DE519020C - Verfahren und Einrichtung zum Befoerdern und Aufstellen grosser mehrschenkliger Transformatoren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Befoerdern und Aufstellen grosser mehrschenkliger Transformatoren

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DE519020C
DE519020C DER68631D DER0068631D DE519020C DE 519020 C DE519020 C DE 519020C DE R68631 D DER68631 D DE R68631D DE R0068631 D DER0068631 D DE R0068631D DE 519020 C DE519020 C DE 519020C
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DE
Germany
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transformer
legs
windings
leg
transformers
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DER68631D
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RWE AG
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Rheinisch Westfaelisches Elektrizitaetswerk AG
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Befördern und Aufstellen großer mehrschenkliger Transformatoren Transformatoren können nur bis zu einer gewissen Größe fertig zusammengesetzt versandt werden. Dabei war es bekannt, für den Transport der Transformatoren ölgefüllte Transportkisten zu benutzen. Sehr große Transformatoren werden am Benutzungsort zusammengebaut. Die Einzelteile des Transformators (Kessel, Schenkel, Joche, Wicklungen usw.) werden dazu in Kisten o. dgl. verpackt befördert. Es war auch bekannt, bei großen Transformatoren das obere Joch für den Transport abzunehmen und den übrigen Teil samt den Wicklungen in einen mit C51 gefüllten Transportbehälter einzusetzen. Am Verwendungsort mußte hierbei dann der Zusammenbau der Teile und das Zusammenpressen der Wicklungen wie amHerstellungsort erfolgen. Infolgedessen ergaben sich hohe :Montagekosten und eine verhältnismäßig lange Montagezeit. Außerdem besteht der Fehler, d.aß bei einem wiederholten Kochprozeß die Isolation beeinträchtigt wird.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die Beförderung und Aufstellung großer Transformatoren, bei welchen die angegebenen Übelstände v ermieden werden, so daß neben der besseren Wirtschaftlichkeit :ein insbesondere hinsichtlich der Erhaltung der Güte der Isolation besseres Ergebnis erzielt wird als bisher. Die Erfindung betrifft ferner die Ausbildung von für dieses Verfahren geeigneten Transformatoren.
  • ach der Erfindung werden für den Versand die Transformatorenschenkel samt endgültig aufgesetzten und axial zusainmengepreßten Wicklungen unverrückbar fest in Ölbehältern gelagert. Auch die Joche werden in dieser @\'eise verpackt verschickt. Am Verwendungsort werden die Teile dann unter möglichster Vermeidung des Zutritts feuchter Luft aus ihren Behältern .entnommen und zusammengebaut. Dazu verwendet man zweckmäßig einen Raum, der nur durch eine Luftschleuse hindurch zugänglich ist und dem die Ventilationsluft durch eine Trockenvorrichtung zuströmt.
  • Um die axiale Pressung der Wicklungen ständig aufrechtzuerhalten, werden an den Schenkeln Abstützvorrichtungen befestigt, so daß nunmehr die Pressung nicht wie früher von der Anordnung der Jochbalken abhängig ist. Die auch während des Transports zusaminengepreßten Wicklungen sind gegen Beschädigungen, insbesondere auch gegenFeuchtigkeits!aufnahrne, geschützt. Der Zusammenbau des Transformators unter @"erwendung derartiger Schenkel ist naturgemäß wesentlich einfacher als der bisher übliche Zusammenbau.
  • Die Beförderung der mit Wicklungen versehenen Schenkel erfolgt in öldichten Kästen. Die Verladung muß meist so erfolgen, daß die größere Abmessung in der Fahrtrichtung liegt. Um dabei,die mit Wick-Lungen versehenen Schenkel vor Beschädigung durch Stöße zu bewahren, bringt man zweckmäßig an den Schenkeln Versteifungsvorrichtungen an, die etwa den ganzen Querschnitt des Transportbehälters ausfüllen. Die Abstützungen bestehen z. B. aus runden oder eckigen Platten, die an den Schenkelenden oder den Abstützkonsolen der Wicklungen lösbar befestigt sind.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Dreiphasentransformator, Abb. 2 einen Dreiphasentransformator mit zweiAußenschenkeln für magnetischen Rückschluß, ansformator, Abb. 3 einen Einphasentr, Abb:4einen Schenkel des Transformators mit Wicklung, teilweise im Schnitt, Abb. s einen Schenkel mit seiner Verpackung im Längsschnitt, Abb.6 einen dazugehörigen Ouerschnitt, Abb. 7 den Montageraum.
  • In Abb. z sind schematisch die Teile eines Transformators angedeutet, der drei mit Wicklungen versehene Schenkel und zwei Jochbalken besitzt. Durch strichpunktierte Linien ist angedeutet, wie die Zerlegung und Verpackung desTransformatorserfolgen soll.
