DE486899C - Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibraedern von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibraedern von Kraftfahrzeugen

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DE486899C
DE486899C DES86846D DES0086846D DE486899C DE 486899 C DE486899 C DE 486899C DE S86846 D DES86846 D DE S86846D DE S0086846 D DES0086846 D DE S0086846D DE 486899 C DE486899 C DE 486899C
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DE
Germany
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disk
brake
grippers
wheel
hollow body
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Expired
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DES86846D
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LORENZ SUESSMEIER
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LORENZ SUESSMEIER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • B60B15/02Wheels with spade lugs
    • B60B15/10Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor
    • B60B15/16Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor involving gearing, e.g. gear pinions acting upon threaded shafts on the spade lugs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibrädern von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibrädern von Kraftfahrzeugen mittels eines an dem Treibrade angeordneten, durch Bremsen zu beeinflussenden Zahnrädergetriebes, bei der gegenüber den bekannten Vorrichtungen das Neue darin besteht, daß eine auf der Nabe des Treibrades gelagerte Scheibe, an der die Schubstangen angelenkt sind, auf seitlich vorstehenden Armen einen mit einer Bremsscheibe versehenen Hohlkörper trägt, auf dem ein gegenüber dem Treibrade durch eine Sperrklinke festzustellendes Sperrad gelagert und eine mit Linksgewinde versehene Sperrscheibe aufgeschraubt ist, in die ein an dem Treibrad gelagertes Zahnrad eingreift, das anderseits mit einer mit Innenverzahnung versehenen, auf dem Hohlkörper gelagerten Bremsscheibe in Eingriff steht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Schnitt, wogegen Abb. 3 einen Schnitt durch die Steuerscheibe, Sperrvorrichtung und Bremsscheibe darstellt. Abb. 4 zeigt eine Teilansicht der Sperrvorrichtung mit Rädergetriebe.
  • Es ist z die Wagenachse, auf der eine Muffe 2 sitzt, mit deren Flansch 3 das Treibrad mit dem Flansch 4 durch Schrauben 5 fest verbunden ist.
  • Dieser Flansch 4 ist mit einer Nabe 6 umgeben auf der die drehbar angeordnete Steuerscheibe 7 sitzt, die auf der inneren Seite mit drei vor:: tehenden Armen 8 versehen ist. An der Steuerscheibe 7 sind mittels Schrauben oder Bolzen g die Schubstangen zo und zz angelenkt, die an ihren äußeren Enden 12 die verstellbaren Greifer 13 führen.
  • Auf den seitlich vorstehenden Armen 8 der Steuerscheibe? ist der Hohlkörper 14 befestigt, der mit einem Linksgewinde 15 versehen ist, auf dem eine Sperrscheibe 16 sitzt. Mit dem Hohlkörper 14 und den Armen 8 der Steuerscheibe 7 ist noch die Bremsscheibe 18 fest verbunden, auf der ein Bremsband zg angeordnet ist. Die Bremsscheibe 18, der Hohlkörper 14 und die Steuerscheibe 7 bilden somit ein fest verbundenes Stück.
  • Es ist ferner eine Bremsscheibe 17 mit einem Bremsband 171- angebracht, die einerseits mit einem Ringansatz z72 auf dem Hohlkörper 14 und anderseits mit einem Ringansatz 173 in der Bremsscheibe 18 drehbar lagert, so daß damit eine sichere Führung und Lagerung der Bremsscheibe 17 gewährleistet wird.
  • Das Treibrad ist mit einem U-förmigen Radkranz :22 versehen, der mit vollen oder durchbrochenen Scheiben 2o und 2z mit der Nabe 6 fest verbunden ist. In den Scheiben 2o befinden sich Schlitze 81, durch die die Arme 8 hindurchgreifen.
  • In dem Radkranz 22 sind die Greifer 13 in den Schlitzen und zwischen den T-Stücken 30 und 31 rechtwinkelig, schräg oder schraubengangartig verschiebbar angeordnet.
  • An der Scheibe 2o ist mit einem Flansch 24 ein kräftiger Bolzen 23 befestigt, auf dem zunächst eine Sperrklinke 25 angeordnet ist, die in ein Sperrad 26 eingreift, welches auf dem Hohlkörper i¢ beweglich lagert.
  • Auch ist eine zweite Sperrklinke 2,51 angebracht, damit eine größere Sicherheit der selbsttätigen Sperrung erreicht wird. Neben der Sperrklinke 25 sitzt drehbar auf dem Bolzen 23 ein Zahnrad 27, das einerseits in ein Zahnsegment 28 der Sperrscheibe 16 und anderseits, in ein Zahnsegment 29 der Bremsscheibe 17 eingreift.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes geht nun wie folgt vor sich Sollen z. B. die Greifer 13 radial nach außen verstellt werden, und zwar während der Fahrt, so wird die Bremse ig angezogen, und durch die Umdrehung des Treibrades in der PfeilrichtungP wird die Bremsscheibe 18 festgehalten, und die Nabe 6 muß dann in der Bohrung der Steuerscheibe 7 etwas gleiten.
