DE500097C - Anordnung fuer elektrische Schaltanlagen mit ausfahrbaren gekapselten Schaltwagen zur Verbindung der Sammelschienen mit den Abzweigen - Google Patents

Anordnung fuer elektrische Schaltanlagen mit ausfahrbaren gekapselten Schaltwagen zur Verbindung der Sammelschienen mit den Abzweigen

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Publication number
DE500097C
DE500097C DES90082D DES0090082D DE500097C DE 500097 C DE500097 C DE 500097C DE S90082 D DES90082 D DE S90082D DE S0090082 D DES0090082 D DE S0090082D DE 500097 C DE500097 C DE 500097C
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DE
Germany
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branches
switching
switchgear
busbars
connectors
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Expired
Application number
DES90082D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alexander Kuehns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE500097C publication Critical patent/DE500097C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

  • Anordnung für elektrische Schaltanlagen mit ausfahrbaren gekapselten Schaltwagen zur Verbindung der Sammelschienen mit den Abzweigen Uni die Betriebssicherheit elektrischer Anlagen zu erhöhen, ist man neuerdings bestrebt, die Schaltanlagen nach Möglichkeit in einzelne voneinander trennbare Anlagenstücke zu unterteilen, die durch Kapselung gegen äußere Einflüsse geschützt sind. Man sieht Mann etwa ein mit Isoliermaterial vergossenes Gehäuse für die Sammelschienen, das fest in der Anlage angebracht ist, vor, an das die in geschlossenen Gehäusen eingekapselten Schaltgeräte herangefahren werden können, die durch ihre Heranbewegung an die Sammelschienen zugleich eine Verbindung der Sammelschienen mit den ebenfalls fest montierten Abzweigleitungen oder Erzeugerleitungen herstellen.
  • Bei derartigen gekapselten Schaltanlagen hat man den Vorteil, daß ,die sonst üblichen Trennschalter .zwischen Leistungsschalter und Sammelschienen wegfallen können, da ihre Wirkungsweise durch das Heranfahren oder Wegfahren der beweglichen Schalterteile ersetzt wird. Die Verbindung des Abzweiges mit dem gewünschten -der beiden Doppelsammelschienensysteme wird dann durch Einsetzen eines ,Steckers in den ;beweglichen Anlageteil hervorgerufen. Dieser Wegfall der von! der Abzweigleitung zu den beiden Sammelschienensy stemen führenden Trennschaltergruppen hat nun aberdenNachteil, daß ein Übergang von einem Sammelschienensystetn auf das andere während des Betriebes nicht mehr möglich ist. Bei :der normalen offenen Sammelschienenbauart kann man ohne weiteres während des Betriebes den zweiten Trennschalter, während der erste eingeschaltet bleibt, auf das andere Sammelschienensystem hinzuschalten, vorausgesetzt, daß beide Sammelschienensysteme synchrone und gleiche Spannungen besitzen, nachdem man vorher die beiden Sammelschienensysteme durch einen Kupplungsschalter überbrückt hatte; der erste Trennschalter läßt sich nun ohne weiteres öffnen.
  • Bei dem gekapselten Schaltgerät der oben beschriebenenBauart ist eine derartigeSchaltmaßnahme zunächst nicht mehr möglich. Um von dem einen Sammelschienensystem auf das andere überzugehen, müßte man zunächst den beweglichen Anlageteil herausfahren, dieVerbindungsstücke in .die dem anderen Sammelschienensystem entsprechenden Buchsen einsetzen und dann den beweglichen Anlageteil wieder einfahren. Man hat versucht, diese Schaltmaßnahme etwa dadurch zu vereinfachen, daß man die das gewünschte Sammelschienensystem auswählende Verbindung zwischen beweglichem und festem Anl.ageteil schwenkbar ausführte. Aber auch dann ist ein Übergang von dem einenSammelschienensystem auf das andere unter Last nicht möglich.
