DE513143C - Einrichtung an Gaskochern zum Absperren des Gasstromes beim UEberlaufen der Kochfluessigkeit - Google Patents
Einrichtung an Gaskochern zum Absperren des Gasstromes beim UEberlaufen der KochfluessigkeitInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/12—Arrangement or mounting of control or safety devices
- F24C3/126—Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Gaskochern zum Absperren des Gasstromes
beim Überlaufen der Kochflüssigkeit, die in einer Rinne aufgefangen, durch ein Rohr ο. dgl.
abgeleitet und einem durch die Flüssigkeit löslichen oder erweichbaren Sicherungsmittel,
ζ. B. ungeleimtem Papier, zugeführt wird, das sie erweicht, wodurch mittelbar eine teilweise
oder völlige selbsttätige Schließung des entgegen einer Federwirkung offengehaltenen
Gashahnes verursacht wird.
Die Erfindung besteht nun darin, daß das Sicherungsmittel aus einer Pappscheibe gebildet
ist, auf der ein Sperrstift ruht, der bei
ig trockenem Zustande der Pappscheibe die Gashahnschließeinrichtung
in offener Stellung erhält. Diese Einrichtung besteht aus einer in einem besonderen Rohre geführten und zwecks
Öffnens des Hahnes mittels einer Handhabe
ao zurückziehbaren, federbelasteten Spindel, die mit einer Ringnut versehen ist, in die der auf
der Pappscheibe ruhende Sperrstift mit einem Kugelkopf eingreift. Die verlängerte und durch
•eine Stopfbuchse im Ventilgehäuse abgedichtete Spindel kann auch am Ende zu einer
Ventilkugel ausgebildet sein. Ein weiteres Erfmdungsmerkmal besteht darin, daß die
Ventilspindel innerhalb des am Kocher angeordneten Gasverteilerrohres gelagert ist. Schließlieh
ist die Pappscheibe mittels einer Verschraubung an ein nach unten zu erweitertes,
mit Ausschnitten zum Durchfluß der Kochflüssigkeit versehenes Rohr festgeschraubt, und
die Verschraubung ist nach oben hin zum Auffangen der übergekochten Flüssigkeit zu
einem Trichter ausgebildet.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι einen teilweisen Längsschnitt durch den Gaskocher und durch die Verschließvorrichtung
nach Linie I-I der Abb. 4,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Verschließvorrichtung,
Abb. 3 die ausgelöste Sperrvorrichtung,
Abb. 4 eine teilweise Aufsicht auf den Kocher bei fortgenommenen Einlegeplatten,
Abb. 5 einen Schnitt durch ein selbsttätiges Abschlußventil,
Abb. 6 einen teilweisen Längsschnitt durch einen Kocher gemäß Abb. 1 mit der im Gaszuleitungsrohr
untergebrachten Gasverschließvorrichtung,
Abb. 7 einen Längsschnitt durch das Gaszuleitungsrohr mit der Verschließvorrichtung
und
Abb. 8 eine Aufsicht auf den ganzen Gaskocher.
Um den Brennerkopf 1 herum, und zwar unterhalb desselben, wird eine besondere Sammelrinne
2 für überkochende Speisen angeordnet. Sie ist halbkreisförmig und zweckmäßig aus Blech gestanzt und mit den Enden 3
um das Mischrohr 4 zur Befestigung herum-
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gebogen. Ist eine Einlegeplatte 5 vorhanden, so versieht man diese mit einzelnen Löchern 6,
durch welche die übergekochte Speise in die Rinne 2 gelangt. Die leichte Auseinandernehmbarkeit
und die Reinigungsmöglichkeit der Einzelteile des Kochers ist also durch den Einbau der Sammelrinne 2 nicht behindert.
Von dieser zweigt ein geneigtes Rohr 7 ab und leitet die Flüssigkeit nach der Sperrvorrichto
tung.
Zur Erleichterung des Einbaues in vorhandene Gaskocher ist die Sperr- und Verschlußvorrichtung
bei der Ausführungsform nach den Abb. ι bis 4 in einem besonderen Rohre 8
1S untergebracht, während sie bei der Ausführungsform nach den Abb. 5 bis 7 innerhalb
des üblichen Gaszuleitungsrohres angeordnet ist. Bei der ersten Ausführungsform ist ein
Führungsrohr 8 mittels der Schellen 11 neben dem Gasleitungsrohr 10 befestigt. In dem
Rohre 8 ist eine Spindel 12 längsverschiebbar und in den Endverschraubungen 13 geführt.
Am rechten Ende ist die Spindel 12 zu einem Mitnehmer 14 hochgebogen, der in den Schlitz 15
eines Abschlußhahngriffes 16 eingreift. Am linken Ende hat die Spindel einen Knopf 17
zur Handhabung. Sie läßt sich nur entgegen dem Druck einer Feder 18 herausziehen, wobei
der Hahn 16 geöffnet wird. In dieser geöffneten Stellung wird die Spindel 12 durch einen Sperrstift
19 gehalten, der mittels eines Kugelkopfes in eine Ringnut 20 der Spindel 12 eingreift,
wie dies aus der Abb. 2 ersichtlich ist. Der Sperrstift 19 ist in einem kurzen Rohre 21
geführt, das, nach abwärts gerichtet, etwa in der Mitte an das Führungsrohr 8 anschließt.