  • Infolge der Drehung des Treibrades wird der Bolzen 23 in der Pfeilrichtung P mitgedreht und in den Schlitz 231 in gleicher Richtung während des Anziehens dieser Bremse verschoben. Dabei muß das auf dem Bolzen 23 drehbar angeordnete Zahnrad 27, das in die Zahnsegmente 28 und 29 eingreift, die Sperrscheibe 16 entgegengesetzt der Pfeilrichtung P drehen, während die Bremsscheibe 17 mittels des Zaah@segmentes 29 in der Pfeilrichtung P auf dem Hohlkörper 14 gleitet, und zwar nur so weit, als der Bolzen 23 in dem Schlitz 231 entsprechend des Anziehens der Bremse sich verschieben kann.
  • Beim Anziehen der Bremse ig wird also gleichzeitig die Bremsscheibe 18 und die mit ihr verbundene Steuerscheibe 7 angehalten, wodurch die an letzterer angelenkten Schubstangen io und ii die Greifer 13 zwangsweise nach außen schieben.
  • Die mit der Steuerscheibe 7 bereits durch das Anziehen der Bremse ig herbeigeführte Verschraubung der Sperrscheibe 16 preßt das Sperrad 26 seitlich an den Hohlkörper 1q. fest, und die selbsttätig durch Federdruck eingelegte Sperrfalle 25 verhindert nun das Zurückschieben der Greifer, die sonst durch den auf ihnen lastenden Druck das Bestreben haben, sich nach einwärts zu verschieben.
  • Für den Fall, daß die Greifer in beliebiger Höhe zurückgestellt werden sollen, so geschieht das in einfacher Weise dadurch, daß die Bremse 171 vom Führersitz aus während der Fahrt angezogen wird. Dadurch werden nun von dem Zahnsegment 29 der Bremsscheibe 17 das Zahnrad 27 nach links und anderseits das Zahnsegment 28 mit der Sperrscheibe 16 nach rechts gedreht.
  • Durch diese Rechtsdrehung der Sperrscheibe 16 erfolgt aber sofort die Lösung der Verschraubung 15 zwischen Sperrscheibe 16, Sperrrad 26, Hohlkörper 14 und der damit verbundenen Steuerscheibe 7.
  • Der auf die Greifer vom Erdboden aus entgegenwirkende Druck dreht nun die Steuerscheibe 7 in der Pfeilrichtung P des Laufrades und verschraubt nun gleichzeitig die Sperrscheibe 16, Sperrad 26 und Steuerscheibe 7, womit die Greifer in der gewünschten oder benötigten Höhe eingestellt und sicher festgesperrt gehalten werden.
  • Sollen z. B. die Greifer für die Straße oder infolge Anhaftens von Erdreich, Schnee u. dgl. zwangsweise eingezogen werden, um dieselben zu reinigen, so wird die Bremse 171 etwas länger angezogen, und infolgedessen wird durch das Zahnrad 27 wiederum zunächst die Verschraubung der Sperrscheibe 16 gelöst und damit das Sperrad 26, Hohlkörper 1q. und mit diesem die Steuerscheibe 7 frei; denn durch das Linksgewinde 15 verschiebt sich die Sperrscheibe 16 und preßt sich an die Nabe der Bremsscheibe 18. Die nun mit der Sperrscheibe 16 verschraubte Bremsscheibe 18 und die mit dieser verbundene Steuerscheibe 7 erfährt somit eine beschleunigte Rechtsdrehung, wodurch die Schubstangen in die Lage iil und die Greifer 13 in die Stellung 131 (Abb. i) zwangsweise eingezogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibrädern von Kraftfahrzeugen mittels eines an dem Treibrade angeordneten, durch Bremsen zu beeinflussenden Zahnrädergetriebes, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Nabe (6) des Treibrades gelagerte Scheibe (7), an der die Schubstangen (io, ii) der Greifer (i3) angelenkt sind, auf seitlich vorstehenden Armen (8) einen mit einer Bremsscheibe (i8) versehenen Hohlkörper (1q.) trägt, auf dem ein gegenüber dem Treibrade durch eine Sperrklinke (25) festzustellendes Sperrad (26) gelagert und eine mit Linksgewinde versehene Sperrscheibe (i6) aufgeschraubt ist, in die ein an dem Treibrad gelagertes Zahnrad (27) eingreift, das anderseits mit einer mit Innenverzahnung (2g) versehenen, auf dem Hohlkörper gelagerten Bremsscheibe (i7) in Eingriff steht.
DES86846D 1928-08-04 1928-08-04 Vorrichtung zum Einstellen der Greifer an Treibraedern von Kraftfahrzeugen Expired DE486899C (de)

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