DE490896C - Einkammerdruckluftbremse - Google Patents

Einkammerdruckluftbremse

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DE490896C
DE490896C DEH119663D DEH0119663D DE490896C DE 490896 C DE490896 C DE 490896C DE H119663 D DEH119663 D DE H119663D DE H0119663 D DEH0119663 D DE H0119663D DE 490896 C DE490896 C DE 490896C
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valve
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H C WILHELM HILDEBRAND DR ING
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H C WILHELM HILDEBRAND DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/54Other control devices or valves characterised by definite functions for controlling exhaust from triple valve or from brake cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Einkammerdruckluftbremse Gegenstand der Erfindung ist eine Einkammerdruckluftbremse mit einem das abgestufte Lösen ermöglichenden Löseventil, das in die Auspuffleitung des Steuerventils eingeschaltet ist.
  • Es sind derartige Einrichtungen bekannt, bei denen auf die Lösevorrichtung neben dem Druck des Bremszylinders der Leitungsdruck und der konstante Druck in einem über ein Rückschlagventil vom Hilfsluftb.ehälter aufgefüllten Raum einwirkt, und bei denen der Hilfsluftbehälter über die bekannte Füllnut im Steuerventil aufgefüllt wird, wenn dieses sich in der Lösestellung befindet.
  • Bei diesen bekannten Einrichtungen muß die Lösezeit durch entsprechende Bemessung der Lösebohrung mit der Zeit, welche zum Auffüllen des Hilfsluftbehälters benötigt wird, so abgestimmt werden, daß der Hilfsluftbehälter beim Lösen nach einer vollen Bremsung wieder voll aufgefüllt ist, wenn die Bremse gelöst ist, sonst kann ein Erschöpfen der Bremse eintreten, wenn es erforderlich ist, nach dem Lösen sofort wieder zu bremsen. Es kann dann der Fall eintreten, daß die Hilfsbehälter im hinteren Zugteil noch nicht wieder oder unzulänglich aufgeladen sind, so daß bei einer neuen Bremsung nicht der erforderliche Druck zur Verfügung steht, um das Steuerventil in die Bremsstellung zu verschieben. Wenn man dem bei langen Zügen Rechnung tragen will, ergeben sich so lange Lösezeiten, daß der Betrieb erschwert wird. Dieser Übelstand ist bei der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daß der Hilfsluftbehälter - evtl. durch eine Zwischenwand - in einen größeren und einen kleineren Raum unterteilt ist. In die Zwischenwand ist ein Rückschlagventil .eingesetzt, das sich nach der Seite des kleineren Raumes hin öffnet, von der aus auch der Hilfsluftbehälter über das Steuerventil gefüllt wird; die Zwischenwand ist mit einer Drosselbohrung zur Füllung des anderen Raumes des Hilfsluftbehälters versehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer entsprechend durchgebildeten Einkammerbremse ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
  • In dieser Darstellung ist L die Hauptleitung, St das Steuerventil, B der Hilfsluftbehälter, der durch die Zwischenwand Z in zwei Räume geteilt ist, von denen der kleinere nach dem Steuerventil St hin gelegen ist. In der Zwischenwand Z befindet sich ein nach dem kleineren Raum hin sich öffnendes RückschlagväntilR. Außerdem ist die Zwischenwand Z mit einer Drosselbohrung D versehen. V ist die Lösevorrichtung. Sie besteht aus dem mit einer Feder versehenen Entlüftungsventil E, das mit einem durchbohrten Kolben k zusammenwirkt. Dieser Kolben wird gesteuert durch einen Kolben R', der einerseits unter dem konstanten Druck einer Kammer A, die vom Behälter B aus über ein Rückschlagventil gefüllt wird, und andererseits unter dem veränderlichen Leitungsdruck steht, der über eine die Hauptleiteng I_ mit dem Ventilgehäuse verbindende Leitung L den Kolben l( beeinflußt. Auf den durchlochten Kolben h wirkt im Sinne des Ablze@bens desselben vom Ventil E der Bremszylinderdruck, !wenn sich: das, Steuer,'-ventil in Lösestellung befindet.
  • Beim Bremsen legt der Schieber S des Steuerventils St die Mündung des zum Bremszylinder C führendem Kanals c frei, so daß Hilfsbehälterluft in den Bremszylinder strömt. Der Parallelkanal ei, der bei in Lösestellung befindlichem Steuerventil mit dem Entlüftungskanal e verbunden ist, wird gegen diesen gesperrt. Infolge des Sinkens des Leitungsdruckes hat sich der Kolben I( des Löseventils V unter dem Einfluß des Druckes in der Kammer A verschoben, wodurch der durchlochte Kolben h sich auf das Entlüftungsventil E gelegt hat und die Verbindung zwischen dem Kanal e und der Freiluftöffnung .o gesperrt hält.
  • Wird zum Zweck der Herbeiführung einer Lösestufe der Druck, in der Hauptleitung nur wenig erhöht, so wird das Steuerventil nach links verschoben und dadurch der Bremszylinderkanal c mit dem Kanal -e verbunden; der durchlochte Kolben h: gerät auf seiner linken Seite unter Bremszylinderdruck, der im. Verein mit dem erhöhten Leitungsdruck die Kolben h und I( nach rechts schiebt. Durch das Abheben des Kolbens 'h vom Entlüftungsventil E strömt Bremszylinderluft ins Freie. ab, bis sich infolge des Sinkens des Brexnszylinderdruckes der Kolben h unter de;m Ei,n.fluß des Kolbens I( wieder nach links verschiebt und das Ventil E die Bohrung im Kolben h verschließt. Dadurch, daß die Bohrung D in der Zwischenwand Z eng ist, steigt der Druck in dem rechts von der Zwischenwand Z gelegenen Raum des Behälters Il schneller an als in dem anderen Raum des Hilfsbehälters; eine nach dem Lösen rasch wieider herbeizuführende Bremsung erfordert daher keinen @erheblichen Auslaß von Leitungsluft. Aus demselben Grunde ist die Bereitschaft zu erneuter Bremsung auch bei einem langen Güterzuge in verhältnismäßig kurzer Zeit herbeigeführt.
  • Die Einrichtung kann sinngemäß auch bei Einkammerdruckluftbremsen mit zwei auf den Br ems- und Lösevorgangeinwirkenden Steuerventilen zur Anwendung gelangen, wenn also mit dem Löseventil noch ein Nachspeisen des Bremszylinders im Falle von Druckverlusten in- diesem bewirkt wird.
  • An Stelle der in der Zwischenwand angebrachten Bohrung D kann, wie, auf der Zeichnung in gestrichelten Linien angedeutet, auch eine Rohrverbindung zwischen der Hauptleitung und dem größeren Raum des Hilfsluftbehälters vorgesehen sein, in die -ein zum Behälter hin sich öffnendes Rückschlagventil und eine. Drosselung eingeschaltet sind.

