DE482898C - Luftfilter mit roehrenartigen Durchgangskanaelen fuer die in Einzelstroeme zerlegte Luft - Google Patents

Luftfilter mit roehrenartigen Durchgangskanaelen fuer die in Einzelstroeme zerlegte Luft

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DE482898C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/10—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Luftfilter mit röhrenartigen Durchgangskanälen für die in Einzelströme zerlegte Luft Die Erfindung betrifft Luftfilter mit röhrenartigen Durchgangskanälen für die in Einzelströme zerlegte Luft. Sie besteht darin, daß die Wände benachbarter Röhren sich so berühren, daß zwischen ihnen ebenfalls röhrenförmige Durchgangskanäle gebildet werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungen dargestellt. Es zeigen Abb. I einen senkrechten Längsschnitt durch ein solches Filter; Abb. z einen senkrechten -Querschnitt zweier Ausführungsformen; Abb. 3 eine Einzelheit.
  • Zur Reinigung von Hochofengasen sind Vorrichtungen vorgeschlagen, die den Gasstrom zwingen, Rohre zu durchziehen, in die gewundene Bleche eingebaut sind, um dem Gas eine drehende Bewegung zu erteilen. Die Rohre sind in entsprechend gelochte Stirnwände nach der Art von Röhrendampfkesseln eingesetzt; sie können daher nur durch ihren Innenraum wirken.
  • Infolge der toten Räume zwischen den Rohren beansprucht die Vorrichtung viel Platz; sie ist schwer und teuer.
  • Eine andere Gasreinigungsvorrichtungbenutzt zur Teilung des Gasstromes nebeneinandergestellte gewellte Bleche, die durch geeignete Zwischenlagen in bestimmtem Abstand voneinander gehalten sind. Dadurch werden keine gegenseitig abgeschlossenen Kanäle gebildet, sondern nur gewellte, breit ausgedehnte Durchgangsräume für die Gase geschaffen, die überdies zum Teil von den Gasen nicht durchströmt werden, da die zwangmäßige Führung der Gasströme fehlt, dieselben somit ihrem Streben, den kürzesten Weg von der Zuleitungs- zur Ableitungsstelle zu nehmen, folgen können. Die reinigende Wirkung der Vorrichtung steht daher nicht im Verhältnis zu der Größe derselben.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet dietSbelstände beider besprochener Einrichtungen dadurch, daß sie Rohre benutzt, die sich gegenseitig berühren, und die dadurch zwischen den Rohren gebildeten röhrenförmigen Kanäle ebenfalls von dem zu reinigenden Gas durchziehen läßt. Dadurch werden die Rohre doppelt, also sowohl bezüglich ihrer Innenwand wie bezüglich ihrer Außenwand, ausgenutzt. Durch das Aneinanderliegen der Rohre wird noch an Raum gespart.
  • Die Durchgangskanäle können statt durch Rohre auch durch sich gegenseitig berührende gewellte Bleche gebildet werden, was hinsichtlich des bequemeren und rascheren Auseinandernehmens und Zusammensetzens der Filter von Vorteil ist.
  • Zur Erzielung einer Schleuderwirkung in den Luftströmen wurden bisher gewundene Bleche benutzt. Nach angestellten Versuchen haben diese Bleche wenig Wirkung. Dagegen erwiesen sich in die röhrenförmige Kanäle eingelegte schraubenförmig gewundene Drähte als vorteilhaft.
  • Nach den Abb. I und 2 der Zeichnung sind an einen rechteckigen Rahmen a Wände b angeschlossen. Der von denselben umgrenzte Raum ist, wie der obere Teil von Abb. 2 zeigt, mit Röhren c ausgefüllt, die in irgendeiner Weise in der gezeichneten Stellung gehalten sind.
  • Die in den Rahmen a eintretende Luft wird durch die Röhren in eine große Zahl von Einzelströmen zerteilt, die den Innenraum der Röhren und die zwischen ihnen gebildeten Räume durch ziehen, dabei den in der Luft enthaltenen Staub an den Wänden der Röhren ablagern und bei D das Filter in gereinigtem Zustande verlassen.
  • Dadurch, daß der Luft- oder Gasstrom im Verhältnis zu dem beanspruchten Raum vielfach geteilt wird, also in innigste und vielfache Berührung mit die Unreinigkeiten zurückhaltenden Wänden kommt, ist die reinigende Wirkung der Einrichtung eine sehr große, trotzdem aber der Durchgangswiderstand ein sehr geringer, weil die sonst verwendeten Stoßflächen vollständig vermieden sind.
  • Die untere Seite der Abb. 2 zeigt die Bildung der Luftkanäle durch aufeinandergelegte gewellte Bleche d. Die Wellen können auch durch gebrochene Linienzüge gebildet 9der ersetzt sein.
  • Um zu vermeiden, daß die Luft in zu ruhigem Strom die Kanäle durchzieht, können nach Abb. 3 in die Röhren c in Schraubenlinien gewundene Drähte f eingelegt werden, durch die die Luft eine wirbelnde Bewegung bekommt, auch staubbindende Eckräume geschaffen werden.
  • Zur Herstellung der gewellten Bleche können auch sieb artig durchlochte Stoffe dienen, womit der Vorteil erreicht sein kann, daß die Staubabsetzflächen vergrößert sind und die Durchwirbelung der Luftströme verbessert wird.
  • Die Luftkanäle können waagerecht, schräg, senkrecht oder auch in gebrochenem Zug geführt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Luftfilter mit röhrenartigen Durchgangskanälen für die in Einzelströme zerlegte Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände benachbarter Röhren (c) sich stellenweise berühren, so daß die Zwischenräume zwischen benachbartenRöhren ebenfalls röhrenförmige Durchgangskanäle bilden.
  2. 2. Luftfilter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangskanäle durch gewellte Bleche an sich bekannter Art gebildet sind, deren Wellen dicht aneinanderliegen.
  3. 3. Luftfilter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Durchgangskanälen schraubenförmig gewundene Drähte (f) angeordnet sind.
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