DE486143C - Kontroll- und UEberwachungseinrichtung - Google Patents

Kontroll- und UEberwachungseinrichtung

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DE486143C
DE486143C DEL72506D DEL0072506D DE486143C DE 486143 C DE486143 C DE 486143C DE L72506 D DEL72506 D DE L72506D DE L0072506 D DEL0072506 D DE L0072506D DE 486143 C DE486143 C DE 486143C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control card
contact
pointer
lever
control
Prior art date
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Expired
Application number
DEL72506D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Korthaeuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG, C Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL72506D priority Critical patent/DE486143C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE486143C publication Critical patent/DE486143C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Kontroll- und Überwachungseinrichtung In Fabrikationsbetrieben ist es sehr wichtig, daß man genau Kenntnis davon hat, wie lange die einzelnen Arbeitsvorgänge, die zur Herstellung z. B. irgendeiner Maschine notwendig sind, dauern. Werden mehrere gleiche Arbeitsvorgänge gleichzeitig ausgeführt, so ist es zweckmäßig, daß das Bedienungs- und Überwachungspersonal davon Kenntnis hat, wieviel gleiche Arbeitsvorgänge zu gleicher Zeit vor sich gehen. Zur Überwachung und Registrierung der Dauer dieser Arbeitsvorgänge sind Anordnungen bekannt geworden, die sehr unübersichtlich und schwer zu bedienen sind.
  • Vorliegende Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine einfache und übersichtliche Vorrichtung zur Überwachung und Registrierung der einzelnen Arbeitsvorgänge, die zur Herstellung irgendeines technischen Gegenstandes dienen, zu schaffen. Erfindungsgemäß werden für die einzelnen Arbeitsvorgänge Überwachungseinrichtungen vorgesehen, welche von einem Überwachungsplatze aus durch eine Schalteinrichtung, die zugleich zur Ermittlung der Dauer der einzelnen Arbeitsvorgänge dient, betätigt werden.
  • Beiliegende Abb. _, 2 und 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
  • In der Abb. x ist die erfindungsgemäße Anordnung schematisch in ihrem Aufbau dargestellt, während die Abb. 2 und 3 Einzelheiten der Anordnung zeigen. Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus einer Zeit- und Datumstempeluhr L in Verbindung mit einer Überwachungseinrichtung. Die Überwachungseinrichtung ist ein Zeigerinstrument ((H, G), welches durch Drücken eines Hebels J eingestellt wird. Das Zeigerinstrument kann entweder_in einem besonderen Raum oder in den Räumen selbst, in welchen die einzelnen Vorgänge in Bearbeitung sind, an einer übersichtlichen Stelle Aufstellung finden. Für jede Art der Arbeitsvorgänge ist eine derartige Überwachungseinrichtung vorgesehen, außerdem ein besonderer Zähler Z, welcher die Summe der einzelnen gleichen Arbeitsvorgänge aufzeichnet.
  • Im Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß fünf verschiedene Arbeitsvorgänge zur Herstellung irgendeiner Maschine .notwendig sind. Infolgedessen sind fünf Überwachungseinrichtungen H, G, welche anzeigen, wieviel Arbeitsvorgänge gleichzeitig vor sich gehen, angeordnet, von denen nur eine gezeichnet ist. Die fünf Überwachungseinrichtungen werden von einer einzigen Stelle aus durch die Betätigung eines Hebels J bedient. Gemeinsam für die fünf Überwachungseinrichtungen isteineZeitstempeluhr L an. der Stelle angeordnet, von welcher aus die einzelnen Überwachungseinrichtungen betätigt werden. Zur Aufzeichnung der Dauer der einzelnen Arbeitsvorgänge ist eine Kontrollkarte erforderlich. Eine derartige Kontrollkarte ist in der Abb. 2 dargestellt. Gemäß den fünf Arbeitsvorgängen nach vorliegendem Ausführungsbeispiel besitzt diese Kontrollkarte fünf Felder Z, 2, 3, q. und 5, von welchen je ein Feld einen bestimmten Arbeitsvorgang kennzeichnet. Zur besseren Unterscheidung der einzelnen Felder können diese verschiedenfarbig sein. So kann angenommen das Feld 3 den Arbeitsvorgang der Bearbeitung einer bestimmten Stahlsorte bedeuten, während das Feld 5 das Abdrehen dieser bestimmten Stahlsorte kennzeichnen soll. Die Kontrollkarte ist in zwei Teile unterteilt, von welchen auf der einen Seite (Eingangsseite) der Anfang des zu registrierenden Arbeitsvorganges und auf der anderen Seite (Ausgangsseite) das Ende dieses Arbeitsvorganges aufgezeichnet werden soll. Entsprechend dieser Unterteilung der Kontrollkarte enthält jede Seite die oben erwähnten fünf Felder. -Sowohl auf der Eingangsals auch auf der Ausgangsseite dieser Kontrollkarte wird die Zeit und das Datum aufgezeichnet. Für alle fünf Arbeitsvorgänge kann dieselbe Kontrollkarte benutzt werden.
