DE501362C - Drachen mit selbsttaetiger Einstellvorrichtung - Google Patents

Drachen mit selbsttaetiger Einstellvorrichtung

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DE501362C
DE501362C DEG76541D DEG0076541D DE501362C DE 501362 C DE501362 C DE 501362C DE G76541 D DEG76541 D DE G76541D DE G0076541 D DEG0076541 D DE G0076541D DE 501362 C DE501362 C DE 501362C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/06Kites

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Drachen, bei dem sich der Anstellwinkel der Tragflächen um ein durch die jeweilige Windstärke bedingtes Maß selbsttätig ändert, um entweder den vom Drachen ausgeübten Zug in gewissen Grenzen zu halten oder den Tragflächen die für die herrschende Windgeschwindigkeit vorteilhafteste Neigung zu geben. Man hat bisher zum gleichen Zwecke mit Hilfe elastischer Glieder und durch Einbauen von Seilzügen den Anstellwinkel des ganzen Drachens reguliert; auch hat man verstellbare Höhensteuer angebracht. Diese Vorrichtungen sind zu schwer und erfüllen ihre Aufgabe nicht in genügendem Maße. Namentlich Höhensteuer haben den Nachteil, daß durch sie die Stabilität des Fluges verlorengieihtj wenn sie in Wirksamkeit gebracht, das Hinterteil des Drachens aus dem zum selbsttätigen Steuern günstigsten Strömungsgebiet heben oder senken. Sie werden dadurch unerwünschterweise selbst zur Tragefläche und bringen das ganze Flächensystem zum Trudeln.
Diese Nachteile beseitigt der Erfindungsgegenstand in der Weise, daß die Neigung der hinteren Zelle unverändert bleibt und nur der Anstellwinkel der vorderen, eigentlichen Tragflächen verstellt wird. Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform und stellt den senkrechten Längsschnitt eines fliegend gedachten Drachens dar. Die zur tragenden Vorderzelle vereinigten Flächen a, a sind bei Punkt b am Haltedraht c befestigt.
Bei d ist mittels eines Gelenkes das Verbindungsgerüst e, e angebracht, welches mit der Hinterzelle f, f starr verbunden ist. Die Windströmung tr-ifit dieses Flächensystem in der durch ein Linienbündel angedeuteten Weise. Sie wird, nachdem sie an der Vorderzelle Hubkraft geleistet hat, nach unten abgelenkt und hält die Hinterzelle bis zu einem gewissen Grade nach unten gedrückt. Die Vorderzelle hingegen würde sich nahezu waagerecht einstellen und fast zuglos mit zu geringer Hubkraft im Winde schweben, wenn sie nicht von dem elastischen Glied g steiler gegen den Wind gezogen werden würde. Es ist ersichtlich, daß sich durch entsprechende Wahl des Widerstandes (oder der Zugkraft) des elastisehen Gliedes jede gewünschte selbsttätige Regulierung des Anstellwinkels der Vorderzelle erzielen läßt. Man kann beispielsweise dadurch den Drachenzug, der sonst annähernd im Quadrat mit der Windgeschwindigkeit, also viel zu schnell anwächst, so regeln, daß er dies nur bis zu einer gewissen Windgeschwindigkeit tut und bei größerer Windstärke konstant bleibt usw.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Drachen mit selbsttätiger Einstellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Drachen aus einer vorderen (α) und einer hinteren (f) Tragflächenzelle besteht, die um eine quer zur Flugrichtung liegende Achse (d) schwenkbar miteinander verbunden sind, wobei zur Regelung der Bewegung der Zellen gegeneinander zwischen diese ein elastisches Glied (g) eingeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG76541D Drachen mit selbsttaetiger Einstellvorrichtung Expired DE501362C (de)

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