DE486570C - Maschinell betaetigter Riemenaufleger - Google Patents

Maschinell betaetigter Riemenaufleger

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DE486570C
DE486570C DEV23690D DEV0023690D DE486570C DE 486570 C DE486570 C DE 486570C DE V23690 D DEV23690 D DE V23690D DE V0023690 D DEV0023690 D DE V0023690D DE 486570 C DE486570 C DE 486570C
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Germany
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belt
coupling
lever
support arm
disc
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/24Equipment for mounting belts, ropes, or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Maschinell betätigter Riemenaufleger Es handelt sich um eine Verbesserung einer durch Drehung der Transmissionswelle betätigten Riemenauflegevorrichtung.
  • Derartige maschinell betätigte Riemenaufleger, deren drehbar gelagerte und mit einem Abgleithebel versehene Auflegearme von einer auf der Transmissonswelle sitzenden Kuppelung in Drehung versetzt werden und einen Träger für den abgeworfenen Riemen Besitzen, sind bekannt. Sie besitzen aber durchweg den Nachteil, daß der eigentliche Aufleger mittels einer Stange o. dgl. in den Bereich der Riemenscheibe gebracht werden muß und während des Laufens des Riemens im Bereiche der Riemenscheibe verbleibt.
  • Die Verbesserung besteht nun darin, daß der eigentliche Auflegearm mit einer Kuppelung so in Verbindung steht, daß er nur eine einzige Umdrehung zu machen braucht und bei Nichtbedarf aus dem Bereiche des Riemens und der Riemenscheibe durch einen Handgriff entfernt werden kann, so daß der Riemen während des Laufens nichtbeschädigt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein solcher Riemenaufleger in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
  • Abb. I stellt eine Vorderansicht dar, Abb.2 einen Längsschnitt mit abgeworfenem Riemen und Abb.3 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt im Augenblick des Riemenauflegens. In einem zweckmäßig geteilten gußeisernen Gehäuse I, 2, welches nach Art der Hängeböcke mit einem anschraubbaren Fußbock 3 versehen ist, befindet sich die gleichermaßen geteilte Lagerschale 4. Diese Lagerschale, welche von den Schrauben 4a gehalten wird, dient zur Aufnahme der Mitnehmerscheibe 5, an welcher, in der Ruhelage nach unten hängend, ein Arm 6 angeschraubt ist, während sie auf der diesem Arme gegenüberliegenden Seite eine um die Transmissionswelle b mit Spielraum herumgreifende Schale 7 besitzt, über welche der Treibriemen a lose übergehängt wird, so daß er von der unter der Schale sich drehenden Welle nicht abgeschliffen werden kann. Der Arm 6 ist gegabelt und trägt einen schwenkbaren Hebel 8, welcher so eingestellt werden kann, daß sein Ende nahezu den Umfang der Riemenscheibe c berührt. In dieser Stellung wird der Hebel 8 von einer von der Feder 9 niedergedrückten Klinke Io gehalten, deren Nase sich in eine Aussparung des Hebelkopfes einlegt (Abb.2). Auf dem Hebel 8 ist ferner ein weiterer Doppelhebel II schwenkbar gelagert, der, unter Federwirkung stehend, gegebenenfalls die Klinke Io aus der Rast heraushebt, so daß der Hebel 8 senkrecht nach unten hängen kann.
