auszukommen. Dabei gereicht der Umstand zum Vorteil, daß Verlängerungsleitungen im allgemeinen eine kleinere Dämpfung erfordern a15 die im Hauptpatent als Beispiel behandelte Meßschaltung (Nachbildung einer Pupinleitung von i 5o km Länge).
  • Für die Verlängerungsleitung sei wieder wie beim Ausführungsbeispiel des Hauptpatents eine symmetrische w-Schaltung und als deren Längsbalken qualitativ wesentlich die gleiche Anordnung von Schaltelementen wie bei dem erwähnten Ausführungsbeispiel verwendet, nämlich ein Stromresonanzkreis, d. h. Parallelschaltung von Kapazität und Selbstinduktion, mit welchem ein- Ohmscher Widerstand in Serie liegt (Abb. ia des Hauptpatents).
  • Würde man, wie es von vornherein am einfachsten erscheint, über den willkürlichen Phasenwinkel a so verfügen, daß sin. a = i und demgemäß cos a = 0 wird, so wäre gemäß Gleichung (6) des Hauptpatents (91)r = 0 und (981)c eine mit cl ununterbrochen ansteigende Funktion. Nach Gleichung (6) des Hauptpatents. würde nämlich (Nil =3'GoI (ß t) werden. ,3 und ß l sind nun aber erfahrungsgemäß bei mit halbem Spulenabstand beginnenden und endigenden Pupinleitungen, um deren Verlängerungen es. sich hier handelt, mit w bis zur Grenzfrequenz hinauf ununterbrochen ansteigende Funktionen. Man kann dies auch- unmittelbar aus -der Gleichung (3) des Hauptpatents für .3 und aus der entsprechenden bekannten Formel für die Dämpfung: (P = Ohmscher Widerstand eines vollständigen Leitungsabschnittes) ersehen. Da ferner der hyperbolische Kosinus ununterbrochen mit seinem Argument steigt, so wird also auch (9i1)i ununterbrochen zugleich mit ,3 und ß L steigen, die ihrerseits ununterbrochen mit w ansteigen. Nun zeigt zwar ein von Ohmschen Widerständen freier Stromresonanzkreis von überwiegend induktivem Charakter unterhalb der Resonanzstelle qualitativ einen derartigen Anstieg. Aber der Scheinwiderstand eines solchen aus einer Parallelschaltung der Selbstinduktion L und der Kapazität C bestehenden Kreises verschwindet für w = 0, während (9'1)i = .`@ ' (go` (ß L) dort nicht Null wird. Da die gegebenen Werte ,3 und eoj (ß L) für w =0 nicht verschwinden können, so muß dies bei w=0 für sin a gefordert werden, falls der Stromresonanzkreis in der Verlängerungsleitung benutzt werden soll; dann kann aber bei w=0 cosa nicht mehr verschwinden. Vielmehr wird für diese Frequenz (R1),. - . eilt p L # cos a (z) eine endliche Größe, wobei cos a = @- i oder =- i sein muß. Da die reellen SEheinwiderstandsanteile punktförmiger konzentrierter Schaltungen positiv lind, so wird cos a _ -f- i gewählt, ,so daß (R1),. = ( . ein p l) für w = 0 (z) wird.
  • Da (@Ji1)r zunächst nur im Punkt w = 0 festgelegt ist und über seine Frequenzabhängigkeit noch freiverfügt werden kann, erscheint es zweckmäßig, es von der Frequenz unabhängig gleich seinem Wert bei w = 0 zu wählen, den wir R nennen wollen, weil. es sich dann einfach durch einen Ohmschen Widerstand verwirklichen läßt und gleichzeitig der imaginäre Teil des Scheinwiderstandes die Art seines durch einen Stromresonanzkreis realisierbaren Anstieges beibehält.. Gleichung (i) liefert nämlich allgemein, d. h. für beliebige Werte von w und .somit In dem vorliegenden besonderen Falle ist (911), = R unabhängig von der Frequenz und, da ß L mit w zunimmt, (R1),2 Ctg2 (p L) - R2 Ctg 2 (p eine mit zunehmendem w abnehmende, und zwar langsam abnehmende Funktion. Da 32`. Lo j2 (ß L) eine mit zunehmendem w ansteigende Funktion ist, so gilt dies hiemach auch für (911)i.
