DE504862C - Verfahren zur UEberfuehrung von Acetylen in Acetaldehyd mit Hilfe von Katalysatoren - Google Patents

Verfahren zur UEberfuehrung von Acetylen in Acetaldehyd mit Hilfe von Katalysatoren

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DE504862C
DE504862C DEC25114D DEC0025114D DE504862C DE 504862 C DE504862 C DE 504862C DE C25114 D DEC25114 D DE C25114D DE C0025114 D DEC0025114 D DE C0025114D DE 504862 C DE504862 C DE 504862C
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DE
Germany
Prior art keywords
acetylene
catalysts
acetaldehyde
compounds
aid
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Expired
Application number
DEC25114D
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English (en)
Inventor
Dr Bernhard C Stuer
Dr Walter Grob
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Überführung von Acetylen in Acetaldehyd mit Hilfe von Katalysatoren
    Durch Patent 365 285 ist ein Verfahren
    zur Darstellung von Acetaldehyd aus Acetclen
    nti'I Wasserflampf geschützt, bei dein als Ka-
    ta.lysatoren oxvdisclie Eisenvcrl>indungeri oder
    solche Verbindungen des Eisens, die während
    dur R(-alction oX`d1S'Clie Formen zu bilden
    1-crmc@gen, verwandt «-erden.
    Es wur#le nun gefunden, da13 besonders ge-
    ei;;nete Katalysatoren für dieses -Verfahren
    -'erbindungen des Eisens, z. B. mit Chrom-
    oder Kieselsäure sind.
    D_@rartige [-#-isenverbindungc#n zeigen gegen-
    über den im Patent 365 285 erwüliiiten den
    Vorteil, daß mit ihm weit weniger konclen-
    sierte, insbesondere harzige und teerige Pro-
    ,lukte gelül#let werden. Diese Erscheinung ist
    wahrscheinlich auf die Fähigkeit der venann-
    trn F-isenverllindungen, unter dem reduzie-
    renden Einfluß des Acetylens Sauerstoff ab-
    zugeben oder unter Allgabe von Sauerstoff
    zu zerfallen, zurückzuführen.
    Ferner hat sich herausgestellt, daß man an
    Stelle von Eisenverbindungen auch zahlreiche
    Metallverbindungen solcher Art, besonders
    Verbindungen der Schwermetalle oder der
    Metalle der seltenen Erden, z. B. Oxyde und
    Hvdroxv((le von Kupfer, Mangan, Cero, Va-
    r3adin, Zirkon, Titan, Chrom, verwenden
    kann, deren sauerstoffhaltige Formen durch
    =@cet vlen reduzierbar sind.
    Bei diesen 'Metallverbindungen beruht die
    katalytische Wirkung offenbar auf der er-
    wähnten chemischen Aktivität --egeiiüber dein
    ACetvIen ini Gegensatz zu vielen chemisch
    indifferenten Stoffen, wie gelirarinter Ton,
    Bimsstein, Kieselsäure usw.. die lediglich ge-
    gebenenfalls durch ihre Oberfläche wirken
    hdnnten und die nicht geeignet gefunden wur-
    rlen, die Reaktion in ausreichen,lem Maße
    günstig zu beeinflussen.
    -Man kann auch verschiedene 'Metalle der
    angegebenen Art enthaltende -Terbindtingen
    oder verschiedene wirksame 1Metallverhinchin-
    gen enthaltende Gemische, z. B. solche, wie
    sie in verschiedenen Erzen vorkommen, niit
    Erfolg benutzen.
    Natürlich braucht man nicht unmittelbar
    die Metallverbindungen, welche die kataly-
    tische Wirkung' im Sinne der Erfindung aus-
    üben, anzuwenlen, sondern man kann auch
    v011 den 'Metallen salbst oder solchen ihrer
    Verbin@Mungen ausgehen, welche die ge-
    wünschten M-,-,atalysatoren unter den in Be-
    tracht kommendzn Bedingungen liefern. So
    kann man z. B. in Fällen, in welchen man mit
