DE487768C - Vorrichtung zur Herstellung von Verschluessen fuer Kisten, Ballen u. dgl. mit einer Spannvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Verschluessen fuer Kisten, Ballen u. dgl. mit einer Spannvorrichtung

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Publication number
DE487768C
DE487768C DEE37103D DEE0037103D DE487768C DE 487768 C DE487768 C DE 487768C DE E37103 D DEE37103 D DE E37103D DE E0037103 D DEE0037103 D DE E0037103D DE 487768 C DE487768 C DE 487768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
lock
clamping jaws
lever
spring
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Expired
Application number
DEE37103D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Diestel
Erich Edler
Robert Wasmus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Edler & Sohn A G
Original Assignee
Edler & Sohn A G
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00—Bundling articles
    • B65B13/18—Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24—Securing ends of binding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Verschlüssen für Kisten, Ballen u. dgl. mit einer Spannvorrichtung Es sind Vorrichtungen zur Herstellung von Verschlüssen für Kisten, Ballen u. dgl. mit einer Spannvorrichtung für ein um die Verpackung herumgelegtes Metallband bekannt, bei denen zum Bewegen der die Enden des Verschnürungsmittels festhaltenden und parallel verschiebbaren Klemmbacken schraubenlinienförmig ansteigende Gleitflächen benutzt werden, die fest auf einer durch eine Knarre o. dgl. drehbaren Achse sitzen und die mit den unter Federwirkung stehenden Klemmbacken derart zusammenwirken, daß die Federn die Klemmbacken nach dem überschreiten der höchsten Stelle der Gleitflächen in ihre Anfangsstellung zurückbringen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß auf die an sich bekannte, mit Rechts- und Linksgewinde versehene und zur Verschiebung der Spannbacken dienende Spindel eine durch das Drehen dieser Spindel spannbare Feder (oder deren mehrere) und eine das Zurückdrehen der Spindel hindernde Sperre einwirkt und daß diese Sperre nach Beendung des Spannvorganges und Bildung des Bandeisenverschlusses ausgehoben wird, damit die Feder bzw. die Federn das Zurückdrehen der Spindel unter Mitnahme der Spannbacken in die Anfangsstellung ausführen kann.
  • Die neue Vorrichtung weist dem Bekannten gegenüber den Vorteil auf, daß das Zurückbringen der Spannbacken bei oder nach der Bildung des Verschlusses aus jeder beliebigen von ihr eingenommenen Stellung in die Anfangsstellung möglich ist und daß demgemäß die Vorrichtung jeder Zeit ohne weiteres, also auch ohne Auswechslung von Teilen zum Verschließen verschieden großer Kisten, Ballen u. dgl. verwendet werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung in Vorderansicht (Abb. i), im Teilgrundriß. (Abb. z) und im Querschnitt (Abb. 3) dargestellt.
  • In einem aus einer Grundplatte a, zwei Seitenwänden b, bi und einem Bügel c bestehenden Gestell ist eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel d drehbar gelagert, die mit den Muttern von zwei mit Klemmexzentern ei ausgestatteten und an der Grundplatte ei geführten Spannbacken e zusammenwirkt. An den Außenseiten der Seitenwände b, bx des Gestelles, in denen die Spindel d gelagert ist, sind Gehäuse f, f i angeordnet, in denen Spiralfedern f2, f3 eineingeschlossen sind. Das eine Ende jeder Spiralfeder f2, f3 ist im Gehäuse befestigt, während das andere Ende in einen Schlitz dl bzw. d2 der Spindel d hineinragt. In der Mitte der Spindel d ist ein Schaltrad g befestigt, in das die federbelastete Klinke hl eines auf der Spindel d frei drehbaren Handhebels lt eingreift. Dieser Handhebel lt wird zu beiden Seiten von den Wänden eines kastenartigen Gehäuses i eingeschlossen, das sich von der Mitte der Grundplatte a des Gestelles erhebt und in dem sich die Einrichtung zur Bildung eines Bandeisenverschlusses bekannter Art befindet. Dieser Verschluß wird durch Drehen eines zweiten Handhebels h in Richtung des Pfeiles x (Abb.3) gebildet, mit dessen Hilfe zunächst ein Schieber m (Abt. z) abwärts gedrückt und dann zwei Stempel ml, m2 verschwenkt werden. Wird der Handhebel h entgegen der Wirkung der Feder Y nach der anderen Seite in Richtung des Pfeiles y verdreht, so trifft der auf seiner Drehachse befestigte Flügel k' gegen die Schubkurve eines zweiarmigen Hebels it, dessen anderes Ende als Sperrklinke ausgebildet ist und unter Federdruck in die Verzahnung des Schaltrades g eingreift. Die an dem Handhebel lt gelagerte Klinke fil trifft beim Zurücklegen des Hebels h in die Ausgangslage gegen einen am Gestell festen Anschlag s, der die Klinke ltl aushebt. Das unter die Exzenter e1 eingeklemmte Bandeisen wird in .üblicher Weise durch wiederholtes Auf- und Niederschwenken des Handhebels lt gespannt, wobei die Spannbacken e auf der Spindel d nach der Mitte zu wandern. Gleichzeitig werden dabei die Federn /2, f - gespannt. Ist die erforderliche Spannung des Eisenbandes erreicht, so wird durch Verschwenken des zweiten Handhebels k in Richtung des Pfeiles x der Verschluß gebildet, die Exzenter ei gelöst und dann der Hebel k über die Mittelstellung hinaus in Richtung des Pfeiles y nach vorn geschwenkt. Dabei hebt der Flügel k1 den als Sperrklinke wirkenden Hebel n aus, so daß, die von den gespannten Federn f2, f 3 beeinflußbe Spindel d unter Mitnahme der Spannbacken e in die Ausgangsstellung zurückgedreht wird. Läßt man den Handhebel k los, so drückt ihn die Feder r wieder in die gezeichnete Mittelstellung. Der Apparat ist danach also sofort wieder verwendungsbereit, ohne daß, ein Zurückkurbeln der Spindel erforderlich wäre. Die Vorrichtung ist nach oben durch Deckbleche p abgeschlossen, die seitlich über die Federgehäuse f, /l hinausragen und dort Handhaben q zum Tragen des Apparates bilden.