  • Nach der Erfindung wird den beschriebenen Übelständen abgeholfen, ohne daß an dem Schaltgerät selbst irgend etwas geändert zu werden braucht. Nach der Erfindung wird neben den beiden Hauptsammelschienens ystemen noch ein drittes, auf gleicher Spannungsstufe stehendes Hilfssammelschienensystem räumlich getrennt vorgesehen, an das Verbraucher- und Erzeugerabzweige der Hauptsammelschienen über herausziehbare Trennstücke anschließibar sind und an .das ein zur wahlweisen Kupplung mit den beiden Hauptsammelschienensystemen bestimmter Kupplungsschalter angeschlossen ist.
  • In der Abb. i ist die Erfindung an einem Schaltschema erläutert.
  • Der Einfachheit halber sind sämtliche Leitungen nur einpolig .gezeichnet. An die beiden Sammelschienensysteme i und 2 sind Abzweige 3, 4, 5 angeschlossen, die als Verbraucher oder Erzeuger zu betrachten sind. Jedem dieser Abzweige entspricht ein ausfahrbarer Schaltwagen, der einen Ölschalter 6 enthält und über Trennstücke 7 ,wahlweise mit jedem der beiden Sammelschienensysteme i oder 2 gekuppelt werden kann. Die Trennstücke S stellen die Verbindung der SchaltwagenmitdenAbzweigenher. DieseAbzweige sind ferner mit von den Hauptsammelschienen getrennt angeordneten Hilfssammelschienen g über herausziehbare Verbindungsstücke io, 1i, 12 kuppelbar. Durch den ebenfalls einen Leistungsschalter enthaltenden Schaltwagen 13 kann die Hilfsschiene nach Wahl mit jedem der beiden Doppelsammelschienensysteme i und 2 verbunden -erden. Wie die Zeichnung ohne weiteres ergibt, kann dieser Kupplungsschalter .die gleiche Ausführung wie die Abzweigschalter erhalten.
  • In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Bezeichnungen sind hier die gleichen wie in Abb. i. 1q. sind Kabelendverschlüsse für die Abzweige mit diametral gegenüberliegenden Steckerbuchsen, an die -die Schaltwagen 3, q., 5 bzw. die Verbindungsstücke io, 1i, 12 herangefahren werden können. Die Verbindungsstücke io, 1i, 12 und -die Abzweigschaltwagen 3, q., 5 sind bei dem Ausführungsbeispiel in parallelen Reihen angeordnet. Durch diese Anordnung erhält man eine außerordentlich gedrängte Bauart der Anlage sowie kurze Schaltverbindungen. Die Verbindungsstücke lassen sich vorteilhaft durch eine Wand, durch die ihre Buchsen hindurchgeführt sind, von dem übrigen Schaltanlagenraum trennen. In dem gleichen Raum, in dem sich die Verbindungsstücke befinden, kann man dann die Betätigungsorgane für die Schalter unterbringen.
  • An Hand eines Beispiels sei der Schaltvorgang, wie er sich nach der Erfindung abspielen kann, dargestellt.
  • Der Abzweig 3 sei zunächst über das VerbindungsstÜck 7 mit dem Sammelschienensystem 2 verbunden. Es besteht die Aufgabe, ohne Störung der Leistungsabgabe im Abzweig 3 auf das Sammelischienensystem t überzugehen. Zu diesem Zwecke wird zunächst mittels --des Verbindungsstückes io der Abzweig mit dem Hilfssammelschienensystem g verbunden. Hierauf wird: der Kupplungsschalter 13, falls sein Trennstück noch nicht die richtige Lage besitzen sollte, ausgefahren und sein Trennstück so eingesetzt. daß nach dem Wiedereinfahren der eingeschaltete Kupplungsschalter das Hilfssammelschienensystem g mit dem anderen Hauptsammelschienensystem i verbindet. Es kann nun der Leistungsschalter des Abzweiges 3 ausgeschaltet werden, da de Versorgung des Abzweiges 3 nunmehr über das Sammelschienensywtem i gesichert ist. Der Schaltwagen des Abzweiges 3 wird ausgefahren, das Trennstück 7 in die Buchsen des Sammelschienensystems i gesteckt, -der Schaltwagen wieder eingefahren. Nach Wiedereinleger des Leistungsschalters des Schaltwagens 3 kann auch der Leistungsschalter des Kupplungswagensi 13 geöffnet und dann das Trennfstück io gezogen werden. Die Anlage ist nunmehr für einen neuen Umschaltvorgang .bereit.
