DE516105C - UEberstrommessgeraet - Google Patents
UEberstrommessgeraetInfo
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- DE516105C DE516105C DES78367D DES0078367D DE516105C DE 516105 C DE516105 C DE 516105C DE S78367 D DES78367 D DE S78367D DE S0078367 D DES0078367 D DE S0078367D DE 516105 C DE516105 C DE 516105C
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- Germany
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- overcurrent
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- plunger
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/56—Special tariff meters
- G01R11/60—Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Breakers (AREA)
Description
- Überstrommeßgerät . Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent werden die beim Ausbilden eines elektromagnetischen Feldes auf Leiter und Magnetsysteme ausgeübten dynamischen Wirkungen zum nachträglichen Feststellen der aufgetretenen Stromstärken benutzt. Bei den dort dargestellten Ausführungsbeispielen können jedoch bei Wechselstrom von dem angezogenen Anker eine größere Anzahl einzelner Druckstöße auf das unelastische Material (z. B. Bleiband) ausgeübt werden, wodurch die Messung nachteilig beeinflußt wird.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, durch die das Summieren der Druckstöße vermieden wird und z. B. nur der Stromwert innerhalb einer Halbwelle festgestellt wird. Die Erfindung besteht darin, daß die Wucht des beim Auftreten eines plötzlichen Überstroms bewegten Ankers einem unabhängig vom Anker angeordneten Körper, z. B. einem -Stößel, mitgeteilt wird, wie dies beispielsweise. bei Relais für automatische Telephonie bekannt geworden ist. Der Stößel preßt seinerseits einen Körper aus weichem Material zusammen oder macht einen Eindruck in ihn. Dadurch werden alle anderen Impulse, die der Anker durch den plötzlich anwachsenden und allmählich bis auf ein bestimmtes Maß wieder abnehmenden Ström erfährt, in ihrer Wirkung auf das Material ausgeschaltet, dessen Deformation zur Feststellung der aufgetretenen Stromstärken dient.
- In den Abbildungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- Das Magnetsystem 12 mit dem Anker 13 wird durch den stromdurchflossenen Leiter =z magnetisiert. An seitlichen Haltern =6, 18 ist ein beispielsweise zylindrischer Stößel r5 möglichst reibungslos geführt und durch eine- Feder z7 in einer solchen Lage gehalten, daß das- obere Ende des Stößels ein Stück über die obere Fläche zo des Magnetsystems 12 hinausragt: Auf der Unterlage 2o des Magneten ist unterhalb des Stößels das weiche Material z9, durch dessen Zusammenpressen oder sonstige Beeinflussung die Stromstärke festgestellt wird, angeordnet, das Bandform haben kann oder aus einzelnen Plättchen bestehen kann.
- Wird der Anker =3 bei auftretendem übernormalem Strom entgegen dem Zug der Feder 1q. angezogen, so schlägt er auf den Stößel 15 auf und teilt ihm einen Teil seiner kinetischen _ F,nergie tüit, auf deren Größe aus dem Eindruck geschlossen wird, den der Stößel in das weiche Material xg macht. Durch die beschriebene Anordnung wird der Höchststrom gemessen, der bei der Störung im Netz den Leiter ii durchflossen hat. In der Abb. 2 ist eine Anordnung dargestellt, durch die es möglich ist; einwandfrei festzustellen, wie groß derjenige Strom war, der im Augenblick des Abschaltens floß, der für die Bestimmung der Abschaltleistüng des Ölschalters maßgebend ist.
- Der Anker 13 des Magneten 12 stützt sich auf einen Riegelei, der unter dem Einfluß des Magnetkerns 22 steht. Die Bewegung dieses Magnetkerns ist durch ein Hemmwerk 23 verzögert. Mit 24 ist der Ölschalter mit der Traverse 25 angedeutet. Der Ölschalter ist in der Einschaltstellung durch die Klinke 26 gesperrt, die hinter einer Nase 27 am Riegel 21 eingreift.
- Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende Wenn beim Auftreten einer Störung in dem Leiter ii ein übernormaler Strom fließt, so sucht der Magnet 12 den Anker 13 anzuziehen. Die Bewegung des Ankers ist aber durch den Riegelei gesperrt. Der Überstrom fließt auch durch die Spule des Magneten 22 und setzt das Hemmwerk 23 in Bewegung. Sobald das Hemmwerk abgelaufen ist, wird der Riegel äi nach rechts gezogen und dabei einerseits die Klinke 26 und anderseits der Anker 13 freigegeben. Die Ölschalterkontakte öffnen sich, und der Magnet 12 wird nun mit demjenigen Strom magnetisiert, der im Augenblick des Offnens des Schalters herrscht. Der Anker 13 wird angezogen und schlägt auf den Stößel 15, der entsprechend der Auslösestromstärke einen Eindruck in das Material ig macht. Das Material ig kann als Band oder erfindungsgemäß in Form von einzelnen Plättchen ausgebildet sein.
- In der Abb. 3 ist eine Einrichtung beschrieben, bei der eine Anzahl beispielsweise kreisrunder Plättehen in einem Magazin 28 untergebracht sind, die der Reihe nach numeriert oder anderweit bezeichnet sein können. Das unterste Plättchen im Magazin liegt bei normalem Strom im Leiter iz auf einer verschiebbaren Platte :z9 auf, die mittels, des Winkelhebels 3o und der Stange 31 bei der Bewegung des Ankers 13 von links nach rechts oder umgekehrt verschoben wird: In der Unterlage 2o des Magnetsystems ist ein Kanal 3z angebracht, durch den die Plättchen ig ausgeworfen und in einem Behälter gesammelt werden können.
- Die Anordnung wirkt in folgender Weise Wirkt der Anker 13 beim Auftreten eines Überstroms angezogen, so dreht die Stange 3i den Winkelhebel 30 links herum, so daß die Platte 29 nach rechts so weit herausgezogen wird, daß das unterste Plättchen im Magazin 28 auf die Unterlage 2ö zu liegen kommt. Gleichzeitig schlägt der Anker 13 auf den Stößel i5, so daß dieser einen Eindruck in das darunterliegende Plättchen ig macht. Sobald der Überstrom verschwindet, zieht die Feder 14 den Anker 13 in die gezeichnete Stellung zurück und dreht dabei mittels einer Stange 3 1 den Winkelhebel 30: rechts herum. Dadurch wird die Platte 29 wieder unter das Magazin 28 geschoben und schiebt dabei das unterhalb des Magazins auf der Unterlage 2o liegende Plättchen nach links unter den Stößel, also in eine Lage, wie sie in Abb.3 dargestellt ist. Bei dieser Bewegung drückt das Plättchen das vorhergehende mit einem Eindruck versehene Plättchen in den Kanal 32, von wo es in einen Sammelbehälter gelangt.
Claims (3)
- PArrrrTANsrr,ÜCHr: i. Überstrommeßgerät nach Patent 5z5 228, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Magnetsystem mit beweglichem Anker, das unter der Wirkung des Überstroms steht, ein vorn Anker getrennter Stößel angeordnet ist, der vom Anker bei dessen Anziehen einen Schlag erhält und dabei eine Vertiefung in das unter ihm befindliche Material eindrückt, aus deren Größe auf die Stärke des Stromes geschlossen wird.
- 2. Überstrommeßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Magnetsystems durch einen Riegel gesperrt ist, der erst nach Ablauf einer gewissen Verzögerungszeit freigegeben wird, so daß der Anker mit demjenigen Strom angezogen wird, der im Augenblick des Offnens durch den Ölschalter fließt.
- 3. Überstrommeßgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Magneten mit einer Vorrichtung verbunden ist, durch die nach jedesmaligem Ansprechen der Einrichtung aus einem mit Plättchen gefüllten Magazin ein Plättchen unter den Stößel geschoben wird, welche das vorhergehende Plättchen in einen Sammelbehälter schiebt:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78367D DE516105C (de) | 1927-02-12 | 1927-02-12 | UEberstrommessgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78367D DE516105C (de) | 1927-02-12 | 1927-02-12 | UEberstrommessgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516105C true DE516105C (de) | 1931-01-17 |
Family
ID=7507417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES78367D Expired DE516105C (de) | 1927-02-12 | 1927-02-12 | UEberstrommessgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516105C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950482C (de) * | 1942-08-02 | 1956-10-11 | Siemens Ag | Anzeigevorrichtung fuer Rueckstroeme oder UEberstroeme |
-
1927
- 1927-02-12 DE DES78367D patent/DE516105C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950482C (de) * | 1942-08-02 | 1956-10-11 | Siemens Ag | Anzeigevorrichtung fuer Rueckstroeme oder UEberstroeme |
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