DE482665C - Einkochapparat - Google Patents

Einkochapparat

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DE482665C
DE482665C DER73944D DER0073944D DE482665C DE 482665 C DE482665 C DE 482665C DE R73944 D DER73944 D DE R73944D DE R0073944 D DER0073944 D DE R0073944D DE 482665 C DE482665 C DE 482665C
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glasses
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einkochapparat
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Expired
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DER73944D
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JOSEPH RAISCH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/30Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Einkochapparat Die im Gebrauch befindlichen Einkochapparate bestehen in der Hauptsache aus einem Kochtopf, in welchem die auf einen sogenannten Einsatz gebrachten, durch einen Gummiring abgedichteten und mittels einer Feder oder eines Bügels unter leichten Druck gesetzten Gläser gebracht werden. Durch, Dampf- oder Wasserbad wird der Inhalt derselben kürzere oder längere Zeit erhöhter Temperatur ausgesetzt, unter deren Einfluß er sich nach dem Gesetz der Wärmewirkung ausdehnt. Dadurch muß eine entsprechende Menge von der über dem Inhalt der Gläser liegenden Luft entweichen. Nach genügender Erwärmung läßt man die Gläser außerhalb des Topfes erkalten. Der Inhalt zieht sich wieder zusammen, und es entsteht über ihm ein luftverdünnter Raum, da der nachdrängenden Luft durch die Abdichtung der Weg in das Glas versperrt ist. Es kommt der einseitige Luftdruck von außen. zur Wirkung, der Deckel wird festgepreßt.
  • Dieser Erfolg wird aber nur im günstigsten Fall erreicht, d. h. nur wenn alle technischen und physikalischen Voraussetzungen hierzu gegeben sind. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß Mißerfolge sehr häufig sind. Sie bestehen darin, daß Deckel und Glas sich überhaupt nicht verbinden oder kürzere oder längere Zeit nach dem Erkalten. sich wieder lösen, wobei dann der Inhalt unbrauchbar geworden ist. Die Irrsache dieser Mißerfolge kann bei richtiger Ausführung des Vorgangs nur in der nicht absolut gleichmäßigen Formbeschaffenheit der aufeinanderzuliegen kommenden Glas- und Deckelflächen, wie auch in den Unebenheiten des Gummiringes liegen. Es sind dies Fabrikationsfehler, die trotz größter Sorgfalt nicht vermieden werden können und die mit den Augen kaum wahrnehmbar sind.
  • Um diesem Übelstande abzuhelfen bzw. solche Materialfehler zu Oberwinden und urschädlich zu machen, werden gemäß Vorliegender Erfindung die Gläser im Moment des Heraushebens aus dem Dampf- oder Wasserbad automatisch unter verstärkten Druck gesetzt.
  • In der Zeichnung ist u (Abb. z und a) eine mit dem Boden e fest verbundene Mittelsäule. Radial um dieselbe liegen die in die Scheibe d eingenieteten und dadurch unter sich fest verbundenen Stäbe t bis 6 (Abb.4). Die Scheibe d ist in ihrer Mitte durchlöchert, um von oben über die Säule a geführt werden zu. können. Ebenso hat der Boden e der Stabstärke entsprechende Löcher, um das Stabgefüge aufzunehmen und ihm Halt und Führung zu geben. Mit der Säule a ist oben die Scheibe b fest verbunden. Durch die um erstere gelegte Spiralfeder f wird das Stabgefüge gegen die Scheibe b nach oben gedrückt, wobei die unteren Enden der Stäbe gerade noch im Boden bleiben;. es erhält dadurch eine federnde Beweglichkeit in vertikaler Richtung. Die Scheibe b ist mit nach oben gerichteten Laschen versehen, an welchen der Hebebügel e beweglich angenietet ist. Die im Halbkreis abgerundeten Enden desselben ragen in seiner aufgerichteten Stellung (Abb. 2) etwa 8 mm über die Unterseite der Laschenscheibe b hinaus, in umgelegter Lage (Abb. i) ist er bündig mit derselben. Die Stabscheibe d ist einige Millimeter größer als die Laschenscheibe b, um den Hebebügelenden Raum zum Aufliegen zu geben. Mit A-B (Abb. i) ist der Horizontalschnitt (Abb. 5) angedeutet. In Abb. i und 2 ist g die druckvermittelnde Doppelfeder.