  • Auf der der Schale 7 entgegengesetzten Seite sind die Gehäuschälften I, 2 mit einem Ansatz ia, 2a versehen. Derselbe ist so ausgedreht, daß er eine über die Welle b geschobene Büchse 13 umschließt, die in nu sich bekannter Art geschlitzt ist und auf der Welle b verschiebbar sitzt. Diese Büchse, welche des leichteren Montierens wegen ebenfalls geteilt sein kann, wird zusammengehalten von einem Ringe I4 und besitzt nach Art einer beweglichen Kuppelung eine Ausdrehung I5, in der zwei gegenüberliegende Backen I6 gleiten, die von zwei Ausrückarmen I7 gehalten werden. Diese beiden auf der Welle I8 sitzenden Arme I7 werden von einem am Ende dieser Welle angeordneten Hebel I9 betätigt, an dem eine nach unten hängende Stange 2o befestigt ist. Sowohl die Büchse I3 als auch die Scheibe 5 besitzen übereinstimmende konische Abschrägungen, so daß bei der Berührung der Konusse eine Friktionskuppelung entsteht. Auf der Achse I8 ist zwischen den beiden Armen I7 ein weiterer Hebelarm 2I befestigt, welcher mit einem kolbenartig gelagerten Bolzen 22 verbunden ist, dessen Ende sich in eine Aussparung 23 der Scheibe 5 einlegt und diese vor dem Verdrehen sichert. Die Zugfeder 24 ist ständig bestrebt, die Scheibe 5 in arretierter Lage zu halten. Das Auflegen des im Ruhezustande auf der Schale 7 liegenden Riemens a erfolgt dadurch, daß die Stange 2o mittels eines Hakens o. dgl. nach hinten gezogenwird. Dadurch wird die Büchse I3 nach einwärts geschoben, wodurch sie sich in die konische Ausdrehung der Scheibe 5 eindrückt. Gleichzeitig wird aber auch von dem Hebel 2I der Arretierbolzen 22 aus der Scheibe 5 herausgezogen, so daß sich nunmehr die letztere, von der Kuppelungsbüchse I3 durch Reibung mitgenommen, mit der Welle b drehen kann. Bei dieser Drehung nimmt aber auch der Hebel 8 des Armes 6 den lose übergehängten Riemen a mit, bis er an der höchsten Stelle (Abb.3) von dem jetzt schräg nach unten geneigten Hebel abrutscht und sich auf die Riemenscheibe c auflegt. Es bedarf zum Auflegen des Riemens also nur eines kurzen Ruckes und sofortigen Loslassens an der Stange 2o, denn sobald die Scheibe 5 bzw. der Arm 6 seine tiefste Stelle wieder erreicht hat, schnappt der Bolzen 22, von der Feder 24 bewegt, selbsttätig wieder in die Vertiefung 23 ein und sichert die Scheibe 5 gegen weitere Drehung. Dadurch geht aber auch die Büchse I3 in ihre Anfangsstellung zurück und wird entspannt, so daß sich die Welle b lose in ihr dreht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Maschinell betätigter Riemenaufleger, dessen drehbar gelagerter und mit einem Abgleithebel versehener Auflegearm von einer auf der Transmissionswelle sitzenden Kuppelung in Drehung versetzt werden kann und einen Träger für den abgeworfenen Riemen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflegearm (6) an einer im Gehäuse eines Hängelagerbockes (3) drehbar gelagerten, mit der Kuppelung (I3) in Eingriff zu bringenden Scheibe (5) befestigt ist.
  2. 2. Riemenaufleger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Rast versehene Abgleithebel (8) in dem Auflegearm (6) schwenkbar gelagert und durch eine in die Rast des Hebelauges eingreifende Sperrklinke (Io) mit unter Federwirkung stehendem Hebel (II) auslösbar in der zum Riemenauflegen erforderlichen Stellung gehalten wird.
  3. 3. Riemenaufleger nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den abwärts gerichteten und mit der Zugfeder (24) verbundenen Arm (2I) der Kuppelung (I3) ein im Lagerbockgehäuse geführter und in eine Rast (23) der Scheibe (5) eingreifender Bolzen (22) angelenkt ist, der bei Betätigung der Kuppelung die Scheibe freigibt und nach erfolgtem Riemenauflegen unter Einwirkung der Zugfeder beim Erreichen der Ruhelage des Auflegearmes in die Rast der Scheibe einfüllt sowie die Kuppelung -ausschaltet.
DEV23690D 1928-03-17 1928-03-17 Maschinell betaetigter Riemenaufleger Expired DE486570C (de)

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DE486570C true DE486570C (de) 1929-11-21

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