DE525384C - Wendegetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents

Wendegetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen

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DE525384C
DE525384C DEA55186D DEA0055186D DE525384C DE 525384 C DE525384 C DE 525384C DE A55186 D DEA55186 D DE A55186D DE A0055186 D DEA0055186 D DE A0055186D DE 525384 C DE525384 C DE 525384C
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Germany
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disks
machine tools
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shaft
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Expired
Application number
DEA55186D
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GEORGES BREUERE
HENRI ALBERT
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02—Driving main working members
    • B23Q5/04—Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/041—Spindle-reversing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die besondere bauliche Ausgestaltung eines Wendegetriebes, das sich insbesondere für Werkzeugmaschinen eignet, jedoch auch für alle sonstigen Zwecke verwendet werden kann. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung im Aufriß dargestellt.
Die auf Trägern α gelagerte Vorrichtung besteht aus einer Welle b, die in Lagern c und c' gelagert ist. Auf der Welle b ist eine Büchse d umdrehbar derart angeordnet, daß sie auf ihr einen gewissen Betrag verschoben werden kann. Auf der Büchse d sitzen zwei kegelförmige Reibungsscheiben e, e'.
Zwei weitere kegelförmige Reibungsscheiben /, /' sind so angeordnet, daß sie mit den Friktionsscheiben e, -e' in Eingriff gebracht werden können. Die Reibungsscheiben /, /' sitzen auf einer Welle g. Die Welle g ist mit ihrem einen Ende in einem besonderen Widerlager h dreh- und schwenkbar gelagert, und an ihrem anderen Ende ist sie mit einem Schuh/ fest verbunden, dessen Fläche/ einen Teil eines Zylinders bildet, dessen Mittelpunkt bei h liegt. Die Fläche/ steht in Berührung mit der Zylinderfläche k, die zu einem am Gestell der Vorrichtung fest angeordneten Schuh gehört und denselben HaIbmesser wie die Fläche/ besitzt.
Eine mit dem Schuh/ verbundene Treibstange m ist bei η an der Steuerstange ο angelenkt, die zum Steuern der Vorrichtung dient.
Endlich sitzt auf der Welle g auch die Antriebsscheibe ρ und auf der Welle b die Stufenscheibe q, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zur Übertragung der Bewegung auf die anzutreibende Drehbank dient. Eine unter Federwirkung stehende Sperrer dient dazu, die Steuerstange ο in der passenden Stellung festzulegen.
Es ist leicht begreiflich, daß, wenn man die Steuerstange beispielsweise in der Richtung des Pfeiles F bewegt, die Welle g um das Kugelgelenk h so weit verschwenkt wird, bis die Scheiben /, /' mit den Scheiben e, & in Eingriff kommen. Die Berührung zwischen den Scheiben findet in diesem Fall bei ι und 2 statt, indem die Scheiben e, e' etwas nach links verschoben werden. Die Welle b und daher auch die Werkzeugmaschine wird in einer bestimmten Richtung mitgenommen. Wird die Steuerstange dagegen in der dem Pfeil F entgegengesetzten Richtung bewegt, so kommen die Scheiben /, /' ebenfalls mit den Scheiben e, e', aber diesmal bei 3 und 4 in Eingriff, und die Welle b und die Werkzeugmaschine werden in der umgekehrten Richtung wie vorher
angetrieben. Die Reibscheiben sind mit einem nachgiebigen Belag versehen. Infolgedessen erübrigt es sich auch, den Reibscheiben die theoretisch erforderliche Hyperboloidform zu geben.
Die in der Zeichnung dargestellte Stellung der Steuerstange entspricht der Ruhestellung, bei der kein Antrieb stattfindet.
Durch das beschriebene und beanspruchte ίο Wendegetriebe werden verschiedene Vorteile erzielt. Wird eines der aus einem der treibenden (/') und eines der getriebenen [e) Kegelräder bestehenden Kegelräderpaare durch Ausschwenken der senkrechten angetriebenen Welle in einer Richtung (auf der Zeichnung nach links) unter seitlicher Verschiebung des angetriebenen Ivegelräderpaares an der Stelle 4 in Eingriff gebracht, so wird die seitliche Verschiebung der angetriebenen Kegelräder durch Ineingriffkommen des anderen Ivegelräderpaares /, e' an der diagonal gegenüberliegenden Stelle 3 zum Stillstand gebracht. Eine Erhöhung des Reihungsdruckes kann deshalb niemals ein weiteres Ausweichen der angetriebenen Kegelräder oder ihrer Welle zur Folge haben, sondern wird zwangsläufig und restlos die gewünschte Reibungserhöhung bewirken. Eine Abnutzung des Getriebes und ein Versagen des Reibungieingrifres nach längerer Benutzungszeit ist deshalb so gut wie ausgeschlossen.
Da die angetriebene und die treibende \ Welle sich kreuzen, ist es nicht möglich, daß der Reibungseingriff zwischen den beiden Kegelräderpaaren in einer gemeinsamen Ebene dieser beiden Achsen erfolgt. Auch dieser Umstand trägt aber erfindungsgemäß zu einer Verbesserung des Reibrädereingriffs bei, wenn die Anordnung so, wie gezeichnet, getroffen wird, daß nämlich die treibende Welle auf der dem Riemenzug entgegengesetzten Seite der angetriebenen Welle liegt. Bei solcher Lage der beiden Wellen trägt auch der Zug des Antriebsriemens noch seinerseits zur Erhöhung der Reibung bei, während er bei den bekannten Anordnungen, wo getriebene und angetriebene Wellen in einer Ebene liegen, eine reibungsvermindernde Wirkung ausübt.
Ein Versagen des Getriebes ist unter solchen Umständen nahezu unmöglich, während es auf anderer Seite infolge seiner einfachen, übersichtlichen und widerstandsfähigen Bauart und leichten Bedienung besonders gut für Werkzeugmaschinen geeignet ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wendegetriebe, insbesondere für Werkzeugmaschinen, gekennzeichnet durch vier kegelförmige Reibscheiben (e, e' und f, /'), die zu je zwei auf zwei einander rechtwinklig kreuzenden Wellen {b, g) sitzen, von denen die eine Welle, z. B. die treibende [g), durch eine Steuerstange (0) in der Weise gesteuert werden kann, daß sie hierbei um ihr eines Ende (A) geschwenkt wird und die auf ihr sitzenden Kegelscheiben (/, /') mit den beiden anderen auf oder mit der anderen, z. B. der getriebenen Welle (&), längsverschiebbaren Kegelscheiben (e, e') an diagonal zueinander liegenden Stellen in Eingriff kommen, entsprechend der Richtung, in der die Steuerstange (σ) geschwenkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA55186D 1928-06-04 1928-08-23 Wendegetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen Expired DE525384C (de)

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