DE51930C - Fräsmaschine für geschweifte Hölzef - Google Patents
Fräsmaschine für geschweifte HölzefInfo
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- DE51930C DE51930C DENDAT51930D DE51930DA DE51930C DE 51930 C DE51930 C DE 51930C DE NDAT51930 D DENDAT51930 D DE NDAT51930D DE 51930D A DE51930D A DE 51930DA DE 51930 C DE51930 C DE 51930C
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- 239000002023 wood Substances 0.000 title claims description 12
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
- B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
- B23Q35/10—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
- B23Q35/101—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool
- B23Q35/105—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool of two lines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine ist dazu bestimmt, die Profilirungen der Hölzer von geschweiften Lä'ngsformen
genau und selbstthätig zu fräsen. Dies wird bewirkt durch eine Leitvorrichtung, welche
das zu fräsende Holz unter dem Fräsmesser so durchführt, dafs die Mittelpunkte der jeweilig
zu fräsenden Curve immer in der Verticalebene der' Fräsachse liegt.
Auf dem· Untergestell α befindet sich der
Tisch b, welcher vermittelst Schraube und in Gleitschienen geführt verstellbar ist.
Je eine Leitplatte c ist für jede zu fräsende
Längsform nöthig; dieselbe enthält die Leitcurve, welche sich nach einem in der Schablone e
befindlichen Führungspunkt/so construirt, dafs in jeder Lage des Punktes/ in der Leitcurve
. der Mittelpunkt der unter dem Fräsmesser befindlichen Curve in eine senkrechte Ebene mit
der Fräsachse zu liegen kommt. Die Construction der Leitcurve aus der Schablone ergiebt
sich bei den aus Kreisbögen zusammengesetzten Längsformen wie folgt:
B|ei einfach geschweiften Hölzern. Der Führungspunkt
/wird in der Mitte der Schablone e, Figi ι, gewählt. Das Bogenstück der Schablohe
e A A, Fig. ι, ist nun in Länge und Radius gleich demjenigen in der Leitcurve A A,
Fig. 2. Das Bogenstück der Schablone A B wird in der Leitcurve wie folgt construirt. Der
Radius r, Fig. 1, wird in die Senkrechte MN, Fi
Fig. 2, von g nach
i
i
= T1 aufgetragen,
um s der Kreisbogen A1 B1 gezogen. Der
Schnittpunkt B1 ergiebt sich aus dem Bogen und einer Horizontalen O P im Abstand H1 = h
und Punkt g, und ist der Bogen A B1, Fig. 2,
alsdann die Leitcurve für das Bogenstück A B der Schablone (Fig. 1). Die gerade Strecke B C
wird durch die gerade Leitlinie B1 C1 geführt.
Bei weiteren Anschlüssen von Kreisbögen dehnt sich die Construction dementsprechend aus.
Z. B. das Schablonenbogenstück AA, Fig. 3, ist in Länge und Radius gleich demjenigen in
der Leitcurve ^I1 A1 , Fig. 4. Der Radius r
wird in der Senkrechten MN von g nach s = T1 aufgetragen, um s der Bogen A1 B1 geschlagen;
im Abstand Vi1 = h von g gemessen,
wird die Horizontale O P gezogen und auf derselben L1=L von. der Senkrechten MN
aus abgetragen. Der Radius w wird auf der Senkrechten MJV von g nach t gleich W1 aufgetragen,
um t der Kreisbogen C1 B1 geschlagen; B1 ergiebt sich als Schnittpunkt der
beiden Kreisbögen A1 B1 und B1 C1, und sind
dies die Leitcurven der Schablonencurven A B bezw. CB, Fig. 3. Die gerade Strecke CD
der Schablone wird durch die gerade Leitlinie C1 D1, Fig. 4, geführt. Die Längsformen aus
anderen Curven, als Kreisbögen zusammengesetzt, construiren sich in ähnlicher Weise,
jedoch leichter durch Ausprobiren. Die Leitplatte wird nun mit einer Nuth, zur Leitrolle/
der Schablone e passend, versehen, entsprechend dieser erhaltenen Leitcurve, und auf ' den
Tisch b aufgeschraubt.
Die Schablone e aus Hartholz, in Längsform gleich dem zu fräsenden Holz, ist an der unteren
Fläche mit der Führungsrolle /, an der oberen Fläche mit Stiften versehen, vermittelst
welchen das zu fräsende Holz gehalten wird.
Der Support g, der in Gleitschienen auf dem Tisch b geführt und mit Schraube h .festgeklemmt,
wird, trägt die Rolle i, welche mit
zur Führung der Schablone e dient, oben einen senkrecht geführten und mit Schraube verstellbaren
Aufsatz R, welcher seinerseits wieder zwei Druckrollen Z führt, deren Aufgabe es ist,
das zu fräsende Holz niederzuhalten, die etwaigen Unebenheiten durch Kautschukfedern in vermittelnd.
