DE525384C - Wendegetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents
Wendegetriebe, insbesondere fuer WerkzeugmaschinenInfo
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/02—Driving main working members
- B23Q5/04—Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
- B23Q5/041—Spindle-reversing devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die besondere bauliche Ausgestaltung eines
Wendegetriebes, das sich insbesondere für Werkzeugmaschinen eignet, jedoch auch für
alle sonstigen Zwecke verwendet werden kann. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung im Aufriß
dargestellt.
Die auf Trägern α gelagerte Vorrichtung besteht aus einer Welle b, die in Lagern c
und c' gelagert ist. Auf der Welle b ist eine Büchse d umdrehbar derart angeordnet, daß
sie auf ihr einen gewissen Betrag verschoben werden kann. Auf der Büchse d sitzen zwei
kegelförmige Reibungsscheiben e, e'.
Zwei weitere kegelförmige Reibungsscheiben /, /' sind so angeordnet, daß sie mit den
Friktionsscheiben e, -e' in Eingriff gebracht werden können. Die Reibungsscheiben /, /'
sitzen auf einer Welle g. Die Welle g ist mit ihrem einen Ende in einem besonderen Widerlager
h dreh- und schwenkbar gelagert, und an ihrem anderen Ende ist sie mit einem
Schuh/ fest verbunden, dessen Fläche/ einen Teil eines Zylinders bildet, dessen Mittelpunkt
bei h liegt. Die Fläche/ steht in Berührung mit der Zylinderfläche k, die zu
einem am Gestell der Vorrichtung fest angeordneten Schuh gehört und denselben HaIbmesser
wie die Fläche/ besitzt.
Eine mit dem Schuh/ verbundene Treibstange m ist bei η an der Steuerstange ο angelenkt,
die zum Steuern der Vorrichtung dient.
Endlich sitzt auf der Welle g auch die Antriebsscheibe ρ und auf der Welle b die
Stufenscheibe q, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zur Übertragung der Bewegung
auf die anzutreibende Drehbank dient. Eine unter Federwirkung stehende Sperrer
dient dazu, die Steuerstange ο in der passenden Stellung festzulegen.
Es ist leicht begreiflich, daß, wenn man die Steuerstange beispielsweise in der Richtung
des Pfeiles F bewegt, die Welle g um das Kugelgelenk h so weit verschwenkt wird,
bis die Scheiben /, /' mit den Scheiben e, & in Eingriff kommen. Die Berührung zwischen
den Scheiben findet in diesem Fall bei ι und 2 statt, indem die Scheiben e, e'
etwas nach links verschoben werden. Die Welle b und daher auch die Werkzeugmaschine
wird in einer bestimmten Richtung mitgenommen. Wird die Steuerstange dagegen in der dem Pfeil F entgegengesetzten
Richtung bewegt, so kommen die Scheiben /, /' ebenfalls mit den Scheiben e, e',
aber diesmal bei 3 und 4 in Eingriff, und die Welle b und die Werkzeugmaschine werden
in der umgekehrten Richtung wie vorher
angetrieben. Die Reibscheiben sind mit einem nachgiebigen Belag versehen. Infolgedessen
erübrigt es sich auch, den Reibscheiben die theoretisch erforderliche Hyperboloidform zu
geben.
Die in der Zeichnung dargestellte Stellung der Steuerstange entspricht der Ruhestellung,
bei der kein Antrieb stattfindet.
Durch das beschriebene und beanspruchte ίο Wendegetriebe werden verschiedene Vorteile
erzielt. Wird eines der aus einem der treibenden (/') und eines der getriebenen [e)
Kegelräder bestehenden Kegelräderpaare durch Ausschwenken der senkrechten angetriebenen
Welle in einer Richtung (auf der Zeichnung nach links) unter seitlicher Verschiebung des
angetriebenen Ivegelräderpaares an der Stelle 4 in Eingriff gebracht, so wird die seitliche
Verschiebung der angetriebenen Kegelräder durch Ineingriffkommen des anderen Ivegelräderpaares
/, e' an der diagonal gegenüberliegenden Stelle 3 zum Stillstand gebracht.
Eine Erhöhung des Reihungsdruckes kann deshalb niemals ein weiteres Ausweichen der
angetriebenen Kegelräder oder ihrer Welle zur Folge haben, sondern wird zwangsläufig
und restlos die gewünschte Reibungserhöhung bewirken. Eine Abnutzung des Getriebes und
ein Versagen des Reibungieingrifres nach längerer
Benutzungszeit ist deshalb so gut wie ausgeschlossen.
Da die angetriebene und die treibende \
Welle sich kreuzen, ist es nicht möglich, daß der Reibungseingriff zwischen den beiden
Kegelräderpaaren in einer gemeinsamen Ebene dieser beiden Achsen erfolgt. Auch
dieser Umstand trägt aber erfindungsgemäß zu einer Verbesserung des Reibrädereingriffs
bei, wenn die Anordnung so, wie gezeichnet, getroffen wird, daß nämlich die treibende
Welle auf der dem Riemenzug entgegengesetzten Seite der angetriebenen Welle liegt.
Bei solcher Lage der beiden Wellen trägt auch der Zug des Antriebsriemens noch seinerseits
zur Erhöhung der Reibung bei, während er bei den bekannten Anordnungen, wo getriebene und angetriebene Wellen in einer
Ebene liegen, eine reibungsvermindernde Wirkung ausübt.
Ein Versagen des Getriebes ist unter solchen
Umständen nahezu unmöglich, während es auf anderer Seite infolge seiner einfachen,
übersichtlichen und widerstandsfähigen Bauart und leichten Bedienung besonders gut
für Werkzeugmaschinen geeignet ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Wendegetriebe, insbesondere für Werkzeugmaschinen, gekennzeichnet durch vier kegelförmige Reibscheiben (e, e' und f, /'), die zu je zwei auf zwei einander rechtwinklig kreuzenden Wellen {b, g) sitzen, von denen die eine Welle, z. B. die treibende [g), durch eine Steuerstange (0) in der Weise gesteuert werden kann, daß sie hierbei um ihr eines Ende (A) geschwenkt wird und die auf ihr sitzenden Kegelscheiben (/, /') mit den beiden anderen auf oder mit der anderen, z. B. der getriebenen Welle (&), längsverschiebbaren Kegelscheiben (e, e') an diagonal zueinander liegenden Stellen in Eingriff kommen, entsprechend der Richtung, in der die Steuerstange (σ) geschwenkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR525384X | 1928-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE525384C true DE525384C (de) | 1931-05-22 |
Family
ID=8920042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA55186D Expired DE525384C (de) | 1928-06-04 | 1928-08-23 | Wendegetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE525384C (de) |
-
1928
- 1928-08-23 DE DEA55186D patent/DE525384C/de not_active Expired
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