DE51855C - Maschine zum Lochen von Blechen, hauptsächlich zur Herstellung von Metallbelattungen - Google Patents
Maschine zum Lochen von Blechen, hauptsächlich zur Herstellung von MetallbelattungenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D31/00—Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
- B21D31/04—Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine für die Erzeugung einer besonderen Metallbelattung.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 die Vorderansicht der Maschine und Fig. 2 eine
Seitenansicht ohne Schwungrad, Fig. 3 die obere Seite eines Blechstückes mit der Art,
wie dasselbe beim Eintritt in die Maschine von den Stanzen durchschnitten wird, Fig. 4 die
Unterseite desselben, nachdem die Stanzen es ganz durchstofsen haben, und Fig. 5 die obere
Seite des Blechstückes, nachdem dessen Umgestaltung vollendet ist, um als Blechbelattung
mit Verputz überzogen zu werden, Fig. 6 einen Schnitt durch die Theile, welche die Oeffnungen
und Zungen in dem Blech herstellen, und zwar die Stanzen sammt einem Theil des Schlittens,
auf welchem dieselben angebracht sind; ferner eine Stofsplatte, um das Mitnehmen des Bleches
durch die aufsteigenden Stanzen zu verhindern, und eine mit Versenkungen versehene Unterlagsplatte
für das zu bearbeitende Blech. Die Stanzen sind in der Stellung gezeichnet, welche
sie einnehmen, nachdem sie die Oeffnung in das Blech. gestanzt und. die 'Zungen zurückgebogen
haben.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt rechtwinklig zu dem in Fig. 6 dargestellten, worin auch eine
Stanze gezeigt ist, welche eine Furche an dem Blechrand herstellt; Fig. 8 eine Hinteransicht
der Austrittsseite der Maschine, wobei die Walzen, welche das Blech herausziehen und
die Furche am Rande fertigstellen, fortgelassen sind, um die« Lochstempel, den Wagen und
das Bett zu zeigen; Fig. 9 einen Verticalschnitt der Maschine, und wie ein Blech eben eingezogen
· wird; Fig. 10 einen Horizontalschnitt
gerade oberhalb des Bettes, gleichfalls das eben eintretende Blech zeigend; es ist die untere
Walze zum Herausziehen und Ausfertigen des seiner ganzen Länge nach dem gefurchten Bett
entsprechend gewellten Bleches ersichtlich; endlich Fig. 11 eine Vorderansicht der hinteren
Walzen, welche von den in Fig. ι ο dargestellten etwas abweichen; hier sind sie in der Mitte
dünner. An den beiden Enden sind- Kaliberrippen angebracht, durch welche die Randfurchen
geglättet und angefertigt werden.
Die Fig. 3 bis 7 sind in natürlicher Gröfse.
Die einzelnen Theile des Gestelles A der Maschine können von beliebiger Gestalt sein;
B ist die Triebwelle mit Riemscheibe B1 und Schwungrad S2, von denen das eine oder das
andere entbehrlich ist; C die durch die Zahnräder D mit der Triebwelle verbundene Kurbelwelle;
E sind zwei Pleuelstangen, welche die Kurbelwelle mit einem auf- und abgehenden,
die Stanzen H enthaltenden Schlitten F verbinden und aus einem oder zur Regulirung
der Länge aus zwei durch Verschraubung verbundenen Stücken bestehen; G bezeichnet das
Bett, auf welchem das Blech unter dem Druck der Stanzen ruht. ■ · ■
In Fig. 3 ist bei α der Schnitt dargestellt, welchen die Stanze beim Eindringen zuerst
hervorbringt; die mit b bezeichneten Schnitte werden beim Herabgehen von den Kanten
hervorgebracht; in Fig. 5 sind~ die erzeugten Löcher und deren nach auswärts gebogene
Ränder, welche Zungen und Zacken bilden, gezeichnet. ■
Die Stanzen H sind in Fig. 6 und 7 in natürlicher Gröfse von zwei verschiedenen Seiten
gezeichnet, und zwar ist es wesentlich, dafs die Kanten jeder Stanze scharf sind, damit sie beim
Eindringen in das Metall schneidend wirken, ohne die Zungen zu schwächen, und dafs die
Flächen derselben, wie bei c und d gezeigt, convex sind, um die Lochränder nach aufsen
zu biegen; die Spitze a1 bildet gleichfalls eine
schneidende Kante.
