DE489768C - Teilvorrichtung zum Aufzeichnen mikroskopisch kleiner Strecken - Google Patents
Teilvorrichtung zum Aufzeichnen mikroskopisch kleiner StreckenInfo
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- DE489768C DE489768C DES79890D DES0079890D DE489768C DE 489768 C DE489768 C DE 489768C DE S79890 D DES79890 D DE S79890D DE S0079890 D DES0079890 D DE S0079890D DE 489768 C DE489768 C DE 489768C
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- dividing device
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H7/00—Marking-out or setting-out work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigs For Machine Tools (AREA)
Description
- Teilvorrichtung zum Aufzeichnen mikroskopisch kleiner Strecken Im Hauptpatent 471 go8 ist eine Teilvorrichtung zum Aufzeichnen mikroskopisch kleiner Strecken beschrieben, bei der durch Dehnung und Zusammenziehung eines elastischen Stabes ein Werkstück um je eine Teilstrecke verschoben wird. Es hat sich gezeigt, daß die Genauigkeit der Teilvorrichtung erhöht werden kann, wenn eine das Werkstück tragende, auf drei Punkten ruhende Platte zum Zwecke der Fortbewegung des Werkstückes um eine Teilstrecke von ihrer Unterlage durch drei bewegliche Glieder abgehoben und nach Verschiebung um eine Teilstrecke mit Hilfe eines elastischen Körpers gemäß dem Hauptpatent auf die drei festen Punkte wieder aufgesetzt wird.
- In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- In Abb. i ist mit i ein Rahmen bezeichnet, an dem mit einem Ende ein elastischer Stab 2 befestigt ist, dessen anderes Ende mit einem Tisch 3 verbunden ist. Der Tisch selbst ist an Stahlbändern q. an dem Rahmen aufgehängt. Um das Werkstück um eine Teilstrecke vorzuschieben, muß der elastische Stab 2 um einen gewissen Betrag gedehnt werden. Dies geschieht mit Hilfe des Hebels 5, auf dessen Ende ein Gewicht 6 wirkt. Nach der Dehnung wird der elastische Stab wieder entlastet, indem das Gewicht 6 durch den Druckkolben 7 hochgehoben wird. Die dabei auftretende Längenänderung überträgt sich auf den Tisch 3, der sich dementsprechend hin und her bewegt. Auf dem Tisch sind zwei elastische Platten 8 befestigt, die an ihrem. äußeren Ende mit Bolzen versehen sind. Mittels des Druckkolbens 9 können die äußeren Enden gehoben werden, wobei drei Bolzen ii, die dreieckartig angeordnet sind, durch drei Öffnungen der an dem Rahmen befestigten Querbrücken 12 hindurchgeschoben werden und die Platte i3 von ihrer Unterlage abheben. Auf der Platte 13, die in der Ruhelage auf drei mit dem Rahmen starr verbundenen Punkten 14 ruht, wird das Werkstück 15 befestigt. Durch eine der Übersicht halber nicht dargestellte, fest mit dem Rahmen verbundene Einrichtung kann ein Werkzeug (Stichel) über das Werkstück hinwegbewegt werden, so daß bei jeder Bewegung ein Strich auf dem Werkstück entsteht. Die Abstände der einzelnen Striche untereinander richten sich nach der jedesmaligen Dehnung des elastischen Stabes.
- Die Abb. 2 zeigt die Aufsicht auf die Teilvorrichtung ohne die Platte 13. Die drei festen Punkte 14 und die drei beweglichen Bolzen ii bilden die Eckpunkte zweier gleichschenkliger Dreiecke, die schachtelartig ineinandergeschoben sind.
