DE492964C - Zeilensperrovrrichtung - Google Patents

Zeilensperrovrrichtung

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DE492964C
DE492964C DER68347D DER0068347D DE492964C DE 492964 C DE492964 C DE 492964C DE R68347 D DER68347 D DE R68347D DE R0068347 D DER0068347 D DE R0068347D DE 492964 C DE492964 C DE 492964C
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DE
Germany
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locking
switchover
universal rail
space key
lever
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Expired
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DER68347D
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English (en)
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Remington Typewriter Co
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Remington Typewriter Co
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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Zeilensperrvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Zeilensperrvorrichtung für Schreibmaschinen mit umschaltbarem Typenhebelsegment und von einer- Umschaltschiene und der Zwischenraumtaste aus angetriebener Zeillenschaltvo@rrichtung, bei. der die Sperrung der Tastenhebel und der Zwischenraumtaste durch einen Sperrhaken bewirkt wird, der von den Randanschlägen am Papierwagen zur Wirkung gebracht wird.
  • Gemäß der Erfindung wirkt der Sperrhaken in beiden Umschaltlagen sperrend auf zwei Teile ein, von denen deir eine mwt der Universalschiene in Verbindung steht und bei der Umschaltung mit den Typenhebeln zusammen .eine Verschiebung ausführt, während der zweite unabhängig davon mit der Zwischenraumtasre verbunden ist.
  • Durch die Anordnung gemäß der Erfindung wird es möglich, den Sperrhaken mit zwei Gestängezügen verschiedener Art zusammenwirken zu lassen, deren einer immer von derselben Ausgangsstellung aus arbeitet, während der andere, je nach der Unisschaltlage der Maschine, von einer von zwei verschiedenen Ausgangslagen aus bewegt wird, ohne daß es notwendig wird, die Sperrhakenanordnung selbst und seine Antriebsteile zu vermindern. Somit wird die für Maschinen anderer Art bekannte gleichzeitige Sperrung von Zwischenraum:-taste und Schreibtasten auch für Maschinen mit umschaltbarem Typensagment in einfachster Weise möglich gemacht. Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben, und zwar in Anwendung auf eine Schreibmaschine der Bauart Smith-Premie@r. Darin ist Abb. i ein -Teil eines von vorn nach hinfiten durch eine Maschine ,geführten Schnittes, Abb. 2 ein Teilschnitt nach Linie i-i in Abb. i, Abb. 3 ein Schnitt .nach Linie 2-2 in Abb. i, und Abb. 4 und 5 sind Einzeldarstellungen der Sperreinrichtung in verschiedenen Schaltlagen.
  • Die Typenhebel 17 sind auf einem Zapfendraht 18 einfies durch Rollen 23 (Abb. 2) an Ständern 24 des Maschinenrahmens in lotri.chter Richtung verstellbaren Segments i 9 gelagert; die Umschaltlagen des Segments werden durch Anschläge 25 und 26 b@zw. 27, 28 begrenzt. Eine Schraubenfeder 29 hält normal die Anschlagteile 26 und 28 in Anlage. Zur Umschaltung (dienen auf der Welle ,2 sitzende ebe136, 37, die in Schlitzen einer Platte 35 gefülhxt werden. Die Umschalthebel wirken über eine Rolle 39 auf einen Kurbelarm 41 einer Welle 42, der mit einem zweiten Kurbelarm 44 fest verbunden ist, an denn die Feder 29 angreift, deren anderes Ende am Maschdnengesnell, bei 3o befestigt ist, während ein weiterer Kurbelarm 46 deir Welle 42 mittels eines Lenkers 49 am Segment i 9 angreift.
  • Die Typienhtebel 17 wirken auf eine Universalschiene 51 an der Hinterseite des Segments i9 ein. Die Universalschiene wirkt durch Arme 55 und Kurbelarm 56 verschwe:nkend auf eine an Armen 59 des Segments i9 belagerte Schwingwelle 58, die durch -eine zweite Kurbel 6o mittels des Stiftes 61 auf das gabelförmige Ende einer Stoßstange 62 einwirkt, die dem die Sch:altkä@nken 12, 13 tragenden Klinkenträger 14 verschwenkt.
