DE515269C - Feldschmiede - Google Patents

Feldschmiede

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Publication number
DE515269C
DE515269C DEK115021D DEK0115021D DE515269C DE 515269 C DE515269 C DE 515269C DE K115021 D DEK115021 D DE K115021D DE K0115021 D DEK0115021 D DE K0115021D DE 515269 C DE515269 C DE 515269C
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Germany
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friction
spring
wheel
shaft
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Expired
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DEK115021D
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ERICH KEMPA
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ERICH KEMPA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J19/00Blacksmiths requisites not otherwise provided for
    • B21J19/02Hearths; Air supply arrangements specially adapted therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Feldschmiede Die Erfindung betrifft eine Feldschmiede, bei der die Ventilatorwelle unter wahlweiser Benutzung eines Fuß- oder Handantriebes durch nachgiebig aneinandergedrückte Reibräder anangetrieben wird, wobei der Anpreßdruck regelbar ist.
  • Es sind Feldschmieden mit wahlweisem Fuß- oder Handantrieb der Ventilatorwelle bekannt, bei denen die letztere durch ein Reibräderpaar und dieses durch ein Sperrklinkengetriebe angetrieben wird. Dieser Antrieb arbeitet nicht einwandfrei; es ist weder eine Regelung des Anpreßdruckes der Reibräder vorgesehen, noch kann der Handantrieb ausgerückt werden, wenn der Antrieb mittels Tritthebels erfolgt, so daß der Handhebel mit hin und her schwingt.
  • Bekannte Feldschmieden mit regelbarem Reibradantrieb weisen ferner die Nachteile auf, daß beispielsweise der zwischen die Andrückfeder und das Reibrad angeordnete Schlitten bei verschmutzter Schlittenbahn nicht mehr gleitet und die Abfederung aufhebt. Die unmittelbare Einwirkung des Schwungradkranzes auf das Reibrad der Ventilatorwelle ohne Zwischenschaltung einer Zwischenwelle mindert die Schwungwirkung des Schwungrades, die zum Überwinden von Hindernissen bei Feldschmieden nicht entbehrt werden kann.
  • Ferner sind Feldschmieden bekannt, bei denen der Anpreßdruck des Reibrädergetriebes durch einen Gewichtshebel selbsttätig geregelt wird, der auf axiale Verschiebung des einen Reibrades einwirkt. Bei Stößen oder Erschütterungen, welchen Feldschmieden z. B. bei Montagearbeiten ausgesetzt sind, wird jedoch bei solchen Feldschmieden kein dauernd gleichbleibender Anpreßdruck erzielt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß auf eine die Ventilatorwelle antreibende Zwischenwelle eine Schraubenfeder aufgesetzt ist, die ein Rohr und zwei miteinander verschraubte, axial einstellbare Buchsen gegen die auf der Zwischenwelle axial verschiebbaren Reibscheiben preßt und dadurch die letzteren gegen die am Schwungrade und auf der Ventilatorwelle befestigten Reibscheiben andrückt. Die Handkurbelwelle ist samt dem auf ihr sitzenden Reibrade gegen den Druck einer Feder axial verschiebbar, und eine Schloßfeder hält die Handkurbel in ausgeschalteter Stellung fest.
  • Gegenüber den bekannten Feldschmieden mit regelbarem Reibradantrieb ist erfindungsgemäß der Fortschritt erzielt, daß die axial einstellbaren Buchsen sich auf der Zwischenwelle nicht festsetzen und die Abfederung nicht aufheben können, wenn die gesamte Feldschmiede einschließlich der Zwischenwelle stark verschmutzt ist. Ferner wird die Wirkung des Schwungrades nicht aufgehoben, und dadurch, daß die Handkurbel durch die Schloßfeder in ausgeschalteter Stellung festgehalten wird, ist ein schnelles Wechseln der beiden Antriebe ermöglicht. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. T einen Aufriß der Feldschmiede, Abb. 2 eine Stirnansicht der Abb. i, Abb. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie A -B der Abb. i und Abb. q., 5 und 6 Einzelheiten der Handkurbel. In dem Gehäuse a ist in bekannter Weise der Ventilator angeordnet, durch den der Feuerschüssel Gebläsewind zugetrieben wird. Auf der Ventilatorwelle ist das Reibrad b festgekeilt, das an dem auf einer Zwischenwelle e verschiebbar angeordneten Reibrade d anliegt. Federkeile e hindern sowohl das Reibrad d als auch das Reibrad f am Drehen auf der Zwischenwelle c. Auf diese ist eine Schraubenfeder g gesetzt, die mittels eines Rohres h das Rad f und mittels zweier Buchsen i und j das Rad d auf der Welle c verschiebt. Dadurch wird das Rad d an das Rad b und das Rad f an ein mit einem Schwungrade k starr verbundenes Rad 11 angedrückt. Die Buchse j ist mit ihrem Außengewinde in eine Aufweitung in der Buchse i geschraubt, die nur mit einer Verjüngung n die Welle c ümfaßt. An der Kurbelwelle o greift der Tritthebel P mittels der Pleuelstange q an und treibt das auf die Kurbelwelle o aufgekeilte Schwungrad k. In einer Stütze r ist das Rohr h verschiebbar gelagert.
  • Die Handkurbel s trägt das Reibrad t, das durch eine Schraubenfeder az gegen das Reibrad v1 gepreßt wird, das auf einer senkrechten Zwischenwelle w an deren einem Ende sitzt, während auf deren anderem Ende das Reibrad v2 aufgekeilt ist, das an einer mit dem Schwungrade k starr verbundenen zweiten Reibscheibe 12 anliegt. Die Handkurbelwelle s weist eine Rille x auf, in die eine Schloßfeder y einfallen kann, wenn die Handkurbelwelle s nach Abb. 5 verschoben ist, um das Rad t von dem Rade v1 zu entfernen.
  • Die Räder v' und v2 können gleich den Rädern d und f ausgebildet sein, und es können um die Welle w gleich der Welle c eine Druckfeder g, ein Rohr h und Buchsen i und j angeordnet sein.
  • Wird der Fußantrieb benutzt, dann wird zumeist die Handkurbel s ausgeschaltet. Es besteht allerdings die Möglichkeit, gleichzeitig mit der Handkurbel auch den Fußantrieb zu benutzen, so daß die Feldschmiede durch zwei Personen bedient werden kann.
  • Durch die axial einstellbaren Buchsen i und j wird die Spannung der Feder g geregelt und der Anpreßdruck der Räderpaare b, d und f, 1l beeinflußt.

Claims (2)

  1. PATPNTANSPRÜCHL: i. Feldschmiede mit wahlweisem oder gleichzeitigem Fuß- und Handantrieb der Ventilatorwelle durch nachgiebig aneinandergedrückte Reibräder, dadurch gekennzeichnet, daß auf die die Ventilatorwelle antreibende Zwischenwelle (c) eine Schraubenfeder (g) aufgesetzt ist, die ein Rohr (h) und zwei miteinander verschraubte axial einstellbare Buchsen (i, j) gegen die Reibscheiben (d, f) -preßt und dadurch die letzteren gegen die zugehörigen Reibscheiben (b, h) andrückt.
  2. 2. Feldschmiede nach - Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Handkurbelwelle (s) samt dem auf ihr sitzenden Reibrade (t) gegen den Druck einer Feder (u) zwecks Ausschaltung des keibradgetriebes (t, v1) axial verschiebbar ist und in der ausgeschalteten Lage durch eine Schloßfeder (y) gehalten -wird.
DEK115021D 1929-06-02 1929-06-02 Feldschmiede Expired DE515269C (de)

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