DE514935C - Haspel - Google Patents

Haspel

Info

Publication number
DE514935C
DE514935C DEG77766D DEG0077766D DE514935C DE 514935 C DE514935 C DE 514935C DE G77766 D DEG77766 D DE G77766D DE G0077766 D DEG0077766 D DE G0077766D DE 514935 C DE514935 C DE 514935C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reel
vestibule
wind
wall
protection wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG77766D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ GEGAUF S SOEHNE
Original Assignee
FRITZ GEGAUF S SOEHNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ GEGAUF S SOEHNE filed Critical FRITZ GEGAUF S SOEHNE
Priority to DEG77766D priority Critical patent/DE514935C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE514935C publication Critical patent/DE514935C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/56Winding of hanks or skeins
    • B65H54/58Swifts or reels adapted solely for the formation of hanks or skeins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Haspel Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausbildung des Haspels nach Patent 4.99 o26.
  • Um bei einem Haspel gemäß dem Hauptpatent ein Verfangen von Fäden bei Fadenbruch zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung die verschwenkbare Haspelschtitzwand als Windfang zur seitlichen Ablenkung des von dem umlaufenden Haspel erzeugten Windes ausgebildet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: , Abb. i den Haspel in Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht desselben, Abb. 3 eine Einzelheit nach Abb. 2 in .größerem Maßstab.
  • Die Maschine besitzt auf jeder Längsseite einen Haspel i zum Aufwickeln mehrerer von zueinander parallel liegender Fadensträhnen. Der einzelne Haspel i ist mit seiner Welle 2 einerends in ein ortsfestes offenes Lager 3 und andernends in ein Mitnehmerlager 4. eingesetzt. Die mit dem Mitnehmerlager ,1 ausgerüstete Welle wird durch :ein Reibrad 6 gedreht, das durch ein Reibrad 22 angetrieben wird, auf welchem das von einem verschwenkbaren Rahmen getragene Reibrad 6 im Betriebszustand der Maschine kraftschlüssig aufliegt. Ein am Maschinengestell gelagerter, durch ein Gewicht 12 belasteter Schalthebel 12 ist mit dem erwähnten verschwenkbaren Rahmen verbunden und ermöglicht das Anheben und Senken des Reibrades 6, um dasselbe außer oder in Berührung mit dem Antriebsrad 22 zu bringen.
  • Jedem Haspel i ist eine vordere Schutzwand 1.4 zugeordnet, welche mittels Tragarme 1 5 und 16 zur Haspelwelle gleichachsig gelagert ist. Der Arm 15 ist mit einem zum Verschwenken der Schutzwand 14. dienenden Handgriff 15' versehen. Eine am Maschinengestell angebrachte Blattfeder 24. (Abb. 3) dient zur Sicherung der Haspelschutzwand 14 in ihrer jeweiligen Einstellage, zu welchem Zwecke diese Blattfeder z4. in am Tragarm 15 vorgesehene Rasten eingreifen kann. In der Betriebsstellung der Haspelschutzwand 14. deckt dieselbe den Haspel auf der Bedienungsseite der Maschine ab, so daß eine unbeabsichtigte Berührung des Haspels bzw. der Wicklung, z. B. durch die Bedienungsperson, verhindert ist. Dabei kann aber der Arbeitsvorgang noch gut überblickt werden.
  • In der Einrückstellung des Schalthebels i i steht ein an ihm einstellbarer Anschlag 13 dem unteren Rand der Schutzwand 14 gegenüber, so daß die Schutzwand 1 q. in der Betriebsstellung gesperrt ist (Abb. 3). Erst nach dem Abwärtsbewegen des Schalthebels i i in die in Abb.3 punktiert gezeichnete Ausrückstellung, also erst nach dem Abheben des Reibrades 6 vom Antriebsrad 2z, kann die Schutzwand 14 aus der Betriebsstellung in die punktiert gezeichnete Tiefstellung verschwenkt werden, in welcher der Haspel i bequem aus seinen Lagern herausgehoben und in geringer Höhe über seinen Lagerstellen seitlich aus dem Maschinengestell weggenommen werden kann. Die Haspelschutzwand 14 besitzt- an ihren beiden Längsseiten je eine an den Stirnseiten offene Rinne 3o bzw. 3 i. Die Rinne 3o, welche in Wirkungsstellung der Haspelschutzwand 14 ungefähr in der Höhe des Scheitels des betreffenden Haspels liegt, bildet einen oberen Windfang und die Rinne 3 i einen unteren Windfang. Die untere Rinne 31 wirkt mit einer auf die Länge der Schutzwand 14 sich erstreckenden Windfangbahn 32 zusammen.
  • Beim Betrieb der Haspelmaschine wird der von den umlaufenden Haspeln erzeugte Wind auf der dem Fadenlauf abgekehrtien Seite der Haspel von den Rinnen 31 und 3o aufgefangen und in diesen seitlich von den Haspeln abgeführt. Dies hat zur Folge, daß oberhalb des Haspels sozusagen kein Wind vorhanden ist und auf der Zulaufseite der von oben abgezogenen, d. h. von Spulen 33 kommenden Fäden 34 im Bereiche der Haspel nur in beschränktem Maße Wind vorhanden ist. Damit dieser geringe restliche Wind nicht von dem einen Haspel zum gegenüberliegenden Haspel gelangen kann, sondern gleichfalls abgeleitet wird; ist in der Längsmittelebene der Maschine eine über die Häspellänge hinaus sich erstreckende senkrechte Wand 35 angeordnet. Den oberen Abschluß dieser Leitwand 35 bildet auf beiden Seiten der Maschine eine Windfangrinne 36, die an den Stirnseiten offen ist, so daß an der Wand 35 aufwärts geleiteter, von den Rinnen 36 aufgefangener Wind seitlich von den Haspeln austritt. Infolge der erläuterten Windfangeinrichtung wird vermieden, daß im Bereiche des Fadenzulaufes ein starker Wind entstehen kann, welcher bei nicht sofortigem Stillstand der Maschine bei Fadenbruch ein Verfangen lose herabhängender Fäden reit ungebrochenen Fäden bewirken könnte.
  • Jede der beiden Windfangrinnen 36 der Leitwand 3 5 geht in ein Gesimse 3; über, auf welches Spulen, Werkzeuge usw. aufgelegt werden können.
  • Die bewegliche Haspelschützwand könnte auch nur eine Windfangrinne besitzen, z.. B. nur eine in Wirkungsstellung der Haspelschutzwand sich oben befindende Rinne.

