DE501827C - Waerme- und schalldichter, nagelbarer Beton und Moertel - Google Patents
Waerme- und schalldichter, nagelbarer Beton und MoertelInfo
- Publication number
- DE501827C DE501827C DER78125D DER0078125D DE501827C DE 501827 C DE501827 C DE 501827C DE R78125 D DER78125 D DE R78125D DE R0078125 D DER0078125 D DE R0078125D DE 501827 C DE501827 C DE 501827C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- objects
- water
- glaze
- heat
- substances
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B41/00—After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
- C04B41/009—After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B28/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
- C04B28/02—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B41/00—After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
- C04B41/45—Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
- C04B41/50—Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
- C04B41/5076—Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials with masses bonded by inorganic cements
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B2111/00—Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
- C04B2111/30—Nailable or sawable materials
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B2111/00—Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
- C04B2111/52—Sound-insulating materials
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
- Y02W30/00—Technologies for solid waste management
- Y02W30/50—Reuse, recycling or recovery technologies
- Y02W30/91—Use of waste materials as fillers for mortars or concrete
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Aftertreatments Of Artificial And Natural Stones (AREA)
Description
- Wärme- und schalldichter, nagelbarer Beton und Mörtel Um Gegenstände auf kaltem Wege mit einer glasurartigen Schicht zu versehen, bedient man sich einer durch Anreiben von feinst gesiebtem Zement mit Wasser gewonnenen Flüssigkeit, welche zweckmäßig mittels durch Druckluft betriebener Zerstäuber auf die zu glasierenden Gegenstände aufgetragen wird. Die aufgetragene Schicht zeigt zunächst wie jede Flüssigkeit auf ihrer Oberfläche einen glatten glänzenden Spiegel, der jedoch, wenn nicht besondere Maßnahmen getroffen werden, !beim Erstarren und Abbinden des Zements wieder verschwindet und einem matten, stumpfen Aussehen Platz macht. Die Erfahrung hat gezeigt, daß Einflüsse, welche die kolloide Form,der Zementteilchen erhöhen oder längere Zeit aufrechterhalten, zu einer Dauererhaltung der Glanzschicht führen.
- Es kommen hierfür wesentlich zwei Wege in Betracht.
- Der eine besteht darin, daß man die eben, mit der Zementflüssigkeit überzogenen. Gegenstände in einer mit Feuchtigkeit stark übersättigten Atmosphäre längere Zeit lagern läßt, gegebenenfalls sogar unter Wasser setzt, hierdurch die Erstarrung und Abbindung des Zements verzögert und durch das Absinken der ungelösten festen Teilchen oberflächlich eine Gelschicht bildet, die porenlos glasurartig erstarrt.
- Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß dieses Verfahren unzuverlässig ist und aus bisher noch nicht völlig aufgeklärten Gründen in einem hohen Prozentsatz der Fälle versagt. Der zweite Weg besteht darin, daß man der Glasurflüssigkeit gewisse Stoffe zufügt, die die kolloidale Verteilung der Zementteilchen begünstigen. Es handelt sich hierbei wesentlich um seifenartige Körper, wie sie in der Bauindustrie zum Wasserdichtmachen von aus abbindefähigen Massen hergestellten Baustoffen dienen.
- Dieses zweite Verfahren hat vor dem ersteren den Vorzug, daß bei richtiger Auswahl und Mengenbemessung der fraglichen Stoffe die Glasur fast ausnahmslos erhalten bleibt und im wesentlichen den Erfordernissen der beteiligten Verkehrskreise entspricht.
- Es sind zwar noch weitere Verfahren bek.anntgewordien"die zur Erzielung .einer Kaltglasur mittels Zementflüssigkeit führen sollen, jedoch bisher keine praktische Bedeutung gewonnen haben.