Das Bett G ist genuthet, um die Lochstempel aufzunehmen und das Herabbiegen der Zungen
und deren Austritt zu ermöglichen, wie bei I angedeutet; die geschlitzte Abstreifstange J liegt
über dem Blech K und verhindert dessen Anhaften an dem Lochstempel. Die Löcher K1
werden sammt den Zungen durch einmaliges Niederdrücken der Stempel fertiggestellt.
Um die Befestigung der Bleche und deren Verbindung unter einander zu erleichtern, dient
die am Blechrande hervorgebrachte Nuth L, zu deren Herstellung die Druckstempel M mit
abgerundeter Druckfläche vorgesehen sind, während das Bett unterhalb derselben zur Darstellung
der Matrize entsprechend genuthet ist.
Während das Blech zur Aufnahme des nach abwärts gerichteten Stofses in ruhiger Lage sich
befinden mufs, mufs es um ein entsprechendes Stück vorrücken, wenn die Stempel wieder
hinaufgehen. Diese Bewegung wird durch zwei bei N1 gekuppelte Vorschubwalzen N hervorgebracht
, welche das Blech den Stempeln zuführen, und durch zwei bei O1 gekuppelte
Walzen O, welche das Blech herausziehen, nachdem es die Walzen N verlassen hat.
Die unteren Walzen der vorderen und hinteren Walzenpaare sind durch die Zahnräder
P und Q und das Zwischenrad R verbunden; neben letzterem befindet sich das
Sperrrad 5 mit Klinke T, welche mit der Kurbelwelle C durch die stellbare Stange U
verbunden ist und den Walzen N und O ihre Bewegung ertheilt; doch können statt der
Klinke und Pleuelstange andere Mechanismen gleicher Wirkung angewendet sein. Die Feder ν
verhindert das Zurückdrehen des Sperrrades.
Die untere Walze O ist, um die aufgebogenen Zungen frei hindurchzulassen, entweder nach
Fig. io dem genutheten Bett G entsprechend genuthet, oder nach Fig. ι ι in dem mittleren
Theil dünner, so dafs dieser gewissermafsen eine einzige breite Nuth bildet; in beiden Fällen
haben die Enden der unteren Walze O NuthenO3,
welche zusammen mit entsprechenden Rippen O2 der oberen Walze den Durchgangsweg für die
durch die Stempel M erzeugten Nuthen bilden.
Es ist wesentlich, dafs das Blech zwischen den Walzen O hindurchgezogen wird, um die
Nuthen zu vollenden, während, wenn die Herstellung der Nuthen den Wralzen allein über- .
lassen bliebe, die Nuth wegen geringer Aenderung in der Spannung leicht ungleich werden
könnte.
In einem solchen Falle wären Seiten- . führungen aufserhalb der Walzen nothwendig;
diese aber würden Reibung erzeugen und Unregelmäfsigkeiten im Vorschub und in der Vertheilung
der Löcher zur Folge haben.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Maschine, bei welcher ein oder mehrere Stempel H in Verbindung gebracht sind mit einem oder mehreren abgerundeten, über einer entsprechenden Nuth M1 des Bettes arbeitenden Druckstempeln M und einem Paar Zugwalzen O, von welchen die obere mit einem oder mehreren, dem Druckstempel M entsprechenden Wulsten O2, die untere dagegen mit den Wulsten O2 und den gestofsenen Löchern K1 entsprechenden Nuthen O3 O, Fig. io, oder mit Nuthen O3 und einer einzigen breiten Nuth O, Fig. 11, versehen ist, und bei welcher Maschine den Vorschubwalzen N und den Zugwalzen O eine Drehbewegung nur dann ertheilt wird, nachdem die Stempel H bezw. M aus dem Blech getreten sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51855C true DE51855C (de) |
Family
ID=326600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51855D Expired - Lifetime DE51855C (de) | Maschine zum Lochen von Blechen, hauptsächlich zur Herstellung von Metallbelattungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51855C (de) |
-
0
- DE DENDAT51855D patent/DE51855C/de not_active Expired - Lifetime
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