DE507209C - Ein vorzugsweise als Empfaenger fuer elektrische UEbertragungsanlagen verwendbarer Apparat von motoraehnlicher Bauart - Google Patents
Ein vorzugsweise als Empfaenger fuer elektrische UEbertragungsanlagen verwendbarer Apparat von motoraehnlicher BauartInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
In Fernübertragungsanlagen verwendet man
vielfach als Geber oder als Empfänger oder für beide Zwecke elektromagnetische Maschinen
von motorähnlicher Bauart, bei denen ein mit Wicklung versehener Magnetanker in einem elektromagnetischen Felde drehbar angeordnet
ist und sich bei Empfängern entsprechend der dem Anker zugeführten Spannung in eine bestimmte Lage in dem Magnetic
felde einstellt. Um bei derartigen Maschinen einen möglichst guten magnetischen Schluß
zu erhalten, wird im allgemeinen der Anker und zuweilen auch der Ständer mit Nuten
versehen, in die die Wicklungen eingelegt werden. Diese Nuten bringen indessen den
Nachteil mit sich, daß eine ausgesprochene Rastenwirkung eintritt, derart, daß die zwischen
den Nuten befindlichen Stege aus magnetischem Material bestrebt sind, sich in die
ao Richtung des stärksten magnetischen Flusses einzustellen.
Zur Vermeidung dieser Rastenwirkung ist es bereits vorgeschlagen, der dem Anker zugekehrten
Fläche der Polschuhe eine von der Kreiszylinderfläche abweichende Form zu geben.
Hierdurch wird indessen die Rastenwirkung keineswegs vollständig beseitigt. Außerdem
wird der magnetische Widerstand zwischen den Polschuhen und dem Anker infolge Vergrößerung der Luftstrecke erheblich erhöht.
Man kann zwar die Rastenwirkung dadurch völlig vermeiden, daß die AVicklungsnuten im
Anker und gegebenenfalls auch diejenigen im Ständer schräg gestellt werden. Auch können
für zweipolige Maschinen die benachbarten Flächen der beiden Polschuhe abgeschrägt
werden. Wird die Schrägstellung sowohl im Anker als auch im Ständer angewendet, so
muß sie an beiden Teilen im gegenläufigen Sinn erfolgen. Außerdem ist stets die Bedingung
zu beachten, daß durch die Schrägstellung mindestens der Weg zwischen zwei benachbarten
Ankernuten vollständig überbrückt wird, damit keine Schwankungen des elektromagnetischen Feldes beim Drehen des
Ankers eintreten.
Außer der Schrägstellung der Wicklungsnuten im Anker oder im Ständer oder in beiden
Teilen ist es im Elektromotorenbau auch bekannt, den Anker durch Schichten aus leicht schmelzendem, nichtmagnetischem Material,
vorzugsweise Zinn, zu unterteilen. Durch beide Merkmale wird bezweckt, der EMK einen möglichst sinusförmigen Verlauf
zu geben und außerdem eine Steigerung des Wirkungsgrades zu erzielen.
Die Erfindung besteht in der gleichzeitigen Anwendung dieser beiden Merkmale für einen
neuen Zweck, nämlich für einen Apparat, vor- So zugsweise einen Empfänger, für elektrische
Fernübertragungsanlagen. Bei derartigen Apparaten, für die bekanntlich ganz andere
Gesichtspunkte maßgeblich sind wie für Elektromotoren, wird durch die neuen Merkmale
eine überraschend große Steigerung der Ein-
Stellgenauigkeit gegenüber der sonst bei derartigen Systemen üblichen Bauart erzielt. Bei
Wechselstromübertragungsanlagen empfiehlt es sich, als nichtmagnetisches Material für
die Unterteilung des Ankers bei dem neuen Apparat Kupfer zu verwenden.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
to Abb. ι zeigt eine neue zweipolige Maschine in Richtung der Drehachse gesehen, während
in Abb. 2 die Polschuhe und in Abb. 3 der Anker ohne Wicklung in perspektivischer Ansicht
dargestellt sind.
In dem zwischen den Polschuhen at und a2
verlaufenden magnetischen Kraftlinienfeld ist ein Anker b um eine Achse c drehbar angeordnet.
Die Berührungsflächen der beiden Polschuhe ax und a2 sind abgeschrägt (Abb.2).
Der Anker b besteht aus einzelnen Schichten d aus magnetischem Material, die mit Schichten
e aus nichtmagnetischem Material abwechseln. Die Schichten d und e sind senkrecht
zur Drehachse des Ankers angeordnet. Die Wicklungsnuten f zur Aufnahme der Ankerwicklung
sind schräg zur Drechachse c des Ankers gestellt.
Die Unterteilung des Ankers durch große magnetische Widerstände senkrecht zur Ankerachse
bezweckt, die durch die Schrägstellung der Ankernuten hervorgerufene starke Streuung zu beseitigen oder wenigstens erheblich
zu vermindern. Durch diese unmagnetischen Zwischenlagen wird namentlich vermieden,
daß der Kraftfluß, ohne die Ankerwicklung zu schneiden, von einem Polschuh zum anderen übergeht.
Die neue Maschine ist sowohl für Gleichstrom als auch für Wechselstromanlagen verwendbar.
Claims (2)
1. Ein vorzugsweise als Empfänger für elektrische Übertragungsanlagen verwendbarer
Apparat von motorähnlicher Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden magnetischen Teile (Anker
und Ständer) durch senkrecht zur Drehachse verlaufende Schichten von hohem magnetischen Widerstand unterteilt
ist und daß außerdem die Wicklungsnuten in einem oder in den beiden magnetischen
Teilen schräg gestellt sind.
2. Apparat nach Anspruch r für Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schichten von hohem magnetischen Widerstand aus Kupfer hergestellt sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66512D DE507209C (de) | 1926-02-13 | 1926-02-13 | Ein vorzugsweise als Empfaenger fuer elektrische UEbertragungsanlagen verwendbarer Apparat von motoraehnlicher Bauart |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66512D DE507209C (de) | 1926-02-13 | 1926-02-13 | Ein vorzugsweise als Empfaenger fuer elektrische UEbertragungsanlagen verwendbarer Apparat von motoraehnlicher Bauart |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE507209C true DE507209C (de) | 1930-09-13 |
Family
ID=7133952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG66512D Expired DE507209C (de) | 1926-02-13 | 1926-02-13 | Ein vorzugsweise als Empfaenger fuer elektrische UEbertragungsanlagen verwendbarer Apparat von motoraehnlicher Bauart |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE507209C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024127774A1 (de) * | 2024-09-25 | 2026-03-26 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen eines Statorblechpaketes mit gegenläufiger Schrägung |
-
1926
- 1926-02-13 DE DEG66512D patent/DE507209C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024127774A1 (de) * | 2024-09-25 | 2026-03-26 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen eines Statorblechpaketes mit gegenläufiger Schrägung |
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