- Die auf kaltem Wege erzeugten Glasuren zeichnen sich von in der Hitze durch Aufschmelzen von Glasflüssen erzeugten Keramiken durch geringere Sprödigkeit aus und besitzen keine Neigung zur Bildung von Haarrissen. Dagegen stehen sieden gebrannten Fabrikaten an Härte und Festigkeit nach. Versuche, durch Dampfbehandlung die Härte zu erhöhen, sind zu kostspielig und umständlich und verteuern deshalb die Gegenstände.
- Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung kaltglasierter Gegenstände, das in einfachster Weise Glasuren von einer bisher nicht erreichten Härte und Festigkeit liefert, so daß die glasierten Gegenstände auch in dieser Beziehung den in der Hitze erzeugten Keramiken nur wenig nachstehen.
- In völliger Abweichung von allen bisherigen Methoden wird dieses Ergebnis nicht durch den eigentlichen- Glasierakt oder die Nachbehandlung der frisch überzogenen Gegenstände erzielt, sondern durch die Art der Zusamm.ensetzung der für die Herstellung der zu glasierenden Gegenstände zu benutzenden Grundmasse. Diese setzt sich bekanntlich vornehmlich aus Füllkörpern, insbesondere Sand und einem abbindefähigen Stoffe, wie Zement, zusammen, die nach Art einer Betonmischung mit Wasser angerührt und alsdann in die Form gestampft wird.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß man an Stelle von Sand oder sonstigen massiven Körperchen ganz oder zum Teil hochporöse Stoffe verwendet, die schwammartig Wasser aufsaugen und längere Zeit festhalten. Solche Stoffe sind z. B. gebrannte poröse Tone, Bmssteingrus oder andere vulkanische Produkte von zellig-blasigem Gefüge, sowie auch deren künstliche Ersatzstoffe. Als besonders geeignet haben sich granulierte, in Wasser abgeschreckte Schlacken von einer Korngröße von etwa i bis 2 mm Durchmesser erwiesen. Es empfiehlt sich, mindestens 25 °/o der Füllkörper aus derartigen Stoffen zu wählen; der Rest kann aus anorganischen oder organischen Stoffen jeder Art bestehen, die mit abbindefähigen Massen zur Herstellüng von Baugebilden aller Art benutzt werden.
- Die großen Wassermengen, welche die Grundmasse infolge ihrer hohen Porosität aufnimmt und längere Zeit festhält und die die für die Abbindung und Erhärtung erforderliche Menge erheblich überschreiten, verzögern nicht nur die Abbindefähigkeit der Grundmasse selbst, sondern auch diejenige der aufgetragenen Glasur. Dieser praktisch nicht ins Gewicht fallende kleine Nachteil wird jedoch dadurch vollständig ausgeglichen, daß die Gegenstände ohne sonstige umständliche und zeitraubende .Maßnahmen das glänzende Aussehen zuverlässig beibehalten und eine Glasur ergeben, die an Härte, Festigkeit und Wasserundurchlässigkeit alle bisherigen bei gewöhnlicher Temperatur erzeugten bei weitem übertrifft. Die kostspielige Dampfhärtung wird dadurch vollkommen überflüssig. Die Zufuhr überschüssiger Feuchtigkeit zur Glasurschicht von innen, d. i. aus der Grundmasse selbst heraus, stellt das wesentliche Neue des Verfahrens dar und unterscheidet es damit von ,dem in der Einleitung besprochenen Verfahren, bei welchem künstlich eine mit Feuchtigkeit übersättigte Atmosphäre geschaffen werden muß. Die Zuverlässigkeit, Härte und Festigkeit stellen gegenüber dem älteren Verfahren weitere erhebliche Fortschritte dar. Die vollständig selbsttätig von innen heraus vor sich gehende Feuchthaltung der Glas,urschicht ist so erheblich und anhaltend, daß selbst im Winter in geheizten Räumen oder im Sommer bei heißem, trockenem Wetter jede künstliche Anfeuchtung der Atmosphäre, wie sie bei der Gewinnung von Zementwaren sonst ganz allgemein üblich ist, fortfallen kann.
