DE50942C - Gemeinschaftlicher Thürschliefser für Eisenbahnwagen - Google Patents

Gemeinschaftlicher Thürschliefser für Eisenbahnwagen

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DE50942C
DE50942C DENDAT50942D DE50942DA DE50942C DE 50942 C DE50942 C DE 50942C DE NDAT50942 D DENDAT50942 D DE NDAT50942D DE 50942D A DE50942D A DE 50942DA DE 50942 C DE50942 C DE 50942C
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DE
Germany
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doors
rope
main rope
railway wagons
joint door
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Expired
Application number
DENDAT50942D
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English (en)
Original Assignee
R. N. MONTGOMERY in Melbourne, Nr. 1 Salisbury Buildings Bourke Street, West
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE50942C publication Critical patent/DE50942C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/46Locking several wings simultaneously
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
/fr, '&$Γ KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Um alle Thüren eines Zuges unter die Aufsicht eines Schaffners zu bringen, so dafs derselbe z. B. durch Handhabung eines Handrades oder Hebels von seinem Platze aus entweder ein Zumachen und Zuhalten oder auch ein Loslassen aller Thüren des Zuges bewirken kann, während es den Reisenden unmöglich ist, ohne Einwilligung des Schaffners die Thüren zu öffnen, ist ein Hauptseil, eine Hauptstange oder Kette längs des ganzen Zuges angeordnet, und kürzere Zweigseile oder Ketten stellen die Verbindung mit jeder Thür her.
Das Ende des Seiles A, Fig. 1, ist um eine in des Schaffners Wagenabtheilung angebrachte Trommel B gewickelt, welche durch das Handrad J und Hülfsgetriebe gedreht werden kann. Von da läuft das Seil über Rollen C C längs •des Daches des ersten Wagens und geht dann abwärts unter einer an der Verbindung der zwei Paar Gelenke E E angebrachten Rolle D her. Diese Gelenke erhalten dem Seil die Spannung bezw. nehmen den schlaffen Theil des Seiles auf, welcher sich sonst bilden würde, sobald die Buffer zusammengeprefst werden, d. h. sobald die Wagen näher an einander rücken, wie dies z. B. beim Bremsen geschieht.
An dem anderen Ende des Zuges ist das Seil A entweder mif einem Gegengewicht versehen oder an einer Feder befestigt, welche das erwähnte Seil immer in eine solche Lage zu ziehen strebt, dafs die Verbindungsseile a a, Fig. ι und 3, die Thüren öffnen lassen.
Diese Verbindungsseile gehen in Höhlungen hinein, welche sich in dem oberen Theil der Thüren befinden, und sind an ihren Enden mit Gewichten H versehen, die in den Höhlungen auf- und niedergleiten können. In den Fig. 6 bis 8 ist diese Anordnung in gröfserem Mafsstabe dargestellt.
Der Zweck dieser Gewichte ist, die Zweigseile α α straff zu halten und denselben einen Widerstand an den Decken der Höhlungen H zu bieten. Sie können hinsichtlich ihres Gewichtes durch eine Feder ersetzt oder auch, besonders wenn kleine Ketten α α angewendet werden, ganz weggelassen und durch das Eigengewicht der Kette ersetzt werden, in welchen Fällen die Zweigseile mit je einem beliebigen Querstück versehen werden müssen, um den Widerstand .an den Decken der Höhlungen zu erhalten bezw. um ihr Herausziehen aus den Höhlungen zu verhüten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wird das Seil A straffgezogen und werden dadurch die Verbindungsseile α in die Stellung Fig. 6 gebracht, so werden die Thüren in ihrer geschlossenen Stellung'· durch die Gewichte H gehalten^ welche sich in ihrer höchsten Stellung befinden und gegen die oberen Decken der Höhlungen anliegen.
Zum Loslassen der Thüren wird das Seil A freigegeben. Das kurze Verbindungsseil α gestattet dem Gewicht H, auf den Boden ihrer Höhlungen zu fallen, wie Fig. 7 darstellt, wonach die Thüren geöffnet werden können, wie in Fig. 8 dargestellt. Wird das Seil A jetzt wieder angezogen, so werden die Thüren vermittels der horizontalen Zweigseile α und der gegen die oberen Decken der Höhlungen anliegenden Gewichte H geschlossen.

Claims (1)

  1. Das Seil A kann, falls gewünscht, auch unterhalb der Wagen, anstatt das Dach entlang gezogen werden; auch kann es in irgend (einer passenden Weise mit dem unteren, anstatt mit dem oberen Theil der Thüren verbunden werden.
    Pa τ ε nt-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Zumachen, Zuhalten und Loslassen von Eisehbahnwagenthüren, bestehend aus einem längs des Zuges angeordneten Hauptseil (A) oder einer gleichwerthigen Einrichtung mit einer Anzahl von diesem Hauptseil zu den einzelnen Thüren gehenden, an denselben im angezogenen Zustande einen Widerstand findenden Zweigseilen (a a), so dafs die offen stehenden Thüren mittelst Anziehens der Zweigseile durch das Hauptseil zugemacht und zugehalten werden können und erst nach Loslassen des Hauptseils und Schlaffwerden der Zweigseile das Öeffnen der Thüren stattfinden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50942D Gemeinschaftlicher Thürschliefser für Eisenbahnwagen Expired DE50942C (de)

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DE50942C true DE50942C (de) 1900-01-01

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