In der gesperrten Lage wird der Stift 19 durch • eine Pappscheibe 22 gehalten. Diese ist mittels
einer Verschraubung 23 an ein nach unten zu erweitertes Rohr 24 angeschraubt. Es ist vorteilhaft,
den Stift 19 nicht mit seinem vollen Querschnitt an der Pappscheibe 22 anliegen
zu lassen, sondern nur mit einem verjüngten Stift 25, damit dieser die von der übergekochten
Flüssigkeit aufweichende Pappscheibe möglichst bald durchdringt, worauf die Feder 18 sofort
den selbsttätigen Verschluß des Hahnes 16 herbeiführt. Die Verschraubung 24 hat einen
nach oben offenen trichterförmigen Ansatz 26, in den das Rohr 7 die übergekochte Flüssigkeit
hineinleitet. Die kegelige Übergangsfläche des Rohres 21 zum Rohrstüek 24 ist mit einigen
Fenstern 27 versehen, durch welche die Flüssigkeit auf die Pappscheibe 22 gelangt. In der
Abb. 3 ist gezeigt, wie der Sperrstift die aufgeweichte Pappscheibe 22 durchdrungen hat,
so daß sich die Verschlußspmdel 12 nach rechts bewegen konnte.
Will man von der mitunter schweren Drehbarkeit des Hahnes 16 unabhängig sein, so
kann statt dessen auch ein Ventil 28 den Gasabschluß im Falle des Überkochens bewirken.
Dieses Ventil liegt genau in der Achse der Spindel 12, die am Ende mit einer Ventilkugel
29 versehen ist. Das Gas gelangt beim Kochen in diesem Falle mittels eines Kniestückes
30 in das am Kocher vorhandene Verteilungsrohr 10. Das Ventilrohr 28 muß natürlich
durch eine Stopfbuchse 31 o. dgl·, gasdicht
abgeschlossen werden.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 6 bis 8 liegt, wie obenerwähnt, die Spindel 12
in dem üblichen Gasverteilungsrohr 9 des Kochers. Die Spindel 12 hat hierbei ebenfalls
einen Knopf 17 zur Handhabung und läßt sich entgegen dem Druck einer Feder 18 zurückziehen,
wobei die· am rechten Spindelende sitzende Ventilkugel 32 den Gaszufluß freigibt.
Zur Führung der Spindel dient eine das Rohr 9 gasdicht abschließende Stopfbuchse 40. Innerhalb
des Rohres 9 erfolgt die Führung durch eine gelochte Scheibe 38 o. dgl. Die Bauart
des Sperrstiftes 19, der seitlich in die Nut 20 der Spindel 12 eingreift, ist etwa die gleiche
wie beim obigen Beispiel; jedoch ist zu beachten, daß bei dieser Ausführungsform die Führungshülse 33 durch die Pappscheibe 34 gasdicht
abgeschlossen werden muß. Daraus ergibt sich, daß in diesem Falle die übergekochte
Flüssigkeit von unten her gegen die Papp- go
scheibe gelangen muß. Diese ist daher etwas schräg gestellt (Abb. 6), und das an den Sammelring
35 anschließende Rohr 36 endet zweckmäßig mit einer oben offenen Schale 37, in
welche die Sperrvorrichtung hineinragt. Die übergekochte Flüssigkeit gelangt so ebenfalls
auf schnellstem Wege und mit Sicherheit zur Pappscheibe 34. Die Auswechselung der Scheibe
erfolgt durch die Überwurfmutter 39.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Einrichtung an Gaskochern zum Absperren des Gasstromes beim Überlaufen der Kochflüssigkeit, die in einer Rinne aufgefangen, durch ein Rohr 0. dgl. abgeleitet und einem durch die Flüssigkeit löslichen oder aufgeweichten Sicherungsmittel, z. B. ungeleimtem Papier, zugeführt wird, wodurch mittelbar eine teilweise oder völlige selbsttätige Schließung des entgegen einer Federwirkung offengehaltenen Gashahnes verursacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsmittel aus einer Pappscheibe (22, 34) besteht, auf der ein Sperrstift (19, 25) ruht, der bei trockenem Zustände der Pappscheibe (22, 34) die Gashahnschließeinrichtung in offener Stellung erhält.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gashahnschließeinrichtung aus einer in einem besonderen Rohre (8) geführten und zwecks Öffnensdes Hahnes (i6) mittels einer Handhabe (17) zurückziehbaren, federbelasteten Spindel (12) besteht, die mit einer Ringnut (20) versehen ist, in die der auf der Pappscheibe (22, 34) ruhende Sperrstift (19, 25) mit einem Kugelkopf eingreift.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei der statt eines Hahnes ein Gasabschlußventil verwendet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerte und durch eine Stopfbuchse (31) im Ventilgehäuse (28) abgedichtete Spindel (12) am Ende zu einer Ventilkugel (29) ausgebildet ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (12) innerhalb des am Kocher angeordneten Gasverteilerrohres (9) gelagert ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pappscheibe (22) mittels einer Verschraubung (23) an ein nach unten zu erweitertes, mit Ausschnitten zum Durchfluß der Kochflüssigkeit versehenes Rohr (24) angeschraubt ist, und daß diese Verschraubung (23) nach oben hin zum Auffangen der übergekochten Flüssigkeit zu einem Trichter (26) ausgebildet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH120019D DE513143C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Einrichtung an Gaskochern zum Absperren des Gasstromes beim UEberlaufen der Kochfluessigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE513143C true DE513143C (de) | 1930-11-22 |
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ID=7173495
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH120019D Expired DE513143C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Einrichtung an Gaskochern zum Absperren des Gasstromes beim UEberlaufen der Kochfluessigkeit |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE513143C (de) |
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1929
- 1929-01-25 DE DEH120019D patent/DE513143C/de not_active Expired
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