- Ein weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß die erhaltenen Produkte infolge ihrer großen Porosität ein geringes spezifisches Gewicht besitzen, wodurch nicht nur Ersparnisse an Material, Versandkosten USW. entstehen, sondern auch für viele Zwecke die Belastung des Auflagers, z. B. der Dachkonstruktion bei Dachsteinen, herabgesetzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUGFI: Verfahren, um Gegenstände auf kaltem Wege mit einer glasurartigen Schicht zu versehen, bei welchem eine Feuchthaltung der im wesentlichen aus Zementmörtel bestehenden Glasurschicht bis zu .ihrer Abbindung stattfindet, dadurch gekennzeichnet, .da ß man für die in bekannter Weise aus Füllkörpern, abbindefähi.gen Stoffen und Wasser bestehende Masse für die Herstellung der zu glasierenden Gegenstände ,als Füllkörper ,ganz oder zum Teil hochporöse Stoffe, wie z. B. wassergranulierte Schlacken, verwendet, die schwammartig Wasser aufsaugen und längere Zeit festhalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER78125D DE501827C (de) | 1929-05-17 | 1929-05-17 | Waerme- und schalldichter, nagelbarer Beton und Moertel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER78125D DE501827C (de) | 1929-05-17 | 1929-05-17 | Waerme- und schalldichter, nagelbarer Beton und Moertel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE501827C true DE501827C (de) | 1930-07-04 |
Family
ID=7415719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER78125D Expired DE501827C (de) | 1929-05-17 | 1929-05-17 | Waerme- und schalldichter, nagelbarer Beton und Moertel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE501827C (de) |
-
1929
- 1929-05-17 DE DER78125D patent/DE501827C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE501842C (de) | Verfahren, um Gegenstaende auf kaltem Wege mit einer glasurartigen Schicht zu versehen | |
| Beas | Traditional architectural renders on earthen surfaces | |
| AT138639B (de) | Verfahren zur Herstellung von verzierten, gegen Hitze und chemische Einflüsse widerstandsfähigen Wandverkleidungen, Bedachungsplatten u. dgl. | |
| DE846523C (de) | Verfahren zur Erniedrigung der Viskositaet von waesserigen Braunkohlenfilteraschen- oder Zementsuspensionen | |
| CH675874A5 (de) | ||
| DE182283C (de) | ||
| DE849071C (de) | Verfahren zur Herstellung von in Formen gepressten Teilen aus gemahlenem Gestein | |
| SU7213A1 (ru) | Способ получени глазурообразных покрытий холодным путем | |
| DE406446C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Kunststeinmasse | |
| DE102019135652A1 (de) | Verfahren zur Begrünung einer Fläche und moosbewachsene Fläche | |
| DE26692C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Ueberzugsmasse für Fufsböden, Tischplatten und Wandbekleidung | |
| DE635559C (de) | Verfahren zur Herstellung poriger Leichtsteinmassen | |
| DE625892C (de) | Kunstmarmor | |
| DE644620C (de) | Verfahren zur Herstellung von poroesem Baumaterial | |
| DE861154C (de) | Verfahren zur Herstellung formbarer Massen | |
| DE273612C (de) | Verfahren zur Herstellung künstlicher Lithographiesteine durch Zusammenpressen eines Gemisches von Zement und anderen Stoffen in einer Form und durch Einwirkung von Wasser auf das Gemisch | |
| DE390433C (de) | Herstellung einer Masse fuer Steinholz | |
| DE144505C (de) | ||
| DE199280C (de) | ||
| DE390264C (de) | Faerbmittel zum Schiefergraueinfaerben von Kunststeinfabrikaten | |
| DE542659C (de) | Verfahren zur Herstellung von hydratisiertem Kalk fuer Bauzwecke | |
| US1705074A (en) | Wall-texture composition | |
| AT82232B (de) | Verfahren zur Herstellung künstlicher Lithographiesteine. | |
| CN105503137A (zh) | 一种仿树桩两用花盆、凳子及其制备方法 | |
| DE809537C (de) | Verfahren zur Herstellung glasierter Platten |