  • Man könnte zunächst daran denken, das Hilf ssammelschienensytstem neben den Hauptsammelschienensystemen anzubringen. Eine derartige Anordnung wäre aber unübersichtlich. Man hätte zudem nicht die Möglichkeit, die normalen Schaltwagen, die bisher gebräuchl.ich sind, weiter zu benutzen.
  • Die in Abb. 2 dargestellte Schaltanlage läßt sich noch weiter dadurch vereinfachen, daß man nur ein einziges Verbindungsstück io vorsieht, das auf besonderen Schienen senkrecht zu seiner Schaltbewegungsrichtung verfahren werden kann, so daß es zur Verbindung sämtlicher Abzweige mit dem Hilfssammnelschienensystemg benutzt werden kann. Man hat dann,die Gewähr"daß an das HilfssammeIschienensystem gleichzeitig nur ein Abzweig geschaltet werden kann.
  • Eine weitere Erhöhung der Sicherheit läßt sich dadurch erzielen, daß man die Schaltbewegung der Verbindungsstücke io, 1i, 12. gegenüber dem Schaltzustand des Kupplungsschaltwagens 13 verriegelt. Besonders wertvoll wäre eine Verriegelung, die das Herausziehen der Verbindungsstücke nur bei ausgeschalteten Kupplungsschalter gestattet. Zweckmäßig .erscheint jedoch auch eine Verriegelung, die das Hineinschieben nur bei geöffnetem Kupplungsschalter oder ausgefahrenem Kupplungsschaltwagen zuläßt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Anordnung für elektrische Schaltanlagen mit ausfahrbaren gekapselten Schaltwagen zur Verbindung der Sammelschienen mit den Abzweigen, gekennzeichnet durch ein von -den Hauptsammelschienen räumlich getrennt angeordnetes Hilfssammelschienensyistem, an das die Verbraucher- und Erzeugerabzweige der Hauptsammelschienen über von :den Hauptschaltwagen räumlich getrennte, tierausziehbare Verbindungsstücke anschließbar sind und an das ein zur wahlweisen Kupplung mit den beiden Hauptsammelschienensystemenbestimmter Kupplungsschalter angeschlossen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die Schaltwagen für die Verbraucher- und Erzeugerabzweige in an sich bekannter Weise in einer Reihe angeordnet sind, während die Verbindungsstücke zur Verbindung der Abzweige mit dem Hilfssammelschienensystem in einer hierzu parallelen Reihe aufgestellt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Verbindungsstücke kleiner ist als,die Zahl der Abzweige und die Verbindungsstücke quer zu ihrer Schaltbewegungsrichtung fahrbar sind, so daß mit einem Verbindungsstück wahlweise mehrere Abzweige an das Hilfssammelschienensystem angeschlossen werden können.
  4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Verriegelung der Schaltbewegung der Verbindungsstücke, abhängig von dem Schaltzustand des Kupplungsschaltwagens, derart, daß die Verbindungsschaltstücke nur bei ausgeschaltetem Kupplungsschalter herausgezogen und ferner nur bei ausgeschaltetem oder ausgefahrenem Kupplungsschalter eingefahren werden können.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch z bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke durch eine Wand von dem Raum getrennt sind, in dem sich der übrige Teil der Schaltanlage befindet.
DES90082D 1929-02-20 1929-02-20 Anordnung fuer elektrische Schaltanlagen mit ausfahrbaren gekapselten Schaltwagen zur Verbindung der Sammelschienen mit den Abzweigen Expired DE500097C (de)

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