DE506385C - Vorrichtung zur Erzeugung von Ornamentglas durch Ausheben eines ununterbrochenen Glasbandes aus der Schmelze - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Ornamentglas durch Ausheben eines ununterbrochenen Glasbandes aus der SchmelzeInfo
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- DE506385C DE506385C DEM103725D DEM0103725D DE506385C DE 506385 C DE506385 C DE 506385C DE M103725 D DEM103725 D DE M103725D DE M0103725 D DEM0103725 D DE M0103725D DE 506385 C DE506385 C DE 506385C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B15/00—Drawing glass upwardly from the melt
- C03B15/18—Means for laying-down and conveying combined with the drawing of glass sheets, tubes or rods
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Description
- Vorrichtung zur Erzeugung von Ornamentglas durch Ausheben eines ununterbrochenen Glasbandes aus der Schmelze Zur Herstellung von Mustern auf dem noch weichen, aus dem Glasschmelzofen mechanisch gezogenem Glasband benutzt man mit Muster versehene, an das Glasband anpreßbare Walzenpaare, welche unmittelbar über der Ziehdüse angeordnet sind. Die Kühlung der Musterwalzen erfolgt direkt entweder durch gasförtnige Mittel oder auch flüssige Stoffe, welche durch eine gelochte, hohle Walzenachse den Musterwalzen zugeführt und abgeleitet werden.
- Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß einmal die Kühlung mit Gasen zu schwach ist. Direkte Kühlung a-her durch Flüssigkeiten, wie Wasser, ist für das heiße Glasband selbst bei Anwendung kochenden Wassers noch zu stark, so daß gefährliche Spannungen im Glas entstehen. Weiter wird bei direkter Kühlung der Musterwalzen durch Wasser die Innenwand der Kühlwalze mit Krusten belegt, der Wärmedurchgang und die Reinigung erschwert, so daß ein größerer Vorrat der teueren Musterwalzen erforderlich ist, falls Ersatz da sein soll. Bei Musterwalzen mit Anpressung mußten die Kühlmittelzuleitungen biegsam angeordnet «-erden.
- Diese Übelstände «erden durch die vorliegende Erfindung behoben, sie besteht darin, daß die kühlenden, gemusterten Walzen zum Zwecke indirekter Walzenkühlung mit bis nahe an den Walzenmantel heranreichenden Einsatzzylindern vergehen sind. Zur Kühlung der Walzen leitet man das Kühlmittel durch eine hohle gekröpfte Welle, mit welcher die gemusterte Walze schwingend durch bekannte Mittcl an das Glasband angedrückt wird.
- Die durchgehenden rohrartigen und innerhalb der Walzen teilweise siebartig gelochten Achsen tragen einen bis nahe an den Walzenmantel reichenden Blechzylinder, der von dem Kühlmittel durchströmt wird und hierdurch den Walzenmantel rnittell)ar durch Strahlung ausgiebig kühlt. Die Walzen werden, falls beide Walzen gemustert sind, miteinander durch Zabtirä-der verbunden.
- Der Innenkühlung durch Strahlung entspricht sinngemäß eine ausgiebige Außenkühlung durch sichelförmige, etwa den halben Walzenumfang von außen der ganzen Länge nach umschließende hohle Kühlkörper, welche von dem Kühlmittel in gleicher Weise durchströmt werden.
- Die Mäntel der Musterwalzen werden wie üblich von Tragscheiben getragen und können von dem Durchtrittsrohr des Kühlmittels mittels Stopfbüchsen durchsetzt und allenfalls mit Kugel- oder Rollenlagern ausgestattet sein.
- Die Zeichnung zeigt in Abb. i eine beispielsweise Anordnung der Einrichtung gemäß der Erfindung unter Ver- Wendung einer Glasziehmaschine, doch gestattet die Einrichtung unter Verstärkung des Anpreßdruckes auch die unmittelbare Verwendung der Musterwalzen zum Ausziehen des Glasbandes.
- Abb.2 ist ein Längsschnitt der Musterwalze mit ihrer Lagerung, b der sogenannte Zwiebelansatz, c das Glasband, das oben durch die Walzen d der Ziehmaschine mitgenommen wird, e und e1 bilden das Walzenpaar zum Einpressen des Musters, woj-ei die gemusterte Walzei., zweckmäßig auch die glatte Walze an einem gekröpften Kühlrohr f gelagert ist, derart, daß das Durchtrittsrohr des Kühlmittels von Schwenkarmen getragen wird, die selbst der Zu- und Ableitung des Kühlmittels dienen. g sind die Schraubverschlüsse oder Stopfbüchsen zum Anschluß an die Tragscheiben h., welche Rollenlager für die Walzenmäntel i. besitzen können. k ist ein eingesetzter Kühlzylinder. nr. ist eines der im Eingriff stehenden Stirnräder zum Antrieb der Walzenmäntel. In dem Ausführungsbeispiel ist einer der Mantelkränze als Zahnkranz ausgebildet.
- Abb.3 zeigt die Anordnung der Außenkühlung durch einen halbzylindrischen, die Walzen seitlich umgebenden Kühlmantel L mit Anschlüssen an die Kühlleitung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Ornarnentglas durch Ausheben eines ununterbrochenen Glasbandes aus der Schmelze und Anpressen eines mit 1Justern versehenen gekühlten, unmittelbar Üi:er d,-r "Ziehdüse angeordneten Walzenpaares mit hohler, gelochter Achse an (las noch weiche Glasband, gekennzeichnet durch bis nahe an den Walzenmantel heranreichende Einsatzzylinder in den Kühlwalzn mit hohler gekröpfter Welle, deren Schenkel als Schwingarm und als Zuleitung (1e, Kühlmittels ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM103725D DE506385C (de) | 1928-03-03 | 1928-03-03 | Vorrichtung zur Erzeugung von Ornamentglas durch Ausheben eines ununterbrochenen Glasbandes aus der Schmelze |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEM103725D DE506385C (de) | 1928-03-03 | 1928-03-03 | Vorrichtung zur Erzeugung von Ornamentglas durch Ausheben eines ununterbrochenen Glasbandes aus der Schmelze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506385C true DE506385C (de) | 1930-09-03 |
Family
ID=7325218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM103725D Expired DE506385C (de) | 1928-03-03 | 1928-03-03 | Vorrichtung zur Erzeugung von Ornamentglas durch Ausheben eines ununterbrochenen Glasbandes aus der Schmelze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506385C (de) |
-
1928
- 1928-03-03 DE DEM103725D patent/DE506385C/de not_active Expired
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