Claims (3)

  1. PATr:NrANsrRÜCfir: i. Haspel nach Patent 499 o26, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbare Haspelschutzwand (i4) an ihrer oberen und unteren Längskante je eine an den Stirnenden offene Windfangrinn-- (30 bzw. 3 i) zur seitlichen Ablenkung des von dem umlaufenden Haspel (i) erz#,ugteri Windes aufweist.
  2. 2. Haspel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Betriebsstellung die untere Windfangrinne (31) der Haspelschutzwand (14) mit einer anschließenden ortsfesten Windfangbahn (32) zusammenwirkt.
  3. 3. Haspel nach Anspruch i mit zweiseitiger Haspelanordnüng und oberem Fadenzulauf; dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Haspeln (i) eine zur Aufwärtsleitung des Windes dienende Trennwand (35) vorgesehen ist, die an ihren beiden Seiten je eine all den Stirnenden offene, längs' des Haspels verlaufende Windfangrinne (36) aufweist.
DEG77766D 1929-10-26 1929-10-26 Haspel Expired DE514935C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG77766D DE514935C (de) 1929-10-26 1929-10-26 Haspel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG77766D DE514935C (de) 1929-10-26 1929-10-26 Haspel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE514935C true DE514935C (de) 1930-12-19

Family

ID=7136523

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG77766D Expired DE514935C (de) 1929-10-26 1929-10-26 Haspel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE514935C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH176809A (de) Kötzerspulmaschine mit einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufstecken der leeren Spulenhülsen und zum Abnehmen der fertigen Kötzerspulen bei einer Mehrzahl von Spindeln.
DE514935C (de) Haspel
CH436051A (de) Vorrichtung zum Abreissen von Faserband beim Ablegen desselben in einer Spinnkanne
CH143561A (de) Haspelmaschine.
DE69104691T2 (de) Sicherheitsvorrichtung für eine Vorspinnmaschine, die mit einer automatischen Abnehmervorrichtung versehen ist.
DE1207247B (de) Drehbarer, horizontaler Ablaufspulenteller an Spulmaschinen
DE2621885A1 (de) Vorrichtung zur abtragung von textilfasern von faserballen
DE1178335B (de) Schlauchkoetzer-Spinnmaschine (Trichter-Spinnmaschine)
DE572785C (de) Fadenaufnehmer fuer Naehmaschinen
DE901161C (de) Selbsttaetige Laengen-Schneidvorrichtung fuer Teigfadenbuendel
DE681932C (de) Vorrichtung zum Beschicken der Spulstellen von spindellosen Spulmaschinen mit leerenHuelsen
DE475259C (de) Spulenauswechselvorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen
DE731901C (de) Abdeckung fuer Kunstseide- und Zellwollespinnmaschinen
DE2247429A1 (de) Einrichtung zum abspulen von einer stehenden spule und garnstraehnhalter
DE469424C (de) Spinnkrempel
DE263764C (de)
DE596432C (de) Ablegen der Rasierklingen von dem Foerderband von Klingenschleif- und Poliermaschinen
DE710244C (de) Spulenwechselvorrichtung an selbsttaetigen Spulmaschinen
DE608025C (de) Vorrichtung zum Stillsetzen der Aufwickelspule bei Treibtrommelspulmaschinen, insbesondere Zwirnspulmaschinen
DE578262C (de) Knotvorrichtung fuer Maschinen zum Einziehen von Kennfaeden in Textilwaren
DE361852C (de) Zettelgatter
DE371520C (de) Haspel zum Aufspulen von Garn
DE225670C (de)
DE953281C (de) Schneidmaschine fuer endlose Kunstfadenstraenge
DE2131274A1 (de) Vorrichtung zum Querschnittsverjuengen der Enden von Ziehgut,z.B.von Draht