  • An der Stelle, von welcher aus die einzelnen Überwachungseinrichtungen betätigt werden, sind gemäß vorliegendem Ausführungsbeispiel zweimal fünf Kontaktfedern vorgesehen. Entsprechend der Ausführung der Kontrollkarte und den zweimal fünf Kontaktfedern besitzt der Hebel J zweimal fünf Kontaktnocken. Die Stellung dieser Kontaktnocken ist in der Abb. 3 dargestellt, und zwar sind, wie daraus ersichtlich ist, entsprechend der Einteilung der Kontrollkarte in zweimal fünf Felder die Kontaktnocken ebenfalls in zwei Reihen von je 5 Kontaktnocken unterteilt. Die eine Reihe ist mit P, die andere Reihe mit S bezeichnet. Zu je zwei Kontaktnocken gehören zwei Kontaktfedern. So sei angenommen, daß zu den Kontaktnocken i und ja die Kontaktfedern U und Q gehören, welche in der Abb. i dargestellt sind. In der Abb. i ist die Anordnung der Kontaktnocken P und S nur schematisch dargestellt. Die Kontaktnocken i bis 5 der Reihe P können nur mit den Kontakten U, diejenigen der Reihe S mit den Kontakten Q zusammentreffen.
  • Die Wirkungsweise der Überwachungs- und Kontrolleinrichtung wird nun an Hand der Abb. i näher beschrieben Wird ein bestimmter Arbeitsvorgang in Angriff genommen, so wird z. B. das Feld 3 einer Kontrollkarte, welches dembetreffendenArbeitsvorgang entspricht, mit Hilfe einer gewöhnlichen Lochzange durch den Überwachungsbeamten gelocht. In Abb. i ist eine derartige Kontrollkarte M gezeigt. Durch Drücken des Hebels J wird an der Eingangsseite der Kontrollkarte M durch die Zeit- und Datumstempeluhr L der Tag und die Zeit auf der Kontrollkarte vermerkt. Um jedesmal beim Abstempeln die Kontrollkarte an einer bestimmten Stelle zu halten, ist für diesen Zweck ein Anschlag auf der Zeit- und Datumstempeluhr L vorgesehen. Letzterer wird am zweckmäßigsten so ausgeführt, daß man die Karte M auf einen Schlitz senkrecht nach unten in einen Behälter fallen läßt. Hiernach wird der Hebel J nach vorn bzw. nach unten gezogen und damit die Karte abgestempelt. Die besondere Anordnung des Anschlages auf der Zeit- und Datumstempeluhr ist in der Abbildung nicht gezeigt, da dies für den Erfindungsgedanken unwesentlich ist. Als Gegenpuffer bei der Abstempelung dient eine Scheibe aus Filz oder Gummi K, welche an dem Stempelhebel J angebracht ist. Somit ist an der Eingangsseite der Kontrollkarte M Zeit und Datum des Beginns des Arbeitsvorganges vermerkt.
  • Zu gleicher Zeit wird auch beim Drücken des Hebels J durch das Feld 3, welches vorher gelocht worden ist, ein Kontakt mit der Kontaktfeder U und den Kontaktnocken 3 der Reihe .P hergestellt, wodurch folgender Stromkreis entsteht: Erde - Kontaktfeder U- Wicklung des ElektromagnetenB - Batterie - Erde. Der Elektromagnet B zieht seinen Anker E an und schaltet somit den Zeiger G der Überwachungseinrichtung an der Skala K um eine Ziffer weiter. Sind zu gleicher Zeit mehrere gleicheArbeitsvorgängeinBearbeitung, sowerden entsprechend der Anzahl dieser Arbeitsvorgänge die Kontrollkarten abgestempelt, und der Zeiger G wird jeweils um eine Ziffer vorwärts gerückt. Sind angenommen sechs gleicheArbeitsvorgänge in Bearbeitung, dann zeigt das Registrierinstrument 6 an, und das Überwachungspersonal weiß dadurch sofort, daß sechs gleiche Arbeitsvorgänge zur selben Zeit vor sich gehen.