  • Die Gläser werden mit ihrem Inhalt in der üblichen Weise behandelt, mit Gummiring z versehen und mittels Doppelfederhaken g unter leichten Druck gesetzt, wobei der Hebebügel wie in Abb. i umgelegt ist. In dieser Lage wird der Einsatz mit den Gläsern in den Topf gebracht und der vorgeschriebenen Hitze im Dampf- oder Wasserbad ausgesetzt. Das Herausnehmen aus demselben hat noch bei der Höchsttemperatur zu erfolgen. Hierbei werden unter Benutzung des Hebebügels sämtliche Gläser der verschiedensten Größen automatisch unter verstärkten Druck gesetzt. Unter der Wirkung der Last stellt sich nämlich der Hebebügel beim Herausheben in die senkrechte Lage (Abb. 2), in welcher er auch seiner Konstruktion zufolge verharrt. Dadurch übt er auf die Scheibe d bzw. das Stabgefüge einen Hebeldruck aus, dem dasselbe in seiner federnden Beweglichkeit nachgibt. In demselben Maße senken sich die Federhaken in ihrer Verankerung, die festbleibt, und sie übertragen damit den Druck auf die Gläser: Mit etwa 8 mm senkrechter Lageveränderung dürfte derselbe bei dem Widerstand der benutzten Doppelfedern genügen; reguliert kann er dadurch werden, daß man die Doppelfedern von vorn herein stärker oder schwächer aufsetzt.
  • Durch diesen verstärkten Druck wird der Gummiring in die Unebenheiten der Schließflächen von Glas und Deckel gepreßt, auch werden nicht am wenigsten seine eigenen Dickenunterschiede und andere in seinen Schließflächen liegende Formfehler ausgeglichen und beseitigt. Die nun beim Erkalten in den luftverdünnten Raum drängende Luft findet dadurch alle Zugänge versperrt, insbesondere diejenigen, die der bisher im Einkochverfahren übliche leichte Federdruck in keiner Weise zu beeinflussen und zu überwinden im-. Stande war. Dieser automatisch erreichte Druck wird im Laufe des Erkaltens des Glasinhalts von dem bedeutend stärker wirkenden einseitigen Luftdruck von außen abgelöst. Durch den ersteren werden also die bekannten Mißerfolge, die auf Formfehler im Abdichtungsmittel zurückzuführen sind, beseitigt oder auf ein Minimum beschränkt.
  • Als Neuheit wird die beschriebene, auf automatische Weise erreichte Druckverstärkung, die sich gleichzeitg und in gleicher Stärke auf verschieden hohe Gläser legt, in Anspruch genommen; dabei gilt als wesentlich, daß diese Druckverstärkung im Moment des Her aushebens der Gläser aus dem Dampf- oder Wasserbad ausgeübt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCRE: i. Einkochapparat, dessen Einsatzgestell sich dadurch kennzeichnet, daß beim Herausheben desselben aus dem Dampf-oder Wasserbad automatisch und gleichzeitig ein verstärkter, gleichmäßiger Druck auf die Gläser ausgeübt wird.
  2. 2. Einkochapparat nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet; daß dieser automatische Druck durch einen als Hebel wirkenden und an einer am Einsatzboden festsitzenden Mittelsäule angebrachten Hebebügel ausgeübt, durch ein darunter federnd liegendes Stabgefüge weitergegeben und mittels der an letzterem eingehakten Doppelfedern auf die Gläser übertragen wird.
DER73944D 1928-03-07 1928-03-07 Einkochapparat Expired DE482665C (de)

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DE482665C true DE482665C (de) 1929-09-23

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