  • Die Zwischearaumtas.te 68 sitzt auf Hebeln 69, die zeit einer Auskehlung auf der Welle 42 gelagert und mit ihren hinteren Enden durch eine Querstange 70 verbunden sind, die an einem Arm 71 eine einstellbare Anschlagschraube 72 trägt, die auf einte seitliche Nase 73 eines Hebels 74 einwirkt, der bei 75 an einen um den Punkt 77 drehbaren, zum Bandschaltwerk gehörigen Hebel 76 aasgelenkt ist. Das hintere Ende des Hebels 74 ist mit einer Stange 79 verbunden, deren umgebogenes oberes Ende 8o über einen nach vorn ragenden Arm 16 des bei 15 gelagerten Klinkenträgers 14 liegt. Eine Feder 83 (Abt. 3) sucht die Stange 79 nach oben zu ziehen. Beim Anschlag der Zwischenraumtaste wird die Spannung überwunden und vermittels der Stange 79 die Wagenschaltung uniabhängig von der Universalschiene 5 i herbeilgaführt. Die Schaltung des Papierwagens von der Zwischenraumtaste beeinflußt das mit der Universalschienie 51 verbundene Gestänge infolge der gabelartigen Gestaltung des vorde-Endes der Stange 62 nicht.
  • Zum Zeilensperrwerk gehört eine bei 89 drehbar gelagerte Zahntange 88 mit einstellbaren Anschlägen. Der einstellbare Anschlag go besitzt zwei Vorsprünge 9i und g2, deren erster in nicht dargestellter Weise die Glocke beeinflußt, während der zweite auf das Zeil.enspernverk wirkt. Weiter trägt die Stange 9o den Anschlagtei193 mit Anschlag 94 für die endgültige Zeilensperrung. Weiter kann eine Anschlagsnase 96 vorhanden sein, die ein unbeabsichtigtes Herausschieben des Wagens aus der Führung durch Zusanunenwirken mit dem Anschlag 98 am Wagen verhindert. Zum Zeilensperrwerk gehört ein Winkelhebel 102 mit Armen 103 und 104, der zwischen Anschlägen ioo und toi am Wagen vierschwenkbar ist und normal unter Wirkung einer Feder i08 (Abt. i) am Anschlag ioo anliegt. Das Ende io3a des Armes i03 liegt in der Bewegungsbahn der Vorsprünge 9i, 92 und 94, die beim Zusammentreffen während der Wagenschaltung den Winkelhebel verschwenken und seinen Arm i04 mit Fortsatz i05 nach unten drücken.
  • Der Fortsatz i05 liegt über einer parallel zur Wagenlaufrichrunig angeordneten, durch Federn 112 nach oben gedrückten Scb:iene i og, ohne sie jedoch normal zu berühren. Ein Finger 114 an dieser Stange wirkt mit
    einem bei 116 ;gelagerten, als Zei,lensperr-
    vorrichtung dienenden Hebel i15 zusammen,
    der mit einem Foirtsatz 117 über dem Finger
    114 liegt (Abb.3). Das untere Ende des
    Hebels 115 trägt einen Sperrhaken i 18, del
    mit den beiden von der Universälsichiene 51
    und der Zwischenraumtaste 68 aus bewegten
    Gestängen zusammenwirkt. An einem sich
    nach hinten @ersaeckenden Arm i 19 der Welle
    58 ist durch Schrauben 123 und durch ein
    I anglech 125 tretende Klemmschrauben 124
    ein zweiter Axim i20 einstellbar befestigt, der
    am hinteren Ende in einer Verbreiterung 121
    eine rechteckige Öffnung 122 aufweist. An
    der Stange 79 ist ein T-förmiges Stück 126
    mit nach hinten .ragendem Foirtsatz 127 durch
    Klemmschraube 129 und Schlitz 128 einstell-
    bar befestigt.
    Wenn der Wagen nach links geschaltet
    wird und dabei der Anschlag 92 auf die
    Spitze 103a des Hebels i02 trifft, so wird
    dieser bis zur Berührung mit dem Anschlag
    toi verschwernkt und der Wagen festgehalten.
