DE491490C - Verfahren zum Reinigen von Waesche - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Waesche

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DE491490C
DE491490C DEM97014D DEM0097014D DE491490C DE 491490 C DE491490 C DE 491490C DE M97014 D DEM97014 D DE M97014D DE M0097014 D DEM0097014 D DE M0097014D DE 491490 C DE491490 C DE 491490C
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DEM97014D
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Henry Michel & Co
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Henry Michel & Co
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F93/00Counting, sorting, or marking arrangements specially adapted for laundry purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Reinigen von Wäsche Es sind bereits Anordnungen bekannt, die dem Zweck dienen, den Betrieb von Wäschereien zu erleichtern und Versehen bei dem Behandeln der Wäschestücke zu vermeiden. So gibt es Förderanlagen, die mit Behältern versehen sind, um beim Weiterbefördern den Inhalt selbsttätig in ein anderes unbewegliches, z. B. auf dem Boden aufgestelltes Gefäß fallen zu lassen. Ferner sind beispielsweise Sortiertische bekannt, die so eingestellt sind, daß der Arbeiter aufmerksam gemacht wird, wenn er in einem Behälter ein Wäschestück versehentlich zurückgelassen hat.
  • Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren dient zur Lösung der Aufgabe, Wäschestücke, die in keinem organischen Zusammenhange stehen, sondern nur die Eigenschaft besitzen, von einer Familie bzw. von einem Auftraggeber herzurühren, so zu behandeln, daß Fehlläufe der einzelnen Stücke verhindert werden. Durch den nach dem vorliegenden Verfahren vorgesehenen Arbeitsgang ist es möglich, die einzelnen Wäschestücke nicht nur vorschriftsmäßig und wirkungsvoll sowie unter Berücksichtigung aller besonderen Erfordernisse zu behandeln, sondern auch größere Mengen von Wäschestücken verschiedener Art, die aus einer bestimmten Quelle, z. B. einem Haushalt, herstammen, so durch die einzelnen Vorrichtungen hindurchgehen zu lassen, daß jedes einzelne Stück den dafür bestimmten Weg geht und die Gruppe, die ursprünglich in Arbeit genommen ist, beim Verlassen der Wäscherei wieder so vereinigt ist, wie sie in die Wäscherei gelangte, ohne daß Verwechselungen, Fehlläufe oder falsche Behandlung möglich wären.
  • Die Lösung dieser Aufgabe hat bisher die größten Schwierigkeiten bereitet. Der erste Gedanke war, die Wäsche eines Kunden getrennt für sich zu behandeln und erst dann mit der Wäsche des folgenden Kunden zu beginnen, wenn das vorhergehende Wäschebündel fertiggestellt war. Ein solches Verfahren würde aber im Großbetriebe nicht anwendbar sein, da es ein richtiges Ausnutzen der Maschinen unmöglich machen würde.
  • Es ist ferner der Vorschlag gemacht worden, Gruppen von Wäschestücken in einzelne durchlöcherte Behälter einzuordnen und in diesen Behältern zu waschen und zu trocknen.
  • Ein weiteres Verfahren besteht darin, jedes Wäschestück eines einzelnen Kunden mit der gleichen Nummer oder der gleichen Marke zu versehen. Hierbei legte jedes Stück seinen Weg durch die Wäscherei zurück, und es ergab sich am Schluß der Behandlung die Aufgabe, alle Wäschestücke, die zu einem Bündel gehörten, wieder zusammenzubringen. Mit diesem Sy=stem sind verschiedene Nachteile verbunden. Es führt zu einem Verunstalten der Wäsche, das Kennzeichnen ist eine kostspielige Arbeit, und schließlich ist das Zusammenstellen des Bündels am Schluß der Bearbeitung ebenfalls kostspielig und zeitraubend.
  • Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Arbeitsweise, bei der die von einem Auftraggeber, beispielsweise einem Haushalt, herstammenden Wäschestücke in einzelne Gruppen in _ der `"eise zerlegt werden, daß jede Gruppe eine bestimmte Reinigungsbehandlung erfahren kann;, also etwa weiße Wäsche, bunte `Wäsche, gestärkte Wäsche, Wolle und Seide usw. Die einzelnen Gruppen werden in Netze gefüllt imd in diesen Netzen gewaschen und geschleudert. Gemäß der Erfindung werden nunmehr die einzelnen Netze wieder vereinigt, der Inhalt entleert und von neuem in einzelne Gruppen zerlegt, die so beschaffen sind, daß jede Gruppe sich für eine bestimmte Behandlung in der Mangel, Bügelmaschine oder Trockenmaschine eignet, also beispielsweise in flache Wäsche, Leibwäsche, Wolle und Seide, Strümpfe und Socken, Taschentücher usw. Diese einzelnen Gruppen gelangen nunmehr in einen fahrbaren Schrank, der mit einer Anzahl von Schubladen ausgestattet ist. Für jede Behandlungsart ist eine Schublade vorgesehen; außerdem ist der Schrank so eingerichtet, daß die Schubladen nicht miteinander verwechselt werden können, also daß jede Schublade nur in die für sie bestimmte Stelle des Schrankes hineinpaßt. Diese Schränke dienen aber nicht nur dem Zweck, ein Fehllaufen der einzelnen Gruppen oder ein Auseinanderkommen der von einem Auftraggeber herrührenden Wäsche zu verhindern, sondern ihre Anordnung bietet den weiteren Vorteil, daß die MTäschestücke bei längerem Lagern nicht austrocknen, sondern die für das Erzielen einer guten Plättwirkung nötige gleichmäßige Feuchtigkeit behalten. Mit Hilfe des fahrbaren Schrankes wird die Wäsche nunmehr den einzelnen maschinellen Vorrichtungen zugeführt, also entweder einer Dampfmangel, Bügelvorrichtung, Trockenmaschine oder einer für die einzelnen Gruppen geeigneten Preßmaschine. In zum Versand fertigem Zustande werden die Wäschestücke dann wieder in dem fahrbaren Schrank verteilt und schließlich zum Versand in einem Behälter vereinigt.
  • Wie ersichtlich ist, durchlaufen die einzelnen Wäschestücke zwangsläufig den für sie bestimmten Arbeitsgang. Die angewendeten Vorrichtungen bieten aber nicht nur den Vorteil, Fehlläufe mit Sicherheit zu vermeiden und die von einem Auftraggeber herrührenden Stücke in fertigem Zustande und ohne daß es besonderer Kontrolle bedarf, wieder zusammenzuführen, sondern die Art der Behandlung des einzelnen Stückes ist auch geeignet, in vollkommener «#Veise dem Reinigungszwecke zu dienen. Ein weiterer wichtiger Vorzug der Arbeitsweise ist die Möglichkeit, die unschönen und den Wert des Wäschestückes vermindernden Zeichen überflüssig zu machen, die bei den bisher verwendeten Sortierungsmethoden nicht entbehrt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: V erfahren zum Reinigen von Wäsche, die j e nach der anzuwendenden Waschart in Netze verteilt, dann innerhalb der Netze gewaschen und geschleudert, hierauf je nach der anzuwendenden Trocknungs- und Bügelungsbehandlung in einzelne Gruppen sortiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Gruppen in verschiedene unverwechselbare Fächer eines fahrbaren Schrankes eingefüllt, und daß die Wäsche innerhalb der Fächer den für jede Gruppe geeigneten Bügel- bzw. Trockenvorrichtungen zugeführt und schließlich in fertigem Zustande wieder in einer Gruppe vereinigt wird.
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