DE528236C - Abtrittspuelkasten mit Knierohrheber - Google Patents

Abtrittspuelkasten mit Knierohrheber

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DE528236C
DE528236C DEW80447D DEW0080447D DE528236C DE 528236 C DE528236 C DE 528236C DE W80447 D DEW80447 D DE W80447D DE W0080447 D DEW0080447 D DE W0080447D DE 528236 C DE528236 C DE 528236C
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DE
Germany
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pipe
cistern
box
waste
siphon
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DEW80447D
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RUDOLF FREDERIK WITTE
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RUDOLF FREDERIK WITTE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/06Cisterns with tube siphons
    • E03D1/08Siphon action initiated by air or water pressure
    • E03D1/082Siphon action initiated by air or water pressure in tube siphons
    • E03D1/087Siphon action initiated by air or water pressure in tube siphons by pump, valve, or the like, in the short leg of the siphon or a vacuum pump in the long leg of the siphon

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Abtrittspülkasten mit Knierohrheber Die Erfindung bezieht sich auf einen Abtrittspülkasten mit Knierohrheber, bei dem in das Saugrohr des Hebers ein Strahlrohr einmündet, mit dessen Hilfe die Heberwirkung erreicht wird.
  • Das Neue besteht darin, daß der Heber annähernd rechtwinklig zu der flach an der Mauer anliegenden Rückwand des Kastens angeordnet ist, die lotrecht oder annähernd lotrecht steht, während die übrigen Wände des Kastens bis in die N ähe der Mündung des Hebersaugrohres sich vom höchsten Wasserspiegel an so zum Boden neigen, daß der Flächeninhalt des Bodens etwa gleich dein Querschnittsflächeninhalt der Saugrohrmündung des Kniehebers ist. Die Rückwand besitzt eine oberhalb des höchsten Wasserspiegels waagerecht oder nach innen geneigt abgedeckte Nische für die Aufnahme des abfallenden Heberschenkels und des Zuleitungsrohres für das Strahlrohr, wobei an der waagerechten oder nach innen geneigten Nischendecke als Befestigungs- und Verbindungsplatte die Anschlußflanschen der beiden Rohrteile des Hebers sowie diejenigen des Strahlrohres und dessen Zuleitungsrohres angeschlossen sind. Das mit der Wasserleitung zweckmäßig durch einen Druckknopfmembrankasten oder ein anderes Injektionsmittel verbundene Strahlrohr ist von der Befestigungsplatte aus neben dem Hebersaugrohr durch die Wasserfüllung des Spülkastens in die Mündung des Hebersaugrohres geleitet. Durch eine solche Spülkastenbauart wird erreicht, daß die Spülungen mit verhältnismäßig geringem Wasserverbrauch stattfinden und b°i kurzem Zulaufweg zum Heberrohr ein schneller und ungehemmter Ablauf des Wassers erfolgt.
  • In der Zeichnung zeigt: Abb. i einen aus einem Stück hergestellten Spülkasten mit Heber in teilweiser Vorder-und Innenansicht, Abb. a einen senkrechten Mittelschnitt durch denselben, Abb. 3 einen Spülkasten mit dem über dem Wasserspiegel befestigten Heber und Strahlrohr, Abb. q. die Draufsicht auf den Spülkasten, Abb. 5 einen senkrechtenMittelschnitt durch den Ober- und Unterteil eines Spülkastens gemäß Abb. 3, Abb. 6 einen an eine Wasserleitung für eine Injektion anschließbaren selbstschließenden Druckknopfhahn, Abb.7 einen Mittelschnitt durch einen Druckknopfmembrankasten, Abb. 8 einen Mittelschnitt durch einen Injektor mit selbstschließendem Druckknopfhahn in größerem Maßstabe, Abb.9 einen Mittelschnitt durch einen Heber mit zum Wasserspiegel des Kastens geneigter Verbindungsstelle.
  • Der Spülkasten besitzt einen ungewöhnlich kleinen Boden i, über dem sich die Rückwand :2 senkrecht oder annähernd senkrecht und die Vorder- und Seitenwände 3 geneigt erheben, so daß sich der Kasten nach oben hin erweitert, wobei sich die Vorder- und Seitenwände 3 geradlinig, nach außen oder nach innen geknickt, geschweift oder sonstwie zum Boden neigen. Bei 4 ist eine Bohrung für die Befestigung eines nicht dargestellten, zum Füllen des Kastens bestimmten Schwimmerventils vorgesehen.