Claims (1)

  1. hATENTt'NSPRLICII: Einkammerdruckluftbrerns-e mit einem das abgestufte Lösen ermöglichenden Löseventil, dessen Steuerorgan ständig einerseits unter konstantem Kammerdruck, andererseits unter dem veränderlichen Hauptleitungsdruck. steht, und auf welches bei in Lösestellung befindlichem Steuerventil der Bremszylinderdruck im Sinne des Entlüftens des Bremszylinders wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Bremsen an den Bremszylinder Druckluft abgebende Hilfs:uftbehälter in zwei Räume geteilt ist, und daß zwischen beiden Räumen ein nach dem mit dem Steuerventil verbundenen Raum hin sich öffnendes Rückschlagventil vorgesehen ist und für die Füllung des anderen Raumes eine Drosselbohrung angeordnet ist zu dem Zweck, beim Lösen in dem mit dem Steuerventil verbundenen flfsbehälterraum einen raschen, die Wiederbereitschaft zu erneuter Bremsung sichernden Druckanstieg zu bewirken.
DEH119663D 1928-12-24 1928-12-25 Einkammerdruckluftbremse Expired DE490896C (de)

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DE (1) DE490896C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025929B (de) * 1954-04-08 1958-03-13 Hans Zoeller Druckluft-Fluessigkeitsdruckbremsanlage, insbesondere fuer Schienen- und Strassenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025929B (de) * 1954-04-08 1958-03-13 Hans Zoeller Druckluft-Fluessigkeitsdruckbremsanlage, insbesondere fuer Schienen- und Strassenfahrzeuge

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