    Der Farbsatz 105 trifft aurf die Stange iog und
    dreht sie um die Zapfen i i i unter überwin-
    dung der Spannung der Federn 112 'nach
    unten, so daß: der Finger 114 den Fortsatz
    117 des - Teiles i 15 freigibt. Der Haken i 18
    sinkt info@geides.sen nach unten unter die
    Unteirkante des Teiles 121 und die Unter-
    kante des Fortsatzes 127 (s. Abb. 4). Wenn
    jetzt eine Schreibtaste angeschlagen wird, so
    wird kein Abdruck bewirkt werden können,
    weil der Haken i i 8 eine Bewegung des
    Teiles 119, 120 und damit eine Bewegung der
    Universalschiene 5 i verhindert. Der Wagen
    wird also nicht weitergeschaltet. An dem
    Finger 127 wird eine Bewegung der Stange 79
    und deir damit zusammenhängenden Einlich-
    tungen vellhütet, somit die Zwilschenraumtaste
    68 gesperrt. Ein Anschlag-von Akzenttasten-
    hobeln wird jedoch nicht verhütet. Abb. i
    zeigt bei 17 einen Akzenttyp;enhebel, der
    sich vom gewöhnlichen Typenhebe117 da-
    durch unterscheidet, daß er. keine auf die
    Universalschiene 51 einwirkende Nase 17a be-
    sitzt. Dier Akzenttypenhebel kann, also gegen
    die Papierwalze io geschleudert werden,
    ahne die Universalschiene zu bewegen.
    Zeilensperrung und Wagen können dadurch
    frei gemacht werden, daß die Zahnstange 88
    in ihren Zapfen venschwenkt wird, so daß
    der Anschlag 92 den Winkelhebel i 02 und
    die davon beein$ußten Teile freigibt. Der
    Wagen kann dann bis zur endgültigen Still-
    setzung durch den Anschlag 94 weitergeschal-
    tet werden.
    Wird der Zeilensperrheb e1 i o2 in der Um-
    schaltlage der Masch'ane beeinflwßt, so ist
    die Zeilensperruing ebenfalls gesichert. las
    dieser Lage sind Segment ig, Universal-
    schiene 51 und alle damit zusammenhängenden Teile nach unten geschoben. In diesem Falle liegt die Öffnung 122 dem Sperrhaken i 18 gegenüber, und wenn nunmehr die Zeüe;nsperrung zur Wirkung kommt, so wirkt der Haken 118 nicht au!f die Unterkante des Kopfes 121, sondern auf die obere Kante 122,1 der Öffnung 122 (s. Abb. 5).
  • Bei Sperrung der Zeile ist die Umschaltvorrichtung gleichfalls gesperrt, so daß bei gesperrter Zeile auch keine Umschaltung erfolgen karm, und zwar deshalb, weil der Arm 120, 122, der an dem Segment i i9 befestigt ist, durch den Haken i 18 festgehalten wird. In Nurmalla,ge liegt der Haken, 118, wie erwähnt, unter der Unterkante. des Teiles 121 und verhindert die Abwärtsb,ewe;gung, und in der Umschaltlage legt sich die Unterkante dar Öffnung 122 gegen die Unterkante des Hakens und verhindert die. Rückführbewegung des Segments in die Normallage.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeilensperrvorrichtung für Schreibmaschinen mit umschaltbarem Typenhebelsegment und vom einer Universalschiene Lund der Zwischeuraumtaste aus angetriebener Zeilenschaltvorrichtung, bei der die Sperrung der Tastenihebel und der Zwischenraumtaste durch einen Sperrhaken bewirkt wird, der von den Randanschlägen am Papierwagen zur Wirkung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhaken (i15, 118) in beiden Umschaltlagen sperrend auf zwei Teile (12i, 127) einwirkt, von denen der eine (" 121) mit der Universalschiene(5i) in Verbindung steht und bei der Umschaltune mit ,den Typenhebeln. zusammen eine Verschäebung ausführt, während der zweite (127) uünabhänb-ig davon mit der Zwischenraumtaste (68) verbunden ist und bei der Umschaltung nicht verschoben wird.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Universalschiene in Verbindung stehende Sperrteil (i 2 i) zwei Wirkflächen (121, 122a) aufwe@s!t, mit denen der Sperrhaken (i 18) je nach der Umschaltlage derart .zusammenwirkt, daß de Maschine auch gegen Umschaltung verriegelt ist.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den mit dem Sperrhaken zusammenwirkenden Sperrteilen (121, 127) der eine (12I) einstellbar mit- einem Arm (i i9) einer von der- Universalschiene angetriebenen Schwingwelle verbunden ist, während der andere (127) @einstellbar an einer Hubstange, (7g) angebracht ist, die von der Zwischenraumtaste (68) aus beeinflußt wund.
DER68347D 1926-08-03 1926-08-03 Zeilensperrovrrichtung Expired DE492964C (de)

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