Die Schiebevorrichtung besteht aus Riemenrollen und Schnecke auf waagrechter Achse n,
dem Schneckenrad und der geriffelten Walze ο auf senkrechter Achse, welche am unteren Ende
in einer Pfanne und unterhalb der Walze ο in dem beweglichen Support ρ gelagert ist, welcher
seinerseits im Auge g geführt wird und, von dem Daumen der nachbenannten Hebelachse
r mit dem Gewicht s gedrückt, die geriffelte Walze ο an die Schablone e und diese
gegen die Führungsrolle i anprefst. Die geriffelte Walze ο verursacht durch den erhaltenen
Druck und die drehende Bewegung, welche sie durch Schnecke und Riemenrollen von einem Vorgelege aus empfängt, das zwangsweise
Vorwärtsschieben der Schablone e. Der Hebel u dient dazu, die Druckvorrichtung auszulösen;
das Federchen ν wird in diesem Falle den Support nebst Walze ο von der Schablone
abdrücken.
Der Frässupport w auf dem Gestell α ist in
Gleitschienen geführt und durch Schraube verstellbar; er nimmt die Fräsachse χ mit den
Messern nebst einer breiten Antriebsscheibe y auf; letztere ist so breit, um behufs verschiedener
Drehrichtung. dem offenen und geschränkten Riemen Raum zu geben und um
verschiedene Stellungen des Supports zu gestatten. Durch Zurückschieben der Supporte w
und g, sowie Herablassen des Tisches b wird das Fräsmesser leicht zugänglich und bequem
auswechselbar.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Das in Längsform zugeschnittene und im Querprofil zu fräsende geschweifte Holz wird
auf die in Längsform gleiche Schablone e vermittelst der darauf befindlichen Stifte festgeheftet
und mit seinem vorderen Ende auf dem Tisch zwischen die Rollen i und ο unter die vor dem
Fräsmesser liegende Druckrolle Z gebracht und die in der Mitte, Längsrichtung und unterhalb der
Schablone e befindliche Führungsrolle f in die Leitcurve d gelegt. Nachdem nun die durch
ein Vorgelege getriebene Fräsachse und geriffelte Walze ο in Gang gesetzt sind, wird der
Hebel η nach rechts gelegt, das Gewicht s wird dadurch frei und die geriffelte Walze ο vermittelst
des Hebels r und Daumens fest an die Schablone e angedrückt. Die Schablone e und
damit das aufgelegte Holz wird von der Walze ο nun in geregeltem Gange zur Geschwindigkeit der
Fräsmesser unter denselben selbstthätig hindurchgezogen und vermittelst der Rolle f in der Leitcurve
d geführt. Die hinter dem Fräsmesser befindliche zweite Druckrolle Z wird beim Durchlaufen
des Holzes ebenfalls sofort auf dasselbe drücken und ist, um die gefräste Arbeit nicht zu
beschädigen, aus Kautschuk hergestellt. Da die glatte Rolle i festgelagert ist, wird die geringste
seitliche Abweichung der Schablone e und des Holzes verhindert.
Nach dem Grundsatz, dafs eine Linie durch zwei von einander entfernt liegende Punkte
geführt ist, mufs nun, da zwischen den Rollen i und ο der eine Punkt, bei Führungsrolle/ der
andere führende Punkt ist, ein zwangsweises und bestimmtes Durchlaufen unter dem Fräsmesser
stattfinden, bis zu der Stelle, wo der Punkt f zwischen den Rollen i und ο liegt;
um hier eine Abweichung in der Längsform zu verhindern, ist eine lose Rolle \ auf dem
Tisch gelagert, an welche der die Maschine bedienende Arbeiter die Schablone e während
des Passirens von f durch i und ο leicht andrückt.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Eine Fräsmaschine für geschweifte Hölzer, bei welcher eine Schablone e als Träger des zu führenden Holzes durch Vorschubwalzen ο i mit zur Fräsachse senkrecht stehenden Achsen bewegt und durch einen Zapfen oder eine Rolle / in einer festen Leitcurve d geführt wird, die aus der Schablone e in der Art construirt ist, dafs die Mittelpunkte der Schablonencurven während ihres Durchganges unter den Fräsmessern stets in diejenige Ebene fallen, welche durch die Fräsachse und die Achsen von ο und i gelegt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51930C true DE51930C (de) |
Family
ID=326672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51930D Active DE51930C (de) | Fräsmaschine für geschweifte Hölzef |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51930C (de) |
-
0
- DE DENDAT51930D patent/DE51930C/de active Active
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