  • Die Weiterschaltung des Zeigers G erfolgt durch das Zahnrad T, während die Zurückbewegung desselben über das -Zahnrad D ausgeführt wird. Die Fortschaltung der beiden Zahnräder D und T erfolgt durch die beiden Magnete A und B über die Klinken C bzw. E. Ist keiner der Magnete A und B angezogen; so greift die Fortschalteldinke C nicht in das Zahnrad D ein, ebenso die Klinke E nicht in das Zahnrad T. Die Klinke C wird, wenn der Magnet A keinen Strom erhält,. durch eine Zugfeder Z1 in ihrer Ruhelage festgehalten, und die Fortschalteklinke E wird durch die Zugfeder ZZ fest in ihrer Ruhestellung gehalten, solange der Magnet B keinen Strom erhält. Wird der Magnet B erregt, so wird die Klinke E angezogen und dabei die Kraft der Zugfeder ZZ überwunden, und die Klinke E kann in das Zahnrad T eingreifen und schaltet dasselbe um einen Zahn weiter, wodurch der Zeiger G von einer Ziffer auf die nächste weiterbewegt wird. Das Zahnrad T wird in der jeweiligen Stellung durch eine Haltevorrichtung Y festgehalten, indem dieselbe in Einkerbungen des Zahnrades T eingreift. Bei der Fortschaltung des Zahnrades T wird die Haltevorrichtung V in die nächste Einkerbung gebracht. Es kann also die Zeigereinrichtung durch Erschütterungen nicht beeinflußt werden.
  • Soll der Zeiger G in seine Ruhestellung zurückgebracht werden, so erhält der Magnet A Strom, und durch das Anziehen der Klinke C greift dieselbe in das Zahnrad D ein, wodurch das Zahnrad D um einen Zahn weiter geschaltet und der Zeiger G rückwärts bewegt wird. Dabei wird die Haltevorrichtung V von der einen Einkerbung in die nächste gebracht. Diese Vorgänge wiederholen sich so lange, bis der Zeiger G sich wiederum in der Ruhestellung befindet.
  • Ist der eine Arbeitsvorgang beendet, dann wird die Kontrollkarte M an ihrer Ausgangsseite gelocht und gestempelt, und zwar auf dieselbe Weise, wie oben für die Eingangsseite beschrieben worden ist. An der Ausgangsseite wird die Zeit und das Datum der Beendigung des Arbeitsvorganges vermerkt. Durch das Drücken des Hebels J wird dann zu gleicher Zeit die Kontaktfeder Q mit den Kontaktnocken 3° in Berührung gebracht, wodurch folgender Stromkreis entsteht: Erde - Kontaktfeder Q - Wicklung des Elektromagneten A =- Batterie - Erde. Außerdem wurde noch ein weiterer Stromkreis geschlossen, der wie folgt verläuft: Erde - Wicklung des Zählermagneten -R - Kontaktfeder Q - Erde. Der Elektromagnet A zieht seinen Anker C an, wodurch der Zeiger G um eine Ziffer rückwärts gestellt wird. Außerdem wird der Zähler Z betätigt.
  • An Hand der Kontrollkarte ist es nun möglich, festzustellen, welche Zeit der betreffende Arbeitsvorgang beansprucht hat, und an dem Ausschlag des Zeigerwerkes erkennt man, wieviel gleiche Arbeitsstücke sich zur Zeit in der Bearbeitung befinden. Beim Niederdrücken des Hebels J kann nur an derjenigen Stelle eine Kontaktschließung erfolgen, an der die Kontrollkarte gelocht ist. An den übrigen Stellen sind die Kontaktnocken von den Kontaktfedern durch die dazwischenliegende Kontrollkarte isoliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontroll-undÜ berwachungseinrichtung, gekennzeichnet durch einen Hebel J,--der gleichzeitig auf eine Zeit- und Datumstempeluhr (L) zum Registrieren des Beginns bzw. des Endes eines Arbeitsvorganges und auf Überwachungseinrichtungen für die Zahl der Arbeitsvorgänge, bestehend aus Zeigerwerken (H, G), zur Wirkung gebracht wird. a. Kontroll- und Überwachungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Zeigerwerk (G) ein Zähler (Z, R) vorgesehen ist, welcher bei Beendigung eines Arbeitsvorganges durch Drücken des Hebels (J) weiter geschaltet wird.
DEL72506D 1928-08-02 1928-08-02 Kontroll- und UEberwachungseinrichtung Expired DE486143C (de)

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DE486143C true DE486143C (de) 1929-11-13

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