  • Das gleiche zeigen die Abb. 2 und 3 für andersartige Transformatoren.
  • Die Schenkel mit den drei Wicklungen a; b, c werden einzeln verpackt und verschickt, ebenso die Jochbalken d, e.
  • Wie Abb.4 zeigt, sind an dem Sehenkel f selbst Stützkonsolen g bzw. h befestigt, welche die Wicklung i axial zusammengepreßt zwischen sich einschließen. Die Pressung der Wicklung ist also nicht mehr abhängig von der Anordnung der Jochbalken. Für den Versand wird der Schenkel mit der Wicklung in einen besonderen Transportkessel k verpackt (Abt. 5), dessen Seiten versteift sind und der durch Deckel m abgeschlossen ist. Zum Abstützen des Schenkels in dem Behälter dienen die Stützplatten n, o; die untereinander durch Spannstangen p verbunden sind; durch Holzkeile r- bzw. s kann dabei ein völlig fester Sitz des Schenkels im Transportbehälter k erzielt werden. Die Anordnung der Holzkeile richtet sich wesentlich nach der Lage; in welcher der Behälter befördert wird. Die linke Seite der .@1bb. 5 zeigt die Verspannung für den Transport des Schenkels in waagerechter Lage und die rechte Seite .die Verspannung für den Transport in senkrechter Lage.
  • Um den Schenkel mittels eines Krans bequem handhaben zu können, kann man ihn an seinem Oberteil mit Tragösen, Kausehen o..dgl. versehen: Ebenso ist es vorteilhaft, die Endflächen der Schenkel und die entsprechenden Teile der jochbalken als Paßfiächen auszubilden, um die Montage zu vereinfachen.
  • Abb. 7 zeigt den .?Montageraum, in welchem die Einzelteile des Transformators am Aufstellungsort den mit 01 gefüllten Kästen entnommen und zusammengesetzt werden.
  • Aus dem Raum t wird die Luft durch den Ventilator ic abgesaugt: Die Zuströmung erfolgt durch die Kammer v, welche als Lufttrockner ausgebildet ist. Für das Betreten des Raumes ist eine mit zwei hintereinander angeordneten Türen versehene Luftschleuse zu vorgesehen. In diesem nur trockene Luft enthaltenden Raum t kann das Auspacken und Zusammensetzen .der Transformatorteile erfolgen, ohne daß die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit bestellt. Da ein Aufbringen von Wicklungen u. dgl. nicht mehr erforderlich ist, kann der Transformator in verhältnismäßig kurzer Zeit fertiggestellt und in seinem Ölkessel eingebaut dem Gebrauch übergeben werden. Um zu verhindern, daß bei der Montage durch Berühren der Wicklungen gefährdete Stellen entstehen, kann man die Wicklungen mit einem Mantel aus Papier o. dgl. umgeben, beispielsweise mit einem Zylinder, der in einer gewissen Entfernung von der Wicklung angebracht ist .und beim fertigen Transformator gleichzeitig als Leitfläche für den Ölstrom dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Befördern und Aufstellen größer mehrschenkliger Transformatoren, bei .dem die Transformatorschenkel samt Wicklungen getrennt von den Jochen in Ölbehältern verpackt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel mit betriebsmäßig fertig gepreßten und auf ihnen endgültig angebrachten Wicklungen in die mit Öl gefüllten Transportbehälter eingebracht, zur Gebrauchsstelle befördert und dort möglichst unter Ausschluß des Zutritts feuchter Luft mit den übrigen Teilen zum Transformator zusammengebaut werden. a. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß dieZüsammensetzung des Transformators am Verwendungsort in einem mit Luftschleuse versehenen Raum erfolgt und die zuströmende Ventilationsluft durch eine Trockenvorrichtung geführt wird. 3. Transformator für die Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schenkeln vom Joch unabhängige Konsolen (g, b) o. -dgl: für die Befestigung und Absteifung,der Wicklungen angeordnet sind. 4.. Anordnung für die Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel mit lösbaren, nur für den Transport bestimmten Stützplatten (n, o) versehen sind.
DER68631D 1926-08-31 1926-08-31 Verfahren und Einrichtung zum Befoerdern und Aufstellen grosser mehrschenkliger Transformatoren Expired DE519020C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226199B (de) * 1961-11-29 1966-10-06 Bruce & Peebles & Co Ltd In Teile zerlegbarer Transformator oder Drosselspule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1226199B (de) * 1961-11-29 1966-10-06 Bruce & Peebles & Co Ltd In Teile zerlegbarer Transformator oder Drosselspule

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