  • Der Knierohrheber ist aus einem kurzen Schenkel 5, dem Saugrohr, und einem langen. abfallenden Schenkel 6, dem Stürzrohr, gebildet, an welch letzteres das Fallrohr 7 angeschlossen ist. Während gemäß Abb. i und 2 das Stürzrohr mit dem Saugrohr und der Kastenrückwand 2 bzw. mit dem Kasten zusammen ein Stück bildet, ist dasselbe nach der Abb. 3 bis 5 zweiteilig ausgebildet, wobei die Verbindungsstelle 8 oberhalb des durch Marke 9 gekennzeichneten Wasserspiegels liegt, so daß unterhalb des Wasserspiegels keinerlei ein Leckwerden des Kastens hervorrufende Öffnungen bzw. Verbindungen vorhanden sind. Auch das Strahlrohr io gemäß Abb. 3 ist oberhalb des Wasserspiegels mit dem Wasserleitungsrohr i i verbunden. Die Verbindung des Saugrohres 5 mit dem Stürzrohr 6 sowie des Strahlrohres io mit der Wasserleitung i i wird auf der Deckplatte 12 der in den Kasten springenden, außen eine Nische 13 bildenden Rückwand 2 vorgenommen, die jeweils über den Wasserspiegel des Kastens hinausragt. Während nach der Abb. i bis 5 die Deckplatte i2 waagerecht angebracht ist und mit der Rückwand 2 zusammen ein Stück bildet, ist dieselbe nach der Abb. 9 zum Wasserspiegel geneigt angebracht und mit dem oberen Ende ins Freie geführt, wobei auch die Einführungsöffnungen 14 für das Stürz- und Strahlrohr hinten offen sind, so daß das Auswechseln der Rohre erleichtert wird. In besonderen Fällen kann das Stürzrohr 5 wie auch das Strahlrohr io durch eine Bohrung des Bodens i in den Kasten eingeführt und darin wie üblich abgedichtet werden.
  • Die Entleerung des Spülkastens erfolgt in bekannter Weise durch Injektion, und zwar durch einen mit dem Spülkasten verbundenen Druckknopfmembrankasten 15 oder durch ein an eine Wasserleitung angeschlossenes Strahlrohr io, ii mit selbstschließendem Druckknopfhahn 16. Die Mündung des Strahlrohres io liegt zweckmäßig in niedriger Höhe im Hebersaugrohr 5, um auch bei niedrigem Wasserspiegel noch eine gute Heberwirkung zu erzielen. Auch ist noch vorgesehen, daß der Durchgangsraum 5a (Abb. 2) durch gerades Heraufführen der ansteigenden unteren Saugrohrwandung in bekannter Weise verengt ist, so daß mit wenig Injektionswasser schnell ein wirksames Vakuum im Heber erzeugt werden kann. Das Stürz- und Fallrohr 6, 7 ist auf dem kürzesten Wege geradlinig vom Spülkasten zum Klosettbecken geführt, so daß sich dem herabstürzenden Wasser keinerlei Hindernisse in den Weg stellen und damit die an sich geringe Wassermenge dennoch höchste Spülwirkung hat. Der entleerte Kasten füllt sich durch Herabfließen des durch das nicht dargestellte Schwimmerventil eintretenden Wassers an der geneigten Kastenwandung lautlos und schnell. Damit der Kasten beim Versagen des Schwimmerventils nicht überläuft, ist oberhalb des Wasserspiegels im Kasten ein überlaufröhrchen 17 angebracht, durch das das Anwachsen des Wasserinhaltes vorzeitig angezeigt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abtrittspülkasten mitKnierohrheber, bei dem in das Saugrohr des Hebers ein Strahlrohr einmündet, mit dessen Hilfe die Heberwirkung erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Heber (5) annähernd rechtwinklig zu der flach an der Mauer anliegenden Rückwand (2) des Kastens angeordnet ist, die lotrecht oder annähernd lotrecht steht, während die übrigen Wände (3) des Kastens bis in die Nähe der Mündung des Hebersaugrohres (5) sich vom höchsten Wasserspiegel an so zum Boden (i) neigen, daß der Flächeninhalt des Bodens (i) etwa gleich dem Querschnittsflächeninhalt der Saugrohrmündung des Kniehebers (5) ist.
  2. 2. Abtrittspülkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (2) eine oberhalb des höchsten Wasserspiegels waagerecht oder nach innen geneigt abgedeckte Nische (13) für die Aufnahme des abfallenden Heberschenkels (6) und des Zuleitungsrohres (ii) für das Strahlrohr (io) besitzt, wobei an die waagerechte oder nach innen geneigte Nischendecke (12) als Befestigungs- und Verbindungsplatte die Anschlußflanschen der beiden Rohrteile (5, 6) des Hebers sowie diejenigen des Strahlrohres (io) und dessen Zuleitungsrohres (ii) angeschlossen sind.
  3. 3. Abtrittspülkasten nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das über die Leitung (i i) mit einem Druckknopfmembrankasten (15) oder einem anderen Injektionsmittel verbundene Strahlrohr (ro) von der Befestigungsplatte (r2) aus neben dem Hebersaugrohr (j) durch die Wasserfüllung des Spülkastens in die Mündung des Hebersaugrohres geleitet ist.
  4. 4. Abtrittspülkasten nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daB Kasten und Knieheber aus einem Stück Metall, Ton o. dgl. gegossen oder gebrannt sind.
DEW80447D 1928-09-20 1928-09-20 Abtrittspuelkasten mit Knierohrheber Expired DE528236C (de)

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