DE515572C - Kursanzeiger fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Kursanzeiger fuer Luftfahrzeuge

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DE515572C
DE515572C DEH121977D DEH0121977D DE515572C DE 515572 C DE515572 C DE 515572C DE H121977 D DEH121977 D DE H121977D DE H0121977 D DEH0121977 D DE H0121977D DE 515572 C DE515572 C DE 515572C
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Germany
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aircraft
course
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revolutions
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Expired
Application number
DEH121977D
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Reinhard Hugershoff
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IKARUS INTERNATIONALE PATENTVE
Original Assignee
IKARUS INTERNATIONALE PATENTVE
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/02Rotary gyroscopes
    • G01C19/42Rotary gyroscopes for indicating rate of turn; for integrating rate of turn
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Kursanzeiger für Luftfahrzeuge In Luftfahrzeugen werden zur Feststellung des jeweils geflogenen Kurses bekanntlich Magnet-, Induktions- oder Kreiselkompasse benutzt. Die Anwendung der beiden erstgenannten Kompaßarten als Orientierungsmittel setzt die Kenntnis der magnetischen Mißweisung voraus; hierin liegt ein Nachteil, der sich insbesondere bei weiten Flügen oder bei Flügen über magnetisch unerforschten Gebieten schädlich auswirkt. Der Kreiselkompaß hat einen komplizierten und empfindlichen Aufbau, birgt gewisse Gefahren für die Besatzung und erfordert einen besonderen Antriebsmotor. Bei allen drei Kompaßarten ist eine einfache mechanische Übertragung der Richtungsangabe auf beliebige Stellen im Luftfahrzeug ausgeschlossen.
  • Von allen diesen Nachteilen ist der nachstehend beschriebene Kursanzeiger frei. Er besteht im wesentlichen aus zwei genau gleich gebauten Propellern, die in gleichem Abstand seitlich vom Flugzeug, zweckmäßig an den Enden der Tragdecks, und so angebracht sind, daß die Verbindungslinie ihrer Mittelpunkte winkelrecht zur Längsachse des Luftfahrzeuges steht. Beide Propeller werden vom Luftstrom angetrieben, dessen Geschwindigkeit der Relativbewegung zwischen Luftfahrzeug und Wind entspricht. Beim Geradeausflug haben beide Propeller gleiche Umdrehungszahlen in der Zeiteinheit; bei Kurvenflügen dagegen wird der Propeller auf der inneren Seite der Kurve weniger Umdrehungen machen als der Propeller auf der äußeren Kurvenseite, entsprechend dem größeren Weg des äußeren Propellers. Die Differenz A, der Propellerwege bei einer geschlossenen Kreisbahn ergibt sich aus der Bezeichnung A",= :zr 7r - 2(,r-a) -r = 2a j, worin mit r der Radius des äußeren Kreises und mit a der Abstand der beiden Propeller bezeichnet ist. Die Wegdifferenz ist also unabhängig vom Kurvenradius. Da nun ein Propellerpunkt bei einer Umdrehung einen ganz bestimmten, vom Verwindungswinkel seiner Flügel abhängigen Weg zurücklegt, der mit s bezeichnet sei, so erkennt man, daß einer geschlossenen Kreisbahn von beliebigem Radius eine ganz bestimmte Differenz A" der Umdrehungszahlen, nämlich entspricht. Diese Differenz der Umdrehungszahlen ist einer Richtungsänderung von 36o" zugeordnet; es entspricht also jedem Grad der Richtungsänderung der Flugzeuglängsachse eine Differenz A" , der Umdrehungszahl von Die Differenz der Umdrehungszahlen der beiden Propeller läßt sich nun unmittelbar auf einen Zeiger übertragen, wenn die Antriebswellen der beiden Propeller gemäß der Erfindung in einem an sich bekannten Differentialgetriebe vereinigt werden. DurchgeeigneteWahlderÜbertragungseinrichtung zwischen Differentialgetriebe und Zeiger läßt sich leicht erreichen, daß letzterer unmittelbar die durch einen Kurvenflug hervorgerufene Richtungsänderung der L ' ängsachse des Flugzeuges in Graden angibt. Da nun aber infolge, des Einflusses von Seitenwindströmungen (Abtrift) die Flugbahn von der Richtung der Längsachse des Flugzeuges im allgemeinen abweichen wird, so ist gemäß der Erfindung zwischen dem erwähnten (Haupt-) Differential und der Zeigerwelle ein weiteres (Neben-) Differential eingeschaltet, durch das dem Zeiger eine (positive oder negative) zusätzliche Verdrehung gegeben werden kann, die durch die jeweilige Abtrift bedingt ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in teilweisem Schnitt dargestellt.
  • Die beiden Propeller i und 2 übertragen ihre Umdrehungen mittels der Wellen 3 und 4 auf die Kegelräder 5 und 6, zwischen denen sich die auf der Welle 7 fest bzw. lose sitzenden Kegelräder 8 bzw. 9 drehen. Sind die Umdrehungszahlen der Wellen 3 und 4 in der Zeiteinheit gleich, so bleibt die Welle 7 in Ruhe; anderenfalls aber dreht sie sich, und zwar entsprechend der Differenz der Umdrehungszahlen. Bei dieser Drehung nimmt die Welle 7 das mit einem Zahnkranz versehene Gehäuse io mit, das nun seinerseits unter Vermittlung der zur Umwandlung der Umdrehung des Gehäuses io in Grade dienenden Kegel- bzw. Zahnräder ii, iz, 12' und 13 das den Kurszeiger 14 tragende Zahnrad 15 in, Drehung versetzt. Der geflogene Kurs wird an der Scheibe 16 abgelesen, die nach Beginn des Fluges unter Steuerung eines bekannten Kurses (etwa unter Benutzung eines Magnetkompasses mit Berücksichtigung seiner Mißweisung) so eingestellt werden kann, daß die Zeigerstellung unmittelbar das astronomische Azimut angibt. Bei einer seitlichen Abtrift zeigt der Kursanzeiger zunächst nur das Azimut der Längsachse des Flugzeuges, nicht aber das Azimut der Flugbahn. Um auch dieses unmittelbar zu erhalten, wird der am Kegelrad 17 befestigte, im allgemeinen feststehende Zeiger 18 um den anderweitig mit bekannten Hilfsmitteln festgestellten Abtriftwinkel gedreht. Diese Drehung wird durch das lose auf der Achse ig sitzende Kegelrad 2o auf das am Zahnrad 15 angebrachte Kegelrad 17' und somit auf den Kursanzeiger 14 übertragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kursanzeiger für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwei am Luftfahrzeug angebrachte, vom Luftstrom antreibbare Propeller (1, 2) unter Zwischenschaltung eines Differentialgetriebes mit einem Zeiger (14) verbunden sind, welcher die in Gradmaß umgewandelte, durch Kurvenflug hervorgerufene Differenz der Propellerwege anzeigt. q- Kursanzeigernach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Differentialgetriebe und dem Kurszeiger (14) ein weiteres Differentialgetriebe eingeschaltet ist, das zusätzliche Verdrehungen des Kurszeigers (14) entsprechend der seitlichen Abtrift des Luftfahrzeuges zuläßt.
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