- Die Anordnung gemäß der Erfindung arbeitet in folgender Weise: Die Platte 13 ruht zunächst auf den drei festen Punkten 1,¢. Auf das auf ihr befestigte Werkstück 15 wird mit einer starr mit dem Rahmen verbundenen Einrichtung, die in der Abbildung nicht dargestellt ist, ein Strich eingezeichnet; der Hebel 5 ist dabei entlastet. Jetzt werden durch die Druckkolben g die elastischen Platten 8 mit den Bolzen ii hochgehoben. Dabei wird die Platte 13 von ihren Ruhepunkten 14 abgehoben und liegt nun auf den Bolzen ix. Der Hebel s wird durch das Senken des Druckkolbens 7 mit dem Gewicht 6 belastet; der Stab 2 dehnt sich und verschiebt den Tisch 3 mit der Platte 13 um eine Teilung; der zweite Teilstrich wird auf dem Werkstück eingezeichnet. Die Druckkolben g werden entlastet, die elastischen Platten 8 mit den Bolzen ii senken sich und lassen die Platte 13 wieder auf die drei festen Punkte 14 nieder. Schließlich wird durch Heben des Druckkolbens 7 der Hebel 5 wieder entlastet, der elastische Stab 2 nimmt seine alte Länge wieder ein, und der Vorgang kann von neuem beginnen.
- Um ein einwandfreies Arbeiten der beschriebenen Einrichtung zu erzielen, empfiehlt es sich, dafür zu sorgen, daß die Platte möglichst gleichzeitig von den beweglichen Bolzen abgehoben und auf die festen Punkte wieder aufgesetzt wird. Um festzustellen, ob dies der Fall ist, kann man die beweglichen und festen Bolzen isolieren und den Zeitpunkt der Berührung der Platte mit je einem Bolzen durch eine elektrische Signalvorrichtung (z. B. Glühlampe) anzeigen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Teilvorrichtung nach Patent q.71 go8, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Werkstück tragende, auf drei Punkten (1q.) ruhende Platte (13) zum Zwecke der weiteren Fortbewegung des Werkstückes um eine Teilstrecke durch drei bewegliche Glieder (ii) von ihrer Unterlage abgehoben und nach Verschiebung um eine Teilstrecke auf die drei festen Punkte (1q.) wieder aufgesetzt wird.
- 2. Teilvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abheben dienenden beweglichen Glieder auf einem schwingend aufgehängten Tisch (3) ruhen, der mit einem elastischen Stab (2) derart in Verbindung steht, daß bei seiner Dehnung und Zusammenziehung der Tisch hin und her geschoben wird.
- 3. Teilvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch an flachen Stahlbändern (q.) aufgehängt ist. q..
- Teilvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abheben der Platte drei Bolzen (ii) dienen, die auf einer oder mehreren mit dem Tisch verbundenen elastischen Platten (8) angeordnet sind.
- 5. Teilvorrichtung nach Anspruch x bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Platten durch einen oder mehrere Druckkolben (g) gehoben und gesenkt werden können.
- 6. Teilvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß@ die drei festen Punkte (1q.) und die drei beweglichen Bolzen (ii) so angeordnet sind, daß sie Eckpunkte zweier gleichschenkliger Dreiecke bilden, die schachtelartig ineinandergeschoben sind.
- 7. Teilvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Bolzen von ihrer Unterlage isoliert sind, damit auf elektrischem Wege die Berührung der Platte mit je einem Bolzen beobachtet werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79890D DE489768C (de) | 1927-05-29 | 1927-05-29 | Teilvorrichtung zum Aufzeichnen mikroskopisch kleiner Strecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79890D DE489768C (de) | 1927-05-29 | 1927-05-29 | Teilvorrichtung zum Aufzeichnen mikroskopisch kleiner Strecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE489768C true DE489768C (de) | 1930-01-22 |
Family
ID=7508517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES79890D Expired DE489768C (de) | 1927-05-29 | 1927-05-29 | Teilvorrichtung zum Aufzeichnen mikroskopisch kleiner Strecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE489768C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3010363A (en) * | 1958-09-25 | 1961-11-28 | Leitz Ernst Gmbh | Parallelogram guide for object tables and the like |
-
1927
- 1927-05-29 DE DES79890D patent/DE489768C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3010363A (en) * | 1958-09-25 | 1961-11-28 | Leitz Ernst Gmbh | Parallelogram guide for object tables and the like |
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