    getvissen Metalloxyden arbeiten will, von den
    entsprechenden Hvdi-oxvclen oder von anderen
    "eeigneten Verbindungen ausgehen. wenn
    diese leichter ztigiinglicli sind oller andere
    guteicnschaftcn, z. B. liervorr«-cncle Po-
    rosität o. dgl. besitzen, oder bei der überführung in Oxv:le diesen verleihen. Auch können die zur Verwendung gelangenden Katalysatoren durch geeignete Vorbehandlung, z. B. durch abwechselnde Oxydation und Reduktion in wirksame Formen übergeführt werden. llan erhält den Katalysator dann in sehr poröser Form, so daß er einmal als spezifischer Katalysator im Sinne der Erfindung und außerdem als Oberflächenkatalysator wirkt. Beispiel: r. Kobaltcarbonat wird aus der Lösung seines Nitrates mit Kaliumcarbonat auf in der Lösung suspendierte Fu.llererde niedergeschlagen; der Niederschlag wird ausgewaschen und schwach getrocknet. In die Kontaktröhre eingefüllt, wird die Masse unter Überleiten feuchter Luft bis 300° erhitzt, bis keine Kohlensäure mehr entweicht; dann wird bei 350 bis 38o° Acetylen darüber geleitet, das mittels Hindurchleitens durch erhitztes Wasser mit Wasserdampf beladen ist; die austretenden Gase werden durch Kühlung verdichtet, und nicht kondensiertes Acetaldehyd wird durch Waschen mit Wasser gewonnen. Bei einmaligem überleiten wurden 16 °/o des Acetylens in Acetaldehyd umgehandelt.
  • 2. Nickelhydroxyd wird durch Fällen mit Ammoniak auf in der Lösung seines Nitrates suspendierten Ton niedergeschlagen; der Niederschlag wird gut ausgewaschen, in die Kontaktröhre eingefüllt, und bei 35o° wird Acetylen darübergeleitet, das mittels 11.indurclfleitens durch siedendes Wasser mit Wasserdampf beladen ist. Größer als bei den anderen Kontakten ist bei den. nickelhaltigen die Neigung zur Bildung von Isahlenwasserstoffen aus dem Acetylen, und diese tritt bei t>>i"eniigender Verdünnung des Acetylens mit s'assrrdarnpf als Hauptreaktion hervor.
  • 3. Kupferhydroxyd wird durch Fällen mit Ätzkali auf in der Lösung seines Nitrates stnspendiertesNatriurnaluminoliy drosilikatriiedergeschlagen und nach Auswaschen und Trocknen in die Kontaktröhre eingefüllt und dann das Gemenge von Acetylen und Wasserdarnpf darüber geleitet.
  • d. Cerhydroxyd wird aus der Lösung seines @'V itrate s mit Anrrnoniak auf Kieselgur gefällt, ausgewaschen und getrocknet. Nach Einfüllen in die Kontaktröhre wird Acetylen darüber geleitet, dem zuvor Wasserdampf eingemengt wird.
  • Die Reaktionstemperatur wird im allgemeinen zwischen 300° und 6oo° liegen, doch können auch hierüber hinaus noch erhebliche Mengen Acetaldehyd und andere Kondensations- und Oxydationsprodukte auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Überführung vorn Acetylen in Acetaldehyd durch Überleiten von Acetylen mit Wasserdampf bei erhöhter Temperatur, bei gewöhnlichem oder erhöhtem Druck über Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysatoren Verbindungen des Eisens, aber unter Ausschluß der in dem Patent 365 285 genannten, z. B. mit Chromsäure, Wolframsäure oder Kieselsä ure, oder solche andere Metallverbindungen als Eisenverbindungen, insbesondere der Schwermetalle oder der Metalle der seltenen Erden verwendet werden, deren sauerstoffhaltige Formen durch Acetylen reduzierbar sind.
DEC25114D 1914-06-25 1914-06-25 Verfahren zur UEberfuehrung von Acetylen in Acetaldehyd mit Hilfe von Katalysatoren Expired DE504862C (de)

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