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Verfahren zum Reinigen von Wäsche Es sind bereits Anordnungen bekannt,
die dem Zweck dienen, den Betrieb von Wäschereien zu erleichtern und Versehen bei
dem Behandeln der Wäschestücke zu vermeiden. So gibt es Förderanlagen, die mit Behältern
versehen sind, um beim Weiterbefördern den Inhalt selbsttätig in ein anderes unbewegliches,
z. B. auf dem Boden aufgestelltes Gefäß fallen zu lassen. Ferner sind beispielsweise
Sortiertische bekannt, die so eingestellt sind, daß der Arbeiter aufmerksam gemacht
wird, wenn er in einem Behälter ein Wäschestück versehentlich zurückgelassen hat.
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Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren dient zur Lösung
der Aufgabe, Wäschestücke, die in keinem organischen Zusammenhange stehen, sondern
nur die Eigenschaft besitzen, von einer Familie bzw. von einem Auftraggeber herzurühren,
so zu behandeln, daß Fehlläufe der einzelnen Stücke verhindert werden. Durch den
nach dem vorliegenden Verfahren vorgesehenen Arbeitsgang ist es möglich, die einzelnen
Wäschestücke nicht nur vorschriftsmäßig und wirkungsvoll sowie unter Berücksichtigung
aller besonderen Erfordernisse zu behandeln, sondern auch größere Mengen von Wäschestücken
verschiedener Art, die aus einer bestimmten Quelle, z. B. einem Haushalt, herstammen,
so durch die einzelnen Vorrichtungen hindurchgehen zu lassen, daß jedes einzelne
Stück den dafür bestimmten Weg geht und die Gruppe, die ursprünglich in Arbeit genommen
ist, beim Verlassen der Wäscherei wieder so vereinigt ist, wie sie in die Wäscherei
gelangte, ohne daß Verwechselungen, Fehlläufe oder falsche Behandlung möglich wären.
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Die Lösung dieser Aufgabe hat bisher die größten Schwierigkeiten bereitet.
Der erste Gedanke war, die Wäsche eines Kunden getrennt für sich zu behandeln und
erst dann mit der Wäsche des folgenden Kunden zu beginnen, wenn das vorhergehende
Wäschebündel fertiggestellt war. Ein solches Verfahren würde aber im Großbetriebe
nicht anwendbar sein, da es ein richtiges Ausnutzen der Maschinen unmöglich machen
würde.
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Es ist ferner der Vorschlag gemacht worden, Gruppen von Wäschestücken
in einzelne durchlöcherte Behälter einzuordnen und in diesen Behältern zu waschen
und zu trocknen.
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Ein weiteres Verfahren besteht darin, jedes Wäschestück eines einzelnen
Kunden mit der gleichen Nummer oder der gleichen Marke zu versehen. Hierbei legte
jedes Stück seinen Weg durch die Wäscherei zurück, und es ergab sich am Schluß der
Behandlung die Aufgabe, alle Wäschestücke, die zu einem Bündel gehörten, wieder
zusammenzubringen. Mit diesem Sy=stem sind verschiedene Nachteile verbunden. Es
führt zu einem Verunstalten der Wäsche, das Kennzeichnen ist eine kostspielige Arbeit,
und schließlich ist das Zusammenstellen des Bündels am Schluß der Bearbeitung ebenfalls
kostspielig und zeitraubend.
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Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Arbeitsweise, bei
der die von einem Auftraggeber, beispielsweise einem Haushalt,
herstammenden
Wäschestücke in einzelne Gruppen in _ der `"eise zerlegt werden, daß jede Gruppe
eine bestimmte Reinigungsbehandlung erfahren kann;, also etwa weiße Wäsche, bunte
`Wäsche, gestärkte Wäsche, Wolle und Seide usw. Die einzelnen Gruppen werden in
Netze gefüllt imd in diesen Netzen gewaschen und geschleudert. Gemäß der Erfindung
werden nunmehr die einzelnen Netze wieder vereinigt, der Inhalt entleert und von
neuem in einzelne Gruppen zerlegt, die so beschaffen sind, daß jede Gruppe sich
für eine bestimmte Behandlung in der Mangel, Bügelmaschine oder Trockenmaschine
eignet, also beispielsweise in flache Wäsche, Leibwäsche, Wolle und Seide, Strümpfe
und Socken, Taschentücher usw. Diese einzelnen Gruppen gelangen nunmehr in einen
fahrbaren Schrank, der mit einer Anzahl von Schubladen ausgestattet ist. Für jede
Behandlungsart ist eine Schublade vorgesehen; außerdem ist der Schrank so eingerichtet,
daß die Schubladen nicht miteinander verwechselt werden können, also daß jede Schublade
nur in die für sie bestimmte Stelle des Schrankes hineinpaßt. Diese Schränke dienen
aber nicht nur dem Zweck, ein Fehllaufen der einzelnen Gruppen oder ein Auseinanderkommen
der von einem Auftraggeber herrührenden Wäsche zu verhindern, sondern ihre Anordnung
bietet den weiteren Vorteil, daß die MTäschestücke bei längerem Lagern nicht austrocknen,
sondern die für das Erzielen einer guten Plättwirkung nötige gleichmäßige Feuchtigkeit
behalten. Mit Hilfe des fahrbaren Schrankes wird die Wäsche nunmehr den einzelnen
maschinellen Vorrichtungen zugeführt, also entweder einer Dampfmangel, Bügelvorrichtung,
Trockenmaschine oder einer für die einzelnen Gruppen geeigneten Preßmaschine. In
zum Versand fertigem Zustande werden die Wäschestücke dann wieder in dem fahrbaren
Schrank verteilt und schließlich zum Versand in einem Behälter vereinigt.
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Wie ersichtlich ist, durchlaufen die einzelnen Wäschestücke zwangsläufig
den für sie bestimmten Arbeitsgang. Die angewendeten Vorrichtungen bieten aber nicht
nur den Vorteil, Fehlläufe mit Sicherheit zu vermeiden und die von einem Auftraggeber
herrührenden Stücke in fertigem Zustande und ohne daß es besonderer Kontrolle bedarf,
wieder zusammenzuführen, sondern die Art der Behandlung des einzelnen Stückes ist
auch geeignet, in vollkommener «#Veise dem Reinigungszwecke zu dienen. Ein weiterer
wichtiger Vorzug der Arbeitsweise ist die Möglichkeit, die unschönen und den Wert
des Wäschestückes vermindernden Zeichen überflüssig zu machen, die bei den bisher
verwendeten Sortierungsmethoden nicht entbehrt werden können.