DE496437C - Mit stroemender Faellfluessigkeit arbeitende Streckspinnvorrichtung - Google Patents

Mit stroemender Faellfluessigkeit arbeitende Streckspinnvorrichtung

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DE496437C
DE496437C DEK98915D DEK0098915D DE496437C DE 496437 C DE496437 C DE 496437C DE K98915 D DEK98915 D DE K98915D DE K0098915 D DEK0098915 D DE K0098915D DE 496437 C DE496437 C DE 496437C
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DE
Germany
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thread
flowing
spinning device
device working
liquid
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Expired
Application number
DEK98915D
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English (en)
Inventor
Albert Wagner
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FR KUETTNER AKT GES
Original Assignee
FR KUETTNER AKT GES
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/12Stretch-spinning methods
    • D01D5/14Stretch-spinning methods with flowing liquid or gaseous stretching media, e.g. solution-blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Nit strömender Fällflüssigkeit arbeitende Streckspinnvorrichtung Es ist bekannt, den durch feinste (kapillare) Düsenöffnungen erzeugten, an sich schon dünnen Kupferseidenfaden mit Hilfe von mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit umlaufenden Förderwalzen durch eine Reihe von an Stärke immer mehr abnehmendenFällbäder zu führen und hierbeifortschreitend zu strecken, wobei der größte Teil des Weges in der freien Luft zurückgelegt wird. In dem ersten stärksten Bade erfährt der Faden eine bereits so starke und seinen ganzen Querschnitt erfassende Gerinnung, daß eine erhebliche Streckung nicht mehr möglich ist. Im Gegensatz hierzu soll erfindungsgemäß der von weiten Düsenöffnungen gelieferte, also ursprünglich dicke Faden seine endgültige Feinheit durch weitgehende Streckung erlangen. Dabei wird der Fäll- oder Gerinnungsvorgang allmählich durchgeführt, indem der Faden durch immer stärker wirkende Bäder und auf dem größten Teil seines Weges durch die Badflüssigkeiten, statt durch die Luft geführt wird.
  • Eine der Erfindung entsprechende Spinnstrecke ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i ist ein senkrechter Querschnitt, Abb. 2 eine den Antrieb der verschiedenen umlaufenden Fördervorrichtungen veranschaulichende Endansicht.
  • Es ist i der bekannte ständig mit Wasser gefüllte Spinntrichter, in dessen oberem Ende sich die Spinnbrause oder Spinndüse (nicht gezeichnet) befindet, aus welcher die Kupferoxydammoniaklösung unter Bildung klebriger Fäden in das Wasser austritt. Der Fadenstrang s tritt aus dem Trichterhals 2 zugleich mit dem ihn umhüllenden Flüssigkeitsstrahl aus.
  • Die Rinne 1o nimmt das aus den Trichtern ablaufende kupfersalzhaltige Wasser auf und läßt den über einen gewissen Wasserstand hinausgehenden ÜberSChuß ablaufen. Ihr kann ein gelinde wirkendes Fällungsmittel, wie z. B. Eisensulfat- oderAluminiumsulfatlösung, in solchem Maße zugeführt werden, daß in der sich ständig erneuernden Flüssigkeit ein gewisser geringer Prozentsatz des Fällungsmittels aufrechterhalten wird. Eine zweite Rinne i i, in der durch beständigen Zulauf von Lösung und Ablaufenlassen des Überschusses in bekannter Weise ein gewisser Flüssigkeitsstand erhalten wind, enthält beispielweise eine Eisensulfatlösung etwas stärkerer Konzentration. Durch diese beiden Rinnen wird der Fadenstrang s hindurchgeführt, bevor er von der Abzugs- oder Streckscheibe 19 erfaßt wird.
  • Zur Führung auf dem in der Hauptsache nassen Wege zwischen Trichter und Abzugsscheibe und zur Streckung des frischen Fadenstranges dienen die aus der Zeichnung ersichtlichen Abzugs- und Leitvorrichtungen, welche der bekannten Abzugsscheibe i9 vorgelegt sind. Die erste dieser Vorrichtungen besteht aus der im Troge io umlaufenden Welle 12 mit den zwecks Vermeidung des Anhaftens des klebrigen Fadenstranges in bekannter Weise zahnradähnlich gekerbten Scheiben 13, die zweite aus der den Übergang des Fadenstranges von Rinne io zu Rinne i i vermittelnden Welle 1q. mit den Gummiauflagen 15, die dritte aus der in Rinne i i umlaufenden Welle 16 mit den gekerbten Scheiben 17. Vor und unterhalb der Rinne lagert die Welle 18 mit den bekannten großen, die endliche Laufgeschwindigkeit des Fadenstranges bestimmten gekerbten Abzugsscheiben i9. Die Umfangsgeschwindigkeiten der Teile 13, 15, 17, i9 hängen von der Beschaffenheit der Spinnstofflösung und der Bäder ab. Jedenfalls ist aber ersichtlich, daß man die Streckung des-Fadens planmäßig und zwangsweise regeln kann.
  • Der Antrieb der Wellen 13, 15, 17 kann von der Welle 1.8 abgeleitet werden, indem diese durch das Zahnradpaar :2o die Welle 16, diese wiederum durch das Räderpaar 2i die Welle 1q. und diese- durch das Räderpaar 22 die Welle 12 treibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit strömender Fällflüssigkeit arbeitende Streckspinnvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem mit langsam wirkender Fällflüssigkeit arbeitenden Spinntrichter (i) und der Fadenabzugsscheibe (i9) der Faden unter Verwendung umlaufender, in ihrer Umfangsgeschwindigkeit der an der betreffenden Stelle beabsichtigten Streckung angepaßten, an sich bekannten Fördermittel (13, 15, 17, 18) auf einen möglichst großen Teil des Fadenweges anstatt durch Luft durch verschiedene stärker wirkende Fällbäder (io, ii) geführt wird.
DEK98915D 1926-05-04 1926-05-05 Mit stroemender Faellfluessigkeit arbeitende Streckspinnvorrichtung Expired DE496437C (de)

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DE (1) DE496437C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740391C (de) * 1938-09-15 1943-10-20 Giuseppe Donagemma Verfahren und Vorrichtung zum stufenweisen Verstrecken von frisch gesponnenen Kunstseidefaeden
DE1098158B (de) * 1959-05-06 1961-01-26 Bemberg Ag Umlaufende Fuehrung zum Spinnen von Kupferkunstseidefaeden

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740391C (de) * 1938-09-15 1943-10-20 Giuseppe Donagemma Verfahren und Vorrichtung zum stufenweisen Verstrecken von frisch gesponnenen Kunstseidefaeden
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