Claims (1)

  1. PATEN TANshitücHG: 1. Vorrichtung zur Herstellung von Verschlüssen für Kisten, Ballen u. dgl. mit einer Spannvorrichtung, deren Spannbacken nach der Fertigstellung eines Verschlusses durch Federn in die Anfangsstellung zurückgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß, auf die an sich bekannte, mit Rechts- und Linksgewinde versehene und zur Verschiebung der Spannbacken (e) o. dgl. dienende Spindel (d) eine durch das Drehen der Spindel (d) spannbare Feder (f2) (.oder deren mehrere) und eine das Zurückdrehen der Spindel (d) hindernde Sperre (g, n) einwirkt, und daß, diese im allgemeinen nach Beendung des Spannvorganges und Bildung des Bandeisenverschlusses, im besonderen aber auch zu jedem anderen beliebigen Zeitpunkte, ausgehoben werden kann, um der Feder (122) bzw. den Federn (f2, ß) das Zurückdrehen der Spindel (d) unter Mitnahme der Spannbacken (e) in die Anfangsstellung zu ermöglichen. a. Vorrichtung nach Anspruch i mit einem Schaltklinkenhebel als Antrieb für die die Verschiebung der Spannbacken bewirkende Spindel, gekennzeichnet durch einen festen Anschlag (s), der beim Verweilen des Handhebels (h) in der Ausgangslage die an diesem gelagerte Schaltklinke (hl) in der ausgehobenen Stellung hält, um beim Ausheben der Sperrklinke das Zurückdrehen des Schaltrades nicht zu behindern. 3. Vorrichtung nach. Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Antriebshebel (h) für die Vorrichtung zur Bildung des Bandeisenverschlusses ein Nocken zum Auslösen der die Spindel (d) sperrenden Klinke (n) angeordnet ist, so daß. unmittelbar nach der Bildung des Verschlusses die Sperre (g, n) durch entgegengesetzt gerichtete Bewegung des gleichen Händhebels (k) gelöst werden kann.
DEE37103D 1928-03-10 1928-03-10 Vorrichtung zur Herstellung von Verschluessen fuer Kisten, Ballen u. dgl. mit einer Spannvorrichtung Expired DE487768C (de)

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