  • Mit Hilfe der Gleichungen (a) und (3) lassen sich die Zahlenwerte R, L, C der Nachbildung der Abb. ia des Hauptpatents bestimmen.
  • Indessen. darf bei dieser Verlängerungsleitung im Gegensatz zu der früher behandelten Meßschaltung der OhmSche Widerstand der Spule der Längsschaltung nicht vernachlässigt werden, da man hier, wie eiwähnt; auf billige Spulen mit verhältnismäßig großem Verlustmaß, also kleiner Zeitkonstante, angewiesen ist. Die Selbstinduktionsspule entspricht daher einer Serienschaltung einer widerstandsfreien Selbstinduktion L, und eines Ohmschen Widerstandes R'o (vgl. Abb. ia). Da jetzt Ohmscher Widerstand nicht allein vor dem Stromresonanzkreis liegt, sondern auch in ihm selbst, so ist der reelle Teil des Scheinwiderstandes der Längsschaltung (9i1), nicht mehr wie im früheren Falle von der Frequenz unabhängig, sondern steigt mit ihr ein wenig an. Der jetzt vor den Stromresonanzkreis zu legende Ohmsche Widerstand R, ist gegenüber dem früher in Betracht gezogenen Ohmschen Widerstand R mit R'" zu verkleinern, da, für w --- 0, R'" einfach additiv zu dem vor dem Stromresonanzkreis liegenden Ohmschen Widerstand hinzutritt. Bei der wirklichen Durchrechnung .setzt man mit dem imaginären Scheinwiderstandi w L" der Spule in Reihe einen reellen Scheinwiderstand R'" an, der größer oder gleich dem Ohmschen Eigenwiderstand der Spule ist und der nur so weit als besonderer Widerstand in Serie zur Spule zu realisieren ist, als er nicht schon durch die Spule selbst verwirklicht wird. Man kann das bis zu einem gewissen Grade willkürliche R'o neben den Werten R", L", Co der Nachbildung gemäß Abb. ia zur besseren Anpassung der Längsschaltung an ihren Soll-Wert mitbenutzen, womit sich das Gebiet der realisierbaren ß L- und ,-Werte wesentlich erweitern läßt.
  • Auch der Kondensator Co besitzt einen reellen Scheinwiderstandsanteil, der allerdings nicht von der Frequenz unabhängig ist. Obgleich dieser keine so große Rolle spielt wie der reelle Sch.einwiderstandsanteil der Spule, so ist er bei einer genauen Durchrechnung der Längsschaltung doch mit zu berücksichtigen.
  • Die Form der Längsschaltung gemäß Abb. ia eigndt sich zur Nachbildung ganz beliebiger Dämpfungs- und Wellenwiderstandswerte von symmetrischen Pupinleitungen, die mit einem halben Spulenabstand beginnen und endigen, wobei die Größenordnung der ß L keine Rolle spielt. Diese Art der Längsschaltung ist deshalb sehr weitgehender Anwendungen fähig.
  • Da sie einen positiven Wert von sin a zur Voraussetzung hat, so liefert sie gemäß Gleichung (7) des Hauptpatents für die Querschaltung einen negativ imaginären Scheinwiderstand, d. h. einen solchen von kapazitivem Charakter. Dies bedeutet den Vorteil, daß sich die Querschaltung in erster Näherung stets, durch Kondensatoren und Ohmsche Widerstände verwirklichen läßt, während die Hinzufügung von Selbstinduktionsspulen nur nötig wird, wenn es, wie bei künstlichen Leitungen für Meßschaltungen, auf einen sehr hohen Grad von Genauigkeit ankommt.
  • Bezüglich der Verwendung von Selbstinduktionsspulen in der Querschaltung spielt auch der Absolutwert von ß L eine gewisse Rolle. Dies hängt damit zusammen, daß die Schaltelemente der Nachbildung im allgemeinen zugleich den reellen und imaginären Teil des Scheinwiderstandes der Querschaltung beeinflussen. Je nach dem Wert von ß Z hat aber der reelle Scheinwiderstandsanteil, der zugleich mit dem imaginären berücksichtigt werden muß, einen durchaus ver. schiedenen Charakter. Der- reelle verhält sich nämlich zum imaginären Anteil gemäß Gleichung (7) des Hauptpatents wie Sttt (ß L) zu sin a; es ist also für große [ß L (vgl. Abb. 3 des Hauptpatents) der reelle Teil von einer wesentlich höheren Größenordnung als der imaginäre, während für kleine 131 beide von der gleichen Größenordnung sind. Weiterhin steigt bei großen 131 (9i2),., das in dieseln Falle merklich gleich ,3 . Zg (P1) ist, mit w an, während für kleine ß L die Abnahme von cos a im Nenner von (92), einen so starken Einfluß ausübt, daß (912)" statt wie früher anzusteigen, mit wachsendem w abfällt.
  • In dem jetzt zu behandelnden. Falle, wo man es mit relativ kleinen ß L zu tun hat und wo anderseits für die Zwecke der Verlängerungsleitung keine so große Genauigkeit erforderlich. ist wie bei einer Meßschaltung, kommt man also in der Querschaltung ausschließlich mit Ohmschen Widerständen und Kondensatoren ohne jede Selbstinduktionsspule aus. Man kann sogar meistens die Querschaltung auf eine einfache Parallelschaltung eines einzigen Kondensators und eines einzigen Ohmschen Widerstandes beschränken (vgl. Abb. ia).
  • Eine derartige Parallelschaltung aus einem Ohmschen Widerstand R, und einer Kapazität Cl hat, wenn w-wR,C, (4) eingeführt wird, den Scheinwiderstand Trägt man den reellen Teil und den Absolutbetrag des imaginären Teiles der Funktion von w gemäß Gleichung (5) auf, so zeigen beide Kurven einen Schnittpunkt bei w=w' = i, der zugleich einem Grenzwert des imaginären Teiles entspricht. Ein derartiger Verlauf ist auch typisch für sehr viele Querschaltungen von Verlängerungsleitungen der hier in Rede stehenden Art, wie Abb. a zeigt.
  • Bei diesen ergibt die Ordinate im Schnittpunkt gemäß Gleichung und gemäß Gleichung (4) wird, wenn w' die Frequenz im Schnittpunkt, w' - w' R1 C, = i bzw. Abb. i, ia, ib zeigen also einen zur Herstellung einer Verlängerungsleitung geeigneten Schaltungstypus. Zur Erhöhung der Symmetrie kann man natürlich auch die Längsschaltung auf Hin- und Rückleitung verteilen, wobei sich dann die Selbstinduktionen und Ohmschen Widerstände halbieren, die Kapazitäten dagegen verdoppeln.
  • Auch kann man die w-Schaltung nach bekannten Methoden auf andere Schaltungstypen umrechnen, z. B. auf die sogenannte T-Schaltung, die H-Schaltung (symmetrische T-Schaltung) oder die Brückenschaltung (Kreuzschaltung).
  • Wenn bisher insbesondere für die Frequenzabhängigkeit von ,3 die Einschränkung gemacht wurde, da.ß es sich um die Nachbildung eines mit einem halben Spulenabstand beginnenden und endigenden Stückes einer Pupinleitung handelt, so läßt sich doch die bisher beschriebene Schaltung durch ganz geringfügige Abänderungen von dieser Einschränkung befreien. Da man die zwischen den Spulen liegenden Stücke einer Pupinleitung mit großer Annäherung durch Querkondensatoren und in Reihe liegende Ohmsche Widerstände ersetzen kann, so lassen sich auch symmetrische, nicht mit dem halben Spulenabstand beginnende und endigende oder unsymmetrische Stücke von Pupinleitungen stets durch einfache Zu- oder Abschaltung von Kondensatoren und Ohmschen Widerständen zu oder von obiger Schaltung verwirklichen. Vielfach erreicht man die gewünschten Änderungen bereits durch anderweitige Bemessung der Kondensatoren in den Querbalken der Abb. i.
  • In Fällen, in denen die durch die einfache Parallelschaltung von Ohmschem Widerstand und Kapazität gemäß Abb. ib erreichbare Genauigkeit nicht genügt, ist die Querschaltung in komplizierterer Weise aus Ohmschen Widerständen, Kondensatoren und erforderlichenfalls auch Selbstinduktionsspulen aufzubauen.
  • Um ein Bild von der mit diesen einfachen Mitteln erreichbaren Genauigkeit für die Nachbildung der elektrischen Eigenschaften eines vorgeschriebenen Kabelstückes zu geben, folgt nachstehend die zahlenmäßige Berechnung einer Verlängerungsleitung für einen besonderen Fall; die berechnete Schaltung wurde außerdem aufgebaut und durchgemessen.
  • Es handle sich dabei, wie bei dem Hauptpatent, um die normale Pupin-Stammleitung der Deutschen Reichspost von o,9 mm Durchmesser, deren (3 1-Werte für 15o km Länge und. deren ,-Werte in den gestrichelten Kurven der Abb. 4 bzw., 5 des Hauptpatents aufgetragen sind. Es wurde angenommen, daß etwa aus geographischen Gründen die Entfernung zwischen zwei Verstärkerämtern nicht x 5 o km; sondern so viel weniger beträgt, daß an der Gesamtdämpfung der Leitung ((3l = 2,72 bei c) = 5ooo) ein Betrag von 0,3 bei c) = 5ooo fehlt. Es ist also ein Vierpol herzustellen, dessen ßl-Werte über das ganze in Betracht kommende Frequenzgebiet von w = 3ooo bis w = 14 000 sich zu der gestrichelten Kurve von Abb. 4 des Hauptpatents wie o,3:2,72 verhalten und deren ,-Werte der gestrichelten Kurve von Abb. 5 des: Hauptpatents entsprechen.
  • Die Schaltelemente der Nachbildungen ia und ib erhalten in diesem Falle die folgenden Zahlenwerte: für die Längsschaltung R,=4542 Co = ,,o158 M F R', -t- L, = 45 2 -i- o,=254 H ; für die Querschaltung R, -1170o 2 Cl = 0,0213 l F. Hierfür genügt eine billige Spule von einem Verlustmaß von etwa 36o ==/Fi; man kann auch, wenn man will, mit einer Spule von noch erheblich größerem Verlustmaß auskommen.
  • Abb. 3 stellt in der gestrichelten Kurve die (3l-Werte dar, welche durch die Schaltung verwirklicht werden sollen. Die angekreuzten Punkte zeigen die aus Kurzschluß-' und Leerla.ufmessungen am Vierpol experimentell bestimmten Werte. Die erreichte Ilbereinstimmung ist angesichts der Einfachheit der- benutzten Schaltung überraschend groß.
  • In Abb. 4 stellt die gestrichelte Kurve die zu realisierenden, rein reellen 3-Werte dar, an die sich die wieder aus Kurzschluß und Leerlauf bestimmten angekreuzten Werbe von sehr gut anschließen. Auf dem unteren Teil der Abb. 4 sind die ebenso gemessenen Werte von (3)i eingetragen. Man sieht, daß diese in dem Bereich der Sprachfrequenzen keine irgendwie in Betracht kommende Größe erreichen.

Claims (1)

  1. " PATENTANSPRÜCHE: --i. Vereinfachte Verlängerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhängigkeit der Dämpfung und des Wellenwiderstandes nach -Patent 464053, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem-halben Spulenabstand beginnendes. und endigendes Stück einer Pupinleitung durch eine -s-Schaltung nachgebildet wird, deren Längsbalken aus einem Stromresonanzkreis (L" Co) in - Serie mit einem Ohmschen Widerstand (R") besteht und bei der in Reihe mit -der -an sich mehr,oder minder großen Ohmschen Widerstand enthaltenden Selbstinduktionsspule des Stromresonanzkreises, noch ein weiterer Ohmscher Widerstand (R'") liegen kann. (Abt. i a). a. Ausführungsform (nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die unter sich gleichartigen Querbalken der w-Schaltung aus, beliebigen Kombinationen" von Ohmschen Widerständen und Kondensatoren, insbesondere aus je einer Parallel.-schaltung eines Ohmschen Widerst.ande@ (R1) und eines Kondensators. (C1) aufgebaut sind (Abt. ib). 3. Ausführungsform der vereinfachten Verlängerungsleitung nach Anspruch i, da-. durch gekennzeichnet, daß die Längsschaltung des Anspruchs i zwischen den Querbalken auf die Hinleitung und @Rüddeitung verteilt ist, derart, daß die Zahlenwerte der Ohmschen Widerstände und Selbstinduktionen halbiert, die der Kapazitäten verdoppelt sind. q.. Ausführungsform der vereinfachten Verlängerungsleitung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem beliebigen Bruchteil eines Spu= lenabstandes beginnendes und endigendes Stück einer Pupinl:eitung nachgebildet ist, und daß zu der Verlängerungsleitung Querkondensatoren und Längswiderstände zugeschaltet, gegebenenfalls Querkondensatoren auch abgeschaltet sind.
DEA47285D 1925-08-02 1926-03-17 Vereinfachte Verlaengerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit der Daempfung und des Wellenwiderstandes Expired DE480870C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA47285D DE480870C (de) 1925-08-02 1926-03-17 Vereinfachte Verlaengerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit der Daempfung und des Wellenwiderstandes

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA45634D DE464053C (de) 1925-08-02 1925-08-02 Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Leitungen zwecks Nachbildung einer gegebenen symmetrischen oder unsymmetrischen Leitung
DEA47285D DE480870C (de) 1925-08-02 1926-03-17 Vereinfachte Verlaengerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit der Daempfung und des Wellenwiderstandes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480870C true DE480870C (de) 1929-09-28

Family

ID=25964030

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA47285D Expired DE480870C (de) 1925-08-02 1926-03-17 Vereinfachte Verlaengerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit der Daempfung und des Wellenwiderstandes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE480870C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2262237A1 (de) Schaltungsanordnung fuer die kombinierte sprachfrequenzuebertragung und gleichstromsignalisierung
DE678435C (de) Elektrisches Netzwerk, insbesondere Filter oder phasenverzoegerndes Netzwerk, bestehend aus einem Kreuzglied oder einem ihm aequivalenten Netzwerk
DE2536510A1 (de) Schaltung zur realisierung einer vorbestimmten eingangsimpedanz
DE480870C (de) Vereinfachte Verlaengerungsleitung mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit der Daempfung und des Wellenwiderstandes
DE2059465A1 (de) Hybrid-Netzwerk
DE2202501C3 (de) Aus negativen Widerständen bestehender Vierpol zur reflexionsarmen Dämpfungsverminderung einer Zweidrahtleitung
DE974956C (de) Negativer Impedanzwandler
DE667275C (de) Wellenfilter, insbesondere von erdunsymmetrischer Form, mit einem im Durchlass- und Sperrbereich konstanten und reellen Wellenwiderstand
EP0729661B1 (de) Verfahren zur resonanzabstimmung von erdschlusslöschspulen
DE452495C (de) Kettenleiter
DE893688C (de) Elektrische Filteranordnung fuer die UEberlagerung von Tonfrequenz-Spannungen auf Starkstromnetze fuer Fernsteuerzwecke
AT146112B (de) Wellenfilter.
DE656355C (de) Elektrisches Netzwerk, insbesondere Wellenfilter, mit unsymmetrischer Struktur
DE759297C (de) Phasenrein uebertragender Kettenleiter
DE951012C (de) Schaltungsanordnung zur Erzielung eines moeglichst frequenzunabhaengigen UEbertragungsmasses und eines frequenzunabhaengigen und reellen Scheinwiderstandes eines UEbertragungsgliedes
DE1537661C3 (de) Spulenlose induktive Blindwiderstand sschaltung
DE1616687C3 (de) Elektrisches Filter in Abzweigschaltung mit einem wenigstens einen elektromechanischen Schwinger enthaltenden Querzweig
AT113582B (de) Elektrisches Wellenfilter.
CH130245A (de) Verfahren zur Herstellung von Vierpolen zur Nachbildung eines gegebenen Leitungsabschnittes.
AT209387B (de) Induktiv belastete Übertragungsleitung
DE604758C (de) Schaltung fuer einen Hochfrequenztransformator
DE464053C (de) Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Leitungen zwecks Nachbildung einer gegebenen symmetrischen oder unsymmetrischen Leitung
DE665090C (de) Elektrisches Netzwerk mit konstanter Phasendrehung
DE1928514C3 (de) Integrierbarer aktiver RC-Filtervierpol für Geräte und Einrichtungen der elektrischen Nachrichten-, Meß- und Datenverarbeitungstechnik
DE1801740C (de) RC-Netzwerk, das aus Grundgliedern besteht, die homogen verteilten